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Savas & Youth Cultures e.V. für gute Zwecke

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Der Youth Cultures e.V. – „Jugendliche fördern Jugendliche und umgekehrt“ aus Neubrandenburg, hat ein Graffitiprojekt unterstützt, wobei eine 3 x 1,80 m große Kool Savas Leinwand entstanden ist, die während dessen Konzertes in Greifswald neben der Bühne stand und anschließend von Savas signiert wurde. Diese Leinwand wird jetzt ab einem Mindestangebot von 500,00 Euro auf E-bay versteigert, der komplette Erlös dieser Aktion soll folgenden Jugendprojekten zugute kommen. Wenn das nicht sozial ist!

Culcha Candela mit neuem Stuff

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Knapp ein halbes Jahr nach der Veröffentlichung ihres Longplayers „Union Verdadera“, stellen Culcha Candela am kommenden Montag ihre zweite Single, gleichen Namens, ihrem Publikum vor. Zeitgleich haben bereits die Arbeiten für ein weiteres Album der sieben Multi-Linguisten mit Hang zum karibischen Vibe begonnen – die Jungs befinden sich aktuell schon wieder im Studio und basteln an neuen Tunes, wobei u.a. ein höchst geheimnissvolles polnisches Feature angekündigt wird. Wir werden uns überraschen lassen müssen…Auf das Video zur kommenden Single „Union Verdadera“ müsst ihr nicht mehr warten – ihr könnt es hier ansehen. Wer anschließend Bock auf die Single in Vinyl-Form hat, nimmt einfach an unserer Verlosung teil.

Diplomats – Diplomatic immunity Vol.2

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Man kann nicht sagen, dass es um die Jungs der Diplomats in letzter Zeit ziemlich ruhig geworden war. Sie schienen eher omnipräsent. Erst Cam’s Ärger mit Roc-a-Fella, der das Release-Date für sein neuestes Werk „Purple Haze“ immer wieder aufschob, der Wechsel der Diplomats zu Koch Records, das Signing der Londoner S.A.S. Crew und Jim Jones „On My Way To Church“. Ganz nebenbei blieben die Dips mit mindestens einem Mixtape im Monat stets ein großes Gesprächsthema in den Straßen Harlems und der restlichen New Yorker Suburbs. Jetzt kommen Cam’ron, Juelz Santana, Jim Jones und Freeky Zeekey mit kräftiger Unterstützung zurück und droppen ihr zweites Crew-Album. „Diplomatic Immunity Vol.1“ konnte immerhin Gold einheimsen. Auf ihrem neuen Werk featuren sie ihr komplettes Camp um Jha Jha, Hell Rell, JR Writer, 40 Cal und S.A.S.. Unter den eben genannten befinden sich einige Talente. JR Writer kennt man ja schon von Cam’s Dancehall-Burner „Shake“ und auch auf dem Crew-Album weiß er auf „Family Ties“ und „Stop’n’Go“ zu überzeugen. Highlight des Albums sind allerdings die Engländer von S.A.S., die auf dem Dancehall-Country-Kracher „Dutty Clap“ mit nicem getoasteten Flow klare Kampfansagen, á la „I’m too good to go and it’s evident man / I leave a n@@@a pon di river like Elephant Man“, machen. Ein neuer Europa-Export mit Ambitionen! Dann noch dieser böse 40 Cal. Was der so auf dem gleichnamigen Track „40 Cal“ los lässt ist ziemlich Angst einflößend. Killer-Zeilen wie „Put your head between your legs / kiss your ass goodbye“ lassen auf ein Album hoffen. Die Beats sind allerdings nicht mehr so samplereich wie auf dem Vorgänger, was auch daran liegen mag, dass die Dips diesmal auf Kanye West und Just Blaze gänzlich verzichteten und die Heatmakerz nur einen Song produzierten. Schade eigentlich. Kay Slay produzierte den schwer Dancehall-angehauchten Beat zu „Aayoo Light“, dessen Bassline Wände einstürzen lässt. Darauf Cam’s entspannter Flow, Juelz mit einem seiner besseren Partyflows und eine alte eingängige Hook – coming to your club soon!!! „Crunk Musik“ vom Jim Jones Album dürfte mittlerweile auch schon in jedem Club die Dirty South Fanatiker zu mittelschweren Poke-Attacken antreiben. Zu erwähnen bleibt noch, dass „Push It“-Remake featuring Lil Wayne. Echt nice, was die Jungs da aus dem Salt’n’Pepa-Original gebastelt haben. Ach ja, „Take’Em To Church“ ist auch noch ein nices Teil. Erinnert mich stark an „Diplomatic Immunity Vol.1“. Alles in allem ist das Album zu gut für ein Mixtape aber auch nicht der wirkliche Reißer! Eher gutes Mittelmaß! Außerdem vermisse ich ein neues Dipset-Anthem!

