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Mos Def – Doch kein Rock!

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Eigentlich wollte Mos Def, zusammen mit seiner Band Black Jack Johnsen, ein Rockalbum aufnehmen. Doch von diesem Plan hat er sich anscheinend wieder verabschiedet. Neben seiner Schauspielkarriere hat er vor ein weiteres ‚Strictly HipHop‘ Album rauszubringen, welchen den Namen ‚The New Danger‘ tragen soll. Und das obwohl er gerade den Streifen ‚The Hitchhiker’s Guide To Galaxy‘ abgedreht hat. Das neue Album kommt am 28. September.Also gespannt sein…

The Roots – Wir holen eure Kinder

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Am 12.07 ist Release-Date – The Roots kommen mit ihrem neuen Album ‚Tipping Point‘, und der daraus entnommenen Single ‚Don`t Say Nuthin‘. Das Album ist benannt nach dem gleichnamingen Buch von Malcolm Gladwell, in dem der Autor sich der Theorie annimmt, dass Ideen, Trends und Verhaltensmuster sich in der Gesellschaft von Mensch zu Mensch verbreiten wie Viren. Mit anderen Worten: Eine kleine Gruppe kann sehr viel in Bewegung setzen, bis ein ‚tipping point‘ erreicht wird. Das bedeutet für The Roots zweierlei: Einmal, wie sie als Musiker innerhalb der Band gewachsen, und als Band in die Musikszene vorgedrungen sind. Dann wär noch die politische Bedeutung – der Titel spielt auf Momente an, die soziale Geschehnisse in Bewegung setzten. Aktuell heißt das: Die Übermacht der USA. The Roots befinden sich auf einer Mission, um der Welt von ihrer Welt zu erzählen. „Wir werden wieder in die Staaten fliegen, um dort touren, und dann im August ein paar Festivals in Europa spielen. Im November sollte Europa unser Album schon gute fünf Monate haben. Dann kommen wir noch mal und holen eure Kinder!!‘, erzählt Quest.

Twista – Kamikaze

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Nachdem auf fast jedem zweiten US-HipHop-Album der letzten Jahre sein Name immer und immer wieder auftauchte, war klar, dass auch eine Soloplatte von Twista nicht lange auf sich warten lassen sollte. „Kamikaze“ liegt nun auf meinem Schreibtisch und schon das leicht freakige Cover lässt auf ille Flows und altbekannte Doubletime-Burner hoffen. Gleich im ersten Track „Get Me“ setzt Twista die Messlatte hoch. Kommt einem das Main-Sample noch von der Brothers Keepers-Nummer bekannt vor, ist der Flow des jungen Mannes aus Chigago wohl absolut neu und unnachahmlich.Die Nummer „Pimp On“ zusammen mit 8 Ball und Too Short kann dann vor allem durch den von Toxic produzierten Beat mit interessanter Drum-Struktur überzeugen. Die zwei Kracher der Platte folgen postwendend: „Slow Jamz“ und „Overnight Celebrity“. Mit den beiden von Kanye West gebastelten Songs hat sich Twista auf jeden Fall die zwei musikalischen Highlights seines Albums für die Singleveröffentlichung rausgesucht.Durch das Album ziehen sich dann weitere schön durchproduzierte Beats. Vor allem die häufig gesungenen Hooklines sind eine wunderbare Abwechslung zu Twistas Maschinengewehrstyle. Mit „Higher“ gibt es dann den bis dahin vermissten Clubbanger. Twista ist für mich hier der erste Rapper, der es schafft, Ludacris auf einem Track alt ausssehen zulassen. Und das heißt schon was.Nicht so überzeugen können „Like a 24“, der Beat ist zu Down-South-lastig, und die Strophen von Young und Freeway auf „Art & Life“. Dies sind aber lediglich Kleinigkeiten, die man auf einer LP kaum vermeiden kann.Dass sich die guten Verkaufszahlen aus Amerika in Europa nicht durchsetzen können, scheint mir sehr einfach erklärbar. Deutschland ist immer noch nicht bereit für Doubletime und schnelle Flows. Immer schön die Snare auf die 2 und 4 und auf die 1 und 3 gereimt und Rapdeutschland freut sich. Schade, Schade.Auf jeden Fall hat Twista mit „Kamikaze“ bereits jetzt eines der besten Rap-Alben des Jahres hingelegt. Punkt!

