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Crystal F – FaceTime (prod. 7inch & Arne Trailerpark)

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Crystal F führt die Geschichte, die die bisherigen Videoauskopplungen angefangen haben, fort und präsentiert das Video zu „FaceTime“. Die Frau, die in „Jede Nacht“ entführt wurde und in „Dunkelheit“ gefangen in einem lichtlosen Raum gezeigt wurde, wird nun direkt mit ihrem Entführer konfrontiert. Und was da passiert, ist definitiv nichts für schwache Nerven. Auch der Beat, den 7inch und Arne Trailerpark produzierten, fällt dementsprechend sehr hektisch aus.

Auch dieser Track stammt von „Narben“. Dabei handelt es sich um das neue Werk von Crystal F, welches heute erscheint und schon gestern in einer Review bei uns besprochen wurde. Durch das Album zieht sich ein roter Faden, so wie es die bisherigen Videos dazu schon andeuteten. Ab heute kann man sich also die komplette Story anhören. Unser Interview mit Crystal F gibt es hier.

Mein Lieblingsalbum mit den 257ers

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Für Mein Lieblingsalbum mit den 257ers nennen Shneezin und Mike ihre beiden absoluten Favoriten. Ein deutschsprachiges und ein internationales Release jeweils. Die Nennungen überraschen stellenweise wenig, stellenweise dafür aber sehr – gerade Mikes nationales Lieblingsalbum hätte man so wohl nicht erwartet. Das vollständige Interview, in dem Skinny mit den beiden Chaoten über ihr aktuelles Album „Mikrokosmos“ und viel anderes sprach, gibt es hier.

Crystal F – Narben (Review)

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Du hast einen starken Magen und bist mental belastbar? Nein? Dann hör dir „Narben“ nicht an! Für dich endet diese Review hier. Lautet deine Antwort aber „Ja“, nimmt Crystal F dich mit auf eine authentische Reise in den Kopf eines gestörten Stalkers, Sadisten und Mörders. Da „Narben“ aber eine durchgängige Geschichte erzählt, wird diese Review weitgehend spoilerfrei bleiben und auf inhaltliche Details verzichten.

Die dichte Atmosphäre wird bereits mit den treffenden Worten „Das ist keine von diesen Geschichten, nach denen du einfach ins Bett gehst und beruhigt einschlafen kannst“ im eigens eingesprochenen „Vorwort“ beschworen, darauf folgen die Songs „Willkommen Zuhause“ und „Mörder“, die eine Art Psychopathen-Representer darstellen und lediglich lose den Protagonisten vorstellen. Der schwerfällige, mechanisch scheppernde Beat von „Mörder“ stellt dabei gleich eines der soundtechnischen Highlights dar. Dann geht es ans Eingemachte: Auf „Hunger“ erzählt das lyrische Ich – von dem man in diesem Fall tatsächlich sprechen sollte – von seiner Kindheit. Schon früh entdeckte er seine sadistischen Neigungen, so folterte und tötete er bereits in jungen Jahren Tiere. Die erschreckend detaillierten Schilderungen gehen unter die Haut, wie die Nägel, die in Kleintiere hineingetrieben werden.

Überhaupt gibt es einige Einblicke in Vergangenheit und Psyche des Jägers, wie er sich selbst nennt. Authentisch wird aus der ersten Person aufgearbeitet, wie dieser kranke Verstand zu dem geformt wurde, was er ist. Die Geschichte, deren Schwerpunkt das letzte Drittel des Albums darstellt, wird anschaulich und packend erzählt, und wartet mit einem überraschenden und nicht minder bösartigen Plottwist auf – mehr sei an dieser Stelle nicht verraten.

Einige Songs fallen aber auch aus Rahmen, passen zwar zum Charakter, sind aber nicht in Handlung oder Vorgeschichte eingewoben. So etwa „Sadist3ntr3ff 3„, auf dem mit Swiss, Basti von Trailerpark und Tamas die eigene Skrupellosigkeit mit bewussten Tabubrüchen zelebriert wird. Da werden Teenies mit Klingendildos vergewaltigt, Polizistenkinder geschlachtet und natürlich auf die eigene Kunstfreiheit verwiesen.

Vor der Tür“ mit Crystal Fs Ruffiction-Kollegen Crack Claus und Arbok 48 – mehr Features gibt es übrigens nicht – stellt eines der Highlights dar: Das Trio schildert jeweils die eigene kriminelle Tätigkeit und deren geniale Verschleierung – Crack Claus, der als Drogendealer seinen Stoff bunkert und über anonyme Konten Gelder verschiebt, Arbok, der als Sprayer seine Fotos und Sketches verschlüsselt auf Servern sichert und Crystal, der als Serienmörder jegliche Spur zu verwischen weiß. In der Hook „Stehen die Bullen vor der Tür“, für sie gibt es aber nichts zu holen.

Diese Tracks brechen aber keineswegs mit der packenden Atmosphäre, für die sich auch 7Inch auf die Schulter klopfen kann, der das ganze Album produziert hat. Ein einheitlicher, angespannter, aber nicht Hektischer Sound durchzieht „Narben“. Unbehagliche Klavieranschläge, verzerrte Synthie- und Bassspuren und behäbige Drums tauchen immer wieder auf und verdichten die einzelnen Songs zu einem zusammenhängenden Soundteppich. Sowohl Inhalt als auch Klangkulisse sind also stets zusammenhängend und schmiegen sich außerdem hervorragend aneinander.

