Absurde Klagen 1 und 2

Jay-Z nimmt die Scheiße ernst. Nachdem der Jiggaman seinen Prozess gegen den britischen TV-Koch Terry Miller wegen der Verletzung von Namensrechten gewonnen hatte (wir berichteten), zieht er immer noch in einem ganz ähnlichen Rechtsstreit gegen Baseballstar David Ortiz zu Felde. Dieser hatte nämlich seinen neuen Nachtclub auf der Dominikanischen Republik sowie die dazugehörige Website „Forty/Forty“ genannt – ein Name, der starke Ähnlichkeit zu Jay Hovas „40/40“-Etablissements aufweist.Shawn Carters Anwälte reichten deswegen im April letzten Jahres Klage ein, mit der Argumentation, seinen Nachtclubs in New Yorks, Atlantic City und Las Vegas entstehe durch die verwirrende Namensverwandtschaft ernster geschäftlicher Schaden. Darüber hinaus habe Ortiz gewusst, dass der Name „40/40“ bereits vergeben ist, sei er doch häufig Gast in der New Yorker Filiale des Etablissements gewesen.

Bereits im letzten Jahr verurteilte ein Gericht den Baseballspieler der Boston Red Sox dazu, seinen Nachtclub umzubenennen, doch für Jigga ist die Sache damit noch lange nicht erledigt. Zusätzlich fordert Jay Hova nämlich noch fünf Millionen Dollar Schadenersatz. Wie die New York Post berichtet, haben sich Montag dieser Woche die Anwälte der beiden Parteien getroffen, um eine Einigung auszuhandeln – jedoch ohne Ergebnis. Jay-Z fordere einfach „way too much“, wie Ortiz’ Manager Mark Walker erklärte.

„Way too much“ sind sicherlich auch die sage und schreibe eine Billion Dollar, auf die HipHop-Mogul und Teilzeit-Girlband-Mitglied Diddy Ende Januar verklagt wurde (wir berichteten). Angestrengt wurde der obskure Prozess von einer Frau namens Valerie Joyce Wilson Turks. Diese wirft dem 41-Jährigen vor, sie und ihre Kinder mehrmals vergewaltigt und außerdem den Terroranschlag vom 11. September 2001 verübt zu haben. Turks fordert deswegen angemessene 900 Milliarden Dollar Alimente und 100 Milliarden Schmerzensgeld.

Nun ist Sean Combs in seinem Leben bereits einiges vorgeworfen worden,  Terrorismus gehörte bislang jedoch nicht dazu. Aber vielleicht weiß die Frau auch einfach nur mehr als wir alle. Diddy jedenfalls äußerte sich nun in einem Interview mit einem Radiosender aus Chicago erstmals zu den Vorwürfen. Er kenne diese Frau nicht und habe auch noch keine Unterlagen vom zuständigen Gericht erhalten, so der HipHop-Entrepreneur. Und außerdem: „I definitely don’t have one trillion dollars. I wish I did.”

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