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Motorola HipHop Immortals Ausstellung in Berlin

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In Zusammenarbeit mit Motorola eröffnet am 3. August 2004 eine Ausstellung der ganz besonderen Art in Berlin.

Nachdem in Los Angeles, New York und London die Straßen abgesperrt wurden, um den HipHop Immortals Platz zu schaffen, geht die Party nun auf Europa Tournee und wird im August diesen Jahres im Café Moskau zu sehen sein. Die Ausstellung zeigt eine Auswahl Eindruck erweckender Fotos vom HipHop jenseits von Bling Bling und Ghetto Fabulous; hier geht es um die Unsterblichen – eben die Immortals.

Mit über 110 exklusiven Fotos fängt HipHop Immortals das Glitzern und den Glamour eines der höchst aufregenden Genres der neueren Musikgeschichte ein. Mehr als 20 international berühmte Künstler sind in der Ausstellung vertreten, und damit ist HipHop Immortals bei eingefleischten HipHop Fans und Laien gleichsam beliebt. Bisher unveröffentlichte Fotos von Lil’ Kim, Busta Rhymes, Public Enemy, 50 Cent und Cypress Hill sind in HipHop Immortals vertreten, die Werke zeigen 30 der talentiertesten Musiker und berühmtesten Fotografen wie Jonathan Mannion, Nitin Vadukul, David Corio, Raymond Boyd, Janette Beckman, Jim Fiscus, Estevan Oriol, Matt Doyle, Phil Knott, Ivory Sierra und Danny Clinch.

Ein Besuch lohnt sich also mit Sicherheit. Die Ausstellung ist nach der Eröffnung am 03.08. noch bis zum 29.08.2004 geöffnet.

Effektiv – Hoffnungsträger EP

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Sagt jemandem Bruchsal etwas? Mir nicht, also bis jetzt zumindest. Zur Aufklärung: Bruchsal liegt im Landkreis Karlsruhe und ist der Geburtsort von Effektiv. Sagt jemandem Effektiv etwas? Mir nicht, also bis jetzt zumindest. Zur Aufklärung: Effektiv ist seit 1999 aktiv im HipHop bzw. Ragga und das nicht nur als Rapper, sondern auch als Beatbastler. So ist das vorliegende Teil auch komplett in Eigenregie entstanden. Sagt jemandem Eigenregie was? Nein, bloß Spaß.

Das Ding klingt nämlich ordentlich und die Beats sind auch weit von nullachtfünfzehn Dingen entfernt, so zum Beispiel „Ich spitte zu gern“. Das Ding ist voll gepackt mit diversen Comicgeräuschen und dient quasi als Vorstellung der Person. Oder „Effektivitätstheorie“. Hier geht es melancholisch mit Klavier und Streichern zur Sache. Gesang plus Trompete gibt ’s auch im Refrain, sehr smooth, nicht zuletzt dank der Dame namens LeeZee aus Köln. Manchem Hopper vielleicht zu kitschig, ich finde es hübsch. Stimmungstechnisch geht es genauso auf dem Titelstück „Hoffnungsträger“ weiter, lange Streicherpassagen ersetzen den Refrain. Gewidmet ist die Nummer wohl der Dame des Herzens: „An alle Einzelkämpfer da draußen/ Mit den ernsten Visagen/ Nichts schlägt sich besser an deiner Seite als das Herz einer Dame/ Meine hat so ihre eigene Art mir Ausdauer zu geben/ Zeigt mir Dinge die mich mehr bewegen als Dauerlauftraining“.

Zusammenfassend bleibt zu sagen, dass die Scheibe nicht schlecht ist. Textlich, raptechnisch alles in Ordnung, auch die Beats sind alle okay, das Richtige für Leute, die auf eher melancholischere Nummern stehen. Aber leider fehlt irgendwas, das einen komplett vom Hocker haut. Bleibt also das Prädikat „Nett“.

ZM-Jay Album-Release auf dem Splash

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ZM-Jay a.k.a. Dirdy Berdy wird sein neues Album mit dem Titel „Ausnahme“ auf dem kommenden Splash!-Festival releasen. Er wird am Samstag Abend nach der Main-Stage Action eine kleine Live-Performance abgeben bevor gegen Mitternacht der eigentliche Release-Livegig mit Shusta an den Decks stattfinden wird.

Exklusive The Roots-Auktionen bei eBay

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Im Rahmen der Veröffentlichung ihres 6. Albums "The Tipping Point" versteigern The Roots einige sehr exklusive und besondere Gegenstände bei dem Auktionshaus eBay. Damit bietet sich allen Fans die einmalige Gelegenheit in den nächsten Wochen ein Stück HipHop Geschichte zu ersteigern:

– Drum heads, signed by ?uestlove
– Bass guitar, signed by Hub
– Microphone, signed by Black Thought
– Collector’s Edition Tipping Point CDs, signed & numbered.
– Copies of The Tipping Point on mint condition vinyl, signed.

Also nutzt diese einmalige Chance und seit ganz weit vorne, wenn es wieder heißt: "3…2…1…meins!"

