Rap als Ausdrucksmedium: Feuerwehrmann und TV-Koch veröffentlichen Disstracks

„Berlin brennt“ heißt Christian Köllers aka Kölli Disstrack gegen den Berliner Senat. Der Feuerwehrmann, der laut eigenen Angaben seit zehn Jahren in der Branche arbeitet und so einiges gesehen und erlebt hat, macht seinen Unmut über die Sparpolitik des Senats in Berlin in einem Video deutlich.

HipHop als Sprachrohr

Während der aktuelle Rap-Zeitgeist eher die Schönen und Erfolgreichen favorisiert, weist Kölli treffend auf die Missstände im Pflege- und Gesundheitssystem hin. Dass sein Video mittlerweile über 100.000 Aufrufe zu verzeichnen hat, zeigt, dass es durchaus Gesprächsbedarf zu dem Thema gibt. Mit „Berlin brennt“ hat Berlins nun berühmtester Feuerwehrmann nicht nur einen starken Song abgeliefert, sondern es auch geschafft, mit seinem Appell Gehör zu finden.

Ein weiterer Außenstehender, der sich des Raps als Medium, um seinen Unmut auszudrücken, bedient, ist der TV-Sterne-Koch Frank Rosin. Dem Einem oder Anderen dürfte er durch sein Fernsehshow „Rosins Restaurant“ bekannt sein. Rosin veröffentlichte seinen Disstrack „Who the fuck is Henssler?“ gegen den TV- und Koch-Kollegen Steffen Henssler bei Spotify.

Dafür hat er sich hochkarätige Unterstützung gesichert: Den Beat hat Phat Crispy produziert und Eko Fresh persönlich soll ihm beim „Text mitgeholfen“ haben. Was das Endprodukt angeht, ist Ekos Handschrift aber eher weniger zu erkennen. „Who the fuck is Henssler?“ erscheint generell eher ein lustiges Gimmick zu sein als ein ernst gemeinter Disstrack gegen den Kochkollegen.

 

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