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Chingy – Powerballin‘

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„I like the way you do that right thurr/switch your hips when U walking, let down your hurr!“. Durch diese Hook ist Chingy über Nacht zum Star geworden. Sein erstes Album „Jackpot“, welches über Ludas D.T.P. rauskam, wurde mit über zwei Millionen verkaufter Einheiten mit Doppel-Platin geehrt. Ein neuer Star des mittleren Westens war geboren! Seine anderen zwei Singles und sein Album wiesen klar darauf hin, in welches HipHop-Metier sich Chingy einreihen wollte. Nein, er ist kein Lyricist, nein, auch kein Battle-Rapper und ebenso wenig ein Storyteller. Chingy ist ein Baller! Schöne Frauen, nice Autos, große Felgen, haufenweise Patte und geile Partys – dafür steht Chingy. Man weiß also von Anfang an, was einen hier lyrisch und musikalisch erwartet. Und leider wird man auch nicht überrascht. Was Chingy jedoch macht, hat Hand und Fuß. Bei seinem Rapflow mögen sich zwar die Geister scheiden – Chingy hat, ähnlich wie die Young Gunz den Hang dazu, seinen Flow durch minimale Pausen zu unterbrechen – doch für den Club eignet sich dieser Style perfekt.

Einfach zwei schöne R&B-Features, in diesem Falle der Skandalsänger R.Kelly („Leave Wit Me“) und das lebende Idol Janet Jackson („Don’t Worry“), mit auf ’s Album gepackt, die Track Starz über die Hälfte des Albums produzieren lassen, Guest-Features à la Lil‘ Flip, David Banner, Lil Wayne, seine Crew G.I.B. (Get it Boys) und Feature-König Nate Dogg und fertig ist ein neues Platin-Album!? Die Beats sind sehr tanzbar, speziell der von Lil Mack produzierte Remix zur ersten Single „Balla Baby (feat. Lil Flip & Boozie)“, der sich stark nach Youngbloodz‘ „Damn“ anhört, kann überzeugen. Ein Clubbanger reiht sich an den nächsten.

Einzige wirkliche Ausnahme ist das von David Banner produzierte „All The Way Down To St. Lou“, welches neben ihm auch noch Nate Dogg featuret und sich durch seine Lockerheit extrem vom Rest des Albums unterscheidet. A nice one! Chingy und Lil Wayne versuchen auf „26‘s“ T.I.‘s Felgenmeßlatte um 2 Inch zu vergrößern. Der Song dürfte jedoch nicht so erflolgreich sein, wie T.I.‘s „24‘s“ – dafür ist die Hook zu schwach. Der absolute Hammer des Albums ist das stark „One Call Away“ angehauchte, Janet Jackson featurende „Don’t Worry“. Ein typisch druckvoller Beat der Trak Starz, welcher mit einer extrem lieblichen Synthiemelodie versetzt wurde, die von Janets wundervoller Stimme komplettiert wird. Auch die R.Kelly/Chingy-Kollabo auf „Leave Wit Me“ sollte funktionieren. Ein zweiter Hit à la „Fiesta“? Schöne Gitarrenriffs und Flöten lassen Vudus Beat stark nach Kells klingen.

Alles in allem müsste Chingy auch ohne Ludacris eine weitere Platinplakette einfahren können. Starkes Hitpotential, jedoch Beat-technisch zu unflexibel! Clubgängern sowie Midwest-Anhängern wärmstens ans Herz gelegt!

Bozz vs. Aggro

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Eine HipHop-Battle der besonderen Art wird ab dem 22.11.2004 in Deutschland ausgetragen. Der Erscheinungstermin des Bozz Music Vol.1-Samplers wird auf den 22. November vorgezogen, um sich einem speziellen Kampf zu stellen, denn am selbigen Tag geht auch die vierte Ansage des Aggro Berlin-Labels in´s Rennen. Kommentiert wird diese Aktion aus der Frankfurter Nordweststadt wie folgt: „Wir sind Fighter, wir glauben an Auge-um-Auge, wir halten nicht die andere Backe hin. Du tötest unseren Hund? Du versteckst besser deine Katze!“ Man gibt sich also Sieges sicher im Bozz-Lager. Wer die Battle am Ende gewinnen wird entscheidet aber ihr und wir sind gespannt.

