Start Blog Seite 380

Luciano – Im Plus (prod. Miksu & Macloud) [Video]

Luciano ist in Arbeitslaune und macht natürlich kein Minus. „Im Plus“ ist die nächste Single zu seinem Album „Millies“, das am 30. August erscheint. Der wuchtige Beat, der sich im Laufe des Songs wandelt und im Endspurt unverhohlen bei Futures „Mask Off“ bedient, kommt wieder einmal von den Hitgaranten Miksu & Macloud.

Zuletzt erschienen die Videos zu „La Haine“ und dem Titelsong „Millies“.
[amazon box=“B07T2LX5R2″]

Olexesh feat. Calo – Feuer (prod. Siesto) [Video]

Olexeshs persönlicher Single-Sommer geht weiter. Nach „Barrio“ gibt es „Feuer“ mit Bozz-Music-Signing Calo. Ein sommerlicher Beat von Siesto dient hier als Unterbau.

„Feuer“ stammt von keinem Album – für diesen Sommer hat Olexesh verkündet, ausschließlich für sich stehende Singles zu veröffentlichen.

Tracklist: Die Orsons – Orsons Island

0

Die Promophase zu „Orsons Island“ ist in vollem Gange. Mit „Grille“ und „Mozart“ wurden bereits die ersten beiden Singles ausgekoppelt. Jetzt feuern Die Orsons ihre Tracklist hinterher.

„Orsons Island“ erscheint am 2. August und umfasst 17 Tracks – Gäste gibt es auf der Insel von Tua, Maeckes, Bartek und Kaas aber keine.

[amazon box=“B07RKFJCTX“]

  1. Kapitel I
  2. Grille
  3. Dear Mozart
  4. Hin und Her
  5. Kapitel II
  6. Sog
  7. Feuer & Öl
  8. Schneeweiß
  9. Kapitel III
  10. Sowas von egal
  11. Nimm’s leicht
  12. Bessa Bessa
  13. Kapitel IV
  14. Das Geschenk
  15. Nummer warte mal
  16. Der ganze Weg
  17. Dir Dir Dir

Nazar: Neue EP und Album angekündigt

0

Nazar füttert seine Fans mit neuem Output. Mit einem Instagram-Post inklusive Videotrailer kündigt der Wiener seine „Schwarzer Schleier“-EP an.

Die ist aber nur ein Appetitanreger für ein neues Album, dass kurz darauf erscheinen soll. Feste Daten zu den Releases stehen noch nicht fest.

Im letzten Jahr erschien mit „Mosaik“ das achte Soloalbum und zweite Nummer 1-Album des Fakkers.

https://www.instagram.com/p/BzLx6YPonzU/

Mortel, Banquo, Kaïko, Soliana (Racailles) – kenne sie alle noch (prod. Molotov & 2Kilo) [Video]

Hater, Neider, Feinde. Die Racailles kennen sie alle noch. Deswegen bleibt die Gang unter sich.

„Kenne sie alle noch“ vermittelt eine klare Botschaft. Jetzt wo der Erfolg da ist, bitte kein geheucheltes Gönnen. Auch Racailles-Aushängeschild Mortel liefert einen druckvollen Part über das Instrumental von Molotov & 2Kilo.

Das Racailles-Mixtape „Schwarz auf Weiss“ ist seit Freitag erhältlich.

https://www.youtube.com/watch?v=sho0pBbM3EA

Liebe Hype Awards: Bonez‘ Witze über häusliche Gewalt verdienen keinen Preis

36

Als der Echo den Bach runterging, hinterließ dEuTsChLaNdS gRößtEr mUsIkPrEiS eine klaffende Leere. Eine Marktlücke, die gestopft werden will. Als Flicken fungiert dEuTsChLaNdS nEuStEr mUsIkPrEiS – die Hype Awards, die sich ausschließlich urbanen Gefilden, sprich dem HipHop-Dunstkreis, widmen.

