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Frauenarzt – Zieh dein Shirt aus [Video]

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Frauenarzt veröffentlicht das Video zu „Zieh dein Shirt aus“: „Zeig deine Nippel, zieh dein Shirt aus, lass dich gehen“ – Arzt ist sich treu geblieben. Der Song ist aber kein schlüpfriger Strip-Rap, sondern knallharter Mittelfinger-hoch-Style. Das Video mischt den guten, alten BC-Randale-Flavor mit knappbekleideten Damen – der Meister himself ist sich aber nicht zu schade, auch selbst sein Shirt auszuziehen. Die Polizisten sind übrigens keine Schauspieler, sondern echt. Gastauftritte von MC Bomber, Taktlo$$ und Nura & Juju von SXTN runden das bildgewaltige Spektakel ab – mit und ohne Oberteil.

Die erste Videoauskopplung war das Split-Video „KKF / Keine Wissenschaft“ gemeinsam mit Berliner Battleking MC Bomber. Das Album „Mutterficker“ erscheint am 6. Mai.

Frauenarzt – Mutterficker
VÖ Datum: 6. Mai 2016
Verkaufsrang: 7
Jetzt bestellen für 39,99

 

Pilskills – 10-15-20 (Achim Funk Remix) [Video]

Die Berliner Urgesteine Pilskills veröffentlichen den von Achim Funk produzierten Remix zum Track „10-15-20“ .  Der Track ist auf der „Pilsachse“ EP zu finden, die in Kooperation von eben jenen Pilskills mit der Nordachse-Crew um MC Bomber, MC Shacke und Achim Funk entstanden ist.

Das Video zeigt Aufnahmen von Auftritten der Pilskills-Crew aus den Jahren 1999 bis 2000. Eine Zeit, in der die Berliner laut eigener Aussage zwei Konzerte pro Wochenende spielen mussten, um „die Nachfrage zu stillen“ . Die Hiphop-historischen Bilder werden von einem reinen Boombap-Track unterlegt, auf dem nostalgisches reminiscen betrieben wird: „Weeßte noch damals? 10 Jahre her/ Die jute alte Zeit, 15 Jahre her„, heißt es in der Hook.

Die „Pilsache“ EP beeinhaltet zwei Tracks, sowie deren Instrumentals. Die auf 185 Stück limitierte Vinyl ist bei HHV erhältlich sowie auf den gängigen Streamingportalen zu finden.

Zum dritten Mal: Die 50 schönsten Rapper in Berlin

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Die 50 schönsten Rapper geht in die dritte Runde. Die von Mit Vergnügen und MVSCHI KREUZBERG präsentierte Veranstaltung findet am 30. April im Prince Charles in Berlin statt. Es werden 50 Rapper eingeladen, die mit ihren Performances ihre Schönheit unter Beweis stellen.

Wer in diesem Jahr die Bühne mit seiner Schönheit schmücken darf, ist noch unbekannt. In den vergangenen Jahren gab es aber sagenhafte Auftritte von unter anderem Materia, Celo&Abdi, Megaloh, Harris, 3 Plusss, Chefket und MC Bomber – also für jeden Rapper- wie Männergeschmack was dabei.

Als ob das alles nicht schon reichen würde, werden die Ticketeinnahmen an das Jugendzentrum Naunynritze in Berlin-Kreuzberg gespendet, um damit musikalische Projekte für Jugendliche zu fördern und zu finanzieren. Schönheit und ein guter Zweck müssen sich eben nicht immer gegenseitig ausschließen, jedenfalls nicht, wenn die 50 schönsten Rapper am Start sind.

Tickets für das Spektakel erhältst du hier.

Flüchtlingskrise, Rechtsruck, Verschwörungen, Deutschrap [Gastkommentar]

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Wir leben in politisch sehr – neutral formuliert – interessanten Zeiten. Davon bleibt auch Deutschrap nicht unberührt. In seinem Gastkommentar zieht Yannik Stracke Bilanz in Sachen Politik und Deutschrap – und stellt dabei fest, dass der gesellschaftliche Rechtsruck auch in unserer Lieblingsmusik leider Ausdruck findet.

In Zeiten der Flüchtlingskrise und dem damit verbundenen Rechtsruck in Deutschland sollten auch Rapper ihre Aufgabe als gesellschaftliche Akteure wahrnehmen und Stellung beziehen. Rap war immer auch eine Ausdrucksform der Armen und Schwachen, Rap stand immer auch für Respekt und Toleranz. Auf der anderen Seite gibt es in der deutschen Rapszene ein Problem mit Sexismus und Homophobie sowie teils antisemitischen Verschwörungstheorien. Auch nationalistische Aussagen sind kein Einzelfall.

