Mit Polizeihubschrauber zu Lil‘ Wayne

Das man mit Notrufnummern allerhand Schabernack treiben kann, weiß jeder, der schon mal die Nummern der Telefonseelsorge mit seiner nicht vorhandenen Crack-Abhängigkeit belästigt hat. In Amerika hat es jetzt aber ein Mann das Notrufsystem 911 mit seinem absurden Wunsch Lil’ Wayne zu treffen, dermaßen belästigt, dass er in eine psychiatrische Klinik eingewiesen werden musste.

Der 20-Jährige hatt via Handy aus seinem Ford Taurus mehrfach die Notruf-Nummer gewählt, um eine Polizeieskorte zu erbitten. Michael Kruse, so der Name des Anrufers, hatte sich erhofft, dass die Polizei ihm mit einem Polizeihubschrauber zur Villa des Rappers in Miami fliegen würde. Bei diesem Gespräch erwähnte er auch, dass er medizinische Hilfe benötigen würde, da er sich unter dem Einfluss einer ihm unbekannten Substanz befinden würde. Er teilte der Polizei seinen Aufenthaltsort mit und ließ sich widerstandslos einweisen.

Ob Lil’ Wayne sich zu einem Benefiz-Konzert in der Psychiatrie hinreißen lässt, ist indes noch nicht bekannt.. Das 1968 in den USA eingeführte Notrufsystem wird übrigens immer wieder von Fake-Anrufern geplagt, in manchen Städten sind bis zu 80% der Anrufe ohne jede Notwendigkeit. Letztes Jahr hatte ein Frau mehrfach die schon von Wyclef Jean und Mary J. Blidge besungene Nummer gewählt und sich darüber beschwert, dass McDonalds keine Chicken Nuggets mehr hätte.
Eiin Mann aus San Francisco schaffte essogar, ca. 27.000 mal bei der Nummer anzurufen.

Und: Drake hat bei Young Money gesignt. Dem Label des Mannes, dem man nicht ohne Polizeihubschrauber besuchen kann. Hurra! Ob der Gute im Vorfeld auch den Notruf gewählt hat? Wer weiß das schon.

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