Kool Keith feat. Kutmaster Kurt – Diesel Truckers

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Nach einer kurzen kreativen Auszeit ihrer Zusammenarbeit, sind sie nun wieder zurück. Der Mann mit den wohl meisten a.k.a.´s der Rapgeschichte am Mikrofon und der funky Redneck an den Boards. Die Rede ist von Kool Keith und seinem Partner-in-Crime Kutmaster Kurt, der erst vor kurzem mit seiner Compilation „Redneck Olympics“ seine Produzenten-Historie unter Beweis stellte. Man könnte allein mit sämtlichen Eskapaden und ausgefallenen Projekten des Black Elvis of Rap Music, dessen Anfänge bis in die Späten Achtziger, als Teil der Ultramagnetic Mc´s, zurückreichen, ganze Bände füllen. Aber wollen wir uns doch lieber dem aktuellen Geschehen widmen und folgen den Beiden auf dem Highway to Hell, in die Welt der brummenden Motoren, wo Fuchsschwänze und Vokuhila noch Tradition haben… Schon im Intro, für das Kurt ein wahres Brett gezimmert hat, gibts die volle Ladung abstrakter Reime, samt pumpender Truckersounds und alles schreit: „Diesel Truckers, you are the best…!“ Man könnte denken, nun wird sicher erst mal ein Gang zurückgeschaltet, aber falsch. Die Hauptakteure holen schon im nächsten Track zum Rundumschlag gegen die gesamte Industrie aus. Mit dieser ist nämlich nicht gut kirschenessen, wenn man sich als „Innovator“ betitelt. Da bleibt natürlich nur eine Möglichkeit: „Crush All The Haters“.Bekannt für seine schlüpfrigen Sex-Styles, geht es mit „Break You Off“, ohne Pitstop, weiter in die Pornowelt des illustren Mc`s. Denn wie jeder weiß, haben selbst die Härtesten unter den Truckern einen weichen Kern.Einfühlsam zeigt uns Keith auch auf „Takin It Back“ seine „Back-In-Da-Days“ Story, zwischen High School, Comics und Kool Herc Parties. Wie auch auf vorherigen Werken, reitet der Querdenker auf den 15 Tracks wie er es für richtig hält, ohne sich gängigen Schemata zu unterwerfen. Er hält dabei stets die Spur, wie es für erfahrene Fahrer nun mal üblich ist . Eindrucksvoll wird hier unter Beweis gestellt, wie spannend solch ein Truckerleben eigentlich seien kann. Die Stimmung wird allein dadurch getrübt, dass das Album zum Ende hin etwas an Gehalt verliert. Die Produktion kommt allerdings über weite Strecken überraschend druckvoll, meist mit furztrockenen Synthiebässen und dicken Drums unterm Arsch. Über Einseitigkeit kann man sich hier wirklich nicht beschweren! Das Projekt bietet eine große Vielseitigkeit, der nicht nur Undergroundliebhaber etwas abgewinnen können. Selbst über den im Interview mit Kurt angekündigtem Crunk Song kann man einfach nur feiern, oder man hat etwas nicht verstanden… Bleibt also nur noch zu sagen: Put this in your truck and hit the road!

Jonesmann – Macht, Käse, Flows, Cash Mixtape

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Nach Hamburg, Stuttgart, Berlin und Köln, tritt nun eine weitere Stadt in den Wettkampf ein, um die Krönung zur Deutschen HipHop-Hochburg zu erringen: Frankfurt am Main. Zwar gab es in Frankfurt schon immer einen guten Output für HipHop-Musik, was man vor allen Dingen dem Rödelheim Hartreim Projekt zu Gute schreiben muss. Moses Pelham und Thomas H. gründeten in den 90ern dann ihr eigenes Label 3P und brachten lokale Größen wie Sabrina Setlur (vormals Schwester S), Illmatic, J-Luv, Xavier Naidoo und Azad auf den großen Bildschirm. Zuletztgenannter verließ 3P im Jahre 2003 und gründete das Label Bozz Music. Nach Azad’s „Der Bozz“ und dem überragenden Bozz-Sampler wird nun Jonesmann’s „Macht, Käse, Flows,Cash“-Mixtape, welches den ehemaligen HR-XXL DopeBeats-Moderator und offiziellen Bozz-DJ Kitsune featuret, die Straßen in Wallung bringen. Das Jonesmann einer der Guten ist, dass steht ganz außer Frage. Mit seinem ehemaligen Partner Pal One hatte er bereits ein Album am Start, 2003 kam sein „Best Of“-Mixtape raus und auf dem Bozz-Sampler stellte er mit dem Roey Marquis produzierten „Staubige Straßen“ und der absoluten Playerhymne „Fick Dich“ zwei der zahlreichen Highlights. Mit seinem neuen Mixtape zieht er nun aus, um Deutsch-Rap zu revolutionieren.

