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Juicy Gay – Capri Sonne (prod. Mantra) [Video]

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Juicy Gay veröffentlicht seinen neuen Track, der wie eine Hymne an das Kult-Trinkpäckchen „Capri Sonne“ daher kommt. Die passende Visualisierung wird gleich mit geliefert.

„Will jede Geschmacksrichtung /
Ein Tausend Packung‘ /
Will darin schwimmen im Meer /
Voller Capri Sonne ich will immer mehr / 
Internationales Business /
Sell-out sagen sie, so ist es /
Aber was will man machen /
Fresh wird’s trotzdem bleiben“

Jeder kennt es, jeder liebt es. Juicy Gay macht einen Song, der so locker leicht und fröhlich bunt ist, wie es doch jedem an einem regnerischen Montag gut tut.

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Juicy Gay – 187 (prod. Juicy Gay) [Video]

Ich kenne keine Weltprobleme.

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Samy Deluxe kündigt für 2018 ein MTV Unplugged an

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Samy Deluxe kündigt ein neues Album an, womit für ihn nach eigenen Aussagen „ein Traum“ wahr wird. Denn 2018 steht für den Hamburger ein MTV Unplugged an, welches er in einem Facebook-Video für sich zu einem (SA)MTV Unplugged umgestaltet.

Nach Sido, Cro, den Fantastischen Vier sowie Max Herre ist Samy damit der fünfte Künstler im Bereich HipHop und insgesamt der 17. deutsche Act, der ein solches Unplugged auf den Markt bringt. Eine Platte live aufzunehmen, sollte für ihn jedenfalls kein Problem darstellen, da er bereits 2010 und 2012 mit „Dis wo ich herkomm“ und „Up2Date – Live in der KunstWerkStadt“ zwei Live-Alben veröffentlichte.

Bevor es aber so weit ist, steht im Dezember beim Red Bull Soundclash noch eine weitere Herausforderung an, bei welchem er mit Eko Fresh und Afrob als Team Reality Check gegen das Team New Level mit LGoony, Crack Ignaz und Soufian antritt.

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Red Bull Soundclash: Samy Deluxe, Eko Fresh und Afrob sind Team Reality Check

Team New Level vs. Team Reality Check

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Review: BSMG – Platz an der Sonne

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Wo die Gefahr wächst, wächst das Rettende auch, hat der Dichter Hölderlin mal gesagt. Und das passt zum gemeinsamen BSMG-Album von Megaloh, Musa und Ghanaian Stallion hervorragend: Bei der gestrigen Bundestagswahl wurden fast 100 Abgeordnete einer offen rassistischen Partei ins Parlament gewählt. Daran kann „Platz an der Sonne“ nichts ändern. Aber das Album kann viel mehr: Es kann den Blick schärfen für die Ursachen, die hinter dem auch schon vor der Bundestagswahl im Herzen der Gesellschaft verankerten Rassismus stecken, es kann Mut machen, für die notwendigen Kämpfe gegen menschenverachtende Ansichten und Taten, und, sehr wichtig, es kann dies alles auf der Grundlage hervorragend produzierter Musik.

Aber von vorne: Megaloh, Musa und Ghanaian Stallion haben zusammen ein Album gemacht. Der Titel „Platz an der Sonne“ bezieht sich auf ein Zitat des deutschen Außenpolitikers von Bülow, der damit 1897 Deutschlands Anspruch auf eigene Kolonien in Afrika unterstrich. Die drei Protagonisten belassen es aber nicht dabei, auf dieses gerne vergessene dunkle Kapitel deutscher Geschichte hinzuweisen – sie wenden den Spruch vielmehr aktiv in etwas positives, ihren Struggle für einen eigenen Platz im Hellen und Warmen.

