Bass Sultan Hengzt

Vom guten Jungen zum bösen Jungen zur wohl größten "Berliner Schnauze". Das ist Bass Sultan Hengzt. Wir trafen uns mit dem italienisch, türkisch stämmigen Mann um mit ihm über seine Rap Anfänge, seinen Erfolg, seine Familie, seine Einstellung zu Gott und natürlich (wie soll es auch anders sein) über sein Beef mit Bushido zu sprechen.

rap.de: Wann und wie bist du zum Rap gekommen?

Bass Sultan Hengzt: Zum rappen bin ich so ca. 1998 gekommen, da hab ich mit so ein paar Kumpels aus Spaß gerappt. Dann hab ich 2001 Orgi (King Orgasmus One anmerk. d. Redaktion) kennen gelernt und dann haben wir 2001 das Kollabo-Album "Berlin Bleibt Hart" rausgebracht. Da hab ich zum ersten mal Geld mit verdient. Ich habe mir dann gedacht: „Ok, jetzt nimmst du es mal ein bisschen ernster.“

rap.de: Warst du ein auch Teil der Sprühercrew TMR? Hast du über Graffiti die ganze Rapkultur kennegelernt?

Bass Sultan Hengzt: Also TMR gab es schon immer. Also seit 93 glaub ich. Das gehörte damals MC Bogy und noch irgendwelchen anderen Sprühern. Ich wollte ca. 98 mit anderen Zusammen eine Gruppe gründen. Wir haben dann von Bogy TMR übernommen und dann ist man halt in dieses HipHop-Ding, in die HipHop Szene reingewachsen. Weißt du, auch wenn wir jetzt nicht die typischen Hip Hoper waren, wir waren halt mehr die Leute auf der Straße die halt Action gemacht haben. Wir haben nicht drauf geachtet dass wir jetzt schöne Trains haben oder so, wir haben darauf geachtet dass unser Name, sagen wir mal, Ghetto bleibt, indem wir uns mit irgendwelchen anderen Crews geschlagen haben. Und dann ist man da irgendwann so reingewachsen. Vom Sprühen, irgendeiner hat angefangen zu rappen, dann wurden es immer mehr, dadurch entstand dann auch Bassboxxx und …ja, ist eigentlich eine sehr lange Geschichte.

rap.de: Warst du Teil von der Bassboxxx?

Bass Sultan Hengzt: Ähhm, naja, früher war das so: Da war einfach der Name Bassboxxx. Da gehörte Frauenarzt dazu. Ich glaube Mach One auch. Die waren die Gründer von Bassboxxx. Mach One hatte bei sich ein Studio zuhause, wo immer ca. 20 bis 30 Leute gechillt haben. Dort hat jeder gerappt. Weil jeder da rumgehangen hat, dachte man das man bei Bassboxxx ist. Ich war nie offiziell bei Bassboxxx, aber ich war immer ein Teil davon.

rap.de: Und du bist zum rappen einfach immer mitgegangen?

Bass Sultan Hengzt: Genau. Das waren halt alles Kumpels von mir.

rap.de: Und wie bist du auf den Namen Bass Sultan Hengzt gekommen?

Bass Sultan Hengzt: Bass steht für Bassboxxx, Sultan für die türkische Seite in mir, da ich n halb Türke und halb Italiener bin. Das Hengzt steht für die italienische Seite. Der italienische Hengst so zu sagen. Weißt schon „The Italian Stalian.“

rap.de: Du hast früher auch mal unter den Namen Baktus gerappt. Erzähl mal wie das zustande kam.

Bass Sultan Hengzt: Meine Name war schon immer Hengzt, aber dann hatte ich auch mal Bock einen neuen Namen zu nehmen. Ich wollte damals mit Bushido eine Gruppe gründen, die "Karies & Baktus" hieß. Wir hatten vor Frauenarzt zu featuren, der dann Zahnarzt heißen sollte. Das wollten wir nur so zum Spaß machen. Ich hatte schon viele aka´s, aber mit Baktus habe ich ein Track gemacht, das war es dann auch schon.

rap.de: Jetzt zum aktuellen Anlass und die aktuelle Juice-CD (anmerk. d. Redaktion JUICE CD # 63 aus der JUICE #85). Hast du den Part von Bushido gegen dich gehört?

Bass Sultan Hengzt: Ich habe ihn mir einmal angehört, ja.

 

 

 

 

rap.de: Wirst du darauf antworten?

