Unter neuem Namen und mit dickem Sound kommen dieser Tage Moabeat mit ihrem Longplayer „Dringlichkeit besteht immer“. Wer den Single-Release „Topmodel“ schon fresh fand, wird sich freuen, denn was Illvibe und Monk beatmäßig zusammengebastelt haben, ist superfunky und tight ohne Ende.
Hilfe erhielt das Produzententeam von Jazalou & Lockefella, die sich für den Tune „Pur Auf Eis“ verantwortlich zeigen – welcher mir jedoch gar nicht mal so zusagt, was aber mehr mit der etwas flachen Thematik des Songs und weniger mit den dazu beigesteuerten Beats zu tun hat.
Eines scheint auf jeden Fall klar – Mo(a)beat machen ihrem Namen alle Ehre und sind – beattechnisch – open minded ans Werk gegangen! Besonders den Titeln „Bizniz“ und „Schlußstrich“ gilt hierbei eine besondere Erwähnung, nachdem ich ein Top Rankin aller 18 Titel erstellt habe und auf diese beiden Produktionen besonders geflasht bin. „Bizniz“ kommt herrlichst im Bootybass-Style daher, „Schlußstrich“ bedient eher die Dancehall-Sektion. „Komm“ geht in dieselbe Richtung und fordert, sowohl lyrisch als auch auf Grund des Riddims, ordentlich zur Bewegung auf.
Obgleich die Texte auf „Dringlichkeit besteht immer“ teilweise recht eigenwillige Philosophien beherbergen („…egal wie du aussiehst, du riechst so gut, ich will, dass du dich ausziehst…“ aus dem Titel „Pheromone“), flowen die Jungs stimmlich harmonisch, trotz verschiedener Sing- und Rapstyles, ziemlich fett über jedwede Art von Beats und können sich somit durchaus auch Ausflüge in eher jazzige Gefilde erlauben. „I Cry“ ist eben solch ein Track – schön funky das Teil, aber leider mit etwas fader Lyrik versehen.
Ob es aber der Anspruch der Moabeat-Jungs gewesen ist, jeden Song mit einer wichtigen Attitüde zu untermalen, sei dahin gestellt. Im Zweifelsfall sind immer noch die Beats derbe! Man kann es also halten wie ein Dachdecker – ein gewisser Charme ist den Vieren in jedem Fall nicht abzusprechen. Für mich unter all den drögen Releases der letzten Wochen – aus deutscher Sicht – tatsächlich mal wieder ein Höhepunkt mit Funcharakter.
Moabeat – Dringlichkeit besteht immer
“Dirty States Of America” – Tour, Movie, Soundtrack
Lyricist Lounge und Image Entertainment präsentieren noch diesen Sommer eine filmische Dokumentation in Sachen Southern HipHop – unter dem Namen „Dirty States Of America“.Der Film untersucht u.a. die verschiedenen, vorherrschenden Styles im HipHop-Geschehen, die Verbindung zwischen Musik und Versklavung, Unterdrückung und zivilrechtlichem Geschehen und, ganz klar, die Geschichte des Aufstiegs von HipHop in den Südstaaten. Zum Thema interviewt wurden weit mehr als hundert Leute, außerdem gewähren Typen wie Scarface, David Banner, 8Ball, Goodie Mob, Lil Jon, Petey Pablo und Trick Daddy einen weitestgehend intimen Blick hinter die Kulissen des so genannten Southern-HipHop. Verbunden mit dem Erscheinen dieses Dokumentarwerkes soll es einen gleichnamigen Soundtrack geben, mit Material von u.a. Willie D., Killer Mike, BG, JT Money oder Devin Tha Dude. Ebenfalls zur gleichen Zeit wird es übrigens auch eine "The Dirty States of America"-Tour geben. Wer da alles dabei sind wird wurde bis dato noch nicht bekannt gegeben.