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Aggro vs. Bozz

Eminem – Encore

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Ich habe gehört, “Encore” soll angeblich Eminems letztes Album werden, bevor er sich endgültig ausschließlich der Label-Arbeit widmen möchte. Man möchte also meinen, dass es mit „Encore“ einen letzten Genie-Streich hätte geben müssen.

Nach „The Eminem Show“, Ems letztem Longplayer aus dem Jahre 2002, hat uns nun also „Encore“ erreicht. Zumindest mich hat er dann anschließend nach ein paar Runden im Player etwas unbefriedigt zurückgelassen. Jetzt ist es ja auch Usus, dass gerade Künstler, auf denen hohe Erwartungen lasten, immer wieder gern mit Sätzen wie: „Also an das erste/letzte Album reicht diese Produktion aber nicht heran.“ unter Beschuss geraten. Für mich stellt sich in solchen Fällen immer die Frage: Würde man das aktuelle Album am Ende besser finden, wäre das vorangegangene Schrott gewesen? Erhält der Entertainer durch einen zurückliegenden Verriss einen „Ist ja diesmal wieder gut gegangen“- Bonus? Für mich ist „Encore“ – durch in Betracht ziehen dieser Fragen – immer noch eines der besseren Rap-Alben, und doch, gemessen an seinen eigenen Maßstäben nur Durchschnitt.

Das Album zielt deutlich in Richtung Verkaufszahlen – für jeden ist was dabei. Schwergewichtige Beats, Synthies und düstere Orchesterspielereien stehen zwischen Dance-Produktionen („My 1st Single“, „Crazy In Love“, Just Lose It“). Thematisch befasst sich „Encore“ mit Sozialkritik („Mosh“), Vergangenheitsbewältigung („Yellow Brick Road“), Familieninterna, Medien(„Like Toy Soldiers“), Pop-Kultur und Homophobie. Das übliche Lied für ´s gute Kind („Mockingbird“) darf dabei ebenso wenig fehlen, wie das Stück für die miese Mutter.

Was also machen, mit dem aktuellen Eminem-Album? Trotz aller berechtigten Kritik, sollte man Ems Qualitäten als scharfzüngiger „Comedian-Rapper“ mit äußerst wachem Verstand schätzen, auch wenn die Umsetzung all dessen diesmal etwas flachbrüstig ausgefallen ist. Gut, Dr. Dre-Beats klingen auch nicht mehr wie aus der Hand eines jungen Gottes, Eminems Rhyme-Style wurde hierbei auch nicht wirklich neu erfunden (abgesehen von etlichen Gesangsversuchen) und gefeatured wird ausnahmslos das „Who Is Who“ von Shady Records. Bis auf eine quasi Ausnahme, die auch gleichzeitig aufzeigt, dass Em Mitte der 80er dieselben verdammten Pop-Platten im Regal stehe hatte wie ich: Martika!! Aus deren einzigem wirklichen Hit „Like Toy Soldiers“ stammt die Hook zu Eminems Track gleichen Namens. Für die einen mag dies nun den größten Minuspunkt ausmachen, für die anderen ist dies einfach das abgefahrenste Cover der Welt.

Um also noch mal auf die anfänglich erwähnte Gerücht, Eminem veröffentliche mit „Encore“ seine angeblich letzte LP, zurückzukommen: Ich hoffe ehrlich, dass das nicht der Fall ist! Denn mit einem nur zumutbaren Album abzudanken sollte Mathers Ziel nicht sein.

Burnout 3 – Takedown (XBOX)

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Der lang ersehnte dritte Teil der beliebten Burnout-Serie ist da. Das Rennspiel sorgte wegen seiner hohen Geschwindigkeit bereits 2001 für Furore. Teil zwei der Serie führte das absichtliche ‚Crashen‘ der Fahrzeuge als eigenständiges Spielelement ein, welches mit dem restlichen Gameplay aber nichts am Hut hatte.
In Burnout 3 – Takedown warten erneut diverse aufgemotzte Boliden auf euch, mit denen es gilt, viele Punkte zu sammeln und dabei gut auszusehen. Ob der dritte Teil also weiterhin für Aufsehen sorgen kann, wird der Test zeigen.

