Start Blog Seite 4013

Ghost Recon

0

Nach den überaus erfolgreichen Tom Clancy Spielen auf diversen Systemen (allen voran dabei das unvergessene Rainbow Six für PC) wird nun endlich die PS2 mit einer Konvertierung eines Tom Clancy Themas bedient. Hierbei handelt es sich um das etwa ein Jahr alte Ghost Recon, wobei in der PS2-Fassung noch das damals für den PC seperat erhältliche Expansion Pack „Desert Siege“ gleich dazugepackt wurde.

Tja, liebe Zockergemeinde, was darf man von PC-Konvertierungen auf der PS2 erwarten? Wir alle erinnern uns an das gute alte Half-Life, das einen auch auf der Konsole in den Bann zog, wie auch an das ebenfalls gute Baldurs Gate, welches jedoch mit einem sehr actionlastigen Spielprinzip auftrumpfte (im Gegensatz zur eher rollenspiellastigen PC-Version).

Erstmal: Technisch ist alles einwandfrei gelungen, Grafik und Sound sind Standard bis sehr schön, und auch in Sachen Optionsvielfalt steht die PS2 dem PC-Vorbild in nichts nach. Hier und da wurden sogar noch einige der Texturen aufgefrischt und lassen das Game im Ganzen nun besser als die PC-Version aussehen. Grafik und Sound sind also in jedem Fall top und gut gelungen.

Wie stehts aber mit dem Gameplay, dem wichtigsten Kriterium für gute Spiele? Gerade bei Konvertierungen vom PC ist die Umsetzung der Steuerung einer der Knackpunkte, an denen sich entscheidet, ob ein Spiel spielbar wird oder zu einer „Welche drei Tasten muss ich nochmal drücken um die Tür zu öffnen?“-Tortur mutiert. Wo der PC-Spieler Tastatur und Maus zur Verfügung hat, muss sich der durchschnittliche PS2-Spieler mit einem Joypad mit 12 Buttons abfinden. Und gerade hier ist den Entwicklern von Red Storm fast schon ein Geniestreich gelungen: Selten war ein Spiel mit derartig vielen (und auch dringend benötigten!) Befehlen ausgestattet und trotzdem intuitiv und aus dem Handgelenk beherrschbar geblieben. Damit geht die Steuerung eures Soldaten quasi in euch über, und nach kurzer Eingewöhnung könnt ihr eure Soldaten im Schlaf durch ein feindliches Lager dirigieren. Womit wir zu einem weiteren wichtigen Punkt kommen: Dieses Spiel ist wohlgemerkt ein Taktik-Shooter und KEIN Ego-Shooter. Soll heißen: Ihr kämpft nicht allein auf weiter Flur, sondern habt ein bis zu 6 Mann starkes Team unter Kontrolle, zwischen denen ihr hin- und herwechseln könnt und denen ihr auf einer Kommandokarte Befehle wie „Stellung halten“, „Bereich observieren“ etc. geben könnt. Einzelgänger-Rambostylee-Aktionen bringen euch in diesem Spiel also definitiv nicht weit, da vor allem auf den höheren Schwierigkeitsgraden (von denen es insgesamt drei gibt, wobei der schwerste am meisten Spaß macht) die gegnerischen Soldaten sehr oft in enormer Überzahl sind und schnell und genau abdrücken. Also ist Teamarbeit angesagt, was ungefähr so aussehen könnte: Das erste Team sichert das Tal, indem ihr es auf die Bergkuppe schickt, während das zweite Team von euch gesteuert langsam in das Tal weiter vorrückt. Hat das zweite Team eine gute Position, ordnet ihr ihm einen Bereich zu, den es sichert, wechselt auf das erste Team und rückt nach usw. Das alles geschieht mit wenigen Kommandos, astrein gelöst. Den Großteil des Spieles spielt ihr aus der Egoperspektive als Anführer des Teams, wobei ihr natürlich zwischen den einzelnen Teammitgliedern, die ihr euch vorher ausgesucht und ausgerüstet habt, hin und her wechseln könnt. Die anderen Teammitglieder trotten dann brav dem von euch kontrollierten Soldaten hinterher, während das andere Team (sofern es keine andersartigen Befehle hat) auf der Stelle verharrt und sichert.

Die Level sind sehr vielseitig gestaltet, es geht durch weite Täler, dichte Wälder, Städte und in die Wüste. Insgesamt gibt es 24 Missionen, davon 16 in der Ghost Recon Kampagne und 8 in der Desert Siege Kampagne. Dabei ist noch zu erwähnen, dass in der Ghost Recon Kampagne im baltischen Raum und in der zusätzlich enthaltenen (aber erst nach Beendigung der Ghost Recon Kampagne freigespielten) Desert Siege Kampagne in Afrika gekämpft wird.

