Alkohol, Koks, Fluppen?

Wie sehr haben sie gelittten, die Fans von Soul-Samples und Vintage-Drumpatterns. Ihr geliebter Rap hat sich in eine finstere Hölle verwandelt, in der T-Pain und DJ Khaled mit Peitschen auf Synthesizern herumprügeln und sich dabei die Seele aus dem Hals schreien.

Doch ausgerechnet aus England, der Hype-Produktionsstätte Nummer Eins, kommt jetzt Hoffung aus unerwarteter Ecke. Amy Winehouse heißt die Dame, die jetzt ein Video gepostet hat, dass sie und einige ihrer Freunde bei einer heiteren Jam-Session zeigt. Und die Soul-Sängerin liess es sich nicht nehmen, auf dem Track ein wenig zu freestylen. Das klingt zugegebenermaßen  ein bisschen nach "Wir-rappen-ein-bisschen-vor-dem-Absolute-Beginner-Konzert-und-trinken-hastig-Bier“,  im Unterschied dazu sagt sie jedoch nicht so oft "Style“ und "Flow“.

Dafür brilliert sie mit dadaistischen Höhenflügen wie "Well, I never knew/ That I am jew/ uhmm…A jewmaican/ If you wanna smoke bacon […]“, was einem sinnlichen Schnapsgenuss geschuldet sein dürfte. Der Sängerin, die wegen ihres exzessiven Lebensstils desöfteren in die Schlagzeilen gerät, wurde schon bisher immer wieder eine große Affinität zu Rap nachgesagt.

So samplete sie bei ihrem Track "In My Bed“ den guten, alten Nasir Jones. Auch Remixe mit Ghostface Killah und Jay-Z sorgten in HipHop-Kreisen für Wohlgefallen. Und Eminem, ihr männliches Rap-Pendant (vielleicht ist es auch Lil‘ Wayne), ärgert sich bis heute darüber, dass die gut aussehende Soul-Sängerin kein Feature mit ihm machen wollte.

Hier das Video, für all jene unter Euch, die sich selbst von den Skills der Britin überzeugen möchten.
 

 

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