Da Muzicianz – Da Muzicianz

Warum sich dieses lustige Trio rund um D-Roc von den Ying Yang Twins Da Muzicianz nennen muss, wird aus folgendem Statement ersichtlich:„We’re rappers but we feel like we put our voices on the beat to create another part of the instrument; a different pitch of some sorts.“ Aha… sie sind also mehr Instrumente als Rapper. Somit wäre klargestellt, dass hier kein lyrisches Feuerwerk in Forme eines NAS oder Raekwon zelebriert werden dürfte. Wer hat das bei den Ying Yang Twins jemals erwartet?

Dafür werden alle Clubheads, Freunde Mr.Collipark’s und Anhänger des neuerlichen Snap-Music-Hypes definitiv zufrieden gestellt. Schöne Mucke für den Weg in den Club also. „Bust It Wide Open“ macht den Anfang, zeigt beattechnisch ein gutes Niveau, jedoch lassen die Skllz der Muzicianz hierauf schon einige Lücken erkennen. Schnippsig geht es weiter mit „Crazy Man (ft. Geeskie, Kuzin Big Boyy & Countrie Biggz)“, „Til Yo Back Git So‘ (ft. Geeskie)“ und dem wahrscheinlich baldigen Tanzflächenfüller „Girls I Know (ft. Fabo (D4L))“. Laffy Taffy continues… Für MiamiBass-Liebhaber gibt es dann auch noch Schmankerl in Form von „Camera Phone (ft. Mr.Collipark)“, „Strip Leader (ft. Kaine & Smitty J)“ und „Pop That“, bei denen Mr.Collipark zurück in sein altes Alter Ego DJ Smurf schlüpft, welches ja die SoSoDef-Bass-Series geprägt hat wie kein Zweiter.

Das brachiale„Get Yern“ ist ja auch schon seit geraumer Zeit unterwegs und kann somit nicht mehr wirklich verblüffen, zieht jedoch immer noch ganz gut. Krachen lassen es die Herren noch mal mit „Gyrate“, welches anfangs etwas verwirrend daher kommen mag, hört es sich doch wie ein viel zu hoch gepitchter Techno-Abklatsch von „Wait“ an. Tut trotzdem seinen Job.

So kann man es auch mit dem gesamten Werk halten – nichts Besonderes, nichts Innovatives aber funktionieren tut es trotzdem ganz gut… zumindest im Club.

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