SOCOM II
Command a Team, kick some Ass… So hieß es zumindest im letzten Jahr bei Erscheinen des ersten Teils von Sonys Online Flaggschiff. Jetzt ist der 2.Teil erschienen, und ich habe Recht behalten. SOCOM I verblasst in allen Punkten gegenüber der Neuauflage und lässt somit den kränkelnden Vorgänger im tiefen Keller der Prototypen verschwinden. Bereits beim Einschalten begrüßt euch der lieb gewonnene SOCOM Ladebildschirm, den ihr übrigens länger als noch beim Vorgänger genießen könnt. Diese längeren Ladezeiten gehen mit der heftig aufgebohrten Grafik einher, die fast schon DirectX9 Niveau erreicht. Dies liegt vor allem an den neuen hochauflösenden Texturen und Charaktermodelle. Zudem bieten die Levels mehr Freiraum und Größe als die Vorgängerlevel, die man jetzt dank der erhöhten Weitsicht einfacher erkunden kann.
Auch im Team scheint sich einiges geändert zu haben. Die Holzköpfe des ersten Teils wurden anscheinend durch Holzköpfe mit höherem IQ ausgetauscht, im Endeffekt also durch perfekte Soldaten. Die Spracherkennung funzt sehr viel besser als im Vorgänger, und die Ausführung der Befehle erfolgt prompt und so wie man es wollte. In 12 Levels kämpft ihr euch durch 4 verschiedene Regionen, die thematisch gut aufgearbeitet wurden: Albanien, die Slums Rios, Russland und Afrika stehen auf eurer gut ausgewählten Touri-Route. Zumindest scheint es so, als wären die Amerikaner bzw. die Spezialeinheiten, mit denen ihr in manchen Missionen zusammenarbeitet, typisch distanz- und rücksichtslose Touristen („Die sieht aus, als würde man sie für alte Flaschen kaufen können.“ – Zitat eines Mitstreiters beim Anblick einer Frau in Rio…).
Ihr bedient euch eines noch breiteren Arsenals aus Gewehren, Pistolen usw. als beim Vorgänger, wobei diesmal beim Beenden des Spiels auf den verschiedenen Schwierigkeitsgraden zusätzliche Waffensets freigespielt werden können. So dürft ihr nach Beenden des Spiels im Rang Commander bereits auf die netten SAS-Waffen zurückgreifen etc. Auch neue Charaktermodelle, Artworks und Musikstücke gilt es freizuspielen. Alles in allem ist dieser Boni-Faktor einer der wichtigsten Unterschiede zum ersten Teil, nebst dem von Anfang an auswählbarem Schwierigkeitsgrad.
Zum Spiel bleibt wirklich wenig zu sagen. An Levelaufbau, Steuerung und Spielablauf hat sich im Vergleich zum ersten Teil nichts verändert. Nur funktioniert einfach alles besser und sieht so viel schöner aus. Im Multiplayer gibt es da schon revolutionärere Neuerungen: Erstmals könnt ihr SOCOM auch per LAN gegeneinander spielen, genügend Stations und Fernseher vorausgesetzt. Dank der inzwischen recht ansehnlichen Online Community dürftet ihr keine großen Probleme haben, einen Gegner im Netz zu finden oder gar einen eigenen Clan zu gründen.Fazit: SOCOM II gehört in jeden Online-Haushalt und in jede Hand, die schon mal SOCOM I für gut befunden hat. Es hat sich zwar nicht viel geändert, aber das, was sich geändert hat, macht SOCOM II zu einem überragenden Spiel und lässt den Vorgänger in meinen Augen sehr weit hinter sich. Alle, die auf SOCOM II gewartet haben, werden für die Wartezeit mit dem besseren Spiel entlohnt.Pro:
– deutlich höher auflösende Texturen als noch im Vorgänger
– sehr realistische Animationen
– LAN-Support
– 4 unterschiedliche Kontinente und von Anfang an 3 auswählbare Schwierigkeitsgrade
– verbesserte KI der Teamkollegen kombiniert mit besserer Spracherkennung
– gute Atmosphäre durch viele Details, wie z.B. den Originalsprachen des jeweiligen Landes
– viele Extras freizuspielen, die das Freispielen auch lohnen
– Endlich gibt es auf Single- und Multiplayerkarten stationäre Geschütze!