Bass Sultan Hengzt: Also, jetzt habe ich gerade ein bisschen zu tun, weißte. Ich hab dafür eigentlich keine Zeit, ich muss zu TRL (lacht). Nein, natürlich wird was kommen. Der ist doch blöd. Ich kenne den Jungen jetzt seit 9 Jahren, und ich weiß so viele Insider-Informationen über ihn von denen die Öffentlichkeit nichts weiß. Ich hab mit ihm angefangen Musik zu machen, ich weiß wie er wirklich ist. Es ist wirklich sehr dumm von ihm, dass er mich disst. Ich kann jetzt mit Sachen anfangen, die richtig unter die Gürtellinie gehen. Ich könnte eigentlich sein ganzes Geschäft kaputtmachen wenn ich das wollte. Aber so ein Arschloch bin ich nicht. Es wird eine Antwort kommen auf jeden Fall, aber er ist doch blöd: „Wer disst den Hengzt?“ Wenn ich anfange zu dissen, dann weiß jeder dass Feierabend ist. Ich nehme da auch kein Blatt vor den Mund, mir ist das egal. Der erste Diss von mir gegen Bushido war auch ein bisschen ruhiger, weißt du, dieser "Böserjunge" Song. Der war ein bisschen persönlicher, aber wenn er so will, ist das kein Problem. Ich kann auch richtig auf die Kacke hauen. Aber das liegt ja auch daran, nach "Böserjunge" hat er mich nicht gedisst, weil ich noch nicht so Fame war wie jetzt. Er macht jetzt mit diesen Österreichern einen Track gegen mich, weil sie jetzt auch ein bisschen Fame wollen. Die wollen jetzt halt auch mitmischen. Das ist ja auch richtig, jeder brauch auch ein bisschen Fame (lacht).

rap.de: Stimmt es, dass du Bushido zum Einzelkampf herausgefordert hast?

Bass Sultan Hengzt: Ja.

rap.de: Und wird es dazu kommen?

Bass Sultan Hengzt: Nee.

rap.de: Aus was für einem Grund, warum nicht?

Bass Sultan Hengzt: Ich hab mit ihm geredet. Es gab so viele Gespräche mit diesem Jungen, aber aus dem Kampf wird leider nix. Ich hätte mich gefreut. Weißt du, vielleicht hätten wir die Einnahmen von den Fans für einen guten Zweck genutzt. Wir hätten vielleicht gespendet für behinderte Kinder oder so. (lacht) Nee, aber daraus wird leider nix.

rap.de: Zur Zeit wird ja in den Medien heiß über Gewalt an Berliner Schulen diskutiert. Bushido war ja in den betreffenden Schulen und hat mit den Schülern geredet, wie siehst du diese ganze Sache?

Bass Sultan Hengzt: Gerade er muss das sagen. Guck mal, ich war so ein Typ auf der Schule, der hat sich halt geboxt hat. Das hört sich krass an, aber wir waren 14 und 16 Jahre alt und haben halt mal Schwächere geschlagen. Damals war das cool. Das hatte auch alles mit Gruppenzwang und so zu tun. Aber dass Bushido da hin geht kann ich verstehen, weil er war damals in der Schule so ein Typ der geschlagen wurde. Also muss er sich jetzt auch dafür einsetzen dass Kinder nicht mehr geschlagen werden.

rap.de: Fühlst du dich in gewisser Weise verantwortlich der Jugend gegenüber? Denkst du dass sich die Kids in den Schulen dein Album "Rap braucht kein Abitur" zum Vorbild nehmen könnten?
 
Bass Sultan Hengzt: Also, ich hab natürlich jetzt jüngere Fans bekommen. Ich bin regelmäßig in der BRAVO und bin jetzt in gewisser Weise für manche ein Vorbild, aber ehrlich gesagt man will ich das gar nicht sein. Ich komm so krass aus dem Untergrund. Ich war so krass Untergrund. Ich war lange Zeit auf der Straße und so und jetzt bin ich auf einmal, „Bamm“, da drinnen. Ich muss mich auch erst mal anpassen und mich mit der neuen Situation anfreunden können. Ich muss aufpassen was ich in Interviews sage, aber eigentlich hab ich darauf keinen Bock. Ich hab gar keinen Bock ein Vorbild für jemanden zu werden. Ich bin eigentlich so ein… man, nehmt mich nicht zum Vorbild. Ich bin voll schlecht, man. Ich bin der Teufel. Das geht nicht. Ich hab auch keinen Bock. Weißte, bei rap.de kann ich so was sagen, aber wenn es jetzt die BRAVO wäre, kann ich so was natürlich nicht sagen. Klar, verstehe ich schon meine Vorbildrolle die ich den Leuten gegenüber zeigen muss, aber normalerweise wenn es nach mir ginge, hab ich darauf keinen Bock.

rap.de: Wenn die BRAVO dich gefragt hätte "Hey, Hengzt, lass mal zu den Schulen gehen und mit den Scülern reden", hättest du das gemacht?"