Narben“ ist kein Album, in das man mal reinhört oder aus dem man die drei besten Tracks in seine Playlist zieht. Auch keines, das man nur einmal anhört. Es wird eine verstörende Geschichte erzählt, die auch gestandenen Männern einen Kloß in den Hals treibt. Eindrücke aus der Vergangenheit des Protagonisten geben einen Einblick in seinen kaputten Verstand und lassen kein einfaches gut-und-böse Bild zu – auch wenn das alles zuweilen etwas edgy sein mag. Das mitgelieferte Hörbuch erzählt dieselbe Geschichte noch einmal im Detail – übrigens gelesen von Crystal F selbst – und gewährt einen etwas anderen Blickwinkel. So wird aus der dritten Person erzählt, statt, bis auf wenige Ausnahmen in der Erzählperspektive, aus Sicht des Täters. Sich bereits aus dem Album bekannte Eckpfeiler und Geschehnisse noch einmal detailliert aufgearbeitet zu Gemüte zu führen fesselt – und das erste „Narben“-Hörerlebnis nach dem Hörbuch ist wieder ein ganz neues. So geht Film in Musikform!

Kool Savas bestätigt M.O.R.-Reunion auf „Essahdamus“

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Im Pressetext des neuen Kool Savas-Mixtapes „Essahdamus“ heißt es, dass „die gesamte legendäre Berliner M.O.R.-Crew auf einem Song“ wieder vereint wird.

Wie Savas auf Twitter bekanntgab, ist diese Ankündigung durchaus wörtlich zu nehmen. So wird nämlich auch Taktloss mit von der Partie sein.

Zuvor hatte der selbsternannte „King of Rap“ bereits auf Facebook ein Bild gepostet, das ihn mit Jack Orsen und Fumanschu beim Texte schreiben zeigt. Auf Instagram gibt es ein weiteres Foto aus dem Studio, auf dem die gesamte Crew versammelt ist.

Bereits bestätigt sind zudem Features mit den Deutschrap-Größen Azad, Sido und Samy Deluxe sowie dem US-Rapper R.A. The Rugged Man und dem Sänger Adesse. Das Mixtape wird am 21. Oktober erscheinen.

K. Ronaldo – Brille Auf (prod. Slim Juls)

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K. Ronaldo meldet sich mit einem weiteren Video namens „Brille Auf“ aus seinem neuen Mixtape „I Wanted to Kill Myself but Today is my Mothers Birthday“Slim Juls war zuständig für den Beat.

Kristus hat anhand von den drei Tracks „Wer bist du?“, „Mir geht’s gut!“ und „Coco Jambo“ bereits einen Einblick in sein neues Tape verschafft, welches heute zum freien Download auf Bandcamp veröffentlicht wurde.  

Augen sind bekanntlich der Spiegel zur Seele aber K. Ronaldo möchte es vermeiden, dass man in seine Seele blickt und verdeckt somit seine Augen mit der bekannten Brille. Wenn du ihn siehst, darfst du ihn nicht anschauen – bitte hab Verständnis, denn er will wirklich nicht, dass man ihn anschaut.

Private Paul & Rotten Monkey – Live Fast Die Young

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„Ende 20, doch drei Zeilen Lebenslauf. Die meisten denken wenig aber reden laut.“ In dem neuen Track „Live Fast Die Young“ von Private Paul und Rotten Monkey überwiegen wieder einmal die negativen (oder realistischen) Gedanken über sie selbst und die Welt. Lyrisch verpackt harmonieren diese mit dem Beat, den Private Paul, wie das gesamte Album, selbst produziert hat sowie mit dem Video, welches von He!z angefertigt wurde.

Private Paul und Rotten Monkey veröffentlichen ihr gemeinsames Album „Live Fast Die Young“ am 15. September. Bisher haben sie zwei Free-EPs im Voraus veröffentlicht: „Live Fast“ und „Die Young“. Die beiden haben sich bereits als gute Vorboten für ihr anstehendes großes Release bewiesen.

Farid Bang & Kollegah: JBG 3 für nächstes Jahr angekündigt

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Nach vereinzelten Andeutungen ist es nun offiziell: Es wird eine weitere Fortsetzung der „Jung, brutal, gutaussehend“-Reihe von Farid Bang und Kollegah geben. Und das schon nächstes Jahr. Somit wäre das Kollabo-Projekt mindestens ein Trilogie.

Bei Facebook gab es unter einem Foto von Farid die Frage, ob eine weitere Kollaboration mit Kollegah zu erwarten wäre. Farid antwortet klar: „2017 kommt JBG3“.

Nachdem „Jung, brutal, gutaussehend 2“ drei Wochen nach Release Gold gegangen ist, wundert es natürlich nicht, dass die beiden an diesen Erfolg anknüpfen wollen, um gegebenenfalls sogar noch einen draufzusetzen.

Shadow – 030 (prod. Jaydon Jam)

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Shadow represented in seinem neuen Track „030“ seine Heimatstadt Berlin. Aber hier geht’s nicht (nur) um Lokalpatriotismus, Shadow prangert auch wie in seinem letzten Track „Blutige Tränen“ soziale Missstände und Ungerechtigkeiten an. Der Song soll einem wohl auch zu Denken geben, zu welchen Tageszeiten man sich in Berlin herumtreiben sollte und wann besser nicht. Den Beat für die eher düstere Stadthymne hat Jaydon Jam angefertigt.

Shadow will nach Aggro Berlin und Die Sekte das Märkische Viertel zurückbringen, aus dem er gebürtig herkommt. „Identität“ war sein letztes großes Release. Unabhängig davon hat er danach mit „030“ bereits ein drittes Video veröffentlicht. Ein nächstes größeres Gesamtwerk kann von dem Newcomer also erwartet werden.

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