DJ Jazzy Jeff & Skillz in Hamburg

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Im Rahmen des Essential Listening Festivals in Hamburg (Samstag, den 24.07.2004) findet ein ganz außergewöhnlicher Abend statt. DJ Jazzy Jeff beehrt uns mit seinem einzigen Autritt in Deutschland. Mit am Start wird Skillz sein für den zunächst die Philharmonics vorgesehen waren.

Alle weiteren Informationen rund um das Essential Listening Festival findet ihr hier in unserem Eventkalender.

Mellow Mark – Das 5te Element

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Er ist Songwriter mit Herz und Verstand – ein Top-Musiker mit Einflüssen aus Reggae, Soul, HipHop, Latin aber ebenso rockigen Elementen. Er ist Mellow Mark, und präsentiert uns in diesen Tagen seinen aktuellen Longplayer – „Das 5te Element“.

Musikalisch ist dieses Album – welches erneut von Kraans de Lutin produziert wurde – deutlich smoother als dessen Vorgänger „Sturm“. Auch thematisch geht Mellow mit Missständen unserer Gesellschaft nicht mehr so offen und gerade heraus ins Gericht. Unterschwellig findet man dennoch auch hier, und dies aus offensichtlich gutem Grund, in jedem der 13 Songs Messages von Bedeutung. Man betrachte also „Sturm“ als wachrüttelnde Ansage und „Das 5te Element“ als die Quintessenz der gedanklichen Nachbearbeitung des Künstlers Mellow Mark.

„Movement“ und „Alarmstufe Rot“ sind ohne Zweifel die energetischsten Songs des Albums – unterlegt mit brennenden Dancehallbeats, welche die Dringlichkeiten der jeweiligen Aussagen – angefangen bei ärgster politischer Unordnung, bis hin zur Aufforderung, in jeglichen Lebensbereichen persönlichen Einsatz zu zeigen – massiv unterstreichen.

Die Liebe – das fünfte Element – findet auf diesem Album im Gänsehaut-Format Platz. Sei es nun die erste Singleauskopplung „Butterfly“ – Lagerfeuer-Romantik vom Feinsten – oder „Komm“ mit Sängerin Florine. Ein Titel, der schon auf Grund der butterweichen Soulstimme der Hamburgerin extrem unter die Haut geht, was, wenn überhaupt, nur noch durch Marks Feature-Track mit Patrice„Lion“ – getoppt werden kann.

Keepin´ it real ist Thema des Titels „Foundation“, welches Mellow Mark mit Soul-Bredda und „Jah Gringo“ Martin Jondo klangvoll umgesetzt hat. Eine absolute Tanznummer! „Juanita“ (feat. Larsito von Culcha Candela) zielt in dieselbe Richtung. Unterlegt mit Latino-Rhythmik bleibt da kein Tanzbein unbewegt.

Final abgerundet wird „Das 5te Element“ durch „Astronaut“, einem Titel der den Hörer zum Einen vielleicht an die Songs von Rock-Altmeister Udo Lindenberg erinnern mag, zum Anderen aber an der Stelle weiterführt, an der die Single „Weltweit“ endete. Vielleicht erinnert ihr euch ja an die filmische Umsetzung dieses Themas, in der sich Mellow Mark selbst auf dem Mond wandelnd wieder findet?

„Das 5te Element“: Irgendwie völlig anders, als ich zunächst erwartet hatte und doch ganz offensichtlich Mellow Mark – in vollendeter Art und Weise.

Elephant Man – Good 2 Go

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Wer kommt bei HipHop-Headz gleichermaßen wie bei Supportern von Dancehall-Styles an? Wer vereint die fittesten und angesagtesten Top-Producer auf einem Album? Wer hat zu jedem neuen Tune den passenden Dance? Und wer ist der Freak vor `m Herrn? Klarer Fall! Die Rede ist von Elephant Man – im Moment Jamaikas most famous Deejay.

Es hat ein wenig gebraucht, bis sein Album „Good 2 Go“ den Weg nach Deutschland gefunden hatte. Nun ist es aber da, zwanzig Titel dick und top to di max! Drum gebt ordentlich Signal für „Pon De River Pon De Bank“ (Q45 / „Vendetta“), dem Big-Hit des vergangenen Jahres, der den aberwitzigen, elephantastischen Reigen eröffnet. Weiter geht es mit dem nicht minder tighten „Bun Down / Stop Hitch“, auf dem „Good 2 Go“-Riddim („Vendetta“ Benett), welcher dem Album seinen Namen verlieh, gefolgt von „Signal De Plane“ (Q45) – also gilt auch hier: Heftig signalisieren erwünscht!

