Po-Vergrößerungen: Ice-T und Nicki Minaj kommentieren

Po-Vergrößerungen sind ja anscheinend schwer im Kommen. Auch in Deutschland werden "Glutealaugmentationen“, so der medizinische Fachbegriff für Gesäßvergrößerungen, immer beliebter: Der Tagesspiegel berichtete kürzlich, dass allein in einer Mannheimer Klinik für Schönheits-OPs jährlich 60 bis 70 Ärsche aufgeblasen werden. Ganz ungefährlich ist der Eingriff, bei dem der Arzt eine Art Tasche in den Hintern schneidet, die dann mit Silikon aufgefüllt wird, nicht. Vor kurzem starb die 20jährige britische Studentin Claudia A. an den Folgen einer solchen Operation, wie der Tagesspiegel weiter berichtet.

Mit Ice-T und dessen Lebensgefährtin Coco haben sich nun zwei ausgewiesene Experten zu diesem Thema geäußert. OG Ice-T merkte gegenüber der Vibe an, dass man sich als Mann bewusst machen müsse, dass alles, was gut aussehe, sich auch gut anfühlen müsse. "And from a guy’s perspective, you have to remember that anything that you do to yourself to make you look good, hopefully also feels good." An Brust-Implantate habe man sich ja nach anfänglicher Skepsis schon gewöhnt. "I remember there was a point in time where guys were like okay girls have boob implants but you would touch them and it would be a strange thing. Now guys touch so many boob implants they’re used to it."
Seine Liebste hingegen betonte, dass Brust– und PoOPs nicht vergleichbar miteinander seien. Einfacher Grund: Auf Brüsten sitze man nicht den ganzen Tag, auf dem Hintern schon. "I’m kind of against the fact that you should get butt implants because one thing that you’re missing out here, is that when you have boobs, you’re not sitting on you boobs 24-7, when you get butt implants, you’re sitting on your butt for most of the day."

Unsere Lieblingsrapperin Nicki Minaj ist ebenfalls nicht ganz unbedarft, was das Thema angeht. Letztes Jahr hatte sie in einer Reaktion auf Spekulationen zugegeben, Po-Implantate zu haben. Nun betonte sie, dass sie sich darüber nicht definiere. "I don’t mind the question, I don’t mind the fascination. It’s all good. I’ve said this before. It doesn’t define me, so I try my best not to focus my energy on it."  Wenn Typen beim Friseur säßen und sich über ihren Arsch unterhielten, sei ihr das egal – Hauptsache, es werde über sie geredet, fügte Minaj lakonisch an. "I don’t mind it. if people are sitting in a barbershop talking about my butt, it’s conversational. That’s what people are going to do. As long as they’re talking about Nicki Minaj, it’s good."

Böse Zungen indes behaupten ja, Nicki hätte lieber ihr Gehirn vergrößern lassen sollen – was wir so bestimmt nicht formulieren oder auch nur denken würden. In einem anderen Interview mit dem 5 Magazine gab sie allerdings leider an, ihr Lieblingsrapper sei Jay-Z und begründete diese wenig originelle Wahl auch noch damit, dass sie sich schon immer von intelligenten Rappern angezogen gefühlt hätte. Ähm, ja. Lassen wir das einfach mal so stehen.