– Schönes und abwechslungsreiches LeveldesignContra:
– es gibt immer noch anscheinend übersehene Fehler aus dem ersten Teil:
– in der Nachtsicht gibt es immer noch keine Informationen über eure Teammitglieder
– schlechte Sounds (aber im Multiplayer egal)
– Körper verschwinden immer noch wenige Sekunden nach dem Ableben, deswegen ist die Körper wegtragen Funktion zum Anlocken oder Verstecken immer noch sinnlos.
– Immer noch ist das Spiel an manchen Stellen viel zu dunkel, als dass man sich orientieren könnte. Da hilft nur das Hochdrehen der Helligkeit am Fernseher
– Die Kommentare sind wie oben beschrieben zum Teil menschenverachtend
– Hallo! Sony! Quicksave? Schon mal gehört?
– Selten, aber ernstzunehmender Frustfaktor: Bugs!!!!Singleplayer: 7
Multiplayer: 7Developer: Zipper Interactive
Publisher: SCEE
Spieler: 1-16
USK: 16Socom II U.S. Navy SEALs kaufen
Clueso – Singlerelease
Am 1. Mai vergrößert sich die EU um die Staaten Polen, Tschechische Republik, Slowakei, Ungarn, Slowenien, Estland, Lettland, Litauen, Malta und den griechischen Teil von Zypern.Soweit – so gut. Wiederum am 07.06.2004 wird Clueso seine erste Singleauskopplung „Wart Mal“ – aus dem ebenfalls im Juni erscheinenden Album „Gute Musik“ veröffentlichen. Was das miteinander zu tun hat? Die Sache verhält sich wie folgt: Auf der B-Seite der „Wart Mal“ – Maxi wird sich ein Titel, mit dem Namen „Hier Sind Wir“, befinden, den Clueso mit der ungarischen Sängerin Fatima Mohamed und ihrer Band Fekete Vonat (auf deutsch: Schwarzer Zug) aufgenommen hat. Wie der Name schon vermuten lässt hat die Musik der Band ihre Wurzeln vor allem in der Schwarzen Musik; Soul, R´n´B, Funk, Rap und vor allem die traditionelle Musik der Roma im Karpatenbecken. Drei Platten sind seit 1998 von Fekete Vonat erschienen und wurden mit außergewöhnlichem Interesse verfolgt. Der erste Release der Band erreichte sogar Goldstatus. Fatima arbeitet im Moment an ihrem ersten Solojoint, der noch in diesem Jahr erscheinen soll. Wer nicht warten will bis, in einem Monat, Cluesos Single-Release an den Start geht, kann sich hier schon mal einen Eindruck zu „Hier Sind Wir“ verschaffen.
Backspins, Freezes und Six Steps = Red Bull BC One
Red Bull BC One lädt zum Kräftemessen! In der Coupole (Gaskessel) Biel-Bienne/CH. – die einigen eingefleischten HipHop-Headz sicher schon seit mehr als zehn Jahren ein Begriff sein dürfte, findet am Samstag, den 08.Mai 2004 ein B-Boy-Battle der Superklasse – erstmalig in dieser Art – statt. Die Kandidaten für diesen Ausscheid-Wettkampf werden aus neun verschiedenen Ländern und vier Kontinenten kommen und vor Ort gegen einander antreten, um am Ende des Tages zu wissen, wer sich denn nun tatsächlich weltbester Tänzer nennen darf. 16 Top-Kandidaten werden aufeinander treffen. So u.a. : Wongo (AUS), Sonic (DK), Junior (FRA) und Lil Tim (UK). Mit Asia One (USA), Benny (GER), Tuff Kid (CH), George (AUS) und Lamine (FRA)befinden sich mindestens ebenso große Performer in der gewählten Jury. Der besondere Clou an der ganzen Geschichte ist dabei zusätzlich Folgender: Um eine grösstmögliche Authentizität beizubehalten, öffnen sich die Pforten zum Red Bull BC One für Augenzeugen nur mittels Angabe der eigenen Motivation. Scheint eine äußerst spannende Angelegenheit zu werden!
