Als nächstes die Weltherrschaft

Natürlich kann das Jahr 2008 nicht enden, ohne dass die kommerzielle Lichtgestalt der Szene, Anis Mohamed Youssef Ferchichi, noch irgendeinen Preis gewinnt respektive bei einer Wahl zu was auch immer ganz vorne mit dabei ist. Dementsprechend überrascht es uns alle nicht, dass Bushido auf Platz zwei der "Berliner des Jahres" gelandet ist. Abgestimmt werden konnte unter 50 zuvor Nominierten per Post und auch online, nur Frank Zander stand hierbei in der Gunst der "Berliner Morgenpost"-Leser vor dem Rapper.

Der Barde landete zwar nicht mit seiner Autobiographie auf Platz Eins der Spiegel-Bestsellerliste, richtete aber auch dieses Jahr eine Spendenveranstaltung für wenig privilegierte Familien im Hotel Estrell aus. Dritter wurde der Neuköllner Bürgermeister Heinz Buschkowsky, der damit für seine Verdienste im Bereich der Integration honoriert wurde. Klaus Wowereit, seines Zeichens immerhin der politische Vater der Hauptstadt, wurde nur Neunzehnter.

Wir gratulieren allen, die es in diese Liste geschafft haben, insbesondere natürlich unserem Mann Bushido. In diesem Sinne: ein frohes neues Jahr!

P.S.: Die Tatsache, dass Herr Sonny Black auch bei den "Peinlichsten Berlinern 2008" ganz vorne mit dabei (achter Platz) war, zeigt, dass Hass und Liebe dann wohl doch ziemlich nah beieinander liegen.

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