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Various Artists – BuddyRock

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Diese DVD ist 115 Minuten HipHop pur. Und zwar in Sachen B-Boying, Graffiti und Rap.Hier wird auf lange Interviews oder Ansage-Passagen verzichtet und einfach der Vibe und die Szene in weiten Teilen Europas eingefangen.

Es gliedert sich so, dass hier ca. 60 Minuten B-Boy/Girl´ing zu sehen und gut 40 Minuten den Writern gewidmet sind. Was ein wenig schade ist, ist die Tatsache, dass gerade bei den Pieces die Kamera manchmal zu schnell weitergeht und man nicht die Ruhe hat, sich ein Bild mal in Ruhe anzuschauen. Natürlich kann man die Pause-Taste drücken, aber ein Standbild ist halt nie so gut, wie ein ?laufendes?, wenn die Kamera stillhält.

Dazu gibt es den einen und anderen Rap-Klassiker zu hören, meist atmosphärisch gut gewählt, sprich passend zu den laufenden Bildern.

Ich denke, dass sich das Video bzw. die DVD auch sehr gut für Parties eignet, wenn man die Doku ein wenig im Hintergrund laufen lässt und den Ton ? die Musik ? voll aufdreht. Dann ist sicherlich für Stimmung gesorgt.

MC Ren und Paris machen gemeinsame Sache

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Guerrilla Funk Recordings hat einen ziemlich dicken Deal geklärt und macht nun gemeinsame Sache mit MC Ren, seines Zeichens EX-N.W.A.-Member. Das für Anfang 2005 geplante Ren-Album soll komplett von Guerrilla betreut – heißt:produziert und vertrieben werden und wird die erste Veröffentlichung seit seinem 1998ziger Release „Ruthless For Life“ sein.

Beastie Boys – Ch Check It Out

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Die Beastie Boys sind bereit zu neuen Taten und machen bereits ernst mit ihrer Single „Ch Check It Out“ ernst. Das Video zur Single könnt ihr euch hier schon einmal anschauen und vor Begeisterung ausflippen! Wem das noch nicht ausflippenswert genug ist, der sollte an unserer Beastie Boys-Gewinnaktion teilnehmen. 3 x 2 rap.de – Leser dürfen am Montag, den 10.05.2004 an einem exclusiven „To The 5 Boroughs“ Album Launch Event teilnehmen. Die Beastie Boys werden dann natürlich ebenfalls vor Ort sein. Mehr dazu erfahrt ihr in unserer Goodies-Sektion.

Laurel Aitken – Live @ Club Ska

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In meinen Händen halte ich eine der sicherlich letzten Live-Aufnahmen von Laurel Aitken a.k.a. „The Originator“„Live @ Club Ska“, denn leider erlitt Aitken im Dezember des vergangenen Jahres einen schweren Herzinfarkt. Gott sei Dank ist der Altmeister inzwischen auf dem Weg der Besserung, nur werden wir höchstwahrscheinlich nie wieder in den Genuss kommen, einen Live-Gig mit ihm zu erleben.

Nun ist der Mann aber auch schon weit über 70 Jahre alt und hat sich seinen Ruhestand mehr als nur redlich verdient – immerhin ist die heutige Popularität von Ska Musik, beginnend in den sechziger Jahren bis zum heutigen Tage, weitestgehend ihm zu verdanken, war Aitken doch einer der ersten Artists überhaupt, der einen Ska-Titel veröffentlichte.

Sein großer Durchbruch wurde „Little Sheila“/“Boogie In My Bones“ aus dem Jahre 1958 – mit letztgenanntem Titel beginnt er übrigens die aufgezeichnete Live-Session im Club Ska. Diese Doppel-A-Seiten-Single wurde auf Ch. Blackwells Label Island Records (siehe Trojan-Feature) veröffentlicht, welches just zu dieser Zeit in den Startlöchern stand und bekanntermaßen in den folgenden Jahren einen gehörigen Aufstieg erleben sollte. Die Single hielt sich in jener Zeit geschlagene 11 Wochen auf der Pole Position der jamaikanischen Charts!