Gib Gummi!
Nach Acclaims bedauernswertem Abgang der Videospielindustrie ist nun der dritte Teil in der Hand von Electronic Arts, wird aber stets von der britischen Softwarefirma Criterion Studios entwickelt.Die Burnout-Serie erfreute sich großer Beliebtheit nicht zuletzt auf Grund innovativer Spielkonzepte. Diese Tradition wird auch im dritten Teil weitergeführt. Erneut setzt ihr euch hinter das Steuer von 72 aufgemotzten Karren und führt halsbrecherische Manöver aus, um so viele Punkte wie möglich zu sammeln. Die Königsdisziplin ist dabei, den Gegner von der Piste zu verdrängen und sich selbst elegant aus der Affäre zu ziehen.

Der ‚Crash-Modus‘ dürfte wohl der beliebteste Modus in Burnout sein. Es geht erneut darum, einen möglichst hohen Schaden zu verursachen. Auf 100 verschiedenen Straßenabschnitten könnt ihr die sprichwörtliche Sau rauslassen. Die toll inszenierten Kollisionen werden indes nicht so schnell langweilig, da sich die einzelnen Crash-Situationen im Schwierigkeitsgrad ebenso wie in den vorhandenen Möglichkeiten immer weiter steigern. Im Verlaufe der Crash-Events muss man sich schon einiges einfallen lassen, um eine Chance auf die Goldmedaille zu haben.

Neben dem beliebten Crash-Modus ist der Burnout 3 World-Tour-Modus der Dreh- und Angelpunkt in Teil drei. Dieser beinhaltet eine Reihe verschiedenster Events. Erfreulicherweise sind wir nicht gezwungen, linear vorgegebene Rennen austragen zu müssen, sondern haben praktisch immer die Wahl aus mehreren Herausforderungen.
Für jedes erfolgreich bestandene Rennen oder jeden erfolgreich absolvierten Crash werden weitere Events freigeschaltet. Nach wie vor bereiten alle Events einen gigantischen Spaß. Es ist noch keinem Rennspiel derart brillant gelungen, den Geschwindigkeitsrausch und das Schadensmodell der deformierten Vehikel so gut darzustellen – aber auch die neuen Features wie ‚Impact Time‘ und ‚Takedown‘ sorgen für jede Menge Unterhaltung.

Im Falle eines Crashs können wir das eben genannte Feature (‚Impact Time‘) gleich auf die Probe stellen. Ab dem Zeitpunkt des Unfalls läuft das gesamte Geschehen in Zeitlupe ab. Während also unser virtueller Schrotthaufen durch die Luft segelt, hat man die Möglichkeit, die Flugrichtung des Wracks noch zu beeinflussen. Auf diese Weise kann man versuchen, noch weitere Fahrzeuge in den Unfall zu involvieren. Diesbezüglich bieten sich vorzugsweise gegnerische Fahrer oder große Fahrzeuge wie LKWs oder Busse an. Vor allem die großen Boliden können eine Menge Schaden anrichten, insofern sie sich quer stellen und die ganze Straße blockieren.

Der Fokus bei den Rennen liegt auf dem Beseitigen der anderen Rivalen und nicht auf dem Kollidieren im Straßenverkehr. Dieses beschränkt sich eher auf den Crash-Modus.
Ganz gleich, welchen Modus ihr gerade spielt, ein wichtiges Element darf in Burnout nicht fehlen, nämlich der Turbo. Die Turbo-Leiste füllt sich nach wie vor auf, indem ihr an anderen Autos nahe vorbeifahrt.

Um der Langeweile Einhalt zu gebieten, haben sich die britischen Boys von Criterion Studios insgesamt neun verschiedene Rennarten einfallen lassen. Die diversen Rennarten haben unterschiedliche Endziele.
Während ihr beispielsweise bei ‚Race‘ Erster werden müsst, besteht eure Aufgabe in ‚Road Rage‘ darin, alle Gegner auszuschalten, und in ‚Eliminator‘, mächtig aufs Gas zu drücken, denn der jeweils langsamste Fahrer fliegt raus.

