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VA – Who ’s The King?

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„Who’s The King?“ ist der Titel einer Doppel-DVD, die momentan die sorgfältig sortierten Regale einschlägiger Händler schmücken dürfte. Die beiden DVD’s beinhalten Musikvideos von Dr.Dre, Snoop Dogg und Eminem. Dazu kommen zwei Interviews mit Jadakiss und Mekhi Phifer plus eine verdammt heiße Zusammenstellung der versautesten Musik-Videos ever. Was mich aber ein wenig verwirrt, ist, dass das Cover und der Text auf der Rückseite auf französisch, dafür aber der Inhalt durchgängig in englisch gehalten ist. Da hätte man sich ja mal für eine Sprache entscheiden können. Ebenso ist auf den ersten Blick nicht genau klar, welche Disc nun die erste und welche die Nummer zwei sein soll. Das aber nur nebenbei – nun zum Content.Nach einem kurzen Intro, welches aus Video-Snippets besteht, die eher schlecht als recht ineinander übergehen, kommt das Menü. Hier hat man nun die Möglichkeit sich zwischen Eminem, Dr.Dre und Snoop Dogg zu entscheiden. Das, was dann auf dem Bildschirm erscheint, dürfte jedem eingefleischten HipHop-Fan bekannt sein. Man lässt sich beflimmern von Videos wie: „The Real Slim Shady“, „Better Recognize“, „The Next Episode“, u.v.m.. Was aber den Spaß am hören und sehen aber total verdirbt, ist, dass die Ton- und die Bildqualität der einzelnen Nummern teilweise sehr zu wünschen übrig lassen.Ebenso furchtbar ist, dass sich manche der Musikfilmchen als extrem nachbearbeitete Clean-Version entpuppen. Nach rund zwei Stunden Entertainment wechsele ich die Disc und starte mit Disc zwei ein Interview von Jadakiss, in dem er unter anderem ausführlich über seine sexuellen Vorlieben berichtet. Das Gleiche tut dann Mekhi Phifer zehn Minuten später auch -„großes Kino!“

Am Schluß werden dann die oben schon erwähnten, unzensierten Videos gezeigt: Ludacris feiert in „Pussy Poppin’“ mit einem Haufen nackter Mädels, die tiefe Einblicke in alle nur denkbaren Gegenden ihrer Körper gewähren, Jadakiss spielt in „Knock Yourself Out“ mit drei körperfixierten Playboy-Bunnys und Nelly lässt sich von überaus knackigen, wackelnden Ärschen verwöhnen. Im Gesamten betrachtet ist „Who’s The King?“ also eine qualitativ eher schlechtere Videoansammlung, die durch den Faktor Sex ein wenig gepusht wird. Nicht mehr und nicht weniger.

D´Angelo wurde verhaftet

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Der hochgelobte und Preis gekrönte Soul Sänger D’Angelo wurde wegen Trunkenheit am Steuer verhaftet. Zu allem Übel wurde bei der routinemäßigen Kontrolle des Fahrzeugs Marihuana und Kokain gefunden. Der Fall D’Angelo kommt nun natürlich vor Gericht und wird dort am 18.01 verhandelt. Wollen wir mal hoffen das Mr. Voodoo mit einem blauen Auge davon kommt.

Noch mehr Snoop für alle

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Kurz vor Weihnachten (21.12.2005) berichteten wir über Snoop Dogg’s Deutschlandtour. Die Konzerte in Köln und Böblingen sind bereits restlos ausverkauft. Der Andrang ist dermaßen groß dass jetzt nochmal 2 Zusatztermine in Frankfurt und Böblingen nachgesteuert wurden. Die genauen Daten findet ihr in unserem Tourkalender. Also erst checken wann und dann steppen an den Kartenvorverkaufsstand und Karten kaufen. Denn wer weiß wann Snoop Dogg, der „Father Of G-Rap“, mal wieder in D-Land vorbeischaut.

