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RAPplus EP NR.7 for free & Jam Tour

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Am 3.Juli ist der  7.Teil, der Deutsch-Rap Sampler-Reihe erschienen und wartete nur darauf von euch runtergeladen und gehört zu werden.  Auf der Platte erwarten euch Tracks von den SP-Jungs (DOA21, Gin & Mic Wrecka) und Features wie Ohde O, Twizzy, SAS von Iced Out Entertainment Dreek, Caine und der Newcomer Janosch.

Wie ihr die EP Nr.7 genau runterladet, könnt ihr im RAPplus- Forum  nachlesen (siehe Links). 

Außerdem wird es eine eine kleine RAPplus Jam-Tour geben:

2.Sep.2006 // Trebbin // RAPplus OpenAir

8.Sep.2006 // Berlin // RAPplus Jam

16.Sep.2006 // Rathenow // RAPplus Jam

22.Sep.2006 // Lobenstein // RAPplus Jam

7.Okt.2006 // Magdeburg // RAPplus Jam

Prozack Turner – Bangathon!

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Prozack Turner‘s Erstlingswerk, welches auch von Masterminds wie Pete Rock, The Alchemist, Madlib & J.Dilla mit geformt wurde, konnte ihn nicht wirklich in der Topliga der Left-Coast-Elite etablieren, da es nie releast wurde. Ist er deswegen weniger motiviert? Kann man so nicht sagen, denn sein Release „Bangathon!“ zeigt teilweise äußerst anschaulich, wo die Stärken des kalifornischen MC’s zu situieren sind.

In Puncto Technik und Delivery kann man keine wirklichen Defizite ausmachen, einzig seinen äußerst unbeweglichen Hooks sollte er in naher Zukunft mal etwas mehr Eingängigkeit verleihen. Schön auch, wie der Mann seine Stimmungen in seiner Stimme zu variieren weiß. Während dem von Oh No produzierte „Rhymin Over Breakbeats“ eine durchweg aggressive Intonation zu Grunde liegt, was der Battle-Thematik des Songs nur zuspielt, so lässt  Prozack seine Delivery auf „Something In The Air“ doch eher mit leisem Tone dahinfließen. „World’s An Uproar“ knüpft dort an, überzeugt vor allem durch das atmosphärische Sample, welches Quincy Tones schön integriert hat, und befasst sich augenscheinlich mit Prozack’s Erziehung sowie seinem sozialen Umfeld und den Folgen dessen auf seinen Charakter und seine Mentalität. Chillig geht es auch bei Jake One’s Produktion „Ya’ll Ain’t Fussin‘ With Us“ zu, auf welchem ein gewisser Marc Stretch dem guten Prozack eiskalt die Show stiehlt.

Mit den Produzenten Quincy Tones, Oh No, Paul Nice und sich selbst hat Prozack Turner keine schlechte Wahl getroffen. Quincy Tones hinterlässt hierbei den besten Eindruck, wobei man zugestehen muss, dass 9th Wonder hier als unwiderlegbare Inspiration zur Seite gestanden hat. Paul Nice kann mit „The Ballad Of Adriana Sage“ einen der besten Tracks des Albums verbuchen. Hingegen bleibt Oh No doch unerhört blas auf Prozack’s Album. Sei es „I Wanna Go Home“, „Stand Up“ aber auch „Fifty Pound Radio“. Im Ansatz nicht schlecht, aber die Verarbeitung jedoch lässt Einiges zu wünschen übrig. Ähnliches bei Prozack selbst, der etwas seltsame Soundschemen bei „Hungry“ und „Bangathon“ kreiert, die zwischen Rock und 80iger-Pop anzusiedeln sind.

Jedenfalls kann Prozack Turner im Ansatz, speziell wenn es die Raptechnik und die Delivery betrifft, überzeugen. Ansonsten ist das Album etwas zu zerrissen und zu verwirrend zusammengestellt. Auf der einen Seite finden sich wirklich großartige Songs, während daneben durchschnittliche bis unterdurchschnittliche Tracks koexistieren. 

Nun ist es offiziell

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Nach dem wir letzten Mittwoch berichteten, dass Lil Flip‘ Gerüchten zufolge, sein Label wechseln wird, können wir das jetzt offiziell bestätigen. Sein Manager und Rechtsanwalt Sandy Lal: "Flip und ich sind außer uns vor Freude. Unsere Zusammenarbeit mit Sony war sehr ertragreich, doch wir hatten immer das Gefühl, dass man Flip’s Potential dort falsch einschätzte. Wir wollen jetzt das nächste Level erreichen."

Sie konnten sich mit Sony Music einigen, dass Lil‘ Flip seine Aufnahmen zu "I Need Mine" behalten darf. Dies stimmt den Rapper sehr glücklich: "Usually, it’s like the labels have all the power. No one else could have negotiated a release so favorable to me as an artist — and I got to take my masters with me! Incredible."

Im Herbst wird über sein neues Label Asylum Records / Warner Music Group das überarbeitete Abum "I Need Mine" erscheinen.

