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Newsflash: Gerüchte über Massenschlägerei beim HipHopOpen

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Bislang unbestätigten Gerüchten zufolge lieferten sich die Crew um Frankfurts Tough Guy „Der Bozz“ Azad und die selten konfliktscheue Aggro Berlin-Posse um Sido bei den HipHopOpen im Backstagebereich eine schwere Massenschlägerei.
Die sich keilende Masse soll nur durch die anrückende Polizei wieder zu trennen gewesen sein.
Weder Sido noch Azad standen anschließend zu einem Statement bereit, beide sollen aber mit nur leichten Verletzungen davongekommen sein.

Es geht das Wort, daß Azad sich von Sido bei einer anderen Veranstaltung gedisst fühlte und eine Diskussion vom Zaun brach. Das zunächst verbal geführte Gefecht artete schließlich in einer Schlägerei der jeweiligen Anhänger aus, so Augenzeugen vor Ort.
Wie es weitergeht und was die genauen Hintergründe sind, wird derzeit von uns recherchiert.
Hier erfahrt ihr es zuerst!

Termin für die ITF Finals steht fest

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Die diesjährigen ITF German DJ Championships sind noch im vollen Gange und nun steht auch endlich die Location für den finalen Showdown fest. Als diesjährige Battlelocation wurde die Hamburger Markthalle ausgewählt. Somit treffen am 18.09.2004 die besten DJs aus Deutschland auf den amtierenden Titelverteidiger Rafik aus Düsseldorf. Man darf also gespannt sein wer sich am Ende gegen die harte Konkurrenz durchsetzen und zum ITF DJ Champion 2004 gekürt wird.

DJ Ron / DJ Little T. – Next Generation / Dreadline Pt.4

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Lange hat er daran gefeilt und gebastelt – der DJ Ron – seines Zeichens Phlatline-Member der ersten Stunden. Jetzt halte ich endlich das 50. Phlatline-Mix-Tape in den Händen und muss schon sagen: Das Warten hat sich gelohnt! Vorhang also bitte auf für die Jubiläumsausgabe der famosen Mix-Tape-Reihe aus Chemnitz – DJ Ron präsentiert – „Next Generation“.

Eigens für diese „Mische“ wurden fast ausschließlich exklusive Specials recordet, die ihr in dieser Form danach wahrscheinlich nie wieder hören werdet. Es sei denn, Ron macht sich die Mühe und spielt die Plates bei Dir zu Hause – in deiner Stadt. Moderiert wird das Chemnitzer Masterpiece von den lokalen Acts Tefla und Jaleel – an deren Seite: Stat Quo, ein vielversprechender Bursche aus Atlanta und aktuelles Signing bei Shady / Aftermath.

Spannender Weise wurde „Next Generation“ nicht wie üblich unterteilt in A- und B–Seite, sondern in Deutsch und US. In Sachen Deutsch geht es tight ab mit Senkrechtstartern wie Karibik Frank a.k.a. Franky Kubrick, Nosliw oder Sentence. Auf der Ami-Seite eröffnet Eminem mit einem Intro den Reigen, Dre und Stat Quo kicken derbe Freestyles – Kanye West, Akon, Grafh u.u.u. vervollständigen die Selection von DJ Ron. Dick!

Eine mindestens ebenso freshe Selection erwartet die Hörer auf Dreadline Pt.4Little T.´s Beitrag zum Jubiläum. Wer die Phlatline Sound-Tapes kennt weiß: hier wird auf Qualität gebaut. Wer generell Dancehall-Tapes kennt weiß aber auch, dass hierbei schon auch die Quantität ein Wörtchen mitzureden hat. So kommt es zum wahnwitzigen Schlagabtauschder fittesten Artists des Reggae-Island – Elephant Man, Vybz Kartel, Baby Cham, Beenie Man, Sizzla, Capleton und last but not least Tanya Stephens – alle am Start.

Ein Top-Tune jagt den nächsten, die aktuellen Riddims (u.a.Grinding/K-Licious, Pretty Pretty/Mad House, Wanted/Massive B., Mad Instruments/Fire Links, Bongo Nyah/Joe Frasier) fließen ineinander als gäb `s kein Morgen – unterstrichen durch supernice hauseigene Remixes und Dubplates (u.a. Gentleman, Little Hero). Aber im Ernst, ich bin von Phlatline Sound auch nichts anderes gewöhnt! 90 Minuten the finest in Reggae/Dancehallmusic. Fo Rizzl – Shizzl!