Zähe und hartgesottene Rennspiel-Freaks sollten sich trotz der riesigen Palette an Events und der etwas gewöhnungsbedürftigen und ausbaufähigen Steuerung nicht aus dem Konzept bringen lassen, denn bei Burnout 3 – Takedown, wird man mit jede Menge Extras wie Trophäen, neuen Fahrzeugen und neuen Spezial-Events belohnt. Haltet euch ran, es lohnt sich!

Blendend!!

Die Grafik bei Burnout 3 – Takedown (XBOX) ist schlichtweg ein Meisterwerk! Trotz der nicht allzu hohen Polygonzahl der Auto-Modelle dürfte die Grafik so ziemlich das Beste sein, was man bis dato in diesem Genre vor die Linse bekommen hat. Die realistischen Spiegelungen, die tollen Lichteffekte sowie der unvergleichbare Geschwindigkeitsrausch sind brillant in Szene gesetzt und vermitteln ein unglaublich dynamisches Fahrgefühl.
Aufgrund des hohen Geschwindigkeitseindrucks bekommt man bedauerlicherweise die gesamte Detailflut nur selten wirklich bewusst mit. Die Kollisionen sind ebenfalls ein Augenfänger und das Schadensmodell vom Feinsten. Überall sieht man etwas Blech und Glas splittern – alles absolut naturgetreu gehalten.
Action-Einlagen wie spektakuläre Sprünge und wagemutige Stunts sind ebenfalls sehr schön anzusehen.

Sound-Inferno!

Nicht nur die Optik sondern auch die Soundkulisse ist dem britischen Entwickler-Team besonders gut gelungen. Mittels Dolby Digital kommen alle XBOX-Besitzer in den Genuss eines extrem satten, basslastigen Surround-Sounds.
Besonders schön vernehmbar sind das Schaltgetriebe und der Turbolader, aber auch der Klang von splitterndem Glas und sich verbeulendem Blech kommen sehr authentisch daher.
Kurzer Rede langer Sinn, mit einer vernünftigen Surround Anlage: das reinste Fest für die Ohren! Wer nicht viel übrig für Rock-Tunes hat, dem bietet Criterion die Möglichkeit, den eigenen Soundtrack auf der XBOX aufzufahren.
Sehr angenehm ist der Fakt, dass ihr selber darüber entscheiden könnt, welche der Musikstücke gespielt werden. Nervt euch ein Song, deaktiviert ihr diesen einfach.
Doch nicht nur die Songs lassen sich deaktivieren, sondern auch der Sprecher. Hier werden sich die Geister scheiden, denn im Gegensatz zu der englischen Sprachfassung tritt dieser in der deutschen Sprachfassung außerordentlich nervtötend in Erscheinung.

Fazit
Mit Burnout 3 – Takedown präsentiert uns EA ein rasantes, bahnbrechendes Rennspiel. Das Spiel besticht durch seine beeindruckende Optik und einen tollen Sound.
Die Steuerung weist einige Mängel auf. So steuern sich einige Fahrzeuge etwas unrealistisch. Die Auswahl an Modi ist grandios, die Streckenauswahl abwechslungsreich Die Spieltiefe ermöglicht eine enorm lange Spieldauer und hebt die Motivation.
Besonders erfreulich ist die heutzutage schon fast unverzichtbare Online-Kompatibilität. Sehr vorbildlich ist die Implikation eines 60Hz-Modus und einer 16:9 Breitbild-Option.

Zusammenfassend ist Burnout 3 – Takedown ein Pflichtkauf für alle Renspiel-Fans mit Hang zum Action-Gameplay. Alle anderen Liebhaber des Rennsports mit Hang zur Simulation sollten sich eher das heißbegehrte Gran Turismo 4 zulegen.