VA – Gegen Die Kultur – Punchlines, Tapes und Fanatismus

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In dem Tatsachenbericht “RoyalBunker die Doku – Punchlines, Tapes und Fanatismus” auf DVD erfahrt ihr alles, was ihr schon immer über MOR und Anhang wissen wolltet, von den frühen Anfängen bis zur Gegenwart bleibt euch kaum etwas von der Entstehungsgeschichte der Jungs erspart bzw. verheimlicht. Wer die Jungs sind? Das sind alle, die den Berliner Battlerap groß gemacht haben, und das nicht nur, indem sie sich Wochenende für Wochenende in einer kleinen übelriechenden Musikkneipe getroffen haben, um zu musizieren und neu erlernten Texten zu lauschen. Ihr habt keine Ahnung, von wem oder was ich eigentlich rede? Na, dann mal ganz langsam und immer schön der Reihe nach:Sicherlich fragen sich einige, was RoyalBunker überhaupt ist. Dazu kann ich sagen, dass es sich heute um ein nicht minder erfolgreiches independent Label handelt, welches bei der Entstehung und Weitervermarktung des Berliner- bzw. des deutschen Battleraps eine entscheidende Rolle gespielt hat. In der Vergangenheit sicherlich etwas mehr als zur heutigen Zeit, aber ohne RB hätte diese Musikszene, zumindest in Deutschland, höchstwahrscheinlich noch länger auf sich warten lassen.Nun zu den vorhin schon erwähnten „Jungs“, darunter sind nämlich einige, die auch heute noch bekannt sind und ebenso einige musikalisch weniger Aktive. Nennt man sie mal bei ihren Künstlernamen, hört sich das so an: Kool Savas, Fuat, Meyah Don, Shadow, MartinB, Gauner, Fumanschu & Justus, Die Sekte (Sido, BTight), Bassboxxx, Rhymin Simon, EKO, Jack Orson & Ronald McDonald, Taktlo$$ sowie das einzige Mädel in der Clique „Mel Beatz“. Diese Charaktere machen jedoch nur den Part der Ceremonic Masters aus, schließlich haben sich auch einige Plattenunterhalter herauskristallisiert, die sich dann DJ MK1, DJ Zeet oder auch DJ Hype nennen.Der letzte und auch wichtigste Name lautet wohl Marcus Staiger. Er war die meiste Zeit über die organisatorisch treibende Kraft um MOR und RB und ist auch der gegenwärtige Leiter des Unternehmens. Das soll mit Sicherheit nicht heißen, er hätte das Label allein und ohne Rapper hochgezogen, ohne die geht’s nämlich nicht. Nachdem euer Allgemeinwissen durch dieses kurze Brainstorming wieder einmal wahnsinnig (r)evolutioniert wurde, komme ich auch gleich zum wirklich sachlichen Teil.Die Dokumentation erscheint in Form einer Doppel-DVD. Auf der ersten Disc befindet sich natürlich die eigentliche Doku – der Grund des Kaufes sozusagen. Am besten ihr schaut euch den Stuff ganz einfach von Anfang bis Ende an; zwar gibt es eine 20-teilige Gliederung, die die nächsten zweieinhalb Stunden in zwei bis zwanzig minütige Sequenzen unterteilt, allerdings ist es schwer chronologisch mitzukommen, wenn man sich diese geshuffelt reinzieht. Schon im ersten Clip erkennt man, dass nicht allzu viel Wert auf wirkliche Professionalität beim Interviewen gelegt wird: man darf nämlich zuschauen, wie einer der Rapboys während des Drehs von seinem Handy unterbrochen wird. O.K., das ist jetzt nicht wirklich spektakulär oder unprofessionell, aber so richtig professionell ist das ja nun auch nicht…Zumindest verspricht diese Art der Tatsachendarstellung nicht langweilig zu werden und wirkt wunderbar unverfälscht. Nach und nach wird mit Hilfe der bunten Scheibe klar, wie das RB-Label zu dem geworden ist, was es up-Today ist. Jeder der oben genannten Darsteller darf mal seinen eigenen Senf dazu geben, wird in Rap-Action gezeigt (bis auf einige Ausnahmen) und erklärt, wie sich der Bunker aus der jeweilig eigenen Sicht entwickelt hat. So reihen sich Fragen an die MC’s gepaart mit vielen Originalaufnahmen aus früherer Zeit aneinander. Natürlich bleibt es dabei nicht aus, dass sich die Erzählungen überschneiden oder auch mal unterschiedlich ausfallen, ganz einfach aus dem Grund des nicht besseren Wissens. Neben den ganzen MC’s und den eher mager vertretenen DJ’s mischen sich auch immer wieder Einspieler von Reportern mit unter, die MOR auf dem Weg zum Erfolg begleiteten und ihre dabei gesammelten Erfahrungen und Eindrücke zum besten geben. Mit genau dieser Mischung der Aufnahmen wird klargemacht, wie der Aufstieg des RB vom schon erwähnten stinkenden lahmen Musicclub zur florierenden „Rapperhöhle“ mutierte, und genau in diesem Style der Informationsgebung geht es auch fast bis zum Ende weiter.

