Kollegah & DJ Arow – Real für die Fam (prod. David Ice) [Video]

Kollegah nimmt wieder aktuelle Trends auf die Schippe und veröffentlicht den Song „Real für die Fam“, der vor Autotune, Birdcall-Adlibs und halligen synthieflächen nur so überquillt. Unterstützung gibt es dabei von Kollegahs Live-DJ DJ Arow, der sich auch ans Mic gewagt und einen Part gerappt hat.

Bebildert wird der Song mit einem überdrehten Video, das sich irgendwo zwischen ironischem 80’s-Trash, überdrehtem Wahnwitz und Kurt Prödel bewegt. Nach dem durchschlagenden Erfolg der Parodie „Zieh den Rucksack aus“ hat das Alpha Music Empire Oberhaupt offenbar Blut geleckt.

10 KOMMENTARE

  1. Erinnerst Du Dich noch an Julien, Skinny? Genau, der mit den Lokführern. Den hast du damals ziemlich fertig gemacht. Den hast du als Hurensohn betitelt. Ok, du hast gesagt er „inszeniere“ sich als einer, was aber ziemlich nah dran ist. Nun ja…Julien mag ja vieles gesagt haben was nicht korrekt und nicht feierbar ist…Julien mag auch ein Hurensohn sein. Ich finde auch das kollegah ein Hurensohn ist. Nicht weil er irgendwelche Judenwitze auf einer öffentlichen Veranstaltung bringt, nein….ok dafür auch, aber ich denke es hält sich in der Hurensöhnigkeit noch in Grenzen, da so ein Dreck ja irgendwie als künstlerische Freiheit durchgehen darf…zumindest wollen mir irgendwelche Rap-Dogmatisten erzählen, dass das ja künstlerische Freiheit sei…naja.

    Ich finde das Kollegah ein absolut antisemitischer Hurensohn ist, aufgrund dem was er in „Apokalypse“ erzählt. Ich finde es zum kotzen, dass ihr das scheinbar vergessen habt. Während ihr einen Julien als „Hurensohn“ betitelt, küsst ihr einem ganz klaren Judenhasser die Hand und fegt das Thema unter den Teppich, während ich mich als Jude WIEDER MAL nicht sicher auf Straßen und Schulhöfen Deutschlands bewegen kannst. Vor ein paar Artikeln habt ihr noch über Ben Salomos Austritt aus der Rap-Szene berichtet und so getan, als würde euch das irgendwie tangieren, dabei ist es euch doch scheissegal was ein Kollegah über uns Juden sagt, solange ihr was zu berichten habt. Ihr kotzt mich an. Wenn nicht Rap, sondern Rock die Jugendkultur schlechthin wäre, würdet ihr an Kollegahs stelle auch frei.wild oder sogar Landser und Störkraft in Schutz nehmen, denn das ist in etwa die selbe Schiene.

    Wie Oliver Polak schon sagte ist Kollegah Schuld daran, das jüdische Kinder auf Schulhöfen „Scheissjude“ genannt und verprügelt werden. Ihr seid ebenfalls daran Schuld, da ihr das Problem kleinredet und so tut als hätte Kollegah sich nur nen kleinen Streich erlaubt. Ich hab da ne Idee wie ihr euch zusätzlich noch ein paar Euros verdienen könnt, denn die braucht ihr ja scheinbar. Darum geht es doch oder? Um Geld, nichts weiter, dafür schreibt ihr euch doch jeden Dreck zusammen. Wie wäre es mit Free-Gaza-Merch für „Israelkritische Nichtantisemiten“? Oder mit HKNKRZ-Pullis für „besorgte Bürger“?
    Ich finde außerdem, dass der ein oder andere Artikel über Makss Damage fehlt.
    Er ist übelst der tighte Rapper und ihr geht gar nicht genug auf ihn ein. Warum gebt ihr dem armen, missverstandenen „Patrioten“ nicht auch mal ne Chance? Ach ja, ich vergaß, er ist ja ein Nazi….bisschen wie Kollegah.

    Lage Rede kurzer Sinn: ich fände es cool wenn ihr mal klare Ansagen machen könntet und euch etwas weniger als Hurensöhne inszenieren könntet, ihr eierlosen Antisemitismusrelativierer.

  2. Menschen die sich über nen Antisemiten aufregen und ihm der zwei Wochen später die Hand schütteln und über ihn berichten indem man in etwa sagt: „Guck mal, Kollegah hat einen neuen Song!“, sind die selben Menschen die behaupten, an Hitler hätte es auch was Gutes gegeben. Erst die Fresse aufreissen, einen strukturellen Antisemitismus anprangern nur um nachher vom Erfolg eines Antisemiten, der sich gerne als „Imperator“ (oder doch Führer?) inszeniert, zu zehren. Was für eine opportune Schmierenkomödie hier läuft ist unglaublich.

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