Pro
– bombastische Grafik
– famose Soundkulisse
– lange Spieldauer
– prächtiger Geschwindigkeitsrausch
– Online-Unterstützung

Contra
– nerviger DJ
– keine englische Sprachfassung

Entwickler: Criterion Games
Hersteller: EA
USK: ab 12 Jahren
Spieler: 1-8
System: XBOX

Shrek 2 – GBA

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Was sich bereits beim Kino-Debüt von Shrek 1 gelohnt hat (nämlich merchandisemäßig ein passendes Spiel zum Kinofilm zu vermarkten), kann auch bei der Fortsetzung nicht schaden, haben sich wohl ein paar findige Marketingspezialisten zum Start von Shrek 2 gedacht und prompt Activision beauftragt, passend zum Film ein Spiel zu entwickeln. Und gelohnt hat es sich auch wirklich (vor allem im Vergleich zum Vorgänger-Spiel), aber das ist das Ende der Geschichte, fangen wir vorne an…

Alle die, die den Film gesehen haben, werden natürlich die Story kennen: Im wunderschönen Märchenland „Weit Weit Weg“ erreicht das Königspaar die Kunde, dass ihre lang verschollene Tochter Prinzessin Fiona endlich ihr Happy End gefunden hat. Hocherfreut beschließen König Harold und Königin Lillian einen großen Ball für Prinzessin Fiona und ihren Prince Charming auszurichten.
Natürlich ahnen sie nicht, dass Prinzessin Fionas frisch angetrauter Ehemann kein anderer ist als ein allseits gefürchteter und verabscheuter Oger und dass ihre geliebte Tochter sich optisch in Richtung 400 Pfund und grell grünem Teint entwickelt hat…

Und jetzt kommen wir ins Spiel! Wir müssen versuchen, die ganze Geschichte doch noch zu einem Happy End umzudrehen und alle glücklich und zufrieden zu vereinen. Somit sind wir die wahren Helden, wenn wir mal ehrlich sind, oder!?

Um unserem Titel als Helden gerecht zu werden, müssen wir jedoch erstmal 25 Level, sagen wir mittleren Schwierigkeitsgrades, überwinden. Dabei sind wir mal Shrek, mal der hyperaktive Esel, der heißblütige gestiefelte Kater (ja, ich weiß, wie süüüüüüß…) oder der winzige Pfefferkuchenmann.

Aber das war noch nicht alles!
Es wäre doch kein Märchen, wenn das Unmögliche nicht doch möglich wäre. Und so sind wir in zahlreichen Levels auch alle Charaktere zugleich! Nein, das hat jetzt nichts mit multiplen Persönlichkeiten zu tun, sondern ist notwendig, um die jeweiligen Level zu lösen, denn jeder der Charaktere macht sich unentbehrlich durch seine spezifischen Eigenschaften:
Shrek kann Gegenstände hochstemmen und durch seine unheimlich kraftvolle Arschbombe Sachen zertrümmern (Ja, auch Bauern kann er so zerquetschen!).
Esel tritt gerne mal aus und ist auch sonst ganz flink im Galoppieren.
Der gestiefelte Kater klettert natürlich überall hin, und wenn seine süüüüße Masche nicht zieht, dann zieht er schnell seinen Degen hervor.
Der Lebkuchenmann kann unheimlich hoch springen (wohl weil beste Hefe beim Backen verwendet wurde!?) und wirft mit Zuckerstangen, wenn jemand ihn anknabbern will.
Die wohlüberlegte Kombination dieser Fähigkeiten bringt uns letztendlich zum Ziel. Ein Beispiel: Esel tritt eine Kiste von einer Plattform herunter, die Shrek in die Höhe stemmt, damit der Kater von der Kiste aus an die Wand springen kann um einen Schalter umzulegen, der eine Barriere öffnet, u.s.w… (konntet ihr folgen?).
Das macht wirklich Spaß, bis auf die Tatsache, dass man all diese Partnermoves wiederholen muss, wenn man an einer Stelle im Game scheitert (sprich abstürzt, erschossen, erstochen oder verhext wird).
Trotz unendlich vieler Leben und Speichermöglichkeit der einzelnen Level kann das schon manchmal nerven!

