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Mobb Deep unterschreibt bei Jive

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Wie die US-amerikanische Website DaveyD.com heute berichtete, soll Mobb Deep nach Monaten der Verhandlungen und einem Single-Deal mit Landspeed endlich ein neues musikalisches Zuhause gefunden haben: Das New Yorker Duo unterschrieb langfristig bei Jive.

Angeblich haben sich Havoc und Prodigy die Vertragsunterzeichnung mit 10 Millionen Dollar Handgeld versüßen lassen, außerdem soll der Gewinn aus zukünftigen Plattenverkäufen brüderlich zwischen Künstler und Label geteilt werden.

Zu Mobb Deeps neuen Labelkollegen zählen leider nicht nur die Weltklasse-Player Too Short und E-40, sondern auch Popsternchen wie Britney Spears und N’Sync.

Grammy-Verleihung: Eminem und The Roots performen zusammen

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Für die diesjährigen Grammy-Verleihung ist ein ganz besonderes musikalisches Highlight geplant: Eminem wird seinen Oscar-nominierten Beitrag zum „8 Mile“-Soundtrack, „Lose Yourself“, zusammen mit Philadelphias illster Band, The Roots, live performen.

Black Thought, ?uestlove und Co. hatten ja bereits Jay-Z bei MTVs Unplugged akustisch unterstützt und sich dafür einiges an Kritik anhören müssen. Die Verleihung findet übrigens am 23. Februar statt.

Dead Prez schalten die Radios aus

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Heute findet in New York eine Demonstration statt, bei der die politisch couragierte Crew Dead Prez sowie Vertreter der National Leadership Alliance zu einem temporär begrenzten Boykott mehrerer New Yorker Radiostationen aufrufen werden. Die Protestaktionen richtet sich gegen Sender, die nicht bereit sind, positiven HipHop und R´n`B zu spielen, sondern stattdessen die Frequenzen mit „frauenfeindlichen, lebensverneinenden und somit schwarzenfeindlichen“ Gedankengut überschwemmen.

„Bei unseren Gesprächen mit Jugendlichen aus der HipHop Community haben wir erfahren, dass es eine Menge Musik aus den Sparten HipHop und R`n`B gibt, die positiv ist und zum Nachdenken anregt“, äußerte sich der Vorsitzende der National Leadership Alliance, Bob Law, in einem Statement, „das Radio und die Musikkanäle weigern sich nur einfach, solche Musik zu spielen.“

Das Konzept hinter der Aktion stammt von den beiden Dead Prez-Mitgliedern Stic und M1, deren zweite LP den Titel „Turn Off The Radio: The Ulcer In The Belly Of The Beast“ trägt. “Turning it on is like putting on a blindfold. Because when you’re bringing it real, you don’t get rotation, unless you take over the radio station”, heisst es auf dem Album.

Auch Chuck D (Public Enemy), Minister Kevin Mohammed (Vorsitzender des HipHop Summit Action Networks), der Regionalpolitiker Charles Baron sowie zahlreiche andere Persönlichkeiten aus Politik und der Musikindustrie unterstützen die Protestaktion.

Der erste „Radio Off Day“ ist übrigens für Donnerstag, den 27. Februar 2003 geplant.

Mellow Mark gewinnt einen Echo!