Abgesehen davon, dass vor allem Rapper mit Migrationshintergrund gerne vor den Nationalflaggen ihrer Herkunftsländer in Videos posieren, zeigt sich das z.B., wenn Fler Farid Bang nahelegt, sich als „Gast in diesem Land“ dankbar zu zeigen oder wenn Alpa Gun Eko vorwirft, seine Herkunft zu verraten, weil dieser auf die Frage, ob er Türke oder Kurde sei, geantwortet hatte, dass er Deutscher sei. Es zeigt sich auch in Songtexten: Wenn Fler rappt, bei ihm hänge die Fahne nicht nur bei der WM, muss er sich nicht wundern, dass diese Aussage von der NPD genutzt wird. Auch die Forderung „Todesstrafe für Kinderschänder“, die Snaga & Fard in ihrem Video „Contraband“ stellen, findet sich in Deutschland nur im Parteiprogramm der NPD wieder.

 

Und ja, es gibt mittlerweile bei manchen Rappern auch islamistische Tendenzen. Natürlich besteht kein Zusammenhang zwischen Rap und Islamismus in dem Sinne, wie es einige bürgerliche Medien dargestellt hatten, bloß weil sich mit Deso Dogg ein mäßig erfolgreicher Rapper dem IS angeschlossen hat.
Doch nun hat SadiQ mit seinem neuen Video „Charlie Hebdo“ für Aufsehen gesorgt. Der Rapper afghanischer Herkunft, der sich vor einigen Jahren mit Pierre Vogel traf, legitimiert darin das Attentat auf die Redaktion der gleichnamigen Satire-Zeitschrift u.a. mit Verweis auf die US-amerikanische Außenpolitik. Damit offenbart er ein Weltbild, das durchaus als islamistisch bezeichnet werden darf. Es ist jedenfalls dieselbe Argumentation, auf der auch die Propaganda des Islamischen Staates basiert.

Schieße für Gaza, Guantanamo Mali ich baller mit Araber – Pariser renn‘
für Palestine Sham, leb im Ghetto
der Khorasani wir lieben den Tod
(SadiQCharlie Hebdo)

Doch auch christlicher Fundamentalismus darf nicht unterschätzt werden. Bestes Beispiel dafür ist Xavier Naidoo, der auf dem Track „Mein Weltbild“ von Olli Banjo sein schräges Weltbild bereits 2010 zum Besten gab. Auch Olli Banjo steht ihm in Sachen Verschwörungstheorien allerdings in nichts nach. So richtig gruselig wurde es, als der sich im Interview mit hiphop.de zu dem gemeinsamen Song äußerte:

 

Auch Prinz Pi reproduziert immer wieder gerne Verschwörungstheorien, wobei er offenlässt, wann er diese nur als Stilmittel oder gezielte Provokation einsetzt und wann sie seiner tatsächlichen politischen Haltung entsprechen. Sollte Pi den Anspruch haben, mit seinen Texten ein politisches Bewusstsein zu schaffen, müsste man ihm auf jeden Fall vorwerfen, dass seine Kritik am politischen System zu oberflächlich und zu vage formuliert ist.

Der Gott des Geldes kennt kein Erbarmen.
Das ist nicht der Gott aus den heiligen Schriften,
sondern der globalisierte Gott des Dollars,
der Gott des Rubels, des Euros,
der Abu-Ghraib folgt, Prinz Pi, Sympathie für Hisbollah
(Prinz PiSchläferstündchen)

Was genau Pi mit „dem System“ meint, lässt er womöglich auch deshalb offen, um möglichst viele Käuferschichten zu erreichen und unangreifbar für Kritik zu bleiben. So beschränkt sich seine Kritik meist auf „den westlichen Sinn des Lebens an sich“. Wer kann schon etwas dagegen haben, wenn jemand den Stellenwert des Geldes hinterfragt?

Dieser ist auch bei Haftbefehl ein zentrales Thema. Der Offenbacher musste sich bereits wegen der Zeile „Ich tick’ das Koks an die Juden von der Börse“ den Vorwurf des Antisemitismus gefallen lassen. Damit bedient er, ob bewusst oder unbewusst, ein gängiges antisemitisches Klischee, wonach Juden viel Geld haben. Nun rappt er auf seinem neuen Mixtape „Unzensiert“ u.a. über Illuminaten, Chemtrails und die Rothschild-Theorie. Auf dem Track „Hang The Bankers“ mit Olexesh ist z.B. folgende Zeile zu hören:

Wir sind gefickt, unsere Kinder vergiftet, alles hat ein Ende
Auch diese Welt, während ich dichte, kreisen die Chemtrails.

Doch Haftbefehl steht mit seinem Glauben an die Existenz von Chemtrails nicht alleine da: Kollegah hat in einem Interview zu diesem Thema behauptet, es sei „mittlerweile bewiesen, dass etwas in die Luft gesprüht wird“. Der „Neuen Weltordnung“ hat Kolle sogar einen ganzen Track gewidmet.

