MOK polizeilich gesucht

Der Künstlername MOK bedeutet nichts anderes als Muzik Oder Knast und aktuell scheint sich der ehemalige Neukölln- und jetzt Friedenau Hustler eher für Letzteres zu entscheiden. Der Rapper, dessen Diskographie von Disstracks dominiert wird, machte schon vor einigen Monaten durch ein angebliches, Polizei-verschuldetes Abtauchen von sich reden, war aber spätestens zur denkwürdigen Beefgeschichte zwischen Aggro Berlin und Selfmade Records wieder am Start und brachte ergänzend dazu noch einen Disstrack gegen den lediglich am Rande involvierten Farid Bang heraus.

Laut einer Pressemitteilung von Rent-A-Label c/o Mellowvibes Media, die MOKs eigenes Label Yo!Musix und dessen neues Album "Most Wanted" betreuen, ist der Gute jetzt aber einmal mehr weg vom Fenster. Warum weiß niemand, wo er ist weiß auch niemand und wenn selbst das eigene Label keinen Kontakt mehr zum Künstler hat, dann scheint es sich wohl um etwas ernsthafteres zu handeln. Ein Haftbefehl wird ja auch nicht einfach so ausgestellt. In Verbindung mit Release-Ankündigungen lässt sich bei derartigen Meldungen der Vorwurf des Promo Moves aber trotzdem nie so ganz von der Hand weisen.

Aufgrund akuter Abwesenheit des ausführenden Musikers, wird das exklusiv von Woroc produzierte neue MOK Album also erst am 26. Juni erscheinen und somit um rund einen Monat nach hinten verschoben. Sollten wir den Hussela erreichen und zu einer Stellungnahme bewegen können, erfahrt Ihr das natürlich als allererste.

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