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Was für ein Abend, welch ein Erfolg! rap.de/records-Künstler Mellow Mark konnte am Samstag Abend in Berlin bei der Echoverleihung 2003 eine der begehrten Trophäen gewinnen. Der „zweitwichtigste Musikpreis“, wie der Echo inzwischen bezeichnet wird, wurde dominiert von den Auftritten des Frauenschwarms Robbie Williams, der auch noch einen Preis mitnehmen durfte, und der emotionalen Rede von Herbert Grönemeyer, der nach der Verleihung gleich mehrere Echos sein Eigen nennen kann. Auch Stars wie die Red Hot Chili Peppers oder Nena bekamen ihre Preise. Als bester nationaler „HipHop/R&B-Künstler“ wurde Gentleman geehrt, der zwar eher in die Reggae/Dancehall-Kategorie einzuordnen wäre – aber die gab es gar nicht, deshalb sollte man das wohl nicht so eng sehen. Glückwunsch an Gentleman, der mit seinem Album und seinen großartigen Liveshows im letzten Jahr den Award definitiv verdient hat. Etwas überraschender, aber deshalb umso euphorischer, konnte der Wahlhamburger HipHop/Reggae-Guitarrero Mellow Mark den Gewinn des „Nationalen Radio Nachwuchs Preises“ feiern. Mit seinem politisch motivierten, reggaelastig groovenden Song „Revolution“ schaffte er den Sprung in die Herzen der Radiohörer, und das sind immerhin 80% der Leute, die gerne Musik hören, wie uns die Laudatorin Minh Kai Phan Thi wissen ließ. In seiner Dankesrede forderte Mellow Mark eine friedliche Lösung der Irak-Krise und nutzte die große Reichweite der RTL-Übertragung dazu, seine Botschaft zu verbalisieren. Mellow konnte sich gegen Konkurrenten wie Ben, Caterfeld, Beatbetrieb und Joy Denalane (die trotz mehrerer Nominierungen leider keinen Echo gewann, aber mit ihrer Live-Performance zu überzeugen wusste) durchsetzen. Momentan befindet sich Mellow Mark im Studio und arbeitet mit Kraans de Lutin akribisch an seinem Debütalbum. Die nächste Single „Weltweit“ wird am 24.03. in die Läden kommen, kurz danach kommt die LP, und schließlich werden die beiden Echo-Gewinnen Mellow Mark und Gentleman im März gemeinsam auf Tour gehen! Wir danken allen, die Mellow Mark durch Teilnahme am Internet-Voting oder Daumendrücken geholfen haben!

Mos Def, Russell Simmons engagieren sich für den Frieden

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Mos Def und Russell Simmons engagieren sich weiter für eine friedliche Lösung in der Irak-Krise: Nachdem sich die Beiden bereits öffentlich für die „Not In Our Name“-Kampagne eingesetzt hatten, wurden jetzt TV-Spots gedreht, in denen sich Simmons und Mighty Mos gegen die aktuelle Außenpolitik der US-amerikanischen Regierung aussprechen.

Mos und Simmons nutzen die 30 Sekunden Sendezeit, um darauf hinzuweisen, dass man Saddam Hussein auch mit Hilfe der Waffen-Inspektionen in Schach halten kann und ein militärisches Eingreifen aus diesem Grund verfrüht und überzogen wäre. Außerdem erinnern die beiden Rap-Größen daran, dass, wenn man sich auf diplomatischem Wege einigen würde, die erheblichen Kriegskosten zu Gunsten humanitärer Hilfe eingespart werden könnten.

Der TV-Spot wurde in New York von Danny Schlechter für „Global Vision“ produziert und von der „True Majority“-Organisation finanziert. Die neuen Werbungen sind Teil einer Kampagne, für die sich in den letzten Wochen bereits die Schauspielerinnen Susan Sarandon und Janeane Garofalo stark gemacht haben. Leider werden die Spots zunächst nur auf US-amerikanischen Kabel-Kanälen in New York, L.A. und Washington D.C. zu sehen sein.

Queen Latifah und Eminem für Oscar nominiert

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Queen Latifah wird mit Hollywood-Größen wie Meryl Streep („Das Geisterhaus“), Julianne Moore („Boogie Nights“), Kathy Bates („Misery“) und Catherine Zeta-Jones („Traffic“) um einen Oscar in der Kategorie „Beste Nebendarstellerin“ konkurrieren. Die Flavor Unit-Chefin wurde ebenso wie Catherine Zeta-Jones für ihre schauspielerische Leistung in dem 20er-Jahre-Epos „Chicago“ nominiert. Außer Latifah und Zeta-Jones waren alle anderen Kandidatinnen übrigens schon einmal für einen Oscar vorgeschlagen.

Eminem darf sich ebenfalls über eine Nominierung freuen, obwohl er nicht wegen seiner schauspielerischen Qualitäten ausgewählt wurde. Vielmehr ist Ems „Lose Yourself“, die erste Singleauskopplung vom „8 Mile“-Soundtrack, als „Bester Song“ vorgeschlagen worden. Ansonsten ist Slim Shadys Debüt-Streifen allerdings leer ausgegangen.

