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„Release Therapy“ rückt näher

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Bereits im Herbst diesen Jahres wird das lang erwartete Solo-Album von Ludacris erscheinen. Der Streettrack "War With God" ist zwar zur Zeit zu hören, aber eine erste Single von "Release Therapy" hat er noch nicht ausgewählt. Bis auf zwei Features von R. Kelly und Pharell Williams wurden ebenfalls noch keine weiteren bekannt gegeben.

Verantwortlich für die instrumentale Grundlage zeigen sich bisher die Neptunes, Kanye West, Timbaland, Jermaine Dupri, Rick Rubin, The Track Starz und Will.I.Am.

Back in the Biz

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Als Foxy Brown letztes Jahr einen Hörsturz erlitt, konnten die Ärzte nur 20 % des Hörvermögens wieder herstellen. Nach einer weiteren Operation in diesem Jahr ist sie nun wieder ganz die Alte. Sie wird demnächst ihr lang angekündigtes Album mit Jay-Z zu Ende bringen. "Black Roses" wird voraussichtlich am Ende des Jahres in den Läden stehen.

Auch Lil‘ Kim ist back. Sie wurde 2005 zu einer Gefängnisstrafe von 1 Jahr und einem Tag wegen Meineids und Verschwörung verurteilt. Nun wird sie wegen guter Führung frühzeitig am 03. Juli entlassen. Eine Bewährungszeit von 3 Jahren und vorerst 30 Tagen "Hausarrest" bleiben ihr trotzdem nicht erspart.

Lil‘ Kim:  "I am thrilled to be coming home. I thank all my fans for all their letters, as well as my family and friends for all their support throughout the past 10 months."

Fler – Trendsetter

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Jetzt ist des soweit. Das zweite Soloalbum von Fler ist draußen. Es heißt „Trendsetter“ und soll die Messlatte im Deutschrap hoch setzten.

Im „Pacino Intro“ spricht die originale Synchronstimme von Al Pacino eine Szene aus dem wohl beliebtesten Gangster Film „Scarface“ nach. „Was glotzt Ihr denn? Ihr seid doch nur ein Haufen abgefuckter Arschlöcher“, „…Fler sagt immer die Wahrheit auch wenn er lügt…“ Der Trensetter!

Der Song auf dem Silberling ist zugleich die erste Singleauskopplung „Papa Ist Zurück“ dessen Video auf den einschlägig bekannten Musiksendern bereits seit einigen Wochen über unsere Mattschscheiben flimmert. Hier beweist Fler, dass er noch die selbe Power an den Tag legt, wie man es von ihm gewohnt ist.

„Alle Rapper, alle Labels man ihr seid nicht echt. Niemals! Wir sind die echtesten im Rapgeschäft. Fler ist der Guteste, G-Hot ist der Guteste, fick nicht mit den Sägeblatt und wenn doch verbluteste´…“ so die Hook von „Der Guteste“ zusammen mit deinem Homie und Partner G-Hot. Der Beat stammt aus der Beatschmiede von Loggarizm der mir bis dato unbekannt war. Der Beat ist gut produziert und die beiden Rapper passen sich dem Instrumental gut an.

Einen Song für die Fans stellt der „A.G.G.R.O Gee“ dar. Das ist Flers Antwort auf den Song von Bushido & Eko „Flerräter“. Hier fließt Fler sehr diszipliniert über den Beat von Tai Jason und zeigt allen, dass er sich Flowtechnisch und Reimtechnisch sehr stark verbessert hat. „…Tanzt für die Kumpels jetzt GoGo wie auf dem Strumpfhosen Foto, du schuldest Specter noch ´n Tausender für dein komisches Logo!“

Ein wunderschöner Synthie Beat wurde von DJ Desue, der den überwiegenden Teil von „Trendsetter“ produziert hat, mit „Ich Scheine“ gebastelt. Bei diesem Song wird sehr deutlich, dass für Fler das 2. Soloalbum sehr wichtig ist, weil er sehr persönlich wird und von sich selbst erzählt. Genau dasselbe kann man über „Vatermorgana“ sagen. Für mich das einer der besten Tracks auf  „Trendsetter“. Ich muss gestehen, ich hätte Fler solch einen Track nicht zugetraut. Dass er es schafft seine Gefühle in 2×20  und 1×16 Bars niederzuschreiben – und diese auch noch gut rüber zu bringen -, hat mich sehr zum positiven überrascht. „Ich wollt als Kind nur zu Vater und Mama, doch sie verschwanden wie eine Vatermorgana. Ich werd´ als Mann ein guter Vater und Papa und geh´ nicht weg wie eine Vatermorgana. So viele Kinder sehen nur ´ne Vatermorgana den sie leben ohne Vater und Mama. So viele Kinder sehen ihren Vater ein paar mal bis er verschwindet wie ´ne Vatermorgana“.

Ein weiterer Favorit von mir auf „Trendsetter“ ist „Böser Engel“. Fler spricht hier über ein Mädchen, das ihm vor längerer Zeit das Herz gebrochen hat. Beeindruckend stark. Die Hook klingt stark nach Mr. Matters, was nicht heißen soll, dass sie gebitet ist, sondern ist eher noch ein Beweis dafür ist, dass er sich innerhalb des letzten Jahres in eine Richtung entwickelt hat, die ihn endgültig zu einem guten Rapper geformt hat.

„Trendsetter“ ist ein sehr gelungenes zweites Soloalbum vom Aggroberlina Fler. Meines Erachtens hat er es geschafft sein Album vom letzten Jahr – „Neue Deutsche Welle“ – zu toppen. Man muss anerkennen, dass er es durchaus verdient hat mit diesem Album, auch ohne Skandale an seine Erfolge anzuknüpfen.

Juvenile – Reality Check

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Mit seinem siebten Soloalbum „Reality Check“ holt Terius Gray alias Juvenile zum ultimativen Statement aus. Ansporn für die meisten Tracks auf diesem Album gab ihm hierfür die größte Naturkatastrophe, die New Orleans jeh heimsuchte – „Katrina“! Im Schatten dieser Vorgänge entstand der Track „Get Ya Hustle On” / “What´s Happening”. In diesem Track erzählt er, was wirklich in der Neighborhood geschah. Wie die Armen der Stadt New Orleans Schutz suchten, als der Sturm kam. Wie sie tagelang auf Hilfe warteten und nichts geschah