Dann ist da noch Mr. Schnabel, der in seinem Comeback-Song „Zu spät“ den 11. September als „eine schlechte Staatslüge“ bezeichnete, wofür er zu Recht von Koljah Kritik erntete. Schnabel war bisher nicht als politischer Rapper in Erscheinung getreten und auch hier reiht er nur Begriffe aneinander, anstatt bestimmte politische Aussagen zu treffen.

 

Rothschilds, Bilderberger, Gangster in Anzügen
9/11, mein Ermessen: Eine schlechte Staatslüge
(Mr. SchnabelZu spät)

Doch warum sind Verschwörungstheorien so verbreitet in der deutschen Rapszene? Liegt es am jungen, leicht beeinflussbaren Publikum? Fest steht: Auch außerhalb des Deutschrap-Mikrokosmos sind Verschwörungstheorien derzeit auf dem Vormarsch, da sie einfache Antworten auf so ziemlich alle politischen Probleme liefern. Anstatt komplexe Zusammenhänge verstehen zu müssen, genügt es, über die Machenschaften einer vermeintlichen Elite Bescheid zu wissen.

Doch was Verschwörungstheorien so gefährlich macht, ist die Frage, welche Schlüsse die „Truther“ aus ihrem vermeintlichen Wissen ziehen. „Zu Verschwörungstheorien gehören Vernichtungsfantasien“ rappte Koljah von der Antilopen Gang in „Beate Zschäpe hört U2“. Denn wenn es eine Elite von Reichen und Mächtigen gibt, die die Menschheit unterdrückt, muss diese in letzter Konsequenz natürlich bekämpft werden. Und dass diese Elite oftmals als „jüdische Finanzelite“ benannt wird, sollte einem zu denken geben.

Dass Wohlstand und Machtverhältnisse tatsächlich sehr ungleich verteilt sind, ist ja nicht von der Hand zu weisen. Doch selbst wenn man die großen Banken und Konzerne entmachten würde, würde sich an den Zuständen rein gar nichts ändern. Es würden lediglich andere Konzerne an deren Stelle treten. Denn in einem System, in dem Gewinnmaximierung an erster Stelle steht, wird es immer Konzerne geben, die ihre Arbeiter ausbeuten, die Umwelt zerstören und über Lobbyisten geheime Absprachen mit Politikern treffen.

Wer daran etwas ändern will, muss die Systemfrage stellen. Wenn Rapper versuchen, eine politische Message zu vermitteln, kommt dabei jedoch meist bestenfalls verkürzte Kapitalismuskritik heraus. Dazu passt wieder ein Zitat von Koljah aus dem Song „Politischer Rap“: „In 16 Zeilen passt niemals der Inhalt eines ganzen Buchs“.

 

Rap ist für differenzierte Gesellschaftsanalysen vielleicht auch gar nicht die richtige Plattform. Daher würde ich mir wünschen, dass sich Rapper, die von so etwas keine Ahnung haben, lieber wieder auf ihre Kernthemen besinnen und von mir aus nur noch über Sex und Drogen rappen. Dass man aber auch durchaus politischen Rap machen kann, der nicht peinlich ist, beweisen neben der Antilopen Gang z.B. auch Zugezogen Maskulin, K.I.Z. oder Audio88 & Yassin. Angesichts der aktuellen politischen Lage können aber auch ruhig mehr Rapper Stellung gegen die Neue Rechte beziehen, wie Eko das in seinem Acapella über die AfD getan hat.

Überblick 23. März: Karate Andi, Seyed & Kollegah, MecsTreem u.a.

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Was war am 23. März los im Rap-Game? Einiges. Wer nicht den Überblick verlieren will, kann wie jeden Tag in unserer Tagesübersicht checken, ob er etwas verpasst hat.

Karate Andi veröffentlicht Tracklist, Cover & Releasedate von „Turbo“

Überraschende Neuigkeiten aus dem Hause Selfmade: Laut Amazon veröffentlicht Karate Andi sein zweites Album „Turbo“ am 13. Mai. Das Cover und die Tracklist sind ebenfalls bekannt.

Seyed feat. Kollegah – MP5 (prod. B-Case, Djorkaeff & Beatzarre) [Video]

Heute wurde bekannt, dass Kollegah mit Alpha Music sein eigenes Label gegründet hat. Als erstes Release steht das Album „Engel mit der AK“ von Seyed in den Startlöchern. Der Backup-Rapper von Kollegah ist der erste gesignte Artist auf dem neuen Label.

