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Berlin Tikk Mophia – Metamophose

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Berlin Tikk Mophia besteht aus den Berliner MCs Poek, Da Coach, Arek One und LazerPhaze. Das Album „Metamphose“ ist der neuste Output der Spandauer und wird von ihnen als „echter Rap“ bezeichnet. Zitat: „BTM ist kein bisschen jiggy – nur echter Rap!“Deutliche Worte!

Bereits im „Introvenös“ und im ersten Track „Mophia Style“ wird deutlich, wer die Undergroundkings Berlins sind. Dieser Track, der das Album präsentiert, spiegelt im Großen und Ganzen das gesamte Album wider und ist meiner Meinung nach einer der Highlights auf Metamophose. Der bouncende Beat erzeugt eine aggressive Stimmung, die perfekt zu den ebenfalls aggressiven Rapstyles der Berliner Jungs passt. Die Texte machen deutlich, warum BTM die Kings sind und alle Faker in die Schranken weisen.

„Kalter Krieg“ ist ein Track mit einer Hook, die stark an den Gesang eines russischen Soldatenchors (liegt ja nah bei diesem Titel) erinnert und deutliche Punchlines in Richtung anderer Crews pusht. Dieser zu Beginn des Albums vorherrschende aggressive Style zieht sich aber nicht durch die komplette CD. Bei „Der Countdown läuft“ beispielsweise begleitet eine weibliche Stimme den Track. Gegen Ende des Albums werden die Stimmung ruhiger und die Texte tiefsinniger. Beispiel dafür ist „Chaos und Terror“.

Unterm Strich ist Metamophose ein recht ordentliches, vor allem vielseitiges Album. BTM machen für mich zwar nicht den besten Untergrundrap Berlins, das Album ist trotzdem zu empfehlen. Und jiggy ist das Album hundertprozentig nicht!

Beastie Boys – Licensed To Ill

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Weiter geht es in der Universal-Reihe Sound+Vision mit dem Rap-Debüt der Beastie Boys, die uns in wenigen Wochen auch mit einem brandneuen Album den Sommer versüßen werden.

Dieses hier war aber ihr lauter und sehr eigensinniger Einstieg in die HipHop-Welt. Ihre Wurzeln lagen in der Punk-Szene im New York der 80er Jahre, ehe man den Sprung in ein anderes Genre wagte. Mit Erfolg. Die Beastie Boys haben sich bis heute ihre eigene Liga erhalten und sind aus der Musiklandschaft nicht mehr wegzudenken.

Wer die Jungs schon mal live gesehen hat, weiß, wozu sie im Stande sind.Hier kann man sich nun noch einmal zu ?Fight For Your Right? die Birne wegfeiern, zu ?No Sleep Till Brooklyn? moschen oder sich die Welt der ?Girls? erklären lassen.

Dazu gibt es auch hier die Videos auf DVD von ?Fight For Your Right?, ?No Sleep Till Brooklyn? und ?She´s Crafty?. Hier gilt ähnliches wie bei der P.E. CD/DVD. Wer das Teil noch nicht auf Vinyl oder CD hat, darf hier ruhig zuschlagen.

Public Enemy – It Takes a Nation of Millions to Hold Us Back

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Im Zeitalter der digitalen Medien, insbesondere der DVD, bleibt es natürlich nicht aus, dass die Plattenfirmen sich den einen oder anderen Klassiker aus der Kiste greifen, das Ganze digital remastern und noch einen kleinen Bonus dazupacken.

Das kann gerade für jüngere Fans ganz reizvoll sein, die bisher nicht auf die gute alte Yo! MTV-Raps Zeit zurückgreifen konnten, oder gar die Zeit vor MTV, als man Rap eigentlich nur auf Vinyl kaufen konnte.

Universal hat sich der Sache mit den Klassikern angenommen und veröffentlicht unter dem Namen „Sound+Vison“ eine ganze Reihe HipHop-Klassiker. Den Anfang in dieser Reihe machen Public Enemy mit ihrem legendären zweiten Album „It Takes A Nation Of Millions To Hold Us Back“.

Als das Teil 1988 das Licht der Welt erblickte, war die Musikwelt noch einigermaßen geschockt von dem 97er Erstlingswerk „Yo! Bum Rush The Show“. P.E. lieferten aber gleich noch einen nach und sicherten sich damit ihren Platz in den Annalen der Rap-Geschichte.

Tracks wie „Don´t Believe The Hype“, „Bring The Noise“, „Night Of The Living Baseheads“ oder „Black Steel In The Hour Of Chaos“ sind für jeden HipHop-Fan Pflichtlektüre. Zudem sind auf dieser CD/DVD dann auch noch die Videos zu “Don´t Believe The Hype”, „Rebel Without A Pause“, „Black Steel In The Hour Of Chaos“ und „Night Of The Living Baseheads“ zu finden.

