Weihnachten im Knast

Vor nicht ganz zwei Wochen berichteten wir davon, dass Rapper Earl Simmons, besser bekannt als DMX sich mal wieder auf der Flucht vor der Polizei von Arizona befand und wenig später in der Villa von Scott Storch festgenommen wurde. Nach seinem Kurztrip in Richtung Miami wurde X am letzten Freitag nach Arizona gebracht und muss sich demnächst neben Drogenbesitz und Urkundenfälschung auch dem Vorwurf der Tierquälerei stellen.

Die Anschuldigungen stammen teilweise von einem Vorfall im August 2007, bei dem die Polizei das Grundstück Simmons in Arizona stürmte und dort nebst den obligatorischen Drogen auch zwölf, teilweise stark ausgehungerte Pitbulls, die eindeutige Zeichen der Unterernährung aufwiesen, fand.  Außerdem fand man weiterhin die Leichen von drei weiteren Hunden, teilweise verbrannt und zerstückelt, begraben im Garten. Damals hieß es, DMX sei über Monate hinweg nicht zuhause gewesen und habe sich nicht um die Tiere kümmern können. Eine dafür beauftragte Person sei ihren Pflichten nicht nachgekommen, weil angeblich nicht genügend Geld für Hundefutter bereitgestellt wurde.

Laut einem Polizisten, der X auf seinem Rückweg nach Arizona begleitete, regte sich der Rapper lautstark über Sheriff Joe Arpaios "Taktiken gegen ihn" auf. Arpaio befasst sich schon seit geraumer Zeit mit dem Fall DMX.

Bevor es allerdings zum Prozess kommt, muss Earl – sollten die Vorwürfe der Wahrheit entsprechen, völlig zu Recht – wohl Weihnachten hinter Gittern verbringen. Einmal in die Ecke und schämen, bitte!

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