Genug zur Einzelspielerkampagne, jetzt mal zum Mehrspielermodus: Da erwartet uns auf den ersten Blick nichts neues: Versus Modus (der hier übrigens einfach „Überleben“ heißt) sowie Kooperationsmodus (sowohl kooperative Mission, d.h. normale Missionsziele mit zwei Spielern als auch kooperatives Feuergefecht, was bedeutet, dass ihr zu zweit alle Feinde niedermähen müsst). Nach kurzer Spielzeit im Co-Op Mode weiß man, warum sich dieses Spiel gelohnt hat: Der Kooperationsmodus ist einfach genial, jeder hat einen Soldaten (leider kein Team), und gekämpft wird per Splitscreen. Dabei gilt es, die normalen Missionsziele des Levels zu erfüllen. Und es macht einfach nur Spaß, was man vom VS Mode nicht behaupten kann. Die Level sind einfach zu groß, als dass man vernünftig 1 gegen 1 spielen kann, überflüssig!

Kritik kann man an dem etwas starren Levelaufbau anbringen, Gegner erscheinen jedesmal an der gleichen Position, und überaus intelligent sind sie auch nicht.

Fazit ist:
Alles in allem sollten die Gegner einfach viel heftiger auf ein 6-Mann-Team von Green-Beret-US-Armee-Spezial-Killer-Einheiten reagieren, als hinter einem Stein verschanzt darauf zu warten, dass unser Team einschläft oder so. Trotzdem ist dieses Spiel einfach ein Spiel, das aufgrund seiner packenden, realistischen Atmosphäre und dem sehr schönen Kooperationsmodus eine Menge Spaß macht. Quasi ein Überraschungshit, dem man erst nach einiger Zeit den richtigen Spielspaß abgewinnt. Hier sollte jeder Fan der Tom Clancy Serie zugreifen, und alle Ego-Shooter-Freaks da draußen sollten es wenigstens mal anspielen, geballert wird schließlich auch…

Pro/Contra:
+ Exzellente Steuerung
+ macht im Multiplayer einen Heidenspaß
+ Abwechslungsreiche Missionen
+ Größtenteils Grafik auf dem modernsten Stand

– recht starrer Levelaufbau
– schwache Gegner-KI
– Versusmodus unbrauchbar

Bewertung:
Multiplayer 6
Singleplayer 5
Fazit: 5-6

Titel: Tom Clancy´s Ghost Recon
Plattform: Sony Playstation 2
Entwickler: Red Storm Entertainment
Vertrieb: UbiSoft
Genre: Taktikshooter
Spieler: 1-2
USK: 16

Polizei verbietet Clipse-Konzert

0

Ein für den 28. Januar vorgesehenes Konzert der Gruppe The Clipse in Plainfield, New Jersey wurde polizeilich verboten. Vertreter der Stadt hatten behauptet, dass ein auf den Flyern abgebildetes „V“-Handzeichen, wie man es von Mr. Spock aus der Serie Star Trek kennt, in Wirklichkeit als Gang-Symbol zu verstehen ist.

„Dieses Zeichen bedeutet nur, dass wir uns auf einem höheren Level befinden“, stellte Malice, der ältere der beiden Clipse-Brüder, klar, „das hat nichts mit Gangs zu tun, vielmehr geht es dabei um Hoffnung und Inspiration.“

„Das ist mal wieder eine neue Masche, um die HipHop Community zu schikanieren“, äußerte sich Malice zu dem Verbot, „wenn die irgendetwas über The Clipse wüssten, müsste ihnen klar sein, dass wir mit Gangs nichts am Hut haben.“

Die von Touch the Sky Entertainment präsentierte Show der Neptunes-Schützlinge hätte eigentlich im „The Strand“ stattfinden sollen und war bereits restlos ausverkauft.

„Dass dieses Konzert abgesagt wurde, hat viel mit der negativen Presse nach der O`Reilly Sache zu tun“, machte Jesse Kirshbaum, Vizepräsident der American Talent Agency, den Fox-Moderator mitverantwortlich für das in der US-amerikanischen Öffentlichkeit vorherrschende Misstrauen gegenüber der HipHop-Szene, „dieser Zirkus geht jetzt auf Kosten des Promoters, immerhin war die Show ausverkauft.“

Dejavue Album ist auf den 17.03. verschoben worden

0

Eigentlich sollte am Montag „Naturtalent“ – das neue Album von Dejavue – in den Läden stehen. Jetzt kommt die neue Scheibe erst am 17.03. an den Start. für alle Fans in Berlin gibt es jedoch eine wirklich annehmbare Entschädigung:
am 01.03. findet die offizielle Release Party im Club G.B.Z (Tacheles) statt. Mehr dazu findet ihr in unseren Events.

