FAZ-Journalistin gegen Bushido

Nachdem man mittlerweile eigentlich schon so ein bisschen der Meinung war, die Flut der allgemeinen Empörung über ach so schlimme Gangsterrapper sei allmählich zurück gegangen und gerade Bushido mit Johannes B. Kerner tauglichem Lächeln und ausgefeiltem Talkshow-Gestus im Mainstream angekommen, überraschen einen Meldungen wie die Folgende dann doch etwas. Eine Redakteurin der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung zeigte sich in einem am gestrigen Montag auf faz.net publizierten Artikel wenig begeistert vom Vorhaben Bernd Eichingers, die Biografie Bushidos zu verfilmen, und stellte das bisherige Schaffen des Rappers für eine Frau ihres Fachs… Man könnte sagen eindimensional dar.

Bushido sei "mit menschenverachtenden Texten zum Millionär geworden, hat sich mit sexistischen Gewaltphantasien und wirren Halbsätzen, die unter die Gürtellinie zielen und sich noch nicht einmal richtig reimen, einen Platz in den Kinderzimmern seiner Fans erobert", schreibt die Journalistin und bemängelt weiter: "Hier geht es um gar nichts mehr außer um Geld. Nacktes, blödes, mit Mist verdientes Geld. […] Bushido steht für nichts, außer es geschafft zu haben – womit, ist offenbar vollkommen egal."

Ebenfalls egal wird es womöglich dem Künstler selbst sowie Bernd Eichinger und Regisseur Uli Edel sein, was Johanna Adorjan von ihrem Filmprojekt hält. Aktuell wird nach Drehorten gesucht, außerdem äußerte Herr Ferchichi den Wunsch, die bekannte deutsche Schauspielerin Hannelore Elsner als seine Mutter zu besetzen. Wer den kompletten FAZ-Artikel lesen möchte, der klicke bitte HIER.

Außerdem wollen wir natürlich nicht unter den TIsch fallen lassen, dass Sonny Blacks alter/neuer Homeboy Frank White aka Fler aka Flizzy in einem Interview mit der Radioshow DASDING verkündete, was Rapdeutschland sich seit der Versöhnung der Beiden so sehnlich wünscht: Es wird definitiv einen dritten Teil der "Carlo Cokxxx Nutten"-Reihe geben. Nach einem kurzen Zwischenspiel Bushidos mit dem Bremer Baba Saad also wieder ein Kollabo-Album vom Tempelhof-Schöneberg Dreamteam.

An dieser Stelle finden wir uns dann aber doch ein bisschen cool, schließlich wussten wir all das schon am ersten April (bitte klicken).

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