Eine ganz nette Geschichte also für Leute, die sich veilleicht erst heute für P.E. begeistern können oder einen Einstieg brauchen.Da hier ansonsten nichts verändert wurde und keine unnötigen Bonustracks etc. drauf zu finden sind, vergebe ich für diesen Klassiker die höchste Punktzahl.

Laurel Aitken – Live @ Club Ska

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In meinen Händen halte ich eine der sicherlich letzten Live-Aufnahmen von Laurel Aitken a.k.a. „The Originator“ – „Live @ Club Ska“, denn leider erlitt Aitken im Dezember des vergangenen Jahres einen schweren Herzinfarkt. Gott sei Dank ist der Altmeister inzwischen auf dem Weg der Besserung, nur werden wir höchstwahrscheinlich nie wieder in den Genuss kommen, einen Live-Gig mit ihm zu erleben.

Nun ist der Mann aber auch schon weit über 70 Jahre alt und hat sich seinen Ruhestand mehr als nur redlich verdient – immerhin ist die heutige Popularität von Ska Musik, beginnend in den sechziger Jahren bis zum heutigen Tage, weitestgehend ihm zu verdanken, war Aitken doch einer der ersten Artists überhaupt, der einen Ska-Titel veröffentlichte.

Sein großer Durchbruch wurde „Little Sheila“/“Boogie In My Bones“ aus dem Jahre 1958 – mit letztgenanntem Titel beginnt er übrigens die aufgezeichnete Live-Session im Club Ska. Diese Doppel-A-Seiten-Single wurde auf Ch. Blackwells Label Island Records (siehe Trojan-Feature) veröffentlicht, welches just zu dieser Zeit in den Startlöchern stand und bekanntermaßen in den folgenden Jahren einen gehörigen Aufstieg erleben sollte. Die Single hielt sich in jener Zeit geschlagene 11 Wochen auf der Pole Position der jamaikanischen Charts!

Außerdem veröffentlichte Laurel Aitken auf dem damals ebenfalls neu gegründeten UK-Label “Blue Beat”, welches die Belieferung des jamaikanischen Marktes mit Aitken-Titel möglich machte, denn der Meister selbst war zu dieser Zeit schon nicht mehr auf Jamaika tätig.

Mein persönlicher Favorit des Club Ska-Livemitschnitts heißt „Bartender“ – denn dieser Song beschreibt auf dermaßen witzige Art und Weise, untermalt mit einer äußerst leichtfüßigen Melodei, das alte „Mann-Frau-Bar-Alkohol-Fun im Club“-Game, immer unter Einbeziehung des – ja, ihr erahnt es sicher bereits – Typen hinter der Bar.

Zu erwähnen sei vielleicht noch der Opener im Booklet – A Message from the “Godfather of Ska” – welche ich wiederum, an dieser Stelle, gern als Rausschmeißer nutzen möchte:

Greetings to all my fans – This record is brought to you with love and pleasure in mind. The Godfather invites every one of you to listen, enjoy but most of all DANCE to the fantastic sounds of my music, my band and my old firend Rico.

We thank CLUB SKA (www.clubska.com) for making this the best live album I have ever had the pleasure of recording. We love you – we simply simply love you – so HIT IT from the TOP to the very LAST DROP!!

Beastie Boys – Ch Check It Out

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Die Beastie Boys sind bereit zu neuen Taten und machen bereits ernst mit ihrer Single „Ch Check It Out“ ernst. Das Video zur Single könnt ihr euch hier schon einmal anschauen und vor Begeisterung ausflippen! Wem das noch nicht ausflippenswert genug ist, der sollte an unserer Beastie Boys-Gewinnaktion teilnehmen. 3 x 2 rap.de – Leser dürfen am Montag, den 10.05.2004 an einem exclusiven „To The 5 Boroughs“ Album Launch Event teilnehmen. Die Beastie Boys werden dann natürlich ebenfalls vor Ort sein. Mehr dazu erfahrt ihr in unserer Goodies-Sektion.

MC Ren und Paris machen gemeinsame Sache

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Guerrilla Funk Recordings hat einen ziemlich dicken Deal geklärt und macht nun gemeinsame Sache mit MC Ren, seines Zeichens EX-N.W.A.-Member. Das für Anfang 2005 geplante Ren-Album soll komplett von Guerrilla betreut – heißt:produziert und vertrieben werden und wird die erste Veröffentlichung seit seinem 1998ziger Release „Ruthless For Life“ sein.

2 Def – The EP

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2 Def ist ein Gemeinschaftsprojekt der Ulmer HipHop-Crew 2 BROS und H-Def aus der Hauptstadt Frankreichs, Paris.Die beiden Bands haben sich vor ca. 3 Jahren auf einer Jam kennengelernt, und man verstand sich so gut, dass sich letztendlich eine gemeinsame EP daraus entwickelte.

