Robert Moog gestorben

Gestern verstarb Robert Moog in Asheville, North Carolina im Alter von 71 Jahren an einem Gehirntumor. Moog gilt als ein Pionier der elektronischen Musik, doch seine Erfindungen haben auch den Sound der Rapmusik geprägt. Zeitlebens wehrte sich Bob Moog zwar gegen die Bezeichnung "Vater des Synthesizers" aber immerhin entwickelte er 1955 bereits sein erstes Moog Theremin, welches unter anderem von den Beach Boys genutzt wurde. Der Analogsynthesizer MiniMoog, der als der "erste kompakte, bedienungsfreundliche Synthesizer" beworben wurde und dessen Sound für Moog den Durchbruch brachte, wurde zum einen für die viel gesampelten deutschen Teccnoproduzenten von Kraftwerk aber auch für Ray Charles, Herbie Hancock oder auch Parliament-Funkadelic prägend. Später dann nutzte Dr. Dre den MiniMoog. Davon profitierten unter anderem Ice Cube und Snoop Dogg. Auch Dres erster Solo-Klassiker "The Chronik" und der Soundtrack zu Ice Cubes Film "Friday" verdanken ihren Ruf als Klassiker zu großen Anteilen dem MiniMoog oder dem Minimoog Voyager. Weitere Musiker, die heute mit Synthies aus dem Hause Moog arbeiten, sind etwa The Black Eyed Peas. Zum Andenken an den verstorbenen Musikpionier werden morgen in seinem Hausclub "Orange Peel" prominente Keyboarder aller Musikrichtungen aufspielen.

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