Rise to Honour
Willkommen in Hong Kong! Wolltet ihr schon immer ein Action-Held sein und mitten in einem packenden, asiatischen Action-Adventure voller Gefahren und geheimen Intrigen verkehren? Dann seid ihr bei Rise to Honour genau richtig aufgehoben. Kämpft als Jet Li in Sonys neustem Action-Hit und setzt dem Bösen ein Ende.Story
Kit Yun (Jet Li) arbeitet als Undercover-Cop und persönlicher Bodyguard des Gangster-Bosses Chiang. Als Chiang einem Anschlag zum Opfer fällt, bittet dieser Yun, seiner Tochter eine wichtige Nachricht in Form eines Briefes zukommen zu lassen. Die Reise führt unseren Helden nach San Francisco, USA. Bevor ihm richtig klar wird, was wirklich vorgeht, befindet er sich bereits im Sumpf des Verbrechens.Fight like Jet
Was dem Spieler in Rise to Honour sofort ins Auge fallen dürfte, ist die atemberaubende und ins Spiel übertragene Atmosphäre eines echten Jet Li-Films. Diese ist dank den schön inszenierten Zwischensequenzen und der spektakulären Darstellung besonderer Kampfszenen perfekt eingefangen worden. Letztere sind insbesondere Jet Li und Hollywood-Choreograph Cory Yuen zu verdanken. Wie sich das für einen echten Eastern-Movie gehört, gibt es herrlich choreographierte Massenschlägereien zu sehen. Als Kit Yun alias Jet Li habt ihr es mit Feinden von allen Seiten zu tun. Teilweise stellen die Prügeleien sich als recht unfair dar. Aber als eingefleischte Jet Li-Fans, können uns solche Lakaien nicht aus der Ruhe bringen. Ein weiteres Highlight ist die sehr gut umgesetzte und relativ innovative Kampfsteuerung. Musste man bei anderen Spielen noch wie wild auf die Tasten kloppen, kommt man bei Rise to Honour per rechten Analogstick wunderbar mit den aus allen Himmelsrichtungen auftauchenden Gegnern klar. Dazu drückt man lediglich den rechten Stick in die passende Richtung und schon verteilt Kit Schläge und Tritte nach allen Regeln der Kunst. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, zu blocken oder gar Gegenangriffe auszuführen. Hierzu hält man die Tasten L1 und R1 gedrückt, wodurch Kit jedem Angriff perfekt ausweicht und im passenden Moment gezielte Schläge austeilt. Dieses System ist definitiv eine gelungene Erneuerung, doch nach längerer Spielzeit fallen einem auch die Nachteile an diesem eigentlich guten Kampfsystem auf. Tatsache ist, man hat keineswegs Einfluss darauf, welche Schläge Kit ansetzen wird. Nur die Richtung kann bestimmt werden, den Rest macht das Spiel alleine. In anderen Level ist für Abwechslung gesorgt. So sind zusätzlich noch Shooter- und Schleichlevel integriert. Besonders die Ballereien in Bullet-Time-Manier bereiten eine Mordsgaudi, denn man hat unbegrenzte Munition und muss lediglich die Feinde mit dem rechten Stick anvisieren und per L2-Taste mit einem wahren Kugelhagel bestrafen. Last but not least, der Schwierigkeitsgrad. Endlich hat man ein Herz für Gamer gezeigt. Der Schwierigkeitsgrad ist äußerst angenehm ausgefallen. Segnet euch das Zeitliche, versüßen euch sehr faire und zahlreiche Checkpoints das Weiterspielen.Grafik
Die Optik ist die reinste Augenweide – mit das Beste, was die PS2 bis dato hervorgebracht hat. Einziges Manko, das allseits bekannte und etwas nervige PS2-typische Kantenflimmern. Die Hauptfigur Kit Yun sieht dem Original zum verwechseln ähnlich – ebenso seine berühmt berüchtigten Bewegungsabläufe, die dank Motion Capturing sehr realistisch und flüssig in Szene gesetzt wurden. Die weiteren Animationen wie zerbrechendes Mobiliar oder Explosionen können sich ebenfalls sehen lassen. Mindestens genauso beeindruckend sind die Gesichter bei Rise to Honour. Diese erinnern das eine oder andere Mal an die von Yu Suzukis „Shenmue.“Sound