Joy Denalane – Im Ghetto von Soweto

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Joy Denalane die Dritte – nach „Sags mir“ und „Was auch immer“ koppelt Joy inzwischen bereits die dritte Single aus ihrem äußerst erfolgreichen Album „Mamani“ aus. Von letzterem hat sie im vergangenen Jahr um die 90.000 Kopien verkauft, was im Hinblick auf die gegenwärtige Lage auf dem deutschenMusikmarkt definitiv als extremer Erfolg gesehen werden darf. Auch angesichts der Tatsache, dass Joy auf ihren Stücken keineswegs nur Party macht, sondern regelmäßig zum Nachdenken anregt, ist der Erfolg erstaunlich und erfreulich zugleich. Aus der nachdenklicheren Ecke entstammt auch das nun ausgekoppelte „Im Ghetto von Soweto“, in dem Joy Missstände in Soweto, dem Ghetto in Südafrika beiJohannesburg, anprangert. Es geht um Bürgerkrieg, Missbrauch von Polizei- undStaatsgewalt sowie um Aids, ein Thema, für das sich die Berlinerin besondersengagiert. Das Original ist komplett mit Band, einschließlich Hornsection undPercussion, eingespielt und ruft den angemessen melancholischen Eindruckhervor. Für den Remix hat man das kroatische Produzententeam Blackout berufen, das den Track auf eine clubtauglichere Ebene bringt. Definitiv reinhören!

HHSAN, Ludacris erzielen Einigung mit Pepsi

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Nachdem die Vorsitzenden des HipHop Summit Action Networks vor einer Woche mit einem Boykott des Getränke-Giganten Pepsi gedroht hatten (rap.de berichtete), hat man sich kurz vor Anlauf der Protestaktion doch noch mit dem Softdrink-Hersteller geeinigt. Die Abmachung zwischen dem HHSAN und der Ludacris Foundation auf der einen, und der Pepsi Company auf der anderen Seite sieht Zahlungen in Höhe von mehreren Millionen Dollar aus der Tasche des US-amerikanischen Unternehmens vor, die dann unterpreviligierten Jugendlichen zu Gute kommen sollen.

Dr. Benjamin Chavis, Präsident des HHSAN, zeigte sich zufrieden mit dem Deal: „Diese Einigung ist ein Erfolg, der zeigt, dass man sich respektvoll im Umgang mit der HipHop-Kultur verhalten muss und dass die jüngere Generation bereit ist, eine Führungsrolle zu übernehmen. Ich möchte noch einmal betonen, dass das HHSAN die Verwirklichung unserer Abmachung sehr genau verfolgen wird.“

Die von Simmons und Ludacris gegründeten karitativen Organisationen, Rush Arts und die Ludacris Foundation, werden vornehmlich für die Auswahl der Geldemfpänger verantwortlich sein. „Wir hoffen wirklich, dass wir hiermit einen Trend gestartet haben und auch andere große Unternehmen kosteneffektive Aktionen in unseren Gemeinden unterstützen“, erhofft sich Simmons in Zukunft mehr soziales Engagement seitens US-amerikanischer Firmen, „ich hoffe, dass für die Wirtschaft heute ein neues Zeitalter der Mithilfe und Beteiligung beginnt.“

„Wir haben eine Einigung erzielt, bei der wir auf die Jugend bauen. Wir arbeiten gemeinsam an einem langfristigen Projekt, welches in mehreren Städten realisiert wird und die Kids ermutigen soll, ihre Kreativität durch die darstellende Kunst auszudrücken“, ließ Pepsi-Presse-Sprecher Bart Casabona in einem Statement verlauten, „was wir planen, ist eine Erweiterung unserer lange bestehenden Verbindungen zu den Gemeinden und der Marketing Projekte in den Städten. Wir werden uns dabei besonders auf Jugendliche konzentrieren, die sonst keine Möglichkeit haben würden, in den Bereichen Kunst und Musik aktiv zu werden.“

Am Rande versicherte Def Jam-Mitgründer Russell Simmons noch einmal, dass es bei der Auseinandersetzung mit Pepsi nicht um Ludacris` Werbeeinnahmen, sondern um den Umgang mit der HipHop-Kultur in der amerikanischen Öffentlichkeit geht: „Ludacris will nicht, dass die Spots wieder gezeigt werden. Viele Leute verstehen nicht, warum diese Sache so wichtig ist. Es geht uns um Respekt für die HipHop-Kultur.“

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