By the way: Das diesjährige Phlatline/Splash!-Tape steht ebenfalls in den Startlöchern. Nicht verpassen – da geht Einiges!

Wu-Tang – Pitstop an der Tanke

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Gestern Abend war es endlich so weit. In der Berliner Columbiahalle fand das einzige Deutschlandkonzert des Wu-Tang Clans statt. Nachdem die Vorgruppen Lil‘ Flip, Bushido und Azad der Reihe nach ausgebuht wurden, begann der Hauptact wegen dem alle da waren. Am Anfang noch euphorisch begrüßt, flachte die Stimmung im Laufe des Konzertes immer mehr ab. Neben einem Geburtstagsständchen für RZA, jede Menge Talk ums neue Album, und weiterer Propaganda für Merchandise Artikel, blieb nicht mehr soviel Energie für die musikalische Seite. Und manch einer ärgerte sich, über die bezahlten 40 € an der Abendkasse – wobei der Durchschnitts Wu-Tang Fan so zugedröhnt war, dass er den Abend trotzdem genoß. Und so lustlos wie sie auf der Bühne waren sah man den Clan um 1 Uhr in Bademantel und sexy Badelatschen aus ihrem Tourbus steigen, um sich noch ein Sixer an der Tanke zu holen.

Jadakiss und Pete Rock glänzen durch Abwesenheit

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Headz, festhalten oder hinsetzen bitte! Zwei Main-Acts der diesjährigen Festivalsaison haben ihr Kommen nach Deutschland abgesagt. Jadakiss wird nicht auf den HipHopOpen auftreten, Pete Rock trägt seinen privaten Knatsch aus, und bleibt dem Splash!-Festival fern. Im Anschluss an diese News findet ihr die offiziellen Statements der jeweiligen Veranstalter zu diesen Themen. Ich erlaube mir an dieser Stelle folgende Ansage: Bevor jetzt alle beginnen über die Organisatoren der HipHopOpen und des Splash! herzufallen, überlege sich einfach ein Jeder, ob es am Ende nicht doch die Schuld der jeweiligen Stars, oder deren Management und Missorganisation ist, dass die deutschen Fans auf ihre Faves verzichten müssen…

HipHopOpen: Mit großem Bedauern müssen wir bekannt geben, dass Jadakiss, einer unserer zahlreichen MTV Hip Hop Open Acts, seinen Auftritt am Samstag, den 10.Juli 2004 absagen muss. Wie uns das Management Violator (u.a. 50 Cent, Missy Elliott), bzw. deren Booking-agentur Emmel Communications mitteilte, hat Jadakiss aus für uns unerfindlichen Gründen Probleme mit den Behörden, die verhindern, dass ihm ein Reisepass ausgestellt wird. Deshalb ist es dem Künstler nicht möglich die USA zu verlassen. Dies ist auch deshalb so bedauerlich, da uns in der 5-jährigen Geschichte des MTV Hip Hop Open noch nie ein bestätigter Act absagen musste. Gemeinsam mit dem Management hatten wir zuletzt alles versucht um die Reisepassproblematik zu lösen, leider erfolglos, obwohl wir bis gestern Nacht noch alle optimistisch waren. Hier findet Ihr ein finales Absagefax des Managements. Wir arbeiten fieberhaft an einem adäquaten Ersatz für seinen Slot am Samtag. Umso mehr freuen wir uns auf die Shows und Performances von Cypress Hill, Xzibit, Max Herre, Kool Savas, Sido, Masta Ace, Camp Lo, Samy Deluxe, Blumentopf u.v.a.! Desweiteren arbeiten wir daran in den nächsten Tagen ein offizielles Video oder Audiostatement des Künstlers zu erhalten.