Alles in allem ist das Spiel nicht sonderlich kompliziert, so dass man es als geübter Zocker in 5-6 Stunden durch haben sollte.
Über die Minuspunkte im Umfang des Games tröstet aber die absolut gelungene Grafik und die filmgetreue Levelgestaltung hinweg. Besonders die Charaktere scheinen mir stark an die gerenderte Vorlage des tatsächlichen Films angelehnt zu sein (Daumen hoch).
Das Handling der Figuren ist teilweise gewöhnungsbedürftig, da z.B. Shrek einen ziemlich kleinen Aktionsradius hat und das Probleme bei der Abwehr von Angriffen darstellt. Das Springen mit dem Esel ist auch nicht immer einfach, er droht doch oft übers Ziel hinauszuschießen, wenn ihr versteht, was ich meine…

Pro
– Charakterwechsel und Kombination der einzelnen Fähigkeiten
– super Grafik, vor allem bei den Spielfiguren
– filmgetreue Handlung und Levelgestaltung
– unendlich viele Leben und Speicherfunktion nach jedem Level

Contra
– zu niedriger Schwierigkeitsgrad
– dadurch bedingt zu kurze Spieldauer
– zu wenig Extras
– Steuerung ist manchmal schwierig einzuschätzen

Fazit
Mir hat das Spiel kurzfristig sehr viel Spaß gebracht, vor allem weil ich ein bekennender Fan des Films bin.
Das Kooperieren der einzelnen Charakteren als wesentlicher Spielinhalt hat zudem Abwechslung in den typischen Jump’n’Run-Ablauf gebracht.
Die Extras des Games fallen etwas mager aus, und auch die gesamte Spielzeit ist für erfahrene Spieler zu kurz.

Trotzdem ist das Spiel für jeden „Hobby-Oger“ ein Muss, ansonsten könnt ihr das Spiel auch eurem kleinen Bruder zu Weihnachten schenken und liegt mit Sicherheit goldrichtig!

Getestete Plattform: Gameboy Advanced
Hersteller: Activision
Kategorie: Jump & Run
Multiplayer: nein
Sprache: deutsch
Altersfreigabe: 3+

Zum Tod von Russell Tyrone Jones a.k.a. Ol‘ Dirty Bastard

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"Die Welt hat ein großes Talent verloren, aber wir trauern um den verlorenen Freund."So die Aussage von Roc – a – Fella-Labelchef Dame Dash zum plötzlichen Tod Ol‘ Dirty Bastards aka Dirt McGirt. Heute wäre der Ausnahme-Rapper und hauptsächlicher Mitbegründer des Wu-Tang Clan 36 Jahre alt geworden. Das er nun seinen Geburtstag nicht mehr feiern konnte ist mehr als tragisch! Ebenso, dass die Arbeiten an seinem Comeback-Album nicht mehr zu Ende gebracht werden konnten.

Nach fünf Jahren sollte am vergangenen Wochenende der Clan in kompletter Besatzung wieder einmal gemeinsam eine Bühne entern. Für Russell Tyrone Jones – der sich neben seinen bekannteren a.k.a.´s Ol‘ Dirty Bastards und Dirt McGirt auch Big Baby Jesus nannte – sollte es leider nicht mehr zu dieser Reunion kommen.

Am Samstag war der als exzentrisch geltende US-Rapper während den Arbeiten in seinem "36 Records LLC"-Studio plötzlich zusammen gebrochen. Zuvor hatte er über heftige Schmerzen im Brustbereich und akute Atemnot geklagt. Die sofort herbei gerufene Ambulanz war schließlich nicht mehr in der Lage ihn zurück in´s Leben zu holen – er war zu diesem Zeitpunkt bereits verstorben.

Was genau den Tod ODB´s hervorgerufen hatte konnte auch bei der gestern durchgeführten Autopsie nicht gänzlich geklärt werden – vermutlich erfahren wir in einigen Tagen mehr darüber. Das die Todesursache Jones massiven Drogenmissbrauchs zu Grunde liegt, wies ein Sprecher entschieden zurück und teilte mit, dass der dreizehnfache Vater sich ständigen Drogentests unterzogen habe und seit längerem drogenfrei gelebt habe.

Der Tod Ol‘ Dirty Bastards ist ein harter Schlag für seine Familie und alle Fans! Das dies euch bewegt zeigen euren Kommentare und eure Anteilnahme. Russell Tyrone Jones – R.I.P.

Fabolous – Real Talk

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Yo, it’s da F-A-B-O-L-O-U-S! Fabolous kehrt mit seinem nunmehr dritten Album „Real Talk“ auf die Bildfäche zurück. Nach zahlreichen Features (Lumidee „Never Leave You“, B2K „Badaboom“) setzte sich der Youngster aus New York wieder ins Studio, um ein eigenes Werk zu produzieren. Herausgekommen ist dabei ein Werk à la „Ghetto Fabolous“, durchzogen von Streetbangern, Club-Joints und natürlich Fabs Spezialität – ja genau, den Lady-Tunes.