MecsTreem – Sola [Video]

MecsTreem veröffentlicht das letzte Video seiner jüngst erschienen Platte „Works“ . Der Track „Sola“ folgt dabei dem Prinzip der vorherigen Singles: Ein gefühlvolles, melodisches Sample wird mit harten Drums unterlegt.

MC Sol aka Eko Fresh – Hartz dich reich [Video]

Eko Fresh veröffentlicht unter seinem Blockbustaz Serien-Namen MC Sol das Video „Hartz dich reich“ . Gestern erschien die erste Folge bei ZDFneo und ist ab jetzt jeden Dienstag um 22:30 zu sehen, in der Mediathek kann man sich bereits alle Folgen der ersten Staffel anschauen.

AK Ausserkontrolle – District (prod. Sonus030 & HNDRC) [Video]

AK Ausserkontrolle betreiben „24 Stunden Hustle im District“ . Die neueste Videoauskopplung der Berliner wurde von Sonus030 und HNDRC produziert. Der Sound von „District“ knüpft nahtlos an die vorherigen Singles an.

Ghanaian Stallion – Watermelon / Mango [Video]

Ghanaian Stallion veröffentlicht ein Splitvideo zu den Songs „Watermelon“ und „Mango“ . Seine „Soul Fruits“ EP erscheint am 8. April und wird sechs Beats umfassen, die alle nach Früchten benannt sind.

Übersicht: Deutschrap Releases April 2016

Deutschrap Releases April: Der Frühling hat offiziell begonnen – kann man zwar immer noch nicht so richtig glauben, aber zum Glück gibt es im April genug Deutschrap-Releases, die die Zeit überbrücken, bis man wieder fremde Leute im Park mit seiner Musik beschallen kann. Mit dabei sind unter anderem Ali As, RAF Camora und Samy Deluxe.

Yin Young, Yung Mulla & Juicy Gay – Bitte lösch das [Audio]

Das Chickin VVing Syndikat, bestehend aus Yin Young und Yung Mulla, veröffentlichen gemeinsam mit Juicy Gay den Track „Bitte lösch das“ . Wer öfter mal auf sozialen Netzwerken unterwegs ist, sollte die Message hinter dem Ganzen nicht nur verstehen, sondern regelrecht mitfühlen können.

Lorenz & Geraet – Sprechblasen [Video]

Lorenz und Geraet veröffentlichen das Video zu ihrer Single „Sprechblasen“ . Textlich geht es im Vergleich zur vorherigen Auskopplung „Lass es fließen“ viel ernster und emotionaler zur Sache

Gewinne zwei Tickets für R.A. The Rugged Man, A-F-R-O & Mr. Green

Gemeinsam mit HipHopPartysBerlin verlost rap.de für dich und einen Homie zwei Gästelistenplätze für das Konzert von R.A. The Rugged Man, A-F-R-O und Mr. Green.

Ghanaian Stallion – Watermelon / Mango [Video]

Ghanaian Stallion veröffentlicht ein Splitvideo zu den Songs „Watermelon“ und „Mango“ . Seine „Soul Fruits“ EP erscheint am 8. April und wird sechs Beats umfassen, die alle nach Früchten benannt sind.

Mit dem Splitvideo liefert der Beat-Guru, der unter anderem fast alle Beats für Megalohs aktuelles Album „Regenmacher“ produziert hat, eine weitere Kostprobe seines Könnens. „Watermelon / Mango“ verspricht mit seinem ruhigen Flow und dem Gesangs-Overlay, der Soundteppich für den kommenden Sommer zu werden, während man im Park genüsslich eine Wassermelone oder Mango verspeist.

MecsTreem – Sola [Video]

MecsTreem veröffentlicht das letzte Video seiner jüngst erschienen Platte „Works“ . Der Track „Sola“ folgt dabei dem Prinzip der vorherigen Singles: Ein gefühlvolles, melodisches Sample wird mit harten Drums unterlegt. Der Song ist zwar nur zwei Minuten lang, aber schafft es trotzdem, eine eigene Atomsphäre zu entfalten.

Works“ erschien am 11. März als Vinyl über HHV. Zuvor veröffentlichte der Berliner bereits die Videos zu den Tracks „Everyday“ und „Cold“ . Das Snippet zur Platte gibt es hier.

Yin Young, Yung Mulla & Juicy Gay – Bitte lösch das [Audio]

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Das Chickin VVing Syndikat, bestehend aus Yin Young und Yung Mulla, veröffentlichen gemeinsam mit Juicy Gay den Track „Bitte lösch das“ . Wer öfter mal auf sozialen Netzwerken unterwegs ist, sollte die Message hinter dem Ganzen nicht nur verstehen , sondern regelrecht mitfühlen können. Verpackt mit gutem Humor und einem cloudigen Beat unterhält „Bitte lösch das“ durchaus.  Das Fazit zu dem Track der drei Artists – bitte löscht das nicht!

 

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