„Turntable Timmy“: Literatur für den HipHop-Nachwuchs

0

Free Will Press hat vor kurzem ein so noch nie da gewesenes Kinder-Bilderbuch herausgebracht: „Turntable Timmy“ lautet der Titel der von Michael Perry verfassten Geschichte, in der es um einen Jungen geht, der sich vorgenommen hat, der jüngste DJ-Champion aller Zeiten zu werden.

Allerdings gewährt Perry seinen jungen Lesern nicht nur einen Einblick in die Welt des DJing, sondern führt sie auch an die drei anderen Grundelemente der HipHop-Kultur (Mcing, Breaking, Writing) heran. So wird zum Buch eine von DJ QBert produzierte CD mitgeliefert, auf der neben Qs Turntable-Tricks auch eine von Michael Perry gerappte Version der Geschichte zu hören ist.

Die Illustration stammt aus der Feder von Graffiti-Artist Doug Cunningham, besser bekannt als Dug1. Ansonsten ist das Buch natürlich durchgängig in Reimform geschrieben, hier ein kleiner Auszug: „Put in work, day and night…practice makes perfect, gotta get it right. Hard work and dedication – perfection takes practice, now he´s quick like a fox, sharp as a cactus.”

„Heutzutage haben Jugendliche aus der Stadt, egal welcher Hautfarbe, keinen Bezug mehr zu `Tarzan, Karl, Klößchen und Gabi’“, erklärte Perry den Grundgedanken hinter „Turntable Timmy“.

„’Turntable Timmy’ wird die Kinderbuch-Industrie revolutionieren“, war sich sogar KRS-ONE, der Teacher höchstpersönlich, nach der Lektüre des Werks sicher.

Cypress Hill covern Peter Toshs „Legalize It“

0

Die Jungs von Cypress Hill werden bei einem Tribute-Album in Gedenken an Peter Tosh mitwirken, auf dem Künstler verschiedener musikalischer Richtungen, darunter auch Eric Clapton und Jerry Carcia, Songs der Reggae-Legende interpretieren.

B Real, Sen Dog und DJ Muggs werden ihre eigene Version von – ihr habt es euch bereits gedacht – „Legalize It“ einspielen. Eine Wahl die durchaus Sinn macht, da sich L.A.`s bekannteste Weed-Smoker schon seit Jahren für die Legalisierung von Marijuana einsetzen. Produziert wird die bisher unbetitelte LP übrigens von Andrew und Dave Tosh, den Söhnen des großartigen Sängers und Komponisten.

Tosh war zusammen mit Bob Marley und Bunny Wailer Gründungsmitglied der Gruppe The Wailers. 1973 trennte sich Tosh von den Wailers und startete seine Solokarriere, 1976 erschien das Album „Legalize It“, auf dessen Cover ein in einem Marijuana-Feld knieender Tosh abgebildet ist. Tosh starb 1987, nachdem in seinem Haus auf ihn geschossen wurde.

Jan Kage – American Rap

0

Bücher über HipHop gibt es ja inzwischen schon in diverser Ausführung, mal auf persönlicher Beobachtung beruhend, mal recherchierend und auf Zeitzeugen berufend.
Jan Kage hat in seinem Buch American Rap einen etwas anderen Ansatz und Schwerpnkt gewählt. Es geht hier nicht um die chronologisch aufgeführte Entstehung und Entwicklung der HipHop-Kultur, er interessiert sich für den Zusammenhang von US-amerikanischem HipHop und der sich damit entwickelnden kollektiven Identität hauptsächlich afroamerikanischer Jugendlicher.Jan Kage stellt die These auf, dass HipHop den zentralen Diskurs junger Afroamerikaner darstellt, da jede der Gruppen (die in der Gesellschaft durch ökonomische, religiöse oder sonst welche Umstände als zu einer Gruppe zugehörig definiert werden) in ihrem Diskurs (als Diskurs wird die Vielzahl an Stimmen bezeichnet, die sich gesellschaftlich austauschen) ein konkretes Bild ihrer selbst und der anderen konkurrierenden gesellschaftlichen Sphären entwirft.In dem Buch versucht Jan Kage diese Ausgangsthese an Beispielen der Geschichte von HipHop, Herkunftsorten und in Interviews zu belegen.