Rise to Honour überzeugt unter anderem auch wegen des phänomenalen Soundtracks. Die Musikuntermalung trägt deutlich dazu bei, dem Spiel die nötige Portion Kino-Flair zu verpassen. Die Stimmen, insbesondere Jet Lis Originalstimme, die Soundeffekte und die Auswahl an diversen Sprachen, sind ebenfalls grandios und passen wie die Faust aufs Auge.Fazit
Spielspaß wird bei Rise to Honour groß geschrieben. Sony ist mit diesem Game ein wahrer Coup gelungen. Die Kombination aus klassischen Actionspielbestandteilen mit Elementen des Hong-Kong-Film-Genres, die cineastische Präsentation, das abwechslungsreiche Gameplay und nicht zuletzt die sehr gelungene Steuerung machen Rise to Honour zu einem Spitzenspiel. Das Spiel kann in nahezu allen Aspekten überzeugen und lässt kaum Wünsche offen. Die Grafik sowie der Sound sind ebenfalls vorzüglich geworden. Abgerundet wird das Ganze zusätzlich mit einer prima High-end Unterstützung. Selten zuvor hat man das Gefühl gehabt, selber ein Teil des Spiels zu sein. Wer dieses Game verpasst, ist selber Schuld!!!Pro
cineastische Präsentation
spannende Story
abwechslungsreiches Gameplay
Non-Stop Action
High-end Unterstützung
prima Optik
viele ExtrasContra
teils unfaire und frustrierende Kämpfe
gelegentliche SynchronisationsproblemeEntwickler: Sony
USK: ab 12 Jahre
Spieler: 1
System: Playstation 2Rise to Honour kaufen.
Ramm:ell:zee – The Bi-Conicals Of…
Ein “alter Hase” im Geschäft, so würde man Ramm:ell:zee wohl heutzutage bezeichnen. Und tatsächlich ist er bereits seit Ende der 70er als Musiker und Writer tätig und hat die Geburt von HipHop quasi hautnah miterlebt.
Genau hier kann man auch die Parallelen zu seinem aktuellen Longplayer „The Bi-Conicals Of…“ ziehen. Was ist HipHop in 2004? Wenn man sich auf das Geburtsjahr 1981 einigt, feiert HipHop dieses Jahr seinen 23. Geburtstag, und wie auch in anderen Musikrichtungen zuvor geht die aktuelle Entwicklung in Richtung Reflektion.
Was kann HipHop heute noch bewirken? Wie weit kann man gehen? Wie sieht die Zukunft aus? Für Ramm:ell:zee liegt die einzig richtige Antwort im Angriff – ohne Rücksicht auf Verluste. Gleich der erste Song ist ein derartiges Monstrum von einem Song, dass selbst der hartgesottenste anfangs schlicht überfordert sein wird. Melodie? Nur was für Weicheier! Eine echte Hook? Nicht hier!
Gegen so viel Hass auf die aktuelle Entwicklung im HipHop sieht sogar Freddie Foxxx blass aus. Zum Ende hin verliert Ramm:ell:zee ein wenig den Faden und verliert sich im völligen Wahnsinn seiner Beatmonster (bei anderen Artists auch „Song“ genannt).
Ich kann Menschen verstehen, die dieses Album in höchsten Tönen loben, und auch die, die nichts damit anfangen können. Im Endeffekt muss jeder für sich selbst entscheiden. Mit ein bisschen Geduld und viel Aufmerksamkeit wird man von diesem Album mit einer Fülle an Ideen und jeder Menge Liebe zum HipHop belohnt.
Ende der 70er stellte Punk die Welt des Rock auf den Kopf, danach verschwand Rock für ein ganzes Jahrzehnt in der Versenkung. Mal sehen, wie es HipHop ergehen wird.
Beyonce bei Madame Tussauds
Uns Beyonce macht ihrer Kollegin Jennifer Lopez Konkurrenz, in dem sie nun auch ihren – doch mindestens ebenso beachtlichen Booty in Wachs gießen lässt. In voller Pracht soll sie dann ab demnächst in Madame Tussauds Wachsfigurenkabinett herumstehen und zu bewundern sein. Ob Jay-Z, Ms. Knowles Gatte in spe, demnächst einen Platz direkt neben seinem Babe ergattern wird ist im Moment noch nicht Thema.




