Der echte Ricky Ross über den Namensstreit mit Rick Ross

Einst war er der größte Drogenbaron der 80er Jahre in Los Angeles, doch auf einen steilen Aufstieg folgte ein harter Fall. Drogenbaron „FreewayRicky Ross musste für seine Vergehen für 13 Jahre ins Gefängnis. Im September 2009 folgte seine Entlassung. Ein allseits bekannter gutgebauter Rapper übernahm Mitte der 90er Jahre den Namen des ehemaligen Drogenbarons Rick Ross und erlangte im Jahre 2006 die Aufmerksamkeit von Sean Combs aka Puff Daddy/ P-Diddy/ Puff Diddy/ Swag usw usf., welcher sich des ehemaligen Gefängnisaufsehers, der eigentlich William Roberts heißt, annahm. Der Rest ist Geschichte.

2010 klagte Freeway gegen den Rapper aus Mississippi, forderte 10 Millionen Euro Schadenersatz und den Release-Stop von „Teflon Don“. Freeway behauptete, dass sich der ehemalige Gefängniswärter „Officer Ricky“ einen Vorteil durch die Namensübernahme und das damit verbunden Image erschlichen habe, das durch Magazine, Fernsehsendungen und Filme entstanden sei. Das Gericht wies die Forderungen ab, mit der Begründung, dass „der Ankläger in der Drogenszene und den Ermittlungsbehörden und der schwarzen Community zwar unter dem Namen Ricky Ross bekannt war, da er auch unter diesem Namen seine Geschäfte tätigte, dass aber genau diese illegalen Geschäfte keine Grundlage darstellen würden, einen kommerziellen Mehrwert dieses Namens zu etablieren“.

Soweit die Ausgangslage bis zum Jahre 2010. 2 Jahre nach dem Streit um die Namensrechte, gab der ehemalige Crackdealer Freeway jetzt in einem Interview auf der Forbez-DVD bekannt, dass er die Sache erstmal ruhen lassen will und keine Einmischung von Aussen wünscht. Während des Interviews erklärte Freeway auch, dass er Aussenstehende von einer Konfrontation mit dem Maybach Music Group-Oberhaupt abhalten haben müssen. Death Row Records Mitbegründer Suge Knight soll Freeway angeboten haben, sich des Problems anzunehmen, der 52-jährige lehnte das Angebot jedoch ab.

„Even Suge Knight came out. Suge stepped to me one day like, ‚Let me handle this.‘ I was like, ‚Nah.‘ It ain’t about that.

Auch auf den Straßen LA’s, sei man nicht gut auf den Rapper Rick Ross zu sprechen. So wollten anscheinend Shoot Callers ein Los Angeles-Verbot für den Rapper aussprechen, Freeway jedoch habe zu verstehen gegeben, dass er das nicht wollte.

Trust me, these dudes in L.A. don’t like what he’s done…Even when I lost the lawsuit, three of the shot callers from the hood came to me and said, ‚Is it time yet?‘ I was like, ‚Nah, man.‘ I don’t want that. I don’t want nobody to do nothing to him.

Im Video behauptet Ricky Ross u.a. außerdem, dass der Richter, der im Fall für die Namensrechte zuständig war, für Universal arbeitete.

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