Wer sich jetzt sagt: Hä, ich verstehe nur Bahnhof!, hat vielleicht erst einmal nicht Unrecht.Dieses Buch ist als Diplomarbeit in politischer Theorie entstanden und richtet sich schon eher an Leute, die sich mit dieser Thematik beschäftigen, sei es an der Uni, in der Schule oder einfach privat.Es ist kein Werk, das einfach nur die Geschichte von HipHop aufrollt. Für jemanden, der sich noch nicht besonders vertiefend mit kollektiver Identität und diskursiver Kultur beschäftigt hat, und zu diesen Leuten zähle ich auch mich, ist es anfangs ein wenig mühsam und auch trocken und theoretisch, sich durch die ersten Seiten von American Rap zu arbeiten. Jan hat zwar schon viel vereinfacht und diverse Fremdwörter rausgenommen, aber man muss schon ein wenig beißen. Hat man aber den Theorie-Teil des Buches überstanden und am besten auch verstanden  und das ist nicht so kompliziert, wie es vielleicht anfangs scheinen mag , kommt Schwung in die Sache! Man merkt schnell, dass es nicht notwendig ist, ein Studium in Sozialwissenschaften zu belegen, um dieses Buch zu verstehen. Man muss sich lediglich ein wenig in das Thema reindenken und einige Begriffe verinnerlichen  was man ja trotz Pisa-Studie den Lesern zutrauen sollte.

Anhand von diversen Beispielen erlangt der Leser einen Überblick über die amerikanische HipHop-Kultur von den Anfängen bis Heute, unter Berücksichtigung von politischen und sozialen Hintergründen. Was als Party-Spaß begann, entwickelte sich im Laufe der Jahre zu einem zentralen Musik- und Lebensstil gerade afroamerikanischer Jugendlicher. HipHop wurde zu einer Ausdrucksform, mit deren Hilfe Identität konstruiert wird.Dieses Buch bietet sowohl für Leute, deren Interesse für die Geschichte dieser Kultur gerade erst geweckt wurde, als auch für Leute, die schon ein oder mehrere Bücher über die Entstehung von HipHop gelesen haben, ein interessantes Werk. American Rap von Jan Kage, beleuchtet explizit den sozialgeschichtlichen Hintergrund der USA, der natürlich untrennbar mit der Entwicklung von HipHop verbunden ist.
Ein interessanter Ansatz, spannend umgesetzt!

Esa a.k.a. El Presidente – Tutti gli uomini del Presidente

0

Während es z.B. die große französische HipHop-Szene schafft, sich, trotz einer gewissen Sprachbarriere, auch hierzulande Gehör zu verschaffen, man DJs und Crews aus Dänemark oder Schweden möglicherweise eher kennt, als HipHop aus Spanien, ist auch Italien ein Land auf der HipHop-Karte, das noch ziemlich unergründet ist.
Natürlich hat man schon gehört, dass auch dort einiges geht, es wäre auch blöd zu glauben, dass nur, weil man selbst nichts davon mitbekommt, dort nichts passieren würde.
Fakt ist jedoch: Wenn man HipHop aus Spanien, Portugal, Polen, Holland oder Italien (um nur einige Länder zu nennen) hören möchte, gehört ein höheres Maß an Eigeninitiative dazu. Man kennt Leute, oder lernt jemanden kennen, der wen kennt… usw.

So beschränkte sich meine Kenntnis von Rap aus Italien auf Jovanotti (jetzt werden einige aufstöhnen) und einige wenige Auftritte von Leuten auf Jams oder auf Videos im Fernsehen, wenn das Thema HipHop in Europa hieß.Dass die Heidelberger um Torch, Bou und Toni L gute Kontakte nach Italien haben und auf mindestens einer ihrer Touren auch italienische MCs und DJs gefeaturet haben, hab ich mitbekommen  aber eben doch nur am Rande.Nun liegt mir die CD von Esa a.k.a. El Presidente vor. Dies ist das Solo-Debüt des italienischen MCs und Produzenten, der schon seit vielen Jahren in der italienischen HipHop-Szene aktiv ist.