Connect HipHop: Rap-Contest in Köln

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Connect HipHop (18 – 24. Oktober 2004) heißt ein Projekt, das die Offene Jazzhausschule Köln im Oktober dieses Jahres veranstaltet. Mit einem Rap-Contest wollen die Initiatoren MCs und Crews aus Nordrheinwestfalen unter die Arme greifen. Voraussetzung für die Teilnahme sind drei eigene Stücke (Lyrics und Beats). Ein Track davon soll sich mit dem Thema „Meine Story, meine Straße, meine Stadt“ auseinandersetzen. Die Jazzhausschule arbeitet schon seit vielen Jahren mit Aktiven aus der HipHop-Szene zusammen. So sitzen in der Jury unter anderem Tatwaffe (Die Firma), DJ Lifeforce (Beatz aus der Bude) und Ade Bantu (Brothers Keepers). Die Jury wählt unter den Einsendungen zehn Teilnehmer aus. Diese bekommen die Möglichkeit ihre Tracks in einem professionellen Studio zu recorden und mit allen Beteiligten eine All-Star-CD aufzunehmen. Außerdem wird es ein gemeinsames Abschlusskonzert mit Nitty Gritty im renommierten Kölner Club „Stadtgarten“ geben. Neben dem Wettbewerb präsentiert Connect HipHop im Oktober zum ersten Mal die Cologne HipHop Days (18.-22.Oktober 2004), eine siebentägige Seminar- und Workshopreihe mit hochkarätigen Dozenten aus der Szene aber auch aus anderen Bereichen. Die Angebote reichen von Business und Marktstrukturen bis hin zu Workshops in Lifeforce’ DJ-Schule. Der Rap-Contest richtet sich an MCs und Crews aus NRW. Die Cologne HipHop Days sind offen für Teilnehmer aus allen Bundesländern. Der Einsendeschluss für den Rap-Contest ist der 7. Septmeber 2004, informieren könnt ihr euch unter: 0221-13056521, oder auf folgender Homepage: jazzhausschule.de. Checkt auch unsere Verlosungsaktion: Als Medienpartner der Cologne HipHop Days stellen wir euch eine kostenlose Teilnahme – für alle angebotenen Workshop-Veranstaltungen und –Seminare – zur Verfügung.

Meth & Red – frauenfeidliche Afro-Amerikaner?

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Method Man & Redman – zwei, dem Materialismus und den Drogen verfallene, frauenfeindliche Afro-Amerikaner? So nannte sie zumindest Junious Ricardo Stanton (Redakteur der US-Zeitschrift ‚Black World Today‘), in seinem vor kurzem veröffentlichten Artikel. Er bezeichnet die Beiden darin ebenso als die moderne Ausgabe von ‚Amos ’n Andy‘, einer Show aus den 50ern, mit schwarzen geschminkten Varietè-Sängern, die – wie in dem Spike Lee Streifen ‚Bamboozled‘ – Afro-Amerikaner sehr dümmlich aussehen ließen! Damals, 53`, demonstrierte die NAACP (National Association for Advancement of Colored People) gegen die rassistische Show, über die meist nur Weiße lachen konnten. Ein Auszug des Artikels über Meth & Reds Show: „Wenn ich diese Show sehe, frage ich mich, warum die NAACP damals gegen ‚Andy ’n Amos‘ demonstrierte, wenn sie so etwas 50 Jahre später tolerieren?!“ Ganz schön hart Mr. Stanton!

Angie Stone – Stone Love

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Für Angie Stone einen Superlativ zu finden ist weitestgehend unnötig – Angie Stone ist der Superlativ!Miss Stone, die sich in den frühen Tagen ihrer mindestens zwei Jahrzehnte umfassenden Karriere noch Angie B. nannte, machte sich zunächst vor allem auch als Songwriterin für Leute wie D´Angelo, Mary J. Blige oder Erykah Badu einen Namen, wenn sie nicht gerade im Background von Meister Kravitz sang. Der definitive internationale Durchbruch gelang ihr jedoch mit dem platin-veredelten Album „Black Diamond“, an das dessen Nachfolger „Mahogany Soul“ mühelos anknüpfte. Die Fortsetzung dieser Erfolgsgeschichte liegt nun vor, und ich schmelze bei jedem einzelnen Titel des aktuellen Albums „Stone Love“ dahin. Mehr Soul in einer Person ist wohl kaum schaffbar. Auch wenn Angie uns damit mehr oder weniger gibt, was wir erwartet haben, ist sie zugleich immer noch für Überraschungen gut. So gibt sich zur Einleitung der Platte beispielsweise Snoop „Nigga that ´s the shit“ Dogg in „I Wanna Thank Ya“ die Ehre, einem Titel, der trotzdem eher funky als hardcore wurde. Oder – um es in den Worten Snoops zu sagen: „a jazzyfizzle-productshizzle“. Noch Fragen? Die übrige Feature-Liste liest sich wie ein Who Is Who der geschmackvollen Entertainment-Spitze. Vertreten sind u.a. Betty Wright, Floetry und Anthony Hamilton. Nicht minder geschmackvoll sind die von Angie gepickten Samples. So wurde z.B. für den Titel „I Wanna Thank Ya“ das großartige „Come Into My Life“ von Joyce Sims verwendet, für „Lovers´ Ghetto“ hat man die Stücke „Adventures In The Land Of Music“ Dynasty aus dem Jahre 1980 (einigen vielleicht auch bekannt durch Camp Lo´s „Lucini“) – und „Lady In My Life“ des Jazz-Musikers Rod Temperton verarbeitet. Ich für meinen Teil bin sprachlos – „Stone Love“ besticht durch Klasse! Und wem es nun partout noch um einen Superlativ gehen muss: Angie Stone ist die Queen der Black & Blue–Royalties. Absolut und unumstößlich!