Die Hype Awards machen ohne Frage vieles besser. Sogar fast alles. Besser als der Echo, der Rap ohnehin immer stiefmütterlich, zuweilen sogar respektlos, behandelt hatte. Geile Sache also, dass wir endlich unsere eigene hochwertige Award-Show haben! Für die Hype Awards entscheiden außerdem nicht nur schnöde Zahlen, wie es beim Echo der Fall war. Hier ist eine 20-köpfige, leider vorwiegend männliche Jury am Drücker, bunt zusammengewürfelt aus Labelmenschen, Radiomoderator*innen, Produzent*innen, Journalist*innen sowie szeneinternen Experten und Expertinnen. Auch unser Mitarbeiter Alex Barbian ist am Start.

Die Juroren haben darüber abgestimmt, welche der Kandidaten aus einem aufgrund von empirischen Daten (Verkäufe, YouTube-Abos, Insta-Follower – solche Sachen, je nach Kategorie) erstellten Pool überhaupt nominiert werden. Je fünf Nominees stellen sich nun in 14 Kategorien dem öffentlichen Voting.

Störende Details

Dass da einige Details störend auffallen, etwa dass für weibliche Artists eine eigene Kategorie ins Leben gerufen würde, statt dass Rapperinnen und Rapper auf Augenhöhe behandelt werden, ist zwar unschön, aber kein Drama. Zumal es vermutlich sonst höchstens Juju in die Abstimmung geschafft hätte. Selbst die Nominierung für den YouTuber Mois, dessen Content und Umfeld bei näherer Betrachtung mehr als grenzwertig sind, ist noch zu verschmerzen. Für die Veranstalter ist es schließlich auch das erste Mal, dass sie eine Award-Show hosten – bei einem Projekt in der Größenordnung kann man Kleinigkeiten verzeihen, zumal Feinjustierungen in den nächsten Jahren immer wieder vorgenommen werden können.

Allerdings gibt keine, absolut keine, Entschuldigung dafür, Bonez MC in der (ohnehin ziemlich unnötigen) Kategorie „Hype Instagram“ zur Wahl zu stellen. In jeder anderen Kategorie hätte er schon nichts mehr zu suchen. Ihn aber auch noch ausgerechnet für seinen Insta-Grind zu nominieren, also für den Kanal, den Bonez dafür genutzt hat, um sich über Opfer häuslicher Gewalt lustig zu machen, ist an Zynismus und Abgestumpftheit kaum zu überbieten. Der Echo ist wegen einer lausigen Punchline den Bach runtergegangen. Und hier will man direkt in der ersten Ausgabe Bonez für seine herausragenden Leistungen im Bereich Witze-übers-Frauenschlagen auszeichnen?

Gleichgültigkeit oder Unwissenheit?

Wie konnte es überhaupt so weit kommen? Das ist Versagen in jeder einzelnen Instanz. Die Organisatoren hätten Bonez im Vornherein vom Voting ausschließen müssen. Haben sie aber nicht – ob aus Gleichgültigkeit oder aus Unwissenheit, sei mal dahingestellt. Das hätte nicht passieren dürfen.

Im zweiten Schritt hat die Jury versagt – auf ganzer Linie! Jedes einzelne Jury-Mitglied, das allen Ernstes für Bonez abgestimmt hat – und das müssen ja einige gewesen sein – sollte sich schämen. Sollte hier Unwissenheit im Spiel sein, hat man sich definitiv keinen Platz in solch einer Jury verdient. Sollte es Gleichgültigkeit sein, ist man einfach ein Arschloch. Ja, das meine ich genau so, wie ich es schreibe.

Es liegt in eurer Hand!