Außerdem veröffentlichte Laurel Aitken auf dem damals ebenfalls neu gegründeten UK-Label “Blue Beat”, welches die Belieferung des jamaikanischen Marktes mit Aitken-Titel möglich machte, denn der Meister selbst war zu dieser Zeit schon nicht mehr auf Jamaika tätig.

Mein persönlicher Favorit des Club Ska-Livemitschnitts heißt „Bartender“ – denn dieser Song beschreibt auf dermaßen witzige Art und Weise, untermalt mit einer äußerst leichtfüßigen Melodei, das alte „Mann-Frau-Bar-Alkohol-Fun im Club“-Game, immer unter Einbeziehung des – ja, ihr erahnt es sicher bereits – Typen hinter der Bar.

Zu erwähnen sei vielleicht noch der Opener im Booklet – A Message from the “Godfather of Ska” – welche ich wiederum, an dieser Stelle, gern als Rausschmeißer nutzen möchte:

Greetings to all my fans – This record is brought to you with love and pleasure in mind. The Godfather invites every one of you to listen, enjoy but most of all DANCE to the fantastic sounds of my music, my band and my old firend Rico.

We thank CLUB SKA (www.clubska.com) for making this the best live album I have ever had the pleasure of recording. We love you – we simply simply love you – so HIT IT from the TOP to the very LAST DROP!!

Public Enemy – It Takes a Nation of Millions to Hold Us Back

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Im Zeitalter der digitalen Medien, insbesondere der DVD, bleibt es natürlich nicht aus, dass die Plattenfirmen sich den einen oder anderen Klassiker aus der Kiste greifen, das Ganze digital remastern und noch einen kleinen Bonus dazupacken.

Das kann gerade für jüngere Fans ganz reizvoll sein, die bisher nicht auf die gute alte Yo! MTV-Raps Zeit zurückgreifen konnten, oder gar die Zeit vor MTV, als man Rap eigentlich nur auf Vinyl kaufen konnte.

Universal hat sich der Sache mit den Klassikern angenommen und veröffentlicht unter dem Namen „Sound+Vison“ eine ganze Reihe HipHop-Klassiker. Den Anfang in dieser Reihe machen Public Enemy mit ihrem legendären zweiten Album „It Takes A Nation Of Millions To Hold Us Back“.

Als das Teil 1988 das Licht der Welt erblickte, war die Musikwelt noch einigermaßen geschockt von dem 97er Erstlingswerk „Yo! Bum Rush The Show“. P.E. lieferten aber gleich noch einen nach und sicherten sich damit ihren Platz in den Annalen der Rap-Geschichte.

Tracks wie „Don´t Believe The Hype“, „Bring The Noise“, „Night Of The Living Baseheads“ oder „Black Steel In The Hour Of Chaos“ sind für jeden HipHop-Fan Pflichtlektüre. Zudem sind auf dieser CD/DVD dann auch noch die Videos zu “Don´t Believe The Hype”, „Rebel Without A Pause“, „Black Steel In The Hour Of Chaos“ und „Night Of The Living Baseheads“ zu finden.

Eine ganz nette Geschichte also für Leute, die sich veilleicht erst heute für P.E. begeistern können oder einen Einstieg brauchen.Da hier ansonsten nichts verändert wurde und keine unnötigen Bonustracks etc. drauf zu finden sind, vergebe ich für diesen Klassiker die höchste Punktzahl.

Beastie Boys – Licensed To Ill

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Weiter geht es in der Universal-Reihe Sound+Vision mit dem Rap-Debüt der Beastie Boys, die uns in wenigen Wochen auch mit einem brandneuen Album den Sommer versüßen werden.

Dieses hier war aber ihr lauter und sehr eigensinniger Einstieg in die HipHop-Welt. Ihre Wurzeln lagen in der Punk-Szene im New York der 80er Jahre, ehe man den Sprung in ein anderes Genre wagte. Mit Erfolg. Die Beastie Boys haben sich bis heute ihre eigene Liga erhalten und sind aus der Musiklandschaft nicht mehr wegzudenken.

Wer die Jungs schon mal live gesehen hat, weiß, wozu sie im Stande sind.Hier kann man sich nun noch einmal zu ?Fight For Your Right? die Birne wegfeiern, zu ?No Sleep Till Brooklyn? moschen oder sich die Welt der ?Girls? erklären lassen.

