Von Madvillain zu Milli Vanilli

Doom, ehemals MF Doom, Backpackrapper-Vorbild Number One, hat sich zum ersten Mal
zu den Vorwürfen geäußert, die schon seit langer Zeit gegen ihn erhoben wurden.
Seit fast zwei Jahren hält sich das Gerücht hartnäckig, das Ex-KMD-Mitglied würde Doppelgänger auf Konzerte schicken, die dann per Playback die Shows bestreiten. Der mittlerweile 38-Jährige bestätigte die Vorwürfe, rechtfertige sich aber damit, dass alles was er macht, „Gauner-Style“ ist:

"Everything that we do is villain style," sagte Doom in einem Interview. "Everybody has the right to get it or not get it. Once I throw it out, it’s there for interpretation. It might’ve seemed like it didn’t go well, but how do we know that wasn’t just pre-orchestrated so that we’re talking about it now? I tell you one thing: People are asking more now for live shows and I’m charging more, so it must’ve worked somewhere…when you come to a Doom show, come expecting to hear music, don’t come expecting to see."

Schon 2007 berichteten wir darüber, das ein Veranstalter sich über das Verhalten von Doom
während eines Auftritts beschwert hatte. Erst hatte sich Doom merkwürdig auf der Bühne verhalten, keinerlei Ansagen an das Publikum gemacht, sondern nur seine Lieder heruntergerattert.
Nach dem Auftritt hatten Doom’s gebuchte Türsteher die Kasse gestohlen und auch der Maskenmann  war spurlos verschwunden.

Es scheint so, als wäre der von Untergrundfans gefeierte MC doch mehr Gangster, als wir alle glauben.

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