EA – Herr der Ringe Schlacht um Mittelerde 2

Herr der Ringe: Schlacht um Mittelerde 2

Für begeisterte Strategen veröffentlichte Electronic Arts Ende letzten Jahres den zweiten Teil der Schlacht um Mittelerde sowie die Erweiterung ,,Aufstieg des Hexenkönigs". Die Schlacht um Mittelerde 2 bietet dem Spieler schon im Startmenü die Möglichkeit zwischen einer guten oder schlechten Kampagne zu wählen.

Zusätzlich kann man im Ring Krieg-Modus orginalgetreue Schlachten aus den Filmen bzw. Büchern nachspielen. Die Option des einzelnen Gefechts ist wie bei den meisten Echtzeit-Strategiespielen Standard. Das Gefecht ist für den Anfang der beste Einstieg, um seine Lieblingsrasse zu wählen. Ob Menschen, Elfen, Orks oder Anhänger Mordors. Jede Rasse überzeugt durch individuelle Gebäude oder Einheiten. Wie in Warcraft 3 ist es möglich Helden zu erschaffen. Dafür dienen natürlich die Abbilder aller bekannten Herr der Ringe-Charaktere, wie Aragon oder Legolas. Auf der dunklen Seite stehen dem Spieler ebenfalls schlagkräftige Krieger und auch Ritter zur Verfügung

Bei der Auswahl der Schlachtplätze kann man aus allen bekannten Orten in Mittelerde wählen. Am Anfang erinnert das Aufbau-Prinzip stark an bekannte Titel wie Command & Conquer oder Starcraft. Doch die Schlacht um Mittelerde eröffnet neue Features, im Gegensatz zu den anderen Titeln. Da keine einzelnen Einheiten, sondern nur Gruppen von Kampfeinheiten produziert werden können, sind die Wege für den Feind schnell besetzt. Ausserdem kann man die Gruppeneinheit strategisch positionieren. Das heisst, dass die Einheiten vor der Schlacht eine Angriffslinie bilden können. In der Verteidigung bilden die Krieger einen Abwehrring.

Wenn sich dennoch gegnerische Einheiten der Festung nähern, werden diese zum Beispiel durch Pfeilhagel der Elfen oder Einschleuder der Ents wirksam bekämpft. Zwischenzeitlich können durch Upgrades die Rüstung oder die Kampfkraft der Einheiten erforscht und demnach verstärkt werden. Der Umfang dieser zu erforschenden Upgrades befindet sich auf einem mittelprächtigen Niveau. Bei den Gefechten spielen die Helden eine etwas kleinere Rolle. Obwohl man einen gefallenden Helden wieder beleben kann, besetzen diese ein hohen Anteil der Kapazität der Einheiten und sind daher manchmal unvorteilhaft.

Dafür gibt es einzelne Einheiten, die je nach Rasse verschieden sind, wie Riesenvögel oder schwarze Ritter, die im Kampf einen hohen Schaden anrichten können. Diese Situation ändert sich in den Kampagnen. Dort spielen die Helden eine entscheidene Rolle, um schließlich den Sieg davon zu tragen. Grafisch bietet das Spiel viele ansehnliche Details und liegt auf der Höhe der Zeit. Die Steuerung sowie die Übersichtlichkeit der Funktion sind schnell erreichbar. Die Erweiterung des zweiten Teils trägt den Namen Aufstieg des Hexenkönigs und verfügt über neue Features bei der Erstellung eigener Helden. Dazu gehört neue Ausrüstung sowie eine komplett neue Troll-Klasse. Zusätzlich wurde das Fähigkeitssystem der Einheiten verbessert. Begeisterte Anhänger werden sich über eine zusätzliche Angmar-Kampagne freuen. Ansonsten ist die Erweitung eher mager ausgefallen. Herr der Ringe und die Schlacht um Mittelerde 2 ist auf jeden Fall eine gut gelungene Abwechslung für Anhänger dieses Genres.

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