Die peinlichsten Berliner 2008

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und Umfragen respektive Abstimmungen zu jedem auch nur ansatzweise denkbaren Thema schießen aus dem Boden wie Pilze. Alle 12 Monate wieder ist man überrascht, was es nicht alles gibt, und trotzdem macht man immer wieder gerne mit (wie auch ihr bei unserem fabelhaften Jahresendpoll, den ihr auf dieser unserer Seite findet). Das "tip"-Magazin aus der Hauptstadt hat sich dieses Jahr wieder etwas ganz besonderes einfallen lassen, und "Die peinlichsten Berliner 2008" gewählt.

Ist für rap.de jetzt eigentlich weniger relevant, wäre nicht ein alter Bekannter von uns unter den Auserwählten und das, obwohl er streng genommen gar kein Berliner ist. Massiv wurde die zweifelhafte Ehre zuteil, auf Platz 27 gevotet zu werden, der Berliner Kurier kommentierte dies wie folgt: "Da ist der Neuköllner Hass-Rapper Massiv (Platz 27), der seine dummen Gewalt-Texte ausgerechnet in der Krisenregion Nahost vortrug. Und zwar auf Staatskosten, weil ihn das Goethe-Institut zur Konzertreise eingeladen hatte."
Dass der Berliner Kurier mit dieser Einschätzung falsch liegt, haben wir ja ausgiebig besprochen und Massiv hat dementsprechend ein Statement zu der ganzen Nah Ost Reise bei uns hinterlassen.
Vielleicht wählen wir im Gegenzug den Berliner Kurier zum borniertesten Medium 2008. 

Ebenfalls unter den Auserwählten befinden sich übrigens Jimi Blue und Wilson Gonzales Ochsenknecht, die zwar gebürtige Münchner sind, sich aber trotzdem all zu gerne in der Hauptstadt herumtreiben. Was solls, Kennedy war ja auch ein Berliner.

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