Nein, Jones bedient hier keine Stereotypen. Sein Style und sein Flow sind unverwechselbar, grade wenn er auf „Horizont“ in tiefer Melancholie über das Leben philosophiert und dabei noch sehr gekonnt die Hook singt. Und wenn Jones singt, sollte man keinen Vergleich zu anderen Rappern suchen die auch ihre Hooks einsingen. J’s Gesang spielt nicht in der Liga eines Curse, eher in der eines J-Luv. Der Mann ist mit einer ziemlich harmonischen Stimme gesegnet und versteht es die Melancholie seiner Songs gekonnt in Szene zu setzen.Auf „Brüderliebe Part 2“, dass mit Michael Jackson’s „Lady In My Life“ unterlegt ist, stellt er dies ein weiteres Mal unter Beweis. Echtes Gänsehaut-Feeling! Erinnert etwas an Pac’s „I Ain’t Mad At Cha“. Wenn er dann auf dem Remix zu „Fick Dich“ weit ausholt und mit seiner Ex in harter Playermanier ins Gericht geht, hat er mich, was seine Gesangskünste angeht, völlig überzeugt. Doch Jones hat nicht nur eine Mördergesangsstimme, nein der Junge killt mal so ganz nebenbei jeden MC der ihm über den Weg läuft. Sein Flow dürfte jeden Wannabe-MC, der dachte er hätte Skills am Mic, zum Verzweifeln und Weinen bringen.

Auf dem Skit zu „Nice Chai“ , flext J dermaßen schnell über Busta Rhymes’ „Gimme Some Mo“, dass dagegen selbst die Originalversion wie ein Slow Jam hinterher hinkt. Jones berappt seine Neigung zum Hinterteil der Damenwelt und hinterlässt mit Zeilen wie „Nenn mich Walfänger, weil die dicken Nutten sind dope“ nichts als verbrannte Erde. Dann noch die Flexer-Kollabo „Lolli & Pint“ mit Flex-König Olli Banjo. Das Köln und Frankfurt harmonieren, bekam man schon auf Banjo’s „Sparring“-Album zu spüren, und das orientalisch anmutende „Lolli & Pint“ steht dem in keinster Weise hinterher. Auch Azad und die Bozz-Crew um Sezai, Jeyz und Sti dürfen natürlich nicht fehlen. Der Remix zu „Kopf Hoch“ , mit Azad und Bushido , sowie „Staubige Straßen“ vom Bozz-Sampler, dürfte jedem schon bekannt sein . Auch Jones hat sich Jada’s „Why“ angenommen und philosophiert hier extrem deep über das Leben, Chai’s (in Frankfurt Bezeichnung für das weibliche Geschlecht) und Käse (J’s Bezeichnung für Geld). Mit Jamal, PS und Geis nimmt er sich Mobb Deep’s „One Of Ours Part 2“ vor, und baut auf dem Beat den nicen Battle-Track „Traktor“.Mit einem Jonesmann in dieser Form muss sich Frankfurt in naher Zukunft nicht hinter anderen Städten verstecken. 2005 könnte das Jahr von Bozz Music sein!

Snoop bekommt Verstärkung

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rap.de informierte euch vor kurzem über Snoop’s Deutschland-Tour. Nun steht auch fest, wer ihm auf der Tour den Rücken stärken wird. The Game wird sein am 18.01.2005 erscheinendes Album „The Dokumentary“ vorstellen, und Interscope Neuzugang Flipsyde geben einen Vorgeschmack auf ihr im Jahr 2005 kommendes Debüt-Album. Es läuft also alles darauf hinaus, dass diese Tour ein wahres Erlebnis wird. Die genauen Tourdaten und Locations findet ihr in unserem Eventplaner.

Samy´s „Generation“

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„Generation“ heißt die neue Single-Auskopplung von Samy und wird ab 24.01.2005 die Regale der Läden füllen. Neben dem gleichnamigen Titel „Generation“, der auch auf seinem Album „Verdammtnochma!“ zu hören ist, werden auch einige neue Tracks dabei sein. In „Geschafft“ und „Verdammtnochma!“ stehen Eddy Soulo & Neo, sowie Brooke Russell & Dashenn von den Headliners an Samy’s Seite. Ebenso wird Samy Deluxe, an der Seite einiger anderer Künstler, bei Stefan Raab’s Bundesvision Contest dabei sein. Dieser Contest ist eine Abwandlung des „Grand Prix d’Eurovision de la Chanson“. Für jedes Bundesland wird ein jeweils einheimischer Künstler antreten, und natürlich wird Samy für Hamburg an den Start gehen. Vorab checkt bitte das Video zum Titel „Generation“ und das dazugehörige Making of. Übrigens läuft auf rap.de auch eine Verlosung zur VÖ.

Keith Murray disst Mobb Deep

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So langsam wird das Dissen Mode. Fifty disst Fat Joe, Kelis und Jadakiss. Ecko hackt auf der ganzen deutschen Rap-Elite herum – und die schlägt zurück. Das Shady Camp lässt sich an Ja Rule und seiner Murder Inc. aus, und nun geht Keith Murray auf Mobb Deep los. Keith lässt den Beef, der sich nach Aussage von Prodigy seit der Inhaftierung Murray’s 98 gelegt hat, wieder aufflammen. Der Grund für Murray’s Track „We’re Taking It Back“, auf dem er Prodigy direkt angreift, war ein im November veröffentlichter Titel in dem P den Mobb Deep Manager Littles und manch andere Rapper angriff. Unteranderem auch Keith Murray, und der schlägt nun zurück. Wer weiß, wo das alles enden wird.

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