HipHop For Habeas

Die beiden Rapper von dead prez rappen nicht nur politisch, sondern sind auch politisch aktiv. Sie haben sich jetzt mit dem Hip-Hop Caucus, einem Zusammenschluss vieler Hip-Hop Künstler und Gruppen, die sich für soziale Angelegenheiten engagieren, der Amerikanischen Bürgerrechtsunion und dem amerikanischen Zweig von Amnesty International zusammen getan, um gegen Bushs Anti-Terror-Strategien und die menschenverachtenden Praktiken im Militärgefängnis, Guantanamo Bay zu protestieren.
M1
verglich auch die Vorgehensweisen der amerikanischen Regierung gegen die afroamerikanische Bevölkerung mit der aktuellen Politik, mutmaßlichen Terroristen die gerichtliche Verteidigung zu verweigern. „Wir sind Opfer eines Krieges, der unter dem Deckmantel des Anti-Drogen-Krieges gegen unsere Gemeinschaft geführt wird!“, sagte er in der Pressekonferenz, die am Dienstag stattfand.
Am 26. Juni soll in Washington DC eine Kundgebung und ein Konzert unter dem Motto „Hip-Hop for Habeas“ stattfinden, auf dem auch dead prez auftreten werden. Hier geht es vor allem darum, dass auch Terrorverdächtigten das Recht auf eine Gerichtsverhandlung und eine Überprüfung  der Haft (das Menschenrecht „Habeas Corpus“) gegeben wird.