Wenn ihr euch das digitale Vinyl aufmerksam angeschaut habt, wisst ihr auch, wie es nach dem erstmaligen Aus des RB-Clubs weitergeht. Ihr wisst, warum einige der Rapper aufgehört haben und wie andere ihr Hobby zum Beruf machten. Ihr erfahrt, auf welche Art und Weise sich Wege trennten und neue kreuzten. Ihr bekommt einen Einblick in die Definition von Battlerap und dem ganzen Drumherum, wodurch er sich auszeichnet und warum die Berliner bei all dem eine so große Rolle spielten. Anderen Akteuren gibt dieses Interview Gelegenheit mit den Vorurteilen des Dissens aufzuräumen, wiederum andere zeigen, wie hart die Arbeit „Rap“ eigentlich ist. Das wird auch mit Hilfe einer Art „Making Of“ zum ersten Album NLP, sowie mit dem Dreh zum Video „Bei Mir“ von MOR deutlich. Dieses und noch vieles mehr erwartet euch auf der ersten RB-Disc.

Auf der Bonus-DVD ist dann Schluss mit all den Interviews und Infos, die euch vorher mehr oder weniger überrollten. Hier könnt ihr euch ganz gechillt zurücklehnen und das Tourvideo „Kotzen und Ablegen“ aus dem Jahre 2001 inhalieren. Ebenso erwarten euch unter der Rubrik „Die teuersten Clips der Welt“ einige optisch überarbeitete und super-Special Effect geladene High-End-Musikvideos – MOR-Fans können sich denken was ich meine, alle anderen sollten sich einfach überraschen lassen.Alles in allem darf ich behaupten, dass die Doku sich auch als eine Solche brüsten kann. Ich, als nicht hundert Prozent firm in Sachen MOR, behaupte von mir, eine Menge über die Rapcombo und das Drumherum gelernt zu haben. Sehr smooth fand ich, dass es die ganze Zeit über etwas zu lachen gab – oder ich zumindest immer gegrinst habe, während der paar Stunden RoyalBunker (Nein! Ich hab die DVD nicht geraucht!). Des Weiteren haben mir die vielen Originalaufnahmen aus der frühen Zeit gefallen (da gab es Savas noch mit Faulezahn…). So wirkt die Sache authentisch. Das einzige, was im Nachhinein seltsam auf mich wirkte, ist, dass es insgesamt ziemlich wenig Rückschläge in der History RB zu geben scheint. Nun ja, wahrscheinlich wurde Negatives nicht so breit gelatscht wie die positiven Infos, aber irgendwie erinnert die Story schon an die alte „vom Tellerwäscher zum Millionär“-Phrase. Kurz gesagt: Für echte Masters of Rap auf jeden Fall lohnenswert und eine Möglichkeit sich eine neue oder weitere Meinung über Battlerap zu bilden. Tja, und alle, die Dissen für stumpfsinnige Aneinanderreihungen von Ausdrücken und Fäkalität halten und sich auch nicht davon abbringen lassen wollen, sei gesagt: Lieber nicht!

Keine Chance für Fifty’s Dad

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50 Cent’s Daddy will den Kontakt zu seinem Sohn wieder aufbauen, doch er sollte wohl lieber da bleiben wo er ist. Denn Fifty hat für den Mann der ihn und seine Mom im Stich ließ nichts übrig. Er sagte in einem Interview: „Ich warne ihn nur einmal. Er sollte sich lieber nicht trauen, irgendwelche Ansprüche zu stellen.“ Fifty ist der Meinung, dass sein Vater das ganze Leben über einen Scheiß auf ihn gab. Jetzt, wo der Erfolg und die Kohle da ist (rund 50 Millionen), will Daddy natürlich ein Stück von dem Kuchen abhaben. Doch nicht mit 50 Cent.

Foxy Brown nun wieder bei Def Jam

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Die aus Queens stammende Rapperin Foxy Brown wird nun wieder zu ihrem alten Label Def Jam zurückkehren und dort ihr nächstes Album „Black Roses“ (rap.de berichtete am 04.10.2004) veröffentlichen. Das Album von Foxy steckt derzeit noch tief in der Production und wird gespickt sein mit einigen Diamanten. Gastauftritte wird es unter anderem von Dido, Luther, Mos Def, Shyne und ihren guten Freund Homie Jay-Z geben. Die Platten von 112, Memphis Bleek und Mariah Carey, die auch bei Def unter Vertrag sind, stehen auch kurz vor dem Release. So wie es aussieht wird das Jahr 2005 ein gutes Jahr für Jay-Z und Def Jam.