„Puste die Wolken beiseite, ich suche mir heute meinen
Platz an der Sonne“ („Platz an der Sonne“)

Denn „Platz an der Sonne“ beschäftigt sich nicht nur kritisch mit der deutschen und europäischen Kolonialgeschichte und deren bis heute bestehender historischer Fortsetzung in Rassismus, Ausbeutung und Unterdrückung. Es setzt auch dem ganzen Unrecht und Leid, dass durch arrogante Möchtegern-Herrenmenschen versucht wurde und bis heute nachwirkt, Stärke, Mut und Selbstbewusstsein entgegen. Statt sich in die Opferrolle drängen zu lassen, will man die Zukunft besser gestalten – eine Dialektik, die sich im Song „Dunkles Kapitel/ Zukunft gestalten“ nicht nur durch den Titel ausdrückt:

„Afrika, sie haben Schiffe geschickt
Zeigten sich von Nahem als feindliche Barbaren
Zeigen kein Erbarmen, denn seit fünfhundert Jahren
Wird Afrika von der Geschichte gefickt
Alle haben’s vergessen, Arroganz des Westens
Angeln sich die Schätze, lassen uns ihren Abfall
Subventionieren Abfall, ficken so die Märkte
Und beschimpfen uns als Wirtschaftsflüchtling
Wirtschaftsflüchtling, was für ’n Wirtschaftsflüchtling?
Stolzer Afrikaner macht keinen Bückling“

Von diesem Spannungsverhältnis lebt das Album, daraus bezieht es seine Kraft. BSMG erteilen gemeinsam mit Amewu und Chima Ede überfälligen „Geschichtsunterricht“, der im deutschen Schulsystem leider höchstens lückenhaft stattfindet, sie formulieren „Visionen“, sie beschwören den Kampf „Mit allen notwendigen Mitteln“, sie chillen aber auch einfach in „Mamas Küche“ und wollen vor allem nicht nur zerstören, sondern auch neu aufbauen:

„Such den Sinn in schlechten und in guten Dingen
Versuch die Zukunft für dich zu gewinnen“ („Brillant“)

Im Vergleich mit vorhergehenden Auseinandersetzungen mit afrikanischer Identität in Deutschland („Made in Germany“ von Afrob oder „Daniel X“ von D-Flame sind die prominentesten Beispiele) hat das BSMG-Album zwei entscheidende Trümpfe: Zum einen erweitert es die Perspektive weg von einer nur auf Alltagsrassismus fokussierten Betrachtung hin zu einem breiten Bild, das die historische Linie von den Kolonialverbrechen bis heute zieht – und dazu noch neue Perspektiven, hoffnungsvolle und kämpferische Ansagen beinhaltet. Und zum anderen ist es auch musikalisch dank der hervorragenden Arbeit von Ghanaian Stallion absolut hochwertig – was dafür sorgt, dass die Message nicht unverdaulich oder schwer bekömmlich, sondern auf einer gut abgeschmeckten Mischung aus klassischen HipHop-Beats, Trap und Einflüssen afrikanischer Musik verabreicht wird.

So schafft es „Platz an der Sonne“ beides zu verbinden: Das Sichtbarmachen und Kritisieren von Problemen sowie das Aufzeigen von neuen Perspektiven, neuen Sichtweisen, neuem Mut gegen alte Ängstlichkeit und Minderwertigkeitsgefühle. Ein starkes Statement, gerade in dieser Zeit, das allen Mut macht, die keinen Bock auf Nazi-Deutschland 3.0 haben – sondern lieber in eine bessere Zukunft ohne Diskriminierung, Ausgrenzung und Unterdrückung aufbrechen wollen. Und ja: Die Diskussion um das „N-Wort“ kürzlich hat eindrucksvoll gezeigt, dass Deutschrap so ein Album dringend gebrauchen kann…

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Holy Modee – Ballen im Biendo [Audio]

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Holy Modee veröffentlicht seinen neuen Freestyle „Ballen im Biendo“. Diesen beschreibt er selbst als „Benefiz-Track“, den Grund dafür gibt er via Facebook bekannt: „Wir haben in einem chemnitzer hotel ein paar sachen kaputt geballt. um mein gewissen zu bereinigen und auch die rechnung zu begleichen, habe ich einen real freestyle aufgenommen“. 

„Wir leben wie die Rockstars, aber leben noch im Brennpunkt /
touren durch die Gegend, wolln nur was erleben“ 

Außerdem kündigt Holy im gleichen Zuge sein neues Tape noch für dieses Jahr an. Weitere Details wurden bisher noch nicht bekannt gegeben.

Holy Modee – Solegal (Freestyle) [Video]

Holy Modee hat’s geschafft.