Splash!-Festival: Trotz schriftlicher Zusagen von Pete Rocks Agenten wurde uns mittgeteilt, dass Pete Rock nicht beim splash! sein wird. Dennoch wird sein früherer Bandkollege CL Smooth vor Ort sein und auch das unveränderte Set von “Pete Rock & CL Smooth”performen. Da Pete Rock ja bei “Pete Rock & CL Smooth” “lediglich” als DJ & Produzent fungiert und nur einen verschwindend geringen Wort-Anteil lieferte, wurden uns keine qualitativen Einbußen im Set von CL Smooth versprochen. Der Rapper der beiden wird die bekanntenHits wie “They Reminisce Over You (T.R.O.Y.)”, “I got a love” unverändert performen.Den Fans wird also ein klassisches “Pete Rock & CL Smooth” Showcase geboten – auch wenn leider nicht der erwartete DJ hinter den Decks steht. Plausible Gründe konten uns dazu leider bisher noch nicht genannt werden. Unseres Wissens nach, sind persönliche Differenzen zwischen Pete Rock und CL Smooth jedoch ein Hauptgrund für die Absage von Pete Rock. Wir bedauern dennoch diese Situation und mußten wieder einmal feststellen, dass man als Veranstalter der Willkür und Unprofessionalität mancher Acts und Agenturen leider ausgeliefert. Auch Anfragen zu einem Solo DJ Set von Pete Rock sind leider auf taube Ohren gestoßen und so haben wir uns entschloßen, nicht weiter in eine unsichere Bank zu investieren. Da wir gerade beim Thema DJ Set sind; Der DJ von BUSTA RHYMES, DJ SCRATCH aka. SCRATCHATOR (Ex DJ von EPMDund DMC America Champion) wird am Samstag im Hip Hop Zelt ein hammermäßies Clubset spielen. Party on!Desweiteren arbeiten wir immernoch an der Zusage eines Spitzenacts. Hier möchten wir uns allerdings Namen noch vorbehalten,da wir hier alle Fakten erst absichern wollen.

Mad Maks & Sikk – Maksimale Sikkness

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Nun ja, der Wort spielende Titel ist minder originell, die Platte beweisterfreulicherweise das Gegenteil. Maksimale Sikkness erscheint auf dem Label Springstoff, und dessen Politik ist erfrischend: Nicht nur Rapmusik wird vertrieben, nein auch komplett andere Genres wie Kurzfilme, Photographie und Malerei werden gefördert. Eine wohltuende Abwechslung in der ach so offenenSzene. Die beiden Gründer Mad Maks und Sikk sind auch für das vorliegende Ding direkt verantwortlich. Sikk produziert, und verfügt über beeindruckende Referenzen, Mad Maks kam über Graffiti zum Rap. Das Duo fand sich während des gemeinsamen Besuchs der School of Audio Engineering in Berlin.Doch genug des Vorgeplänkels. 17 Songs sowie drei Hidden Tracks (jedoch nur Remixe) haben den Weg auf die Disc gefunden. Mit einem Representer wird eingestiegen, der Beat ist fulminant, die Raps souverän. Nicht mehr und nicht weniger. Rapmusik ist mehr als Rhymes, Flows und Bitches. Naja das sagen sie alle, aber diesen zwei nimmt man es ab. Ein viel versprechender Einstieg. Der zweite Song ist erneut ein Representer, diesmal aber mit freshen Uptempo-Flows, die durch einen minimalistischen Beat untermalt werden. Nummer drei ist eine sehr geile Pimp-Nummer auf einem smoooooooothen Beat. Maks kickt entspannte Flows und schafft es ohne Vulgaritäten auszukommen. Es folgt eine kurze Hommage an die Körperteile der Freundin. Jene ist sehr, sehr originell und erinnert an den Blumentopf in Bestform. Anschließend folgen vier deepere Tracks. Allesamt sind sie schön produziert, und Mad Maks gelingt es nahezu stets, dem roten Faden zu folgen, nichts sagende Phrasen zu vermeiden, und teilweise entwickelt er richtig gute Gedanken, die sich in haften bleibenden Punchlines niederschlagen: „Die deutsche Jugend, die sich selbstdegradiert, indem sie sich artikuliert, als wäre sie selbst immigriert.“ Ein Satz, den sich alle Anglizismen-Fans und `Ey Alder´-Proleten nachdrücklich hinter die Ohren schreiben sollten. Erwähnenswert ist ferner die sehr schöne, weibliche Gaststimme auf Track 5. Es folgt ein netter Party-Track. „Mad Maks rennt“ ist wiederum ein sehr cooler Storyteller über das andere Geschlecht. Innovativ sind die Tempoänderungen im Beat, die sehr viel zur Atmosphäre beitragen. Zum Ende hin nimmt die Dynamik ein wenig ab, erwähnenswert ist das sehr lustige „5 Sterne Koch“, Selbstzerfleischung aus Hunger. („Ich nehm das fett aus meinen Haaren und brat mir meine Eier“), sowie der Track „Hatschi“, indem die gängige Praxis des Spittens aufs Korn genommen wird.Als Fazit bleibt festzuhalten, dass das Album an Abwechslungsreichtum nahezuohne Vergleich dasteht. Lustige Storyteller, ernste Tracks mit vernünftigenStatements, Battle, Representing, Gesang, alles was das Herz begehrt. Unddieses Jump & Run zwischen den verschiedenen Sparten meistert Mad Maksweitgehend souverän. Seine Stimme ist sicher und dabei doch variabel undeindringlich, der Flow ist immer on point. Lediglich die Atemtechnikscheint noch verbesserungswürdig, etliche Schnaufer trüben dasGesamtbild mancher Tracks. Hier hätten die beiden noch ein wenig Zeit fürFeintuning investieren sollen.Auch die Beats sind sehr abwechslungsreich. Elektronisch, originalgetreuoder selbst eingespielte Drums und / oder Gitarren. Anleihen ausverschiedenen Genres ergeben einen runden Mix. Dennoch wirken die Beatsmanchmal etwas statisch und steril, es fehlt das Quäntchen Leben (sorry fürden Pathos).Trotz dieser kleineren Mängel, die die zwei Jungs ohne Zweifel beseitigenkönnen und hoffentlich werden, gibt es eine Kaufempfehlung. Und vielleicht springt beim nächsten Release die Höchstnote raus?!

