Einen gruseligen Artikel über rappende Zeigefinger-Polizisten bietet uns derzeit spiegel.de: Sie kommen nicht in Baggy-Pants auf die Bühne, sondern in Uniform. Und sie haben eine Vision: Mit Rap und HipHop wollen die Kölner Polizisten der P.I.4-Band den Jugendlichen den HiHaHo-Gedanken vermitteln – Hinsehen, Handeln, Hilfe holen. Wer sich traut, möge links auf den entsprechenden Link klicken und mehr Informationen zu dieser Aktion einholen.
Wyclef hilft Familie von verstorbenem Kleinkind
Der Rapper Wyclef Jean bezahlt die Beerdigungskosten von einem 18-Monate altem Baby. Das Kleinkind lag in einem Bett mit mehreren Babys, in Brooklyn, NY. Das Kind rutschte zwischen Wand und Bett und kam so zu Tode. Jean zu MTV: „Eine der tragischsten Geschichten, die ich je in meinem Leben gehört habe. Die Geschichte hat mich so berührt, dass es das Mindeste ist, was ich tun kann. Ich versuche auch, einen Weg zu finden, der Familie auch in Zukunft zu helfen.“ Wyclef wurde in Haiti geboren, wo er bis zu seinem neunten Lebensjahr lebte, danach zog er mit seiner Familie in die Sozialwohnungen der „Projects“ in Brooklyn. Trotz seiner atemberaubenden Karriere hat er nie vergessen, woher er kommt…
P. Diddy trifft Bill Gates
Ein Mann mit vielen Gesichtern. Jetzt hat Sean „P. Diddy“ Combs die Welt der Video Spiele erobert. Puffy wird im Dezember seine Stimme für einen 30 Sekunden langen Werbespot für Microsofts Xbox verleihen. Der Xbox Marketing Direktor sagte zu Ve3d: „ P.Diddys Stimme passt perfekt zum Spot und er verkörpert den Spirit der Xbox.“ Anscheinend hat der Mogul überall seine Finger im Spiel. Lässt Puffy sich klonen?
Justus nie mehr Live!?
Justus hört auf Konzerte zu geben. Seinen letzten Auftritt hatte er am Samstag, 18.10.03 beim Waschfest in Görlitz. Gründe für die zukünftige Abstinenz auf Bühnen sind neben den ausbleibenden Gagen auch der mit den Shows verbundene Stress. Er wird aber weiterhin Musik produzieren. Ihr könnt natürlich im Shop bei rap.de sein aktuelles Album auf Vinyl oder CD für 7,99 € kaufen!
„Fight Club“ in stores soon!
„Fight Club“ LP von Lenny steht in den Startlöchern. Am 03.11.03 ist es endlich soweit. Zum Album gibt es zusätzlich noch 22 Videos und jede Menge Supermutantenshit dabei! Erscheint auf 2xLP und CD/DVD. Fleissig, fleissig! Hier könnt Ihr in das komplette Album reinhören: „
Eminems Erzfeind DeAngelo Bailey klagte gegen den Rapper. Richterin Deborah Servitto lehnte die 1-Millionen-$-Verleumdungsklage gegen den Rapper Eminem am Freitag ab. Bailey, 32, klagte, dass der Song „Brain Damage,“ von Ems The Slim Shady LP, ihn verleumde und in seine Privatsphäre eingreife. In dem Song beschreibt Em seinen Jugendfeind Bailey als fettes Kind, das ihn jeden Tag belästigt hätte. Richterin Servitto verfasste selbst einen Rap, als Fußnote zu ihrer 13-Seitigen Stellungnahme. “Mr. Bailey complains that his rap is trash/ So he’s seeking compensation in the form of cash. … The lyrics are stories no one would take as fact/ They’re an exaggeration of a childish act.” Word.