Next Stop: Coolie Dance a.k.a. „Head Gone / Wine Up Uh Self“. Produziert von „Skatta“ Burrell und just Burner auf jedem Dancefloor, der etwas auf sich hält. Müde? Gibt es nicht! Weiter im Text mit „Bad Man“ – einer Dave Kelly / Madhouse-Produktion namens „Fiesta“ und eindeutigem Hymnen-Potenzial…

Mann, Mann, Mann, die Scheibe ist Tune für Tune wicked! Hier wirklich jeden der Tracks aufzugreifen würde eindeutig den Rahmen sprengen! Nur eins noch: „Jook Gal“ (Wine Wine feat. Bone Crusher, Lil` Jon und Kiprich) dürfte jedem ein Begriff sein, schließlich brennt das Brett schon seit Wochen jede Radio-Station zwischen hier und was weiß ich wo.

Neben den bereits genannten Produzenten werkelten des Weiteren an den hierfür „verheizten“ Riddims: „King Jammy“ („Who U Think U Is“), Joel Chin („Cock Up Your Bumper“ feat. Big Tigger und Sasha), Bobby Konders für Massive B („Wankstas & Wannabees“) oder aber auch „Lenky“ / 40/40 („Elephant Man Is) – seines Zeichens „Diwali“-Main-Head, und nebenbei Jamaikas erster Top-Produzent mit Major-Deal in Amerika.

Mein absoluter Fave heißt „Mexican Girl“ (eine „Baby G“-Produktion) und beschließt die Werkschau des Energy Gods. Berichten will ich zu diesem Titel rein gar nichts, denn nur gänzlich unvorbereiteter Weise kickt das Teil am meisten!

Geht kaputt! Flippt aus! Entert die Dancehall! An Elephant Man führt kein Weg vorbei!

Jadakiss – Kiss of Death

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Viele haben „Kiss of Death“ mit hohen Erwartungen entgegengeblickt, und das nicht nur aufgrund des eher mäßigen Erfolges von Jada`s erstem Album „Kiss the Game goodby“.Beim zweiten Werk sollte alles anders werden, und das Ergebnis kann sich in der Tat sehen lassen. Jadakiss ist vielseitig, jedoch nie gezwungen, flowt immer etwas gelangweilt und arrogant, was in seinem Fall aber durchaus berechtigt ist, da es wohl nur eine Handvoll Rapper gibt, die auch nur annähernd mit seinem Talent mithalten können.

Schon auf dem ersten Song „What you so mad at ?“ spuckt Jadakiss klare Ansagen und weist damit alle Hater erstmal in ihre Schranken, was durch ein unruhiges, aber solides Instrumental, mit einer mir unbekannten Frauenstimme, passend unterstützt wird.Auf „Time`s up“ featuret Kiss dann Nate Dogg, der ja bekanntlich dafür da ist, aus einem Durchschnittstrack einen Hit zu machen. In diesem Fall steht aber mehr drauf als drin ist. Die Hook klingt langweilig und etwas aufgesetzt. Zwar spittet Jada gewohnt cool und lässig mit viel Druck in der Stimme, aber der Beat ist nicht viel mehr als Standard, so dass der Gesamteindruck nicht wirklich überzeugen kann.Anders verhält es sich mit „U make me wanna“ feat. Mariah Carey. Das ganze klingt ein bisschen kitschig, aber irgendwie trotzdem überzeugend. Der Beat ist krank, mit Sounds geladen, die man nicht so richtig definieren kann, klingt aber dennoch passend, wäre vielleicht die bessere Single-Wahl gewesen.

Nach vielen guten bis sehr guten Songs, kommt man dann irgendwann zu „Still feel me“. welcher meiner Meinung nach der absolute Höhepunkt von „Kiss of Death“ ist. Jada flowt über einen unglaublich ausgeglichenen, nicht zu überladenen Beat, und erzählt von der Beziehung zu seiner Familie. Darüber, dass er älter und vernünftiger geworden ist und die Welt jetzt etwas anders sieht und fragt dann hin und wieder mal, ob wir ihn denn noch fühlen könnten. Eigentlich ein ganz banaler Kontext, schon oft gehört, oder? Aber nicht so! Spätestens nach der vierten Zeile muss man einfach hinhören, seinen Verses lauschen, und das perfekt rübergebrachte Feeling dieses Songs aufnehmen: „Listen i am grown ya / When i come to my Family there is never a promblem / It is only a phone call“, word und danke schön!

Interessant für alle, die Eminem noch nicht oft genug singen gehört haben, ist auf jeden Fall „Welcome to D-Block“. Mir klingt das aber inzwischen etwas zu „Cheesy“ nach „My Band“ und „How Come“. Dennoch wird es den einen oder anderen mit Sicherheit catchen, ist auch gut so, denn der Song ist auch alles andere als schlecht umgesetzt.

Es ist noch viel mehr Interessantes auf der Scheibe von Jada und Kollegen zu hören, das alles aufzuzählen sprengt allerdings den Rahmen und sei deshalb nur am Rande erwähnt, was aber nicht heißen soll, dass es sich nicht lohnen würde sich auch diese Songs anzuhören.Abschließend bleibt nur zu sagen, „Kiss of Death“ wird allen Ansprüchen, über weite Strecken gerecht und ist unter Umständen ein sehr wichtiges Album.

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