An Fabolous‘ Rhyme-Style ist wie immer nichts auszusetzen. Der Kerl flowt einfach tight, ob man seine Songs nun mag oder nicht. „Real Talk“ wäre ein perfekter Nachfolger auf „Ghetto Fabolous“ gewesen. Man erkennt klar, dass Fab immer noch hungrig ist, was man auf „Street Dreams“ stark vermisste. Für die Produktion konnte Fab Größen wie die Neptunes, die Trackmasters, Just Blaze und natürlich DJ Clue & Duro verpflichten. Neben zahlreichen Gangsta-Tracks („Gangsta“, „In My Hood“) begab sich Fabolous diesmal mit „Do The Damn Thing“ auch auf die momentan stark vertretene Down-South Schiene: Der Track, der Young Jeezy featuret, kann durchaus mit Lil Jon -Produktionen mithalten. Garantiertes Gepoge im Club!

Die viel gepriesene Singleauskopplung „Breathe“ weiß Fabs Stärken durch einen typischen New York-Beat von Just Blaze perfekt in Szene zu setzen. Nach „Can ’t Deny It“ vergreift sich Fab diesmal wieder an einem 2 Pac-Song. Auf „Can You Hear Me“ beginnt er seine Strophe mit „Now we was once two niggers of da same kind/quick to holla at a bitch at the same time“, was Pac auf „I Ain ’t Mad At Cha“ auch schon benutzte. Ein sehr deeper Track, auf dem Fabolous über alte Freundschaften und Erfahrungen rappt.

Die Highlights des Albums sind allerdings die Girl-Tunes. Das mit De La Souls „Breakadawn“-Sample daher kommende „Baby (feat. Mike Shorey)“ ist eine sehr nice, chillige Nummer mit gefühlvoller R&B-Hook. Das Dreamteam Fab/Lil’Mo traf auf dem bouncigen „Holla At Somebody Real“ ein weiteres Mal zusammen, und auch das Ding riecht extrem nach Hit. Als Favorite würde ich neben „Breathe“ noch den typischen Neptunes-Joint „Young & Sexy“ sehen. Die Ladies werden schmelzen! Auch Sean Paul fand seinen Weg auf ’s Album. Auf „It ’s Alright“ toastet der Jamaikaner neben Fab nicht nur die Hook, nein, er durfte auch einen eigenen Part beisteuern. Club-Hit, mit Ansage!

Ja, ja, viele werden sagen, dass man mit diesem Album nur auf den kommerziellen Erfolg aus ist, und sie haben damit auch Recht! Es ist ein klares Konzept-Album, das viele Hit-Singles beinhaltet. Fab ist seit geraumer Zeit nicht mehr als krassester MC im Game unterwegs. Klar versucht er hier und da sein G-Image zu bewahren. Wenn man ehrlich ist, sind seine Songs für die Ladys aber klar die Erfolgreicheren! Nach „Street Dreams“ und dem Mixtape-Album wieder ein Lichtblick!

Erstes europäisches Roc-A-Fella Signing

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Nach DefJam ist nun auch Roc-A-Fella Records auf den europäischen Musikmarkt aufmerksam geworden. Das erste Signing im alten Europa, das Rap-Duo S.A.S. (Strictly about stacking) kommt aus London, England und wurde von niemand geringerem als Kanye West entdeckt. Der vermittelte die Jungs an Juelz Santana von den Diplomats, welcher so begeistert von den Zwei war, dass er sie sofort auf Diplomat/Roc-A-Fella Records unter Vertrag nehmen wollte. Dame Dash, Präsident von Roc-A-Fella, war ebenfalls begeistert von dieser Idee und so wurde der Vertrag geschlossen. S.A.S. werden voraussichtlich 2005 ihr erstes Album auf den Markt werfen. Als Produzenten des Albums wurden bis jetzt Kanye West, Swizz Beats, die Heatmakers (Diplomats-Hausproduzenten), D.R.Period und Rephan von der englischen S.A.S. Crew Eurogang genannt.

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