Bush begnadigt Rapper John Forté

Noch-Präsident George W. Bush zeigt sich gen Ende seiner Amtszeit HipHop-freundlich und begnadigt seinen schwarzen Bruder und Homie John Forté. Das Mitglied der erweiterten Fugees Crew büßt seit dem Jahre 2001 wegen Drogenschmuggels seine eigentlich auf 14 Jahre angesetzte Gefängnisstrafe ein, wie allhiphop.com berichtete.

Forté ist einer von insgesamt 14 Menschen, die Bush unwiderruflich begnadigte oder ihnen offenen Vollzug bewilligte. Eine außerordentliche, letzte Geste bevor er in weniger als zwei Monaten, sein Amt an Barack Obama abtreten wird.

Forté wurde 2000 am Newark International Airport festgenommen. Ihm wurde Drogenbesitz mit der Absicht zum Handel angelastet. Die Polizei erwischte ihn, als ihm ein Aktenkoffer überreicht wurde, der flüssiges Kokain im Wert von insgesamt $1,4 Millionen beinhaltete.

Trotz sauberem Vorstrafenregisters bekam Forté die Mindesthaftzeit und wurde zu 14 Jahren JVA verdonnert. Er ließ sich protestlos verhaften und behielt die Ruhe während dieser Feuerprobe. Einen Antrag seitens der Verteidiger auf Schuldanerkenntnis lehnte er ab und beteuerte mehrmals seine Unschuld. Er sei Opfer einer Intrige gewesen und hätte selbst nichts von dem Kokain gewusst. Unterstützt wurde er vor allem von der amerlikanischen Sängerin/Songwriterin Carly Simon und deren Sohn Ben Taylor, die abgesehen von einem anfänglichen Haftaufschub nicht viel für ihren Freund tun konnten.

Spekulationen zufolge, sei der wahre Grund für diese Begnadigungen ein verzweifelter Versuch des Weißen Hauses nicht öffentliche, angeblich unrechtmäßige Befragungen und Gerichtsurteile, zu vertuschen. Mit einer vorzeitigen Haftentlassung sei der Fall endgültig abgeschlossen und würde weitere Untersuchungen äußerst schwierig machen.

Big up, Mr. Bush, sie haben jetzt alles wieder gut gemacht! Katrina und Rita sind doch Schnee von gestern und Mumia Abu Jamal kommt auch bestimmt noch raus vor seinem 80. Geburtstag!

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