Bass Sultan Hengzt: Das wäre nicht so mein Business. Dann würde ich mich wahrscheinlich mehr… ich weiß nicht. Nee, ich würde das glaub ich nicht machen. Nee, man.

rap.de: Du hast ja gerade noch gesagt, dass dein Erfolg quasi von heute auf morgen gekommen ist. Wie fühlst du dich dabei dich im Fernsehen und in Zeitschriften zu sehen?

Bass Sultan Hengzt: Ich fühl mich gut. Ich geh auch nicht soviel raus, ich bekomme da nicht so viel von mit. Zum Beispiel war ich letztens mit ihm (deutet auf Mr. Long der ihm gegenüber sitzt, Anmerk. d. Redaktion) einkaufen, da hat man schon etwas von mitbekommen, weil da so ein paar Weiber gekommen sind und ein paar Jungs wollten auch ein Autogramme und so. Aber viel bekomme ich jetzt nicht mit, weil ich nicht so oft draußen bin. Ich bin jetzt schon solange Untergrund gewesen, dass ich immer noch weiß, von wo ich komme. Deshalb sehe ich das auch ein bisschen gelassener. Ich kenne viele Leute die dann auf einmal abheben, aber da bleib ich gelassen. Ich bleib da cool.

 

 

 

 

rap.de: Ist es so dass du gezielt sagst "Ich geh jetzt weniger raus als vorher" oder ist es so dass du jetzt am Wochenende sagst "ich geh jetzt nicht feiern weil mich die Leute erkennen"?

Bass Sultan Hengzt: Feiern gehe ich immer noch, aber man hat natürlich irgendwann auch … naja… keinen Bock mehr. Du wirst wirklich vollgelabert. Es macht mir auch Spaß, nur irgendwann denkst du auch ok man, halt mal jetzt die Schnauze. Mittlerweile will ich auch nicht so oft rausgehen. Da chill ich lieber zu Hause, guck mir eine DVD an und mach mir eine Pizza oder sowas. Das find ich viel cooler. Nur rauszugehen um sich feiern zu lassen, so "Yeah, ich bin jetzt der neue Newcomer und ich bin jetzt fame weil ich im Fernsehen bin".  Nee, da chill ich lieber.

rap.de: Steht deine Familie hinter deinem Erfolg?

Bass Sultan Hengzt: Also früher, ich bin mit den alten Tapes zu meinem Vater gekommen. Er hat gefragt "Was machst du denn? Du arbeitest nicht, gehst nicht mehr zur Schule, was machst du denn?" Und dann musste ich irgendwann mal meinem Vater die Musik zeigen. Natürlich wollte er mir gleich den Kopf abreißen als er den Track "Mittelfingah" mit Orgasmus gehört hat. Dann musste ich mir auch oft anhören von meinem Vater dass ich was aus meinem Leben machen muss. "Werde Tellerwäscher, mach irgendwas." Irgendwann hab ich das dann mit dem Rap ein bißchen ernster genommen. Dann war der Erfolg da und mein Vater sieht mich jetzt jeden Tag im Fernsehen, kauft sich jede Woche die BRAVO um zu gucken was da drin steht. Jetzt ist er natürlich stolz. Meine ganze Familie hat mich schon immer unterstützt. Auch wenn ich nicht mit Einsen nach Hause gekommen bin, bei mir waren es die Anzeigen. Und natürlich sind meine Eltern dann ein bißchen … weißte, sagen: "Ok Junge, komm aus dem Arsch." Aber jetzt sind sie stolz.

rap.de: Ich habe gehört, das du letztens eine Operation an deinen Stimmbändern hattest. Ist jetzt alles wieder in Ordnung, wie kam es dazu, das du Operiert werden musstest?

