RZA mit John Woo Remake?

Zwar hörte man zuletzt nicht mehr sonderlich viel von RZAs seit längerem angekündigten Plan, mit "The Man With The Iron Fist" sein Regiedebüt zu feiern, das ist aber kein Grund für das Multitalent, sich nicht schon mit ganz neuen Filmprojekten zu beladen. Wie die Los Angeles Times berichtet, bekam der Rapper und Produzent von John Woo persönlich die Erlaubnis, ein Remake dessen Films "Bullet In The Head" aus dem Jahre 1990 zu drehen.

Der Wu-Tang Mastermind und der Regisseur kennen sich vom gemeinsamen Kung Fu Training in New York, mittlerweile soll sich sogar eine regelrechte Freundschaft zwischen den beiden Künstlern entwickelt haben. RZA zollte den filmischen Werken Woos bereits auf dem Raekwon Album "Only Build 4 Cuban Linx" Respekt, als er einen Dialog aus dem Film "The Killer" samplete.

Leicht hat man es als Filmemacher allerdings nicht, wie ein neuer Gerichtsfall in den USA zeigt. Das Model Angelyne verklagt die Verantwortlichen des Films "Notorious", da in dem Biggie-Biopic unautorisiert Bilder von ihr verwendet wurden. In einer 12-sekündigen Einstellung ist eins ihrer bekanntesten Fotos als Plakat zu sehen, wofür die Dame nun 100.000 US-Dollar Schadenersatz einfordert.
 

In der Klageschrift heißt es, dass es den Machern zu keiner Zeit erlaubt worden sei, Bilder der Klägerin in "Notorious" nachzubilden, geschweige denn abzubilden. Verantworten müssen sich dafür Fox Searchlight Pictures, State Street Pictures und Diddy’s Produktionsfirma Bad Boy Films.
 

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