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Kynda Gray feat. Louis Vuittom & Dregotdreams – Hollywood (prod. BLVRRD & Rodnil) [Video]

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Kynda Gray veröffentlicht das Video zu seinem neuen Track „Hollywood“, welchen er gemeinsam mit Louis Vuittom und Dregotdreams performt. Die drei spucken große Töne und kritisieren das Rapgame, in dem „plötzlich alle Schauspieler“ sind und sie von anderen Rappern kopiert werden.

„Nimm den Besen, mach dich nützlich, nützlich /
Deutsche Rapper alles Bitches /
ich schwör zu Gott, ich fick nicht mit denen / 
zu viel Zeit damit verbracht noch Rücksicht zu nehmen“

Seit Juni ist Grays aktuelles Mixtape „Backyard Story“ am Start und mit diesem Video kündigt er bereits für den 8. Oktober passend zum Wochentag sein „Sundays“-Tape an.

Kynda Gray – No Way (prod. Chicho, Rod Nil & Kynda Gray) [Video]

„Ich bin all the way grown up.“

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LGoony & James Jetski – Hi Bich (Bhad Bhabie Remix) [Audio]

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LGoony und James Jetski haben sich dem Track „Hi Bich“ der amerikanischen Rapperin Bhad Bhabie angenommen und einen Remix veröffentlicht.

Die Hook des Originals bleibt bestehen, die Strophen werden ausgetauscht, was sich durchaus hören lassen kann. Die beiden passen sich auch der Aussage der ursprünglichen Version an und stellen klar, dass es ihnen einfach rundum gut geht.

„Hi Bitch, hi Bitch, ich geb‘ kein Fick /
Komm in den Club so wie Miley /
Young as fuck und du bist 30 /
Flicke die Wrist, alter whoo /
Ich hab die Sauce in meim Blut /
2Chainz ist so wie ich move /
Kontostand sagt mir geht’s gut“

Soufian, LGoony & Crack Ignaz – New Level (prod. SOTT, Nico Chiara & Denis the Producer) [Video]

Team New Level gibt’s auch als Song und EP

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Moe Phoenix – Mohammad (prod. AriBeatz) [Video]

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Moe Phoenix von Life is Pain übernimmt mit „Mohammad“ die ehrenvolle Aufgabe, den ersten Deutschrap-Song zu veröffentlichen, der sich mit dem gestrigen Wahlerfolg der rassistischen AfD auseinandersetzt. Er tut dies wenig plakativ, sondern durchaus nachdenklich und grundsätzlich.

„Ja, ich trage ’nen Bart und die Haare sind schwarz
Muss ich etwa dafür bezahl’n?
Ich sag‘ dir mein’n Nam’n, du kriegst panische Angst
Und jetzt sag mir, wer ist normal?“

Um es klar zu sagen: Das ist nicht erst seit gestern ein Thema. Rassismus, offen oder verdeckt, gibt es schon lange, in der Mitte der Gesellschaft. Aber die Tatsache, dass nun fast 100 offene Rassisten in den deutschen Bundestag einziehen, verändert das gesellschaftliche Klima trotzdem. Daran konnte leider auch die sehr begrüßenswerte Ansage von PA Sports kurz vor der Wahl nichts ändern.

MC Smook – Mein Staat ist ein G [Audio]

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Nachdem MC Smook zuletzt ein Einschlaflied veröffentlichte, liefert er uns nun seinen neuen Track „Mein Staat ist ein G“, der politisch und passend zum gestrigen Schrecken daher kommt.

„Stumpfheit, die auf Wahlplakaten hart ausartet /
So sehr, dass ein Album nur mit Phrasen chartet /
So sehr, dass man Schlagerstars stark begnadet /
Und die AfD dort im Bundestag erwartet /
Im Jemen geht die Welt unter, doch tu nix /
Export-Geldwunder ist nur rich dank den Guns von den‘ du blutest“

Nachdem im April das aktuelle Release „Summer Tape 2k17“ erschien, werden regelmäßig neue Songs gedroppt, die von einem Hotbox-Diss über eine Hommage an Udo Jürgens reichen.

MC Smook feat. Washer Machine Willy – Schwarzer Dyck [Video]

Bin unterwegs hier am Schwarzen Dyck

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