Bass Sultan Hengzt: Ja! Das war, ja, wie soll man das sagen, das hab ich schon mein Leben lang gehabt, seit meiner Geburt. Das hat sich dann über die Jahre entzündet. In einer 2 stündigen Operaration haben sie das dann entfernt. Erstmal war ich voll geschockt. Von wegen: "Oh mein Gott, scheiße Mann, Karriere vorbei. Ging ja schnell.“ (lacht) Aber  dann ist zum Glück alles gut gegangen.

Mr. Long: Man wusste halt nicht was es ist, von den Ärzten kam halt die Diagnose: "Ey, liegt an den Stimmbändern. Wenn du Pech hast, dann wars das mit dem Rappen."

Bass Sultan Hengzt: Die haben gesagt ich kann halt die Arschkarte haben, wenn die da ein bißchen was beschädigen. Entweder wird meine Stimme rauher oder (macht eine piepsig hohe Stimme Anmerk. d. Redaktion) ich muss dann so reden (lacht) Aber jetzt, ist alles cool und ich freue mich. Nächste Woche kann ich wieder rappen.

rap.de: Also geht es nächste Woche wieder los. An was arbeitest du gerade?

Bass Sultan Hengzt: Jetzt kommt bald die „Berliner Schnauze“ Tour. Am 5. Mai geht es los. Ansonsten machen wir gerade einen Amstaff Sampler. Dann überlegen Fler und ich gerade was wir beide zusammen machen könnten, vielleicht kommt da auch noch was. Das BMW Album ist in Planung, aber Orgi kommt nicht aus dem Arsch. Der dreht zuviele Pornos.

rap.de: Ja, er ist eben ein Geschäftsmann.

Bass Sultan Hengzt: Ja, der ist wirklich ein Geschäftsmann.

rap.de: Wie ist bei dir die Herangehensweise wenn du einen Track machst?
 
Bass Sultan Hengzt: Naja, das ist unterschiedlich. Ich hatte früher ein Korg Triton (ein Syntheziser von Korg, Anmerk. d. Redaktion) zuhause, da hab ich zum Beispiel immer ein paar Melodien selber gespielt und darauf dann eine Hook gemacht. Mit dieser Melodie bin ich dann zu Ilan gegangen und hab gesagt mach mal so eine Melodie. Er hat dann daraus einen Beat gebastelt. In der letzten Zeit nehme ich einfach Beats von Ilan oder irgendjemand anderem, Desue oder so, höre mir an was der Beat mir sagen will. Es kommt auch drauf an wie meine Stimmung gerade ist und dann entsteht halt ein Track.

rap.de: Du hast ja gesagt du hast ein Korg Triton zuhause, hast du den immer noch? Machst du selber auch Beats?

Bass Sultan Hengzt: Ich habe immer viele Melodien im Kopf. Und dann gehe ich auch immer zu den Produzenten und sage "Ey, ich hab so eine Melodie im Kopf, spiel die mal bitte ein", aber Beats selber mach ich nicht. Der Triton war einfach nur für mich so, damit ich ein paar Melodien habe und auch ein paar Ideen dadurch entwickeln kann.

rap.de: Kennst du dich, oder beschäftigst du dich mit dem Vorgang von Produktion? Ist es so dass du dich hinter Ilan setzt und zuschaust, wie er z.B. mit dem Programmen umgeht?

Bass Sultan Hengzt: Nee, der spielt da immer so schnell rum und drückt auf jeden Knopf, wenn ich mir das länger als 10 Minuten anschaue kipp ich um. Ich werde dabei ohnmächtig.

rap.de: Alles klar. Du hast ja jetzt auch zwei goldene Schallplatten. Eine für dein Part auf der "Aggro Ansage 5" und für Bushido´ s "Electro Ghetto". Warst du bei der Verleihung von "Electro Ghetto"?

Bass Sultan Hengzt: Nein, war ich nicht. Ich sollte auch eine bekommen, aber die habe ich nicht angenommen. Soviel Stolz hab ich noch.

 

 

 

 

rap.de: Die "Aggro Ansage 5", hast du die irgendwo hingehängt? Hängt die bei Ilan im Studio?

Bass Sultan Hengzt: Die hängt ganz krass bei mir unterm Bett (lacht).

rap.de: Wieso das ?

Bass Sultan Hengzt: Ja, ich bin zu faul mir einen Hammer und einen Nagel zu nehmen und die anzuhängen.

rap.de: Aber du bist schon stolz drauf, oder?

