Rap gegen die Bundeswehr

Während des soeben zuende gegangenen Osterfests gingen auch dieses Jahr wieder tausende auf die Straße, um für Frieden und gegen Waffen bzw. deren Hersteller zu demonstrieren. Dazu passt, was sich die Linksjugend ['solid] Hamburg ausgedacht hat: Ein Rap-Sampler, der sich kritisch mit der Rekrutierungsoffensive der Bundeswehr an deutschen Schulen auseinandersetzt.

Vertreten ist neben in diesem Zusammenang erwartbaren Künstlern wie Holger Burner auch der Wahlberliner Chefket, der einen exklusiven Remix seines bei tape.tv veröffentlichten Songs "Made in Germany" bereitgestellt hat. Desweiteren sind u.a. Albino, Boykott, Callya und Master Al dabei.

"Die Bundeswehr geht seit geraumer Zeit mit einem Millionenbudget an die Schulen und in die Öffentlichkeit, um Werbung für ihre Kriege zu machen und junge SoldatInnen zu rekrutieren. Sie macht dabei weder vor SchülerInnen noch vor arbeitslosen Jugendlichen halt. Sie schließt Vereinbarungen mit Bundesländern ab, schickt Jugendoffiziere in Schulen und bewirbt das Kriegshandwerk auf Berufsmessen", begründet ['solid] in einer Presseerklärung den Sampler.

Und damit ist man nicht einverstanden, denn:"Die Bundeswehr ist kein normales Unternehmen und SoldatIn zu sein, ist kein normaler Job. Statt an die Front geschickt zu werden, sollen die Jugendlichen lieber gut bezahlte Ausbildungs- und gebührenfreie Studienplätze bekommen."

Die erste Auflage von 2.500 Stück bekommt man u.a. auf allen Konzerten von Holger Burner und auf der Webseite von ['solid] Hamburg.

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