Dazu gibt es auch hier die Videos auf DVD von ?Fight For Your Right?, ?No Sleep Till Brooklyn? und ?She´s Crafty?. Hier gilt ähnliches wie bei der P.E. CD/DVD. Wer das Teil noch nicht auf Vinyl oder CD hat, darf hier ruhig zuschlagen.

“Dirty States Of America” – Tour, Movie, Soundtrack

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Lyricist Lounge und Image Entertainment präsentieren noch diesen Sommer eine filmische Dokumentation in Sachen Southern HipHop – unter dem Namen „Dirty States Of America“.Der Film untersucht u.a. die verschiedenen, vorherrschenden Styles im HipHop-Geschehen, die Verbindung zwischen Musik und Versklavung, Unterdrückung und zivilrechtlichem Geschehen und, ganz klar, die Geschichte des Aufstiegs von HipHop in den Südstaaten. Zum Thema interviewt wurden weit mehr als hundert Leute, außerdem gewähren Typen wie Scarface, David Banner, 8Ball, Goodie Mob, Lil Jon, Petey Pablo und Trick Daddy einen weitestgehend intimen Blick hinter die Kulissen des so genannten Southern-HipHop. Verbunden mit dem Erscheinen dieses Dokumentarwerkes soll es einen gleichnamigen Soundtrack geben, mit Material von u.a. Willie D., Killer Mike, BG, JT Money oder Devin Tha Dude. Ebenfalls zur gleichen Zeit wird es übrigens auch eine "The Dirty States of America"-Tour geben. Wer da alles dabei sind wird wurde bis dato noch nicht bekannt gegeben.

Moabeat – Dringlichkeit besteht immer

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Unter neuem Namen und mit dickem Sound kommen dieser Tage Moabeat mit ihrem Longplayer „Dringlichkeit besteht immer“. Wer den Single-Release „Topmodel“ schon fresh fand, wird sich freuen, denn was Illvibe und Monk beatmäßig zusammengebastelt haben, ist superfunky und tight ohne Ende.

Hilfe erhielt das Produzententeam von Jazalou & Lockefella, die sich für den Tune „Pur Auf Eis“ verantwortlich zeigen – welcher mir jedoch gar nicht mal so zusagt, was aber mehr mit der etwas flachen Thematik des Songs und weniger mit den dazu beigesteuerten Beats zu tun hat.

Eines scheint auf jeden Fall klar – Mo(a)beat machen ihrem Namen alle Ehre und sind – beattechnisch – open minded ans Werk gegangen! Besonders den Titeln „Bizniz“ und „Schlußstrich“ gilt hierbei eine besondere Erwähnung, nachdem ich ein Top Rankin aller 18 Titel erstellt habe und auf diese beiden Produktionen besonders geflasht bin. „Bizniz“ kommt herrlichst im Bootybass-Style daher, „Schlußstrich“ bedient eher die Dancehall-Sektion. „Komm“ geht in dieselbe Richtung und fordert, sowohl lyrisch als auch auf Grund des Riddims, ordentlich zur Bewegung auf.

Obgleich die Texte auf „Dringlichkeit besteht immer“ teilweise recht eigenwillige Philosophien beherbergen („…egal wie du aussiehst, du riechst so gut, ich will, dass du dich ausziehst…“ aus dem Titel „Pheromone“), flowen die Jungs stimmlich harmonisch, trotz verschiedener Sing- und Rapstyles, ziemlich fett über jedwede Art von Beats und können sich somit durchaus auch Ausflüge in eher jazzige Gefilde erlauben. „I Cry“ ist eben solch ein Track – schön funky das Teil, aber leider mit etwas fader Lyrik versehen.

Ob es aber der Anspruch der Moabeat-Jungs gewesen ist, jeden Song mit einer wichtigen Attitüde zu untermalen, sei dahin gestellt. Im Zweifelsfall sind immer noch die Beats derbe! Man kann es also halten wie ein Dachdecker – ein gewisser Charme ist den Vieren in jedem Fall nicht abzusprechen. Für mich unter all den drögen Releases der letzten Wochen – aus deutscher Sicht – tatsächlich mal wieder ein Höhepunkt mit Funcharakter.

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