Zur Person:
Nach eigener Angabe begann Esa 1986 mit dem Rappen, inspiriert durch Gruppen wie Eric B. & Rakim, P.E. und den Beastie Boys. 1991 gründete er mit Gleichgesinnten die Crew „OTR“ (the Original Transmission of the Rythim‘), die aus B-Boys (und Girls!?), MCs und Produzenten bestand. OTR veröffentlichten mehrere 12es und zwei Alben. 1996 wurde aus der Freundschaft mit den deutschen Rap-Kollegen Torch, Toni L und Bou, sowie der CNN Crew aus Brüssel, La Connessione gegründet. Mit dieser Crew startete man eine Tour quer durch Europa.1998 war es für Esa dann an der Zeit, ein neues HipHop Movement zu gründen, das bis heute besteht, Gente Guasta. Mit im Boot sind Polare, Esa und einige Untergrund MCs aus Italien, wie z.B. Next One, DJ Alik oder DJ Double S.

Ende 2002 war es nun endlich Zeit für das Soloalbum Tutti Gli Uomini del Presidente.Das Album besteht aus 11 Tracks, die stilistisch von old schoolig über klassische HipHop-Beats, Reggae-Einflüsse, bis zu sehr funkigen Nummern führen.Insgesamt ist es musikalisch gesehen ein sehr homogenes Album geworden, das keine Füller hat. Es schwankt zwischen solide groovenden Tracks bis zu Highlights wie z.B. dem melodischen Ultimi Attimi, zu dem auch ein Video gedreht wurde (ist auf der CD auch enthalten).
Der Flow von Esa gefällt mir gut, er hat eine warme Stimme, die ruhig aber auch aggressiv klingen kann. Leider verstehe ich nichts von den Texten, und kann somit nur hoffen, dass es auch inhaltlich so gut passt, wie musikalisch und stimmlich.Esa hat, bis auf wenige Ausnahmen, das Album selbst produziert und auch das Cover gestaltet, wie man mir sagte. Selbst ist der Mann!

Trotz der Sprachbarriere, die sich vor mir auftut, kann ich das Album nur weiterempfehlen. Der geschmeidige Klang der italienischen Sprache geht gut ins Ohr und macht die LP, auch ohne sie zu verstehen, zu einem Genuss. Vielleicht bietet sich ja jemand an, der die Texte mal so grob übersetzen kann.

Wer sich für italienischen HipHop interessiert, sollte sich mal an folgende Adressen wenden:
www.genteguasta.org
www.vibrarecords.com
oder mail an 360° Records: info@360rec.de

Bustas Wagen durchlöchert, Irv Gottis Bruder angeschossen

0

Ein Unbekannter hat in der Nacht von Freitag auf Samstag das Feuer auf Busta Rhymes‘ Wagen eröffnet. Glücklicherweise befanden sich zum Zeitpunkt der Schiesserei keine Insassen in Bustas aufwendig aufgemotztem SUV.

Busta hatte gerade vor den Geschäftsräumen der Management-Agentur Violator geparkt und das Gebäude betreten, als aus einem vorbeifahrenden Auto sechs Schüsse auf die Fahrerseite seines GMCs abgegeben wurden.

„Bisher gibt es keine Verdächtigen und es ist unklar, wer das Ziel war“, tappte der mit dem Fall betraute New Yorker Polizist, Sergeant Mike Wysokowski, kurz nach der Tat noch völlig im Dunkeln, „es kommt nicht oft zu Drive-by Shootings in New York. Wir wissen noch nicht, ob wir es hier mit einem Drive-by oder einem isolierten Zwischenfall zu tun haben.“

Erst vor einem Monat hatte ein Unbekannter die Reception der Violator-Büros gestürmt und wahllos um sich geschossen, glücklicherweise wurde niemand verletzt. Violator vertritt neben Bus-a-bus auch Acts wie Mopp Deep, Missy Elliott und 50 Cent.

Nur drei Tage nach dem Vorfall vor der Violator-Geschäftsstelle kam es in New York zu einem weiteren Zwischenfall: Irv Gottis älterem Bruder Chris wurde auf offener Straße ins Bein geschossen. Die Ärzte im Bellevue Krankenhaus nannten seinen Zustand aber stabil.

Gotti war auf dem Rückweg von einem Treffen, bei dem sich ein wahres Who’s Who des Mainstream- (um nicht zu sagen Pop-)Rap-Industrie (u.a. Puff Daddy, Irv Gotti, Jermaine Dupri) eingefunden hatte, um über die zunehmende Gewaltbereitschaft innerhalb der HipHop Community zu diskutieren.

Chris Gotti arbeitet beim Label seines Bruders, Murder Inc., bei dem derzeit unter anderem Acts wie Tupac-Imitator Ja Rule, R’n’B Chanteuse Ashanti oder Cadilac Tah unter Vertrag stehen.

Featured