All In Together Now!

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Heute Abend ist es nun endlich soweit: Der einzige Deutschlandbesuch des Wu-Tang Clan steht an. RZA, Ghostface, GZA (Genius), Raekwon, Inspectah Deck und Masta Killa treten als geschrumpfte Version des Clans in der Berliner Columbiahalle an. Fraglich bleibt gewohntermaßen, ob tatsächlich auch alle angekündigten Acts zum Gig erscheinen werden. Bestätigt sind jedoch die Support-Acts des heutigen Abends. So werden, wie bereits bekannt, Lil` Flip und AZAD im Vorprogramm spielen. Neu ist, dass auch Bushido als Support fungieren wird. Somit ist der Universal-Mob für heute Abend also komplett.

Bligg – Odyssey

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Bligg, der Schweizer Raw Dawg, ist zum zweiten Mal als Solo-Act am Start und zeigt sich dabei versatile – wie man das von ihm gewohnt ist. „Odyssey“ ist der vielsagende Name seines neuen Longplayers, welcher nicht wie sein Vorgänger „Normal“ auf einem Major-Label erscheint, sondern über Nation Music / Dialog Records, der Brotherhood Blizos.An den Reglern, die den Sound bedeuten, werkelten Big Names wie Dimos, DJ Sam, Lexx, Yvan (Double Pact) und Bligg höchst selbst. Für „Du Chönntsch“war Cutmando zu gewinnen, welcher den passenden Beat einzig unter zu Hilfenahme von Playern zusammenbastelte!Alles in allem reicht Bliggs Repertoire von clubtauglich bis zu gefühlvoll. Er ermöglicht dem Zuhörer – welcher im besten Fall mit der Schweizer Mundart vertraut ist – einen Blick in persönliche Gefilde seiner selbst, wie auf den Tracks „Predicto“ (featuring Emel), „Räge“ oder auch „Angela“, welches sich an die werte Frau Mama richtet. Ebenso gehuldigt wird der nach Himbeere schmeckenden „Sexy Mama“, und mit „WändWäischWasIMain“ nimmt sich der Rapper dann gar selbst auf die Schippe.Es muss Bligg also zu Gute gehalten werden, dass er mühelos zwischen Thematiken und Styles zu switchen vermag, das Ganze oftmals adrett ummantelt, in amerikanisch erscheinendem Gewand. Außer von seiner ehemaligen Flamme Emel erhielt Bligg für „Odyssey“ Support von Stress (Double Pact) – auf dem Titeltrack „Odyssey“ mit Kool Savas droppt er „King Size“-Rhymes, und Sängerin Stéphanie ergänzt stimmgewaltig die soulig gehaltenen Parts dieses Albums. Nebenbei: Mit der ersten Singleauskopplung „Single“ wurde ein glückliches Händchen bewiessen – der Song geht in die Tiefe, ohne zwangsläufig die Tränendrüsen zu beanspruchen. Der Beat geht unglaublich steil, das Video ist wicked. Drum halte ich es am Ende mit den Worten eines Schweizer Bligg-Fans und sage:He Bligg, du machsch ächt fettä Sound!

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