Justitia rappt für Eminem
SOCOM: US Navy Seals
Fast ein halbes Jahr, nachdem SOCOM in den Staaten für einige Wellen gesorgt hat, erscheint Sonys Online-Flaggschiff nun endlich auch in Deutschland. Ein wenig verwunderlich ist dies schon, da in den Staaten bereits der 2. Teil in Entwicklung ist, aber das soll uns jetzt mal nicht weiter tangieren. SOCOM steht übrigens für Special Operations Command, im Klartext: EliteNavy Seals Einheit, die auf Infiltrationen und Einsätze hinter der Front spezialisiert sind. Im Endeffekt bedeutet das für euch, dass ihr es in der Regel mit einer Überzahl von Gegnern zu tun habt und ein 4-Mann Team steuert. Das Besondere dabei, das SOCOM von anderen Taktik-Shootern unterscheidet, ist die Kontrolle der Teammitglieder per Headset. Dieses wirdmitgeliefert und ist für den vollen Spielgenuss nablässig. Ihr selber habt nur die Kontrolleüber einen Soldaten, Codename Kahuna, und erteilt Befehle an eure 3 Mitkämpfer Boomer, Spectre und Jester. Dabei heißt es fleißig Befehle auswendig lernen, die ihr dann per Druck auf „Kreis“ ins Mikro eingeben müsst. Befehle bestehen im Prinzip aus drei Teilen: Dem „wer“, dem „Was“ und dem „Wohin“. Beispiel: Ihr seid in einer Dschungelruine und wollt, dass eure Teammitglieder den Weg zum nächsten Tor freikämpfen. Also gebt ihr den Befehl „Team, Angriff nach, Fadenkreuz“. Per Funk bestätigt nun ein Soldat den Befehl (oder auch nicht, wenn ihr nuschelt), und das Team setzt sich in Bewegung. Dabei arbeitet die KI der Teammitglieder hervorragend, nur manchmal verwundern mich die Aktionen der Mitkämpfer(an einem Gegner vorbeigehen, ihn ignorieren und dann von ihm `nen Genickschlag mit demGewehrkolben bekommen… Eliteeinheit, jaja…). Sehr löblich ist die Sprachunterstützung für mehrere Sprachen, wem der zackige Ton der Amerikaner mehr liegt, der schaltet im Optionsmenü auf Englisch, und schon geben die Teammitglieder im Militärenglisch laut.
Jetzt aber mal zum eigentlichen Spiel. In den Singleplayermissionen erwarten euch eigentlichdie Standard-Taktikshooteraufgaben: Geiseln retten, Informationen beschaffen und so weiter.Erfreulicherweise reagieren die Teammitglieder besser als ihre Counterparts in vergleichbarenSpielen, so dass die Missionen eigentlich immer spaßig und fair bleiben. Unfair hingegen ist, dass Sony keine Option zum Regeln des Schwierigkeitsgrades implementiert hat. So muss man sich durch die gesamte 12-Level-Kampagne mitsamt lausiger Gegner (die 2m vor einem stehen, mit ner AK47 auf euch ballern und nicht treffen) kämpfen, um den nächsthöheren Schwierigkeitsgrad freizuspielen, den man dann wieder durchspielen muss, um den nächst höheren Schwierigkeitsgrad freizuschalten usw. Leider stellen die Gegner aber erst nach dem dritten Schwierigkeitsgrad eine Herausforderung dar, vorher sind die Gegner eher Kanonenfutter. Zudem gibt es noch viele unfaire Level, in denen man fast willkürlich an der Mission scheitert, weil man eine unsichtbare und unerwartete Grenze überschritten hat o.Ä. Das ist wirklich ein dicker Schnitzer, der den Singleplayerspaß erheblich schmälert (oderfördert, weil man den nächsten Schwierigkeitsgrad freispielen will, damit es Spaß macht?).Na, auf jeden Fall weiß ich nicht, was Sony damit bezweckt hat, vielleicht, dass man jedes Blattin den Levels persönlich kennt oder so. Hoffen wir in dieser Hinsicht auf den 2. Teil, der in den USA im November rauskommt.
Grafisch ist das Spiel meist allererste Sahne, obwohl es bereits so alt ist. Schöne Texturen und eine üppige Landschaftsgestaltung machen das permanente Durchspielen zu einem Augenschmaus. Leider versagt die Grafik-Engine beim Darstellen von Boden undGeländeblöcken, die allesamt recht geometrisch aussehen und aus großen Objekten bestehen.Aber wie das alte Soldatensprichwort sagt: Wer den Boden sieht, ist tot. Vor allem dieAnimationen sind allererste Sahne. Selbst kleine Details wie die Gestenkommandos der Sealswurden umgesetzt.
Der Sound ist so dicht wie der Nebel in den Dschungelmissionen, aus dem Fernseher kommendie Umgebungsgeräusche, der gesamte Funkverkehr läuft über Headset. Mehr „In-Game“ geht eigentlich schon nicht mehr. Auch die Musik ändert sich (meist) passend zum Geschehen und bietet im Schnitt eher traurige Melodien, wie man sie aus Saving Private Ryan oder ähnlichen Filmen kennt.
