Casper: Bielefeld > Berlin

Der Berlinhype, der jetzt seit etwas mehr als zehn Jahren ziemlich konstant anhält, gefällt nicht jedem. Die Kumpels von Kraftklub etwa sind sich sicher: "Ich will nicht nach Berlin!". Im Interview mit rap.de unterstrichen sie diese Aussage vehement. "Jetzt wäre ja gerade die Phase gewesen, nach Berlin zu ziehen. Aber ganz offensichtlich klappt es ja trotzdem auch so."

Und auch Casper zeigte sich in einem Interview wenig begeistert von Berlin. "Ich finde Berlin total overhyped und bin wirklich aus beruflichen Gründen nach Berlin gezogen", stellte er fest. "Beschissene Minimalraves" bei denen alle auf "Modedrogen" durch die Gegend laufen, seien ihm einfach "viel zu blöd". Fazit: "Berlin ist immer viel Gerede um nichts."

Ein warmes Bekenntnis hat Casper für seine Heimatstadt Bielefeld übrig. "Wenn es nach mir ginge, wäre ich in Bielefeld geblieben." Einen Seitenhieb für eine echte Berliner Institution hatte er auch noch parat: DJ Paul Kalkbrenner, dessen "Berlin Calling"-Film vielen als Kulturgut gilt, findet bei Casper keine Gnade. "Das ist schlimme Musik für Hinterwäldlernazis aus Brandenburg."

Eine Reaktion der militanten Anti-Zugezogenen-Fraktion blieb bislang aus.

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