The Roots – The Tipping Point

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Also um ganz ehrlich zu sein, fällt es mir mächtig schwer, meine Gedanken zu sammeln und klare Worte über den aktuellen Roots-Release „The Tipping Point“ zu verfassen. Das Album steht nämlich bis zum VÖ-Termin unter schwerster Quarantäne – drum traf sich neulich die journalistische Gilde zu einem Stelldichein, welches im Fachjargon gern auch „Listening-Session“ genannt wird.Wenn man sowas mal mitgemacht hat, weiß man, dass sich eine Listening-Session unwahrscheinlich in die Länge ziehen kann. Nix mit easy mal ins Album reinhören und dabei Stulle essen. Nö, Stichpunkte machen und am besten nicht mit den Kollegen sprechen, sonst verpasst man Ende noch die Hälfte. Sei es drum. Folgt mir nun auf meiner Reise durch besagte Studien.Ein Licht ist mir auf jeden Fall aufgegangen: „The Tipping Point“ klingt völlig anders als sein Vorgänger „Phrenology“. Auch musste ich feststellen, dass mir die Singleauskopplung „Don`t Say Nuthin“ gar nicht mal so doll gefällt. Ist mir zu trocken, ein bisschen einfallslos, was sicher aber Geschmackssache ist. Das Trockene bei „The Tipping Point“ (übrigens nach einem Buch von Malcom Gladwell „The Tipping Point – How Little Things Can Make A Difference“ benannt) wird durch die Band selbst noch unterstrichen, die ihr Werk gern auch „the straight and simple album“ nennt. Das erklärt natürlich Einiges, denn auch die Beats zu Tracks wie „Guns Are Drawn“, „Web“ oder „Somebody ´s Got To Do It (feat. Jean Grae & Devon the Dude) reichen von furztrocken bis derbe simpel. In den meisten Fällen aber tut dies den Titeln durchaus gut, und geglänzt wird hierbei oft mit sauber und wicked geflowten Lyrics. Alles in allem represented „The Tipping Point“ den deepen Old-School-Shiat der vergangenen Tage, was geil ist, denn wie Timba und Co. versucht ja heutzutage jeder zu klingen. Hier fühle ich mich gelegentlich an KRS One erinnert (etwa auf „Boom“ feat. Dice Ricky Raw Valentine), oder wünsche mir gar Shabba Ranks – den alten Haudegen – auf den nicht mit Lyrics versehenen ?uestlove-Beat „Dada“. Ein großartiger Riddim! Auch der Funk war zugegen, als man sich zu den Aufnahmen für dieses Werk traf, vor allem als ODB in die Kabine ging, um seinen Part für den Track „The Mic“ (feat. Dave Chappell, Dice Ricky Raw Valentine und ODB) zu performen.Meine Stichpunkte sind alle, die Erinnerung verlässt mich. Eines spukt mir aber noch im Kopf herum: Wieso ist „The Tipping Point“ im Vergleich zu seinen Vorgängern so kurz? Natürlich gibt es auch dafür eine hieb und stichfeste Erklärung. Man wird nun öfter mal ein Album recorden, meinen die Roots, und das nächste steht schon in den Startlöchern. Nächstes Jahr, in etwa um diese Zeit, soll es kommen. Ich bin gespannt und habe den Notizblock schon gezückt.

Status Yo – Mitmachen für Bonus-Material

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Status-Yo ist der Titel eines exzellenten HipHop-Films, der bereits Anfang des Jahres auf der Berlinale lief und nun im September endlich in die Kinos kommt. Parallel dazu erscheint ein Soundtrack mit unter anderem Sera Finale, Dra Q, Pyranja, die 5 Amox, Storm und 119 anderen Leuten. Trailer und Eindrücke vom Film gibt es auf www.statusyo.de wo in diesen Tagen auch die Campionsleague of HipHop stattfindet. Die Gewinner dieses Wettbewerbs, der in den 4 Kategorien Rap, Moves, Graffs und Cuts ausgetragen wird, kommen dann mit auf Soundtrack bzw. DVD.

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