Diddy mischt sich ein

Puff Daddy aka P. Diddy nimmt seine Verpflichtung als amerikanischer Staatsbürger in Sachen "Freie Meinungsäußerung" und Wahlaufrufen sehr ernst.

In seinem neuesten Videoblog äußert der 38-jährige Hip Hop Mogul seine Meinung zur Nominierung von Sarah Palin als Vizepräsidenten-Kandidatin der Republikanischen Partei.
Die 44 Jahre alte Palin wurde letzte Woche von McCain für dieses Amt vorgeschlagen und ist Gouverneurin des Staates Alaska, was auch der Grund dafür ist, warum Diddy diese Entscheidung nicht nachvollziehen kann.

"Alaska? Alaska? Haben die dort überhaupt Schwarze? Gibt es dort Kriminalität? In was für einer Welt existiert Alaska?“, fragt er mehrmals in die Kamera, liefert dabei aber nicht unbedingt ein geistreiches, witzig-analysierendes Bild ab.

Ob diese Art der Schützenhilfe im Obama Lager auf Gegenliebe stößt ist unwahrscheinlich. Obama hat sich in letzter Zeit über ungebetenen Support aus Rapkreisen eher negativ geäußert, nachdem Ludacris in einem Pro Obama Song Hillary Clinton als Bitch bezeichnete und über John McCain sagte, dass dieser erst auf/in einen Stuhl gehöre, wenn er gelähmt sei.
Das Obama Team kanzelte den Rapper daraufhin ab und äußerte sich folgendermaßen: "Wie Barack Obama in der Vergangenheit schon unzählige Male erklärt hat, verbreiten Rap-Texte heute zu oft herabsetzende Bilder, die er weder seinen eigenen Töchtern noch jedem anderen Kind zumuten könne." Ein talentierter Mann wie Ludacris solle sich für diese Lyrics schämen.

In diesem Sinne: Change!

Und hier das Video:


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