Sex-Rap und Politik

Wie die amerikanische Internetplattform allhiphop.com heute morgen berichtet, steigen die Chancen, dass Ex-Porno-Rap-Pionier Luther Campbell aka Luke Skyywalker tatsächlich erfolgreich ins Polit-Geschäft einsteigt.
Der ehemalige Frontmann und Gründer der 2 Live-Crew kandidiert ja bekanntlich für den Vorsitz im Miami-Dade-County in Florida und hat nun anscheinend gute Aussichten, den Posten zu ergattern.
Bereits vorgestern stimmten 88% Prozent der Wähler in einem historischen Abwahlverfahren dafür, dass der derzeitige Mayor des Countys Carlos Alvarez sein Amt vorzeitig aufgeben muss, obwohl er noch über ein Jahr im Amt hätte bleiben sollen. 

Der Bürgermeister war in Ungnade gefallen, weil er die Steuern anheben wollte, um ein Haushaltsdefizit von 80 Millionen US-Dollar abzutragen. Dies erregte anscheinend den Unmut des einflussreichen Milliardärs und Autohändlers Norman Braman, der sich für eine Absetzung von Alvarez stark machte. Ob dem Geschäftsmann dann wiederum die Maßnahmen von Uncle Luke gefallen werden, sei dahingestellt.

Dieser kündigte nämlich an, ebenfalls die Steuern erhöhen zu wollen, sprach aber gleichzeitig von neuen und innovativen Ideen, um Geld für das Miami-Dade-County aufzutreiben.
Darüber hinaus betonte Campbell, dass er als Chef einer Plattenfirma sehr genau wisse, wie man ein Unternehmen erfolgreich führt. So sagte er, dass er in seiner Zeit als CEO alle Geschäftsbereiche daraufhin untersucht habe, ob diese Profit für die Firma abgeworfen hätten oder nicht. Die gewinnbringenden Sparten seien daraufhin gestärkt, die verlustreichen eliminiert worden.
Besonderes Augenmerk legte der ehemalige Rapper damals nach eigenen Aussagen auf die Gehälter und genauso würde er es in seinem neuen Amt auch halten. Er werde mit einem "feinen Kamm“ die Finanzen des Countys überprüfen, erklärte Luke in einem Statement gegenüber der Miami Times:  
"When I take Mr. Alvarez’s job, I’ll review the county budget with a fine-toothed comb. When I ran my record company, every year we would first go over what was making revenue for us and beef that side up. Then we would cut the areas where we were not generating revenue. The first place we looked was payroll. I’ll do the same with the county budget."

Besonderes Aufsehen erregte Campbell mit seiner Forderung, die zahlreichen Stripperinnen des Countys zu besteuern und dieses Geld für eine Sportförderung speziell für Mädchen und junge Frauen zu verwenden: "I think we can stimulate the economy with a tax on strippers.They make all this money and don’t pay taxes. I’d take that cash and put it into a fund where it supports youth athletics for girls like cheerleading or softball."

Der Mann muss es wissen. Schließlich zählen nach eigenen Aussagen zahlreiche der Damen zu seinen Freundinnen (wir berichteten).
 

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