Die Steuerung ist, na ja, ich sag mal: gewöhnungsbedürftig, vor allem das Handlen vonaufnehmbaren Objekten bzw. das Aktivieren von Gegenständen wurde zu umständlich gelöst.Zu oft nehmt ihr statt des Körpers des Feindes die von ihm liegengelassene Waffe auf und müsst erst mal wieder eure schallgedämpfte Waffe auf dem Boden suchen, damit ihr nicht mit der AK47 durch den Infiltrationslevel lauft. Ach ja, das mit dem Körper aufheben und außer Sicht schleppen ist Schwachsinn, da sich die Körper nach ein paar Sekunden von selbst auflösen. A propos Waffen: Hier haben wir eine reichhaltige Auswahl aus über 30verschiedenen Seals und Terroristenwaffen, wobei das Ausrüsten der Teammitglieder ebenfalls unglücklich gelöst wurde. Aber weg vom Singleplayermode, hin zum eigentlichen Kern des Games: Dem Online-Modus. Stellt`s euch einfach als Counterstrike fürdie Playstation2 vor. Team-Deathmatch, Bombenentschärfung etc. in 12 Multiplayermaps mitClanbildung, da erwartet einen gehöriger Spaß im Netz (vorausgesetzt, man schafft`s hereinzukommen). Leider ist Multiplayer ausschließlich über den Ethernet Adapter möglich, an der Konsole sitzt man immer nur alleine. Auch die Headsetunterstützung gibt es im Multiplayermodus, der auf Anhieb mehr Spaß als die Solomissionen macht, da die Gegner (essind schließlich echte Menschen) intelligent agieren und es nicht zu oben geschriebenen Situationen kommt.
Allgemein gilt, dass SOCOM ein eher actionorientierter Taktikshooter ist und im Singleplayer erst nach mehrmaligem Durchspielen begeistert, dann aber richtig. Wenn der 2. Teil mit verbesserten Features wie z.B. Schwierigkeitsgradauswahl und besseremItemhandling daherkommt, ist ihm die Krone der Tac-Shooter sicher. So macht der Multiplayer mehr Spaß.
Pro:
– Atmosphäre
– Grafik ist überzeugend und im Allgemeinen top
– Gute Teammitglieder-KI
– Steuerung über Headset funktioniert erstaunlich gut
– Tolle Animationen
– Toller Online-Modus
Contra:
– schwache Steuerung- Wenig Spielmodi, kaum Boni freispielbar (Levelselect… juchhu. Halt, die Schwierigkeitsgrade hab ich vergessen! Aber das als Bonus zu verkaufen ist eigentlich unverschämt)
– Der Schwierigkeitsgrad ist nicht einstellbar. Und das ist eine Zumutung. Basta.
– Manchmal Aussetzer der KI, sowohl der feindlichen als auch der Team-KI
– Wieso steht so`n Terrorist vor mir mit `nem vollautomatischem Gewehr, trifft aber nicht, kurz bevor ein Scharfschütze aus 150m Entfernung mir den Kopf weghebelt. Im Singleplayermode…
Fazit:
Wer Geduld mitbringt, ist auch mit dem Singleplayermode gut beschäftigt und wirdsich darin vertiefen. Auch der Multiplayer ist eine durchaus spaßige Angelegenheit. Leider trüben die kleinen Mängel den Spaß soweit, dass nicht ganz der erwartete Überhammer draus geworden ist, aber der 2. Teil steht ja schon in den Startlöchern. Jetzt ist nur die Frage, ob ihr online durchstarten wollt mit SOCOM 1, oder ob ihr bis zum 1. Quartal 2004 wartet, in dem SOCOM 2 in Deutschland erscheinen wird. Probespielen, Fans von Tac-Shootern kaufen es sich ohne Bedenken.
Singleplayer: 5-6 (auf höheren Schwierigkeitsgraden)
Multiplayer: 6
Developer: Zipper Interactive
Publisher: SCEE
Spieler: 1-16
USK: 16
DTM Race Driver
Immer wenn man denkt, ein Genre sei mit einem Vertreter bis zum Ultimum ausgereizt, schaffen es manche Entwickler, noch mal einen obendrauf zu setzen. Wer gedacht hatte, nach GT3 oder Colin McRae 3 gäbe es keine Steigerung mehr in der Klasse „Rennspiel“, wird dieser Tage von Codemasters eines Besseren belehrt. Was vielen Spielern immer gefehlt hat, sei es bei den oben genannten Vertretern oder bei allen anderen bisherigen Rennspielen, war ein Modus, der es dem Spieler ermöglicht, neben einer Karriere in verschiedenen Turnieren und Ligen sich selber mit dem Fahrer zu identifizieren.
