Battlefield 2142

Battlefield ist mit Sicherheit eines der bekanntesten Onlineshooter neben Counterstrike und wird es wohl auch weiter bleiben. Battlefield 1942 war, als es auf dem Spielemarkt erschien, ein riesen Erfolg und brachte einen frischen Wind in die Welt der Spiele.

Seit Battlefield 1942 hat sich viel verändert und das eigentlich nur zum Posvitiven, mit Battlefield 2 gab es viele, sinnvolle Neuerungen, eine stark verbesserte Technik, die erhöhte, maximale Spieleranzahl von 32 auf 64 und der Sprung von Vergangenheit in die Gegenwart  sind wohl die Gravierensten. Aber nun mit Battlefield 2142 ist wieder ein neues Zeitalter angebrochen und das ist natürlich die Zukunft.

Eine neue Eiszeit war angebrochen! Die immer häufiger auftretenden Schneestürme ließen die Lebensräume und die Rohstoffe immer knapper werden und rund um den Globus entbrannte ein erbitterter Überlebenskampf. Schließlich bildeten sich zwei große Koalitionen aus den Parteien: Die EU-Truppen und die Pan Asian Coalition (PAC)-Armee. Mit den vereinten Kräften war es nun möglich immer mehr und immer stärkeres Kriegsgerät zu bauen und die Schlachten spitzten sich zu. Jetzt, im Jahre 2142 haben all die technischen Errungenschaften der Vergangenheit das Gesicht des Krieges für immer verändert, aber sie dienen immer noch dem selben Zweck: Der absoluten Vernichtung des Gegners.

Der ganz klare Fokus von Battlefield 2142 liegt wie auch schon in den Vorgängern im spielerisch starken Online-Modus. Der Offline-Modus ist wie schon in den Vorgängern nur ein netter Bonus, in dem man sich auf die bevorstehenden Online-Schlachten vorbereiten kann. Eine Story, eine Kampagne sucht man hier vergeblich.

Die erste kleine Änderung ist eine Vereinfachung der Soldatenklasse statt den sieben Klassen wie es bei Battlefield 2 der Fall war, sind es jetzt nur noch vier. Jedoch vereinen diese die Soldatenklassen aus Battlefield 2 miteinander. Zum Beispiel vereint der sogenannte Aufklärer die Ausrüstung und Fahigkeiten der Special Forces-Truppen und des Scharfschützen.
Während des Spiels kann man sich für eine Klasse entscheiden, daneben findet sich noch das Symbol zur Anpassung der Klasse. So kann man seine eigene Soldatenklasse auch ein bisschen Individualisieren und das Paket auf die eigenen Vorlieben und Fähigkeiten zuschneiden. Natürlich kann man in Battlefield 2142 auch wieder mehrere Ränge aufsteigen. Beginnend auf der untersten Stufe kann man die Karriereleiter hochklettern und einen immer höheren Dienstgrad erreichen, von denen es insgesamt 40 verschiedene gibt. Wenn man einen Rang aufsteigt, hat man jedesmal die Möglichkeit, ein neues Upgrade für eine Soldatenklasse freizuschalten. Dies kann entweder eine neue technische Spielerei sein oder aber eine neue Fähigkeit für den Soldaten. Sinnvolle Neuerung dabei ist die Tatsache, das man sich das neue Upgrade nun im laufenden Spiel aussuchen kann und nicht erst das Spiel beenden und ins Hauptmenü zurückkehren muss.

Natürlich gibt es auch eine Vielzahl an neuen High-Tech-Waffen und Fahrzeugen wie zum Beispiel die Mechs, welche im Spiel BattleWalker genannt werden und die Hover-Panzer. Oder gefährliche EMP-Granaten, mit denen es möglich ist, die gegnerischen Fahrzeuge lahmzulegen, oder zu verlangsamen. Trotz allem bleibt spielerisch alles beim Alten. Das ist zwar nicht unbedingt schlecht, denn Battlefield 2142 macht trotz alledem Spaß, allerdings wäre eine konsequente Weiterentwicklung, wie es noch bei Battlefield 1942 und Battlefield 2 der Fall war, wünschenswert gewesen.

Denn grade durch die schönen Neuheiten wie dem Titan-Modus und vielen kleinen Details ist ein komplett neues Spiel entstanden und es tut sich nicht das Gefühl auf als wäre es nur ein Add-on. Aber ich hoffe, dass es beim nächsten Battlefield wieder mehr Neuheiten zu erforschen gibt.
 

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