Jetzt liegt es in letzter Instanz an den Fans. Dass die in ihrer Gesamtheit nicht unbedingt mündig sind, beweisen diverse Kommentarspalten zu diesem Thema. Doch bleibt nun wohl nichts anderes übrig, als zu hoffen, dass jeder einzelne, der abstimmt, mit seinem Vote verantwortungsvoll umgeht und Bonez ekelhaftes Verhalten abstraft oder zumindest nicht belohnt. Denn Bonez vor tausenden Zuschauern mit einer Echtgold-Kette dafür zu belohnen, dass er Opfer häuslicher Gewalt öffentlich verhöhnt hat, wäre der absolute Super-GAU für die Hype Awards. Das würde das Event zu einer abscheulichen Veranstaltung mit Raum für solch ein Verhalten, für solche Leute, degradieren. Und das muss echt nicht sein.

Abschließend ein paar direkte Worte an euch, liebe Veranstalter und Organisatorinnen der Hype Awards. Falls euch irgendetwas an Werten wie Integrität oder Anstand liegt, disqualifiziert ihr Bonez MC nachträglich von der Abstimmung. Jetzt sofort. Es liegt in eurer Hand – ihr seid schuld, wenn dieser Mann für seinen Spott gegenüber Frauen, denen Gewalt angetan wird, wirklich einen Preis erhält. Euren Preis. Euer Statement.

Blackfacing-Vorwürfe gegen Shirin David

31

Journalistin Helen Fares wirft Shirin David vor, Blackfacing zu betreiben. Auf ihrem Instagram-Account postet sie ein Foto von Shirin.

Auf dem sieht die Rapperin aus wie eine Schwarze Frau. Helens Kommentar: „Habt ihr sie erkannt? Ich auch nicht. Das ist Shirin David, die sich als schwarze Frau inszeniert.“ Und weiter: „Mal dich doch bitte nicht Schwarz an und inszenier‘ dich nicht als Schwarze Frau!“

Blackfacing und Kulturelle Aneignung

Blackfacing bedeutet, dass Weiße sich als Schwarze schminken. Die Praxis geht auf die sogenannten Minstrel-Shows im 19. Jahrhundert zurück. In den USA wird sie längst geächtet, in Deutschland ist das Problematische dieses Phänomens dagegen vielen noch unbekannt.

Das gilt genauso für Kulturelle Aneignung. Das wiederum beschreibt, wie sich Angehörige dominanter Kulturen bei Symbolen, Kunst oder Schmuck von marginalisierten bedienen und sich diesen „aneignen“ – ohne Respekt oder Verständnis des ursprünglichen Sinns.

Auch dieses Konzept ist in Deutschland bisher nicht wirklich zu allen durchgedrungen (was unter anderem Themaverfehlungen wie „Darf ich dann auch keinen Döner mehr essen?“ deutlich machen).

Die übliche War-nicht-so-gemeint-Rhetorik

Auch Shirin David scheint bisher noch nichts davon gehört zu haben. In einem Statement greift sie auf die übliche war-nicht-so-gemeint-Rhetorik zurück: „Falls sich jemand aufgrund der dunklen Farbe des diesmal gewählten Body-Make-ups verletzt fühlt, weise ich ausdrücklich daraufhin, dass dies nicht meine Absicht war und schicke eine dicke Umarmung“, so Shirin gegenüber noizz.de.

Klingt nicht, als ob sie sich eines Problems bewusst wäre. Helen Fares indes hat bereits letzten Herbst in einem Insta-Post gezeigt, was das Gegenteil von Kultureller Aneignung (Cultural Appropriation) ist: Cultural Appreciation.

https://www.instagram.com/p/BokB1ufHjYN/

 

Architekt – Dano [Video]

Ernste Töne von Architekt. In seiner emotionalen Single „Dano“ geht es um eben jenen: Seinen besten Freund, der scheinbar einen frühen Drogentod erlitt.

Der Track hat neben traurigen Zeilen auch eine positive Message zu bieten. Architekt erinnert an goldene Zeiten mit seinem Kumpel.

„Teilten Teile, teilten die Couch, teilten uns Frauen, teilten es auf, nicht reich, so reichte es aus.“

https://www.youtube.com/watch?v=lpPdtc2pN-o

Featured