Drittes Album am Start

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Das dritte Album von DJ Shadow wird anfang Herbst über Unsiversal Records erscheinen. Als Feature-Gäste hat er sich David Banner, Keak Da Sneak, Turf Talk, E-40, The Federation, Q-Tip und Lateef an den Start geholt. Die erste Single von "The Outsider" wird der Track "3 Freaks" sein mit Keak Da Sneak und Turf Talk.

Trackliste:

1.   "Outsider Intro"
2.   "This Time"
3.   "3 Freaks" feat. Keak Da Sneak and Turf Talk
4.   "Droop-E Drop"
5.   "Turf Dancin’" feat. The Federation and Animaniaks
6.   "Keep Em Close" feat. Nump
7.   "Seein‘ Thangs" feat. David Banner
8.   "Broken Levee Blues"
9.   "Artifact"
10. "Backstage Girl" feat. Phonte Coleman
11. "Triplicate"
12. "The Tiger" feat. Sergio Pizzorno and Christopher Karloff
13. "Erase You" feat. Chris James
14. "What Have I Done" feat. Christina Carter
15. "You Made It" feat. Chris James
16. "Enuff" feat. Q-Tip and Lateef The Truth Speaker
17. "Dats My Part" feat. E-40

Sein Freund Cut Chemist sagt über die LP:

"This one is entirely different than any of his previous work, which is admirable as an artist. He feels challenged enough to change and isn’t afraid to do so."

Life – Realities Of Life

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Im Interview hat Life, seines Zeichesn 1/3 der UK Rap Helden "Phi Life Cypher", einen Satz gesagt, der die momentan Verfassung der englischen HipHop- oder nennen wir es vorsichtig Urban-Szene bestens umschreibt: „Inhaltlich tut sich hier nur sehr wenig. Wenn ich mir ansehe, was vor allem einige Grime MCs inhaltlich bringen, verstehe ich das nicht. Sowas vermittle ich vielleicht in meinen Freestyles, aber doch nicht in Tracks!"

Nun ist Grime keine völlig eindimensionale Musikrichtung, aber die lyrische Vielfältigkeit und das unheimliche inhaltliche Niveau eines Life erreichen im UK nur die Wenigsten.
So geht es in seinem aktuellen Album nicht nur etwas populistisch um „Bush and Blair“, sondern auch häusliche Gewalt, Drogenmissbrauch und all die anderen Schattenseiten und kranken Abarten unserer Gesellschaft im 21. Jahrhundert.
Dabei bleiben einige Elemente bei Life und seinem DJ und Produzent Nappa weiter konstant. Raptechnisch und auf der Produktionsebene ist das aller erste Liga – wie gewohnt.

Während Life es in „Domestic Violence“  versteht, das Thema in Bildern dramatisch zu verpacken, und dazu noch technisch 1 A rappt, kommt ein von Nappa einfach gehaltener, klassisch gesampelter Beat hinzu, der etwas an die Produzenten aus den 36 Kammern erinnert: Grosses – wenn auch nicht Popcorn-Kino.

I Stand Alone“ ist dann so etwas wie ein Lied, das auf Anhieb funktioniert, und somit als Schlüssel zu diesem Album fungieren kann. Der Beat hat einen gewissen Ohrwurmcharakter und Life begegnet dem Hörer auf einer wenig komplexen Ebene – es geht eben um falsche Freunde…

Thematisch ebenfalls etwas einfacher, aber ebenso überragend gerappt ist „Mr. Danger“. Hier gibt’s Battlestoff auf die Ohren, was immer mal wieder zwischendurch gut tut, warum nicht?
Life
gilt ja immerhin nach Prof. Green als der begnadetste UK Freestylerapper.  

Auch „You Know Who“, fast am Ende des Albums, geht stark in die repräsentative Richtung  und ist, nach den zurück liegenden Tracks, völlig unnötig. Ja ich weiss: Life ist ein begnadeter MC, der es versteht, Inhalt und Raptechnik zu verknüpfen, und darüber hinaus über Beats rappt, die ins Ohr gehen und ehrlich soulful kommen, ohne an momentanen Trend angelegt zu wirken. Von meiner Seite aus besteht die Hoffnung, dass der MC aus England irgendwann den Erfolg hat, den er sich mit Releases wie diesem hier längst schon verdient hat…

Großes Album, großer MC – nur leider kennen’s zu wenige. Also ab sofort kaufen!

Ice Cube – Laugh Now, Cry Later

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Wir kennen das alle, dieses Gefühl etwas unbedingt haben zu wollen, und wenn man es dann hat… ist man enttäuscht. Nun, ich hatte dieses Gefühl vor kurzem, und ich muss zugeben, dass ich selbst Schuld daran bin. Denn sind wir ehrlich: Ice Cube hat schon lange kein Album mehr geliefert, das man sich wirklich hätte anhören müssen.

Die „War & Peace“–Alben waren nichts Außergewöhnliches und die letzte Veröffentlichung der Westside Connection ist sicherlich nicht umsonst, vor allem kommerziell, so gnadenlos gefloppt.