Bass Sultan Hengzt: Klar, ich bin schon stolz drauf. Also immer wenn meine Verwandten zu mir nach Hause kommen oder meine Eltern dann nehme ich die Platte und sag´ immer: "Yeah! Hier, siehste!" (lacht)

rap.de:  Was ist das für ein Gefühl, wenn du sagst du kommst aus dem Untergrund und jetzt hast du eine goldene Schallplatte?

Bass Sultan Hengzt: Ähhmja, also man will immer was haben, man will zum Beispiel in die Charts, man will auf TRL Platz eins, man will eine goldene Schallplatte – Aber wenn du die dann hast, weißte, dann willst du immer mehr. Okay, ich will jetzt meine eigene goldene Schallplatte, oder TRL will ich jetzt das goldene Tape, man will immer mehr. Da bin ich sehr ehrgeizig.

rap.de: Hast du damit gerechnet dass dein Album in die Charts einsteigt?

Bass Sultan Hengzt: Ja. (lacht)

rap.de: Ganz klare Antwort! Ich habe gehört es kam um Streit mit MC Bogy, was ist da der Hintergrund?

Bass Sultan Hengzt: Also ich habe keinen Streit mit MC Bogy, MC Bogy hat Streit mit mir. Ich weiß auch nicht warum, anscheinend mag er mich nicht mehr, aber das ist kein Problem. Soll er sein Ding machen, ich mach mein Ding, ich wünsche ihm trotzdem viel Erfolg, er bleibt aber immer noch ein Freund von mir.

rap.de: Aber einen genauen Grund gibts dafür nicht?

Bass Sultan Hengzt: Ich weiß es nicht. Auf der Straße wird viel geredet, ich habe auch oft versucht mit ihm zu reden, aber er hat immer eine Ausrede gefunden sich nicht mit mir zu treffen. Aber was da jetzt genau vorgefallen sein soll weiß ich nicht. Aber ich sehe ihn immer noch als Freund.

rap.de: Wo siehst du dich, Amstaff und Murdabass in einem Jahr?

Bass Sultan Hengzt: Wir sind natürlich dann die besten, wir verkaufen am meisten… Nee im Ernst, keine Ahnung. Wir arbeiten viel und wir hoffen dass wir dann auch viel erreichen und viel verkaufen. Aber was wir wirklich dann erreichen das weiß weiß nur Gott alleine. Aber wir versuchen auf jeden Fall an die Spitze zu kommen, was jeder eigentlich probiert. Es ist und bleibt halt schwer.

rap.de: Du sagst gerade"Das weiß nur Gott", bist du ein gläubiger Mensch?

Bass Sultan Hengzt: Ja, ich glaube an Gott, aber so krass gläubig bin ich jetzt auch nicht.

rap.de: Was für einer Religion fühlst du dich zugehörig?

Bass Sultan Hengzt: Meine Mutter ist ja Moslem und mein Vater ist katholisch und das ist dann natürlich immer so ein bisschen komisch. Aber ich glaub an Gott.

rap.de: Hast du, als du jünger warst, von deiner Familie aus beide Religionen mitbekommen?

Bass Sultan Hengzt: Nee nee, da war mein Vater eher so Herr im Haus und dann habe ich mehr … ja ist doch so, oder? Oder bist du mehr Moslem? (fragt Mr.Long, Anmerk. d. Redaktion)

Mr. Long: Ich sag eher Moslem. Ich esse ja kein Schweinefleisch. (beide lachen)

rap.de: Nicht?

Bass Sultan Hengzt: Keine Spare Rips? (lacht)

Mr. Long: Wir sind beide eigentlich Katholiken, aber man bekommt das natürlich mit. Die Oma mütterlicherseits zeigt einem auch die muslimische Religion. Man kann schon sagen, dass wir mit zwei Religionen aufgewachsen ist.

rap.de: Kannst du türkisch oder italienisch sprechen?

Bass Sultan Hengzt: Ich kann weder türkisch noch italienisch, ich kann nicht mal richtig deutsch. (lacht)

rap.de: Okay, hast du abschließend den rap.de Usern oder irgendjemanden noch etwas mitzuteilen?

Bass Sultan Hengzt: Ähhm, ich feier mich selber, kauft mein Album, danke für TRL Platz Eins.

rap.de: Alles klar

Bass Sultan Hengzt: Schau nicht weg. Oder was steht da auf den Plakaten? Keine Gewalt an den Schulen.

rap.de: Sehr gut, gutes Schlusswort.

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