Neues aus den Gerichtshöfen der USA

T.I. ist diese Woche News technisch auf jeden Fall unser Favorit. Ob Schlägerei, Gefängnisstrafen, Grand Hustle-Pöbeleien, er und seine Jungs wissen wie man Schlagzeilen macht. Heute, in einer für ihn tragischen Angelegenheit. Im Prozess um die Ermordung seines langjährigen Freundes und Assistenten Philant Johnson im Mai 2006, wurde Hosea Thomas von der Jury in allen Anklagepunkten schuldig gesprochen.

Wie wir bereits berichteten, verfolgte Hosea am 3. Mai 2006 zusammen mit seinem Bruder Padron, T.I. und seine Entourage in deren Van, nachdem es zuvor im Club Ritz zu Ausschreitungen zwischen den beiden gekommen war. Während Padron den Jeep fuhr, feuerte Hosea mehrmals auf den Van. Dabei kam Philant Johnson durch eine Schusswunde an der linken Schläfe ums Leben, andere Begeleiter wurden schwer verletzt.

Nach mehreren Aussagen, in denen  Hosea klar als Todesschütze identifiziert wurde, droht dem 35-jährigen nun eine Gefängnisstrafe von 20 Jahren wegen Mordes. Da sein Bruder mit den Ermittlern kooperierte, bekommt er eine mildere Strafe.

Weniger klar sind die Verhältnisse im Hause West. Kanye’s 16-jähriger Cousin, Stephan Scoggins, soll angeblich teils verantwortlich sein an dem Tod von Kanye’s Mutter, Dr. Donda West.
Ein Jahr nach ihrem frühzeitigen Tod, wurden Ermittlungen angefordert, die beweisen sollen, ob und in wie fern, Scoggins in diesen verwickelt ist. 
Scoggins selbst arbeitete als Krankenpfleger in dem Krankenhaus, in dem sich Dr. West einer schweren Operation unterziehen musste. Einen Tag, nach dem Eingriff verließ Scoggins das Krankenbett, um die Party einer Freundin zu besuchen. An diesem Abend starb Kanye’s Mutter und Ermittler versuchen nun herauszufinden, inwiefern die Abwesenheit des Pflegers, West’s Tod  beeinflusste. Sollte Scoggins zur Verantwortung gezogen werden, würde er der unterlassenen Hilfeleistung angeklagt und seine Lizenz entzogen werden. 

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