Hamburg und Berlin starten Flutkatastrophen-Benefiz

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Der 20. Januar 2005 steht sowohl in Hamburg als auch in Berlin im Zeichen der Flutkatastrophe in Südost-Asien. In Berlin wird es an diesem Tag gleich zwei Benefiz-Veranstaltungen – „Berlin Benefiz – Musik Hilft“ (Columbiahalle) & „Berlin Benefiz – Club Event“ (2BE Club) – geben, bei denen u.a. Joy Denalane, Max Herre oder auch DJ Marc Hype antreten werden. In Hamburg heißt es „HipHop Reagiert“ (D-Club) und dort werden Leute wie die Beginner, Sleepwalker und die Headliners auftreten. In beiden Städten treten alle Acts ohne Gage auf und die Veranstalter stiften sämtliche Einnahmen wohltätigen Organisationen. In Berlin geht der Reinerlös an die Aktion Deutschland Hilft, in Hamburg kommen die Einnahmen der Organisation Geschenke Der Hoffnung zu Gute. Umfassende Infos findet ihr im rap.de-Eventkalender.

VA – Djorkaeff presents 360 Grad 2

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Circa ein Jahr nach dem Release des ersten Teils der Sampler-Serie, erscheint jetzt der Nachfolger. Die Rede ist von der Fortführung des Jubeko – 360 Grad Samplers.Jubeko ist ein junges, aufstrebendes Label aus Berlin. Der Name Jubeko setzt sich aus den jeweileiligen Anfangsbuchstaben der Vornamen der Labelgründer zusammen – Julian, Benjamin und Konstantin.Im Vordergrund dieser CD stehen besonders die Beats des hauseigenen Produzenten Djorkaeff. Im Infotext wird die Veröffentlichung, auf der sich überwiegend Berliner MCs die Klinke in die Hand geben, als Producer-Soloalbum von Djorkaeff beschrieben.Die aus 15. Tracks (plus von Ninjah gesungenem Intro) bestehende Scheibe, liefert stylemäßig so ziemlich alles was Hip-Hop zu bieten hat. Ob nun ein Storytelling-Track über die goldenen 80iger (MB1000 – 80ies), ein Battleflow-Punchline-Gewitter (Robert Styles – Sozialize) oder deepe, persönliche Styles (Creaturen der Nacht – Kunstfreiheit); für jeden Deutsch-Rap Konsumenten ist etwas dabei.Zum Beispiel kann man sich über einen Track von Smoke (Big Bud/Krasscore) featuring D´Shawn (Jubeko) freuen, der einerseits punchende Zeilen von Smoke („Die Welt ist wie ein Spiegel was Du ihr zeigst kommt zurück, mach dich hübsch und sei der Meister deines Glücks. Warte nicht darauf das die Zeit sich wandelt, pack´ es an, es ist Zeit zu handeln sei ein Teil vom Ganzen“), andererseits eine kraftvoll gesungene Hook („You know who we are, we´re the Champions…“) von D´Shawn bietet. Jas (Creaturen der Nacht) liefert mit seinem Track „Mein Leben“, einen gelungenen Solo-Beitrag zu „360 Grad Vol. 2“. Dieser Song ist persönlich, tiefgründig und textlich einwandfrei. Auch in Sachen Flow ist Jas voll auf der Höhe des Geschehens. Der Track der Creatur ist einer meiner Favoriten auf der Scheibe, und es wird mir mal wieder bewusst, dass ich die Musik der „Craturen der Nacht“ gerne höre.Die erste, im Sommer 2004 veröffentlichte Single, dürfte dem/r einen oder anderen von Euch schon, von den Votings bei VIVA 2 oder vom Radio Airplay bei Jam FM her bekannt sein. Die Rede ist von Dejavue feat. D´Shawn „36 Grad (It´s all Love)“. Mit einem reggaelastigen Beat bringen Flash Robsen, Dopple NO und D´Shawn einen Sommer-Track vom Feinsten. Die gechillten Strophen der Dejavue Jungs, mit der von D´Shawn auf Patwah (jamaikanischer Akzent) gesungenen Hook, passen gut zusammen und vermitteln ein angenehmes Sommerfeeling. Mit Zeilen wie: „Ey, wer rappt den da, die Styles kenn´ ich! Ey, wer sitzt den da bei Eis Hennig“ oder „Alter die Ledersitze haben ja ne Megahitze! Komm ich geb´ ein Eis aus und wir sind die Coolsten, wenn wir Cruisen, wenn wir durch die City… Ach scheiß drauf!“, wird man dazu verleitet den Winter zu vergessen und nur mit einer Shorts und einem T-Shirt auf die Strasse zu rennen.Diese CD ist eine gute Fortführung der Serie. Sicher trifft nicht jeder Titel meinen Geschmack, jedoch kann man das bei einem Sampler auch nicht erwarten. Durch die sich abwechselnden Styles ist für jeden etwas dabei, sodass es sich durchaus lohnt diese CD mal auszuchecken. Man kann sich sicherlich im Jahr 2005 auf den dritten Teil freuen.

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