Gucci Mane: Vom Knast in den Club

Birdman, Chef von Cash Money Records, macht seinem Namen mal wieder alle Ehre: Im XXL-Mag entrüstet sich der Südstaatler darüber, dass man ihn in der Forbes Liste der reichsten Menschen tatsächlich unterhalb von 50 Cent und Diddy angesiedelt hat. Mit bloß "$4 million a year, $5 million a year?" – Unverschämtheit!

Und dann auch noch diese freche Behauptung, er habe bisher bloß 100 Millionen Dollar gemacht. Dabei sei so eine Summe doch "a low number for a nigga like me", beschwerte er sich im Interview mit Urban Radio NO. Dass dieses unverschämt niedrige Ranking dem Vogelmann sehr an Herz und Nieren geht, wird allerdings verständlich, wenn man sich näher mit seinen Vorstellungen vom Sinn des Lebens befast: "The goal in our life and my life is to be a billionaire", predigte er seinem Interviewpartner in benanntem Radiosender. Vom Postmaterialismus hat der gute Baby anscheinend noch nichts gehört.

Nach solchen Höhenflügen freuen wir uns doch über die Bodenständigkeit von Mr. Ich-geb-dir-Schellen-aus-dem-Hummer a.k.a. Georgia’s Most Wanted a.k.a. Gucci Mane: Der ist nämlich seit der Nacht zum 4. Juli endlich wieder ein freier Mann. Gerüchten zufolge sollte Gucci eigentlich bereits am Wochenende entlassen werden, wegen Verfahrensproblemen verzögerte sich die Entlassung aber um ein paar Tage. Tja, und wie feiert man so ein freudiges Ereignis angemessen? Selbstredend mit einem kurzen Abstecher in den Atlanta-Strip-Club "Onyx". Entspannter Typ, der Gucci-Manni.

UPDATE: Leider hat sich die Meldung über Guccis angebliche Entlassung doch als falsch erwiesen. Tweets des Rappers hatten fälschlicherweise den Eindruck erweckt, Gucci befinde sich bereits in Freiheit bzw. im Stripclub. Undurchsichtige Angelegenheit, aber wir bleiben dran und hören in der Zwischenzeit sein hervorragendes neues Mixtape "Writings on the Wall 2". Brrrr!

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