Ol’ Dirty Bastard – „The Trials and Tribulations of Russell Jones“

Brooklyn… Zoo!

Russell Tyrone Jones aka Ol’ Dirty Bastard, das wohl exzentrischste und verrückteste Mitglied des Wu Tang Clan, meldet sich nach seinen endlosen Drogen- und Gefängniseskapaden massiv zurück und beweist allen Kritikern, dass noch mit dem alten dreckigen Bastard gerechnet werden muß.

Nach seinen vorherigen Alben „Return of the 36 Chambers: The Dirty Version“ und „N**** Please“ holte sich der Rapper diesmal famose Unterstützung von renommierten Rappern wie Mack 10, Big Syke, C-Murder, Too Short, Sunz of Man und E-40, um erneut die Hip Hop Welt ins Staunen zu versetzen.
Was bereits bei seinem zweiten Album zu erkennen war, wird auf diesem Album fortgesetzt. Ol’ dirty Bastard oder „Dirt McGirt“, wie er sich zur Zeit nennt, entfernt sich immer mehr von dem Wu Tang- style und tendiert nunmehr zum eher melodiösen und innovativen Sound. Bereits bei seinen ersten von 18 Tracks, bemerkt man den leicht angehauchten R’n’B Touch, was dem Ganzen eine interessante Note verleiht und auch nicht unbedingt in die Mainstream Richtung geht.

Mit seiner sehr extravaganten Art und Weise Wortakrobatik und fette Beats zu vereinen, begeistert er langjährige Ol’ Dirty Fans aufs neue. Auch seine notorischen humoristischen Einlagen sind uns zum Glück erhalten geblieben. Einziges Manko des Albums ist die verhältnismäßig kurze Spielzeit von ca. 49 Minuten.

Fazit: Wer kann dem alten dreckigen Bastard schon wiederstehen? Mit seinem frischen melodiösen Style und seiner bewährten direkten Art, ist der Verzicht der Wu Tang Familie und vor allem der Entsagung von einzigartigen Einflüssen und Producer- Fähigkeiten eines RZA auf diesem Album durchaus verschmerzbar. Holt euch diese Scheibe!!

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