Diddy und Em im Love Modus

Nach Größenwahn und Selbstverherrlichung folgt nun der neueste Streich unseres Lieblings-Irren aus der Rap Welt.
P. Diddy erklärte in seinem neuesten Videoblog, dass in Kürze die Seite DiddyBlog.com online gehen wird, auf der es ausschließlich um positive Energie und Liebe gehen wird. Anscheinend ist Sean Combs dem Lovemovement von Kaas beigetreten und so voll guter Energie, dass er diese mit dem Rest der Menschheit teilen will.So sagte der Hip Hop Mogul, dass sogar Hater auf der Seite willkommen seien, denn schließlich mache ein Besuch der Seite auch ihnen die Zähne weißer: “The love movement has begun. Even haters are allowed to come to DiddyBlog.com. It makes your teeth whiter.”

Ebenfalls voll Liebe zeigte sich Eminem in einem Interview mit der Zeitung New York Times. Dort wurde er gefragt, wie er reagieren würde, wenn in seinem Heimatstaat Michigan die Homo-Ehe eingeführt werden würde. Die überraschend tolerante Antwort lautete: Wenn sich zwei Menschen lieben, warum nicht? Schließlich solle jeder das Recht haben, genau so unglücklich zu sein wie alle anderen, wenn man das will. „Would you like to see gay marriage approved in Michigan, where you live? – I think if two people love each other, then what the hell? I think that everyone should have the chance to be equally miserable, if they want.”
Auf die Nachfrage, ob es sich bei dieser Antwort um das neue, 37jährige tolerante Selbstverständnis des Rappers handeln würde, erwiderte Eminem kurz und knapp, dass es sich tatsächlich um das neue tolerante Ich handeln würde: „Is this the new, 37-year-old tolerant you? – It’s the new tolerant me!“

An dieser Art von Toleranz müssten die ansonsten so toleranten Holländer wieder mal ein bisschen arbeiten. Seit dem Mitte Rechtsruck vom sechsten Juni 2010 scheinen die Uhren im Land der Tulpen und Joints ein wenig anders zu laufen.
So wurde West Coast Rapper Snoop Dogg vom bevorstehenden Parkpop Festival in Den Haag ausgeladen. Bürgermeister J.J. van Aarsten und seine Stadtverwaltung setzten sich bei den Organisatoren dafür ein, dass Snoop als Headliner wieder ausgeladen wurde, um, so wörtlich „den offenen und freundlichen Charakter des Festivals“ zu erhalten.
Snoop, der erst im Februar diesen Jahres die Aufhebung eines Einreiseverbots nach Großbritannien erwirkt hatte, zeigte sich über die offizielle Begründung der Festivalmacher dann auch dementsprechend erstaunt. Diese hatten ihn anscheinend wissen lassen, dass sie weder für die Sicherheit des Künstlers noch die Sicherheit des Publikums sorgen können würden.
Ein Sprecher von Snoop Dogg erklärte daraufhin in einem Statement gegenüber CBS News, dass Snoop auf mehreren Festivals auf der ganzen Welt spielen würde und es noch bei keinem einzigen zu einem negativen Vorfall gekommen sei: Snoop is a mainstay at music festivals all over the world and has performed at all of these without incident.“

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