Nun wirft CubeLaugh Now, Cry Later“ unters Volk. Das dumme an der Sache mit dem Titel ist nur, dass man einfach auf ihn eingehen muss – und ich tue das an dieser Stelle, wenn ich zugebe, dass ich zuerst wirklich gelacht habe (aus Verzweiflung), nur geweint habe ich nicht wirklich, hätte ich aber manchmal am liebsten.

Das Ding ist, Ice Cube kann ja im Jahre 2006 immer noch vom technischen Niveau so rappen, wie wir das von ihm seit 1989 gewohnt sind, aber der erfolgreiche Unternehmer und Schauspieler (wie war das noch mal mit „Burn Hollywood Burn“, der „Annaconda“ und zuletzt „XXX: State Of The Union“?) muss mir nun wirklich nichts mehr von seinem Gangsterlifestyle erzählen, weil ich es ihm einfach nicht mehr glauben will und kann. Wenn er sich an politischen Themen versucht, wird das dann meistens so eindimensional populistisch, dass ich mir – sollte es jemals zu Tracks wie "The Nigga Trapp" ein Video geben,  Unterstützung von Michael Moore wünschen würde.

Nun gut, Rap ist Entertainment, aber Cube ist verdammt noch mal einer, dem man die Scheisse früher abgenommen hat. Ice Cube hat man die Wut geglaubt. Ice Cube war irgendwie Rebell, Ice Cube wurde für viele zum Helden und das völlig zu Recht.
Nicht nur, dass man ihm vorwerfen könnte, er habe seine alten Ideale verraten, er hat sich auch thematisch einfach nicht weiter entwickelt. Vielleicht will seine treue Fan-Base nichts anderes, der Rap-Fan sollte das aber. Für Gangster Images sind heute  einfach andere Leute zuständig –  und die machen das doch auch ganz ordentlich.

Wenigstens hat Ice Cube von seiner Film-Erfahrung insofern profitiert, als dass er, wie es sich sonst für Blockbuster gehört, einen ordentlichen Batzen Geld von der Plattenfirma raus schlagen konnte, um sich mit einigen der angesagtesten Produzenten (und Produzenten die das wohl sein sollen) zusammen getan hat, um den einen oder anderen Beat mit seinem, nicht mehr ganz zeitgemäßen Flows zu verschönern.

Rausgekommen sind Kollaborationen mit Swizz Beats, Scott Storch, DJ Green Lantern und grausamerweise auch mit Lil Jon. Warum macht man so was? Ich meine, Jon hat sich seit „Yeah, Yeah, Yeah“ keinen Millimeter bewegt, und folgerichtig ist der Hype um ihn fast verklungen.
Auch die anderen Produktionen gehen an mir weitestgehend vorbei und sind so dermaßen State of the Art und dabei nicht innovativ, dass sie wiederum nix Besonderes sind.
Auf ähnlichen Beats rappen heute amerikanische Jungspunde um einige Welten besser als Cube, da muss ich mir dessen statischen Flow und die voraussehbaren Reime nicht geben –  wie gesagt 1989 war mal…

So möchte ich, anstatt etwas aus dem neuen Album zu zitieren, auf dem mich nur „Smoke Some Weed“ wirklich überzeugt hat, mit ein paar Zeilen von Cube aus längst vergangen Zeiten enden: „Ice Cube is down with the PE/ Now every single bitch wanna see me/ Big Daddy is smooth word to muther/ Let’s check out a flick that exploits the color/ Roamin‘ thru Hollywood late at night/ Red and blue lights what a common sight/ Pulled to the curb gettin‘ played like a sucker/ Don’t fight the power … the mother fucker
   

Back in the Biz

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Als Foxy Brown letztes Jahr einen Hörsturz erlitt, konnten die Ärzte nur 20 % des Hörvermögens wieder herstellen. Nach einer weiteren Operation in diesem Jahr ist sie nun wieder ganz die Alte. Sie wird demnächst ihr lang angekündigtes Album mit Jay-Z zu Ende bringen. "Black Roses" wird voraussichtlich am Ende des Jahres in den Läden stehen.

Auch Lil‘ Kim ist back. Sie wurde 2005 zu einer Gefängnisstrafe von 1 Jahr und einem Tag wegen Meineids und Verschwörung verurteilt. Nun wird sie wegen guter Führung frühzeitig am 03. Juli entlassen. Eine Bewährungszeit von 3 Jahren und vorerst 30 Tagen "Hausarrest" bleiben ihr trotzdem nicht erspart.

Lil‘ Kim:  "I am thrilled to be coming home. I thank all my fans for all their letters, as well as my family and friends for all their support throughout the past 10 months."

„Release Therapy“ rückt näher

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Bereits im Herbst diesen Jahres wird das lang erwartete Solo-Album von Ludacris erscheinen. Der Streettrack "War With God" ist zwar zur Zeit zu hören, aber eine erste Single von "Release Therapy" hat er noch nicht ausgewählt. Bis auf zwei Features von R. Kelly und Pharell Williams wurden ebenfalls noch keine weiteren bekannt gegeben.

Verantwortlich für die instrumentale Grundlage zeigen sich bisher die Neptunes, Kanye West, Timbaland, Jermaine Dupri, Rick Rubin, The Track Starz und Will.I.Am.

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