Anstatt nun einfach einen eigenen Fahrer zu erstellen und ihn nach persönlichem Geschmack zu designen, gingen die Entwickler von Codemasters noch einen Schritt weiter. In DTM Race Driver erlebt ihr nämlich im Karrieremodus die komplette Laufbahn von Ryan McKane von der Pike an. Ihr startet quasi als mit recht auffälligem Talent ausgestatte Fahrerhoffnung und müsst es im Laufe des Spiels zur Krone der Rennfahrerkarriere bringen, indem ihr in jeglichem nur denkbaren Turnier die Meisterschaftskrone erobert. Aber aller Anfang ist schwer, und so müsst ihr erstmal auf einem speziellen Kurs zeigen, was so in euch steckt. Je nachdem, wie gut ihr dabei abschneidet, hofieren euch bessere oder auch schlechtere Teams, zwischen denen ihr euch entscheiden müsst. Habt ihr dann einen Platz in einem Team gefunden, geht es auch gleich in einer niederen Klasse zur Sache.
Mit dem Lauf der Zeit durchfahrt ihr so alle Cups und wechselt zu besseren Teams, wenn diese auf euch aufmerksam geworden sind. Nebenbei entfaltet sich auch immer mehr von der Story, in der es neben dem Rennalltag um Intrigen, Verschwörungen und Frauen geht. Die Story hält mit Sicherheit einige Wendungen und Überraschungen bereit und ist mehr als nur schmuckes Beiwerk. Ganz wie in Gran Turismo (und inzwischen ist es eigentlich in jedem Renner Standard) könnt ihr euren Boliden genau auf die anstehende Rennstrecke anpassen, indem ihr zum Beispiel die Bodenfreiheit verändert oder die Übersetzung modifiziert. Dabei artet das ganze nicht in eine so penible Sache wie in GT3 aus, hier belässt man´s bei den wichtigsten Attributen. Insgesamt gibt es 38 Originalstrecken und 42 Fahrzeuge (auch Original…), auf und mit denen ihr euer Können in 13 umfangreichen Meisterschaften, darunter natürlich auch die namensgebende DTM samt kompletter Lizenzen, unter Beweis stellen müsst. Dabei vergehen viele Stunden Rennzeit, bevor ihr weiterkommt, denn genauso wie im echten Leben dauert die Entwicklung zum Renngott länger als 2 Stunden (leider…).
Spielerisch sowieso mit der beste Renner, setzt sich DTM wuchtig wie ein V12 an die grafische Spitze. Niemals sah ein Rennspiel so gut aus wie DTM: glühende Bremsscheiben, extrem detaillierte Automodelle, wunderbare Umgebungseffekte, toller Rauch und Wettereffekte, dass man mit Regenschirm spielen möchte. Ihr könnt euch das in etwa so vorstellen: Wenn GT3 die grafische Steigerung von GT2 wäre, ist DTM die Steigerung von GT3. Selten war ein Rennspiel dermaßen realistisch von der grafischen Darstellung. Dazu trägt vor allem das perfekte Schadensmodell bei, mit dem ihr euer Wägelchen bis zum letzten Zylinder zerlegen könnt, wenn´s mal wieder nicht so klappt, wie es sollte. Jeder Schaden wird dabei auch entsprechend am Wagen dargestellt und wirkt sich auch entsprechend aus. Wenn euch einer in die Seite fährt und euren Radkasten aufschlitzt, dann könnt ihr das anhand des veränderten Fahrzeugverhaltens merken, ohne den Mechaniker in der Box zu sehen. Zu diesem Realismus gehört aber auch der Einfluss des Wetters, glaubt mir, wenn ihr eine Runde, nachdem ihr die Reifen gewechselt habt, plötzlich in einen Regenschauer geratet und alle anderen genüsslich mit ihren neuesten Regenreifen an euch vorbeiziehen, dann wollt ihr wie oben beschrieben euren Wagen auseinander nehmen. Oder in die andere Richtung fahren und vorher die anderen Autos zerschroten… Die Steuerung ist selbst auf dem Keyboard noch akzeptabel, am besten geht es natürlich mit Lenkrad oder Joypad (es ist ja immerhin nur ne PS2-Umsetzung).
Fazit:
Für den PC sicherlich einer der Referenztitel, wenn es um Realismus geht. Jeder Rennspielfan darf hier bedenkenlos zuschlagen.
Pro:
– unglaublich gute Grafik
– perfekte Atmosphäre
– gute Steuerung
– Story und Arcademodus sind Spielspaßgranaten
– Per Netzwerk Online-Ligen möglich
– Recht große Auswahl an detailverliebt nachgebildeten Wagen
– Top Präsentation
Contra:
– Manchmal lagt es, d.h. das Bild friert kurz ein, das Spiel läuft jedoch weiter
Singleplayer: 6
Multiplayer: 5 (hier treten besonders arge Lags auf)
Developer: Codemasters
Publisher: Codemasters
Spieler: 1 – ne Menge
USK: ohne Altersbeschränkung




