Klage gegen Fergie

Ein ehemaliges Mitglied von N.W.A. verklagt Ruthless Records, die angeblich die Auszahlung der Tantiemen für die Nutzung eines Samples aus einem seiner Tracks in Fergies Hitsingle "Fergalicious“, verweigern. The Arabian Prince, Kim Nazel mit bürgerlichem Namen, reichte die Klage beim obersten Gerichtshof in New York ein.
 
In der Anklageschrift heißt es, Tamika Wright, Jerry Heller und Ruthless Records autorisierten die Nutzung seiner Komposition "Supersonic“ in Fergies Nummer 1 Single, zu finden auf ihrem zweiten Album "The Dutchess“ 
 
1986 formte The Arabian Prince die Gruppe N.W.A. mit Dr. Dre, Ice Cube, Eazy-E, MC Ren, DJ Yella und The D.O.C., während Eazy-E das bahnbrechende  Gangsta Rap Label Ruthless Records gründete. In seiner Zeit mit N.W.A. co-produzierte The Arabian Prince zahlreiche Hits für Ruthless, inklusive legendärer Singles wie "Straight Outta Compton“, "Fuck The Police", "Gangsta Gangsta", "Dopeman", "Quiet On Tha Set", "Something 2 Dance 2" und viele mehr.
 
1988 veröffentlichte RuthlessSupersonic”, das er mit vier anderen Writern zusammen schrieb, mitunter Mitglieder von J.J. Fad, die den Song auch performten.
 
Laut der Anklageschrift habe Ruthless einige Fakten verdreht und  somit Fergie fälschlicherweise die Nutzung seiner Portion der Komposition lizensiert. The Arabian Prince gehören 20% des Arrangements und während Ruthless bereits fleißig Tantiemen vom Verkauf (über drei Millionen Kopien) von "Fergilicious“ einsammelte, hat er noch keinen müden Cent gesehen. Hinzu kommen noch offene Beträge aus N.W.A. Produktionen, die das Label ihm immer noch nicht ausgezahlt haben soll.
 
The Arabian Prince will nun Schadensersatz für ungerechtfertigte Bereicherung, unerlaubte Interferenz und Vertragsbruch. 

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