Glücklicherweise konnten sie die Hamburger Produktionsfirma Shitwins überzeugen, dass der Stuff auch rauskommen muss. Die entschloss sich dann auch zu dem nicht unbedingt üblichen Schritt, selbst in die Labelrolle zu schlüpfen und diese Scheibe selbst unters Volk zu bringen.

Produziert wurde die EP von Joe Care, der 2002 mit seinem Debütalbum „Reimbildung is auch ´ne Bildung“ ein wenig Erfahrung im Biz sammeln konnte.Nun durften die MCs Wolferine, Orlando, Dirty Dahn, Alkly und Faust von seinem Können hinter den Reglern profitieren.
Für die Cuts kommen hier gleich zwei DJs auf, Sixkay und Xpose lassen die Rillen qualmen.

Jetzt kennt ihr also schon mal die Mannschaft, die sich in Hamburg 14 Tage lang einschloss, um diese EP entstehen zu lassen. Es gibt hier auch kein ausgefeiltes Konzept, es ging in erster Linie darum, den französisch-deutschen Vibe einzufangen und auf eine Scheibe zu pressen.Das ist 2 Def auch recht gut gelungen.

Acht Tracks haben es schließlich auf die EP geschafft, und diese zeigen dann auch, dass die Zusammenarbeit Spaß gemacht hat. Ein positiver Vibe durchzieht die Scheibe und verbreitet gute Laune.Nach dem Intro „Tonight´s The Night“ geht es mit „So So Def“ auch gleich richtig los. Allerdings hat es nichts mit dem gleichnamigen Label eines gewissen Jermaine Dupri zu tun.
Rockige Gitarrenriffs und ein amtliches Drumset sorgen schon mal für einen ganz guten Einstand.Der bestätigt sich auch auf „Scheiße gewinnt“, „Bouncefloor“ oder dem etwas nachdenklicheren „Über das Leben“.Wieder einmal zeigt sich, dass die Kombination von deutschem und französischem Rap funktioniert.

2 Def ist ein gelungenes Projekt von zwei ambitionierten Crews, denen man ruhig mal eine Hörprobe widmen sollte. Dazu könnt ihr auf www.shitwins.de zwei Songs downloaden, die nicht auf der EP sind, dafür exklusiv auf der Seite angeboten werden.

VA – Trojan Reggae Duets

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Ja, es ist fast ein bisschen zu schön, um wahr zu sein! Mit „Reggae Duets“ liegt ein neuer Höhepunkt – in Sachen Trojan-Compilation-3er-Box Set – vor und featuret ausnahmslos, was an netten Ska, Rocksteady und early Reggae-Tunes in Duett-Form zwischen den Jahren 1961 und 1977 an trojanischem Ohrenschmaus produziert und unter die Leute gebracht wurde. Alle Titel wurden quasi restauriert und stehen uns nun, in fresher Neuauflage, zur Verfügung.

Alles, was anno dazumal einen Namen hatte – Bob Andy, Marcia Griffith, Patsy Todd, Judy Clay oder auch Alton Ellis – um nur ein paar Namen zu droppen, holt hier zum soften und doch bestimmenden Rundumschlag aus. Streng betrachtet ist dieser Dreifach-Sampler ein so arg schönes Werk, welches wahrscheinlich nicht nur Reggae- und Soulmusicfans beeindrucken dürfte. Die Selektion der Tracks übernahm hierfür Mojo-Journalist Lois Wilson, der diese Compilation außerdem noch mit einem kleinen Abriss geschichtlicher Eckdaten versehen hat.

Die Überlegung, mir aus 50 verschiedenen Couples und den dazugehörigen Tracks einige wenige beispielshalber herauszupicken und vorstellig zu machen, gestaltet sich schlussendlich schwieriger als vorerst gedacht. Schließlich möchte man ja niemanden degradieren!

Und so wähle ich das Augen-zu-und-durch–Prinzip und entscheide mich für Klassiker wie „Stop That Train“ von Keith & Tex, „Soul Man“ von Glen & Hopeton oder das altbekannte „(To Be) Young, Gifted And Black – Jamaican Mix“, gesungen von den bereits oben erwähnten Artists Bob & Marcia, um euch gehörig den Mund zu wässern.

Aus meiner Sicht sollte dieser Teaser eigentlich ausreichen, um sich guten Glaubens schon morgen auf die Trojan-Web-Page oder gar in den Musikfachhandel zu begeben, um sich einen besseren und vollkommeneren Überblick zu verschaffen! Dieses CD ist einfach zeitlos, passt in jede Heimselektion und ist ein erstklassiger Ersatz für alle, die nach wie vor versuchen, mit drittklassigen R´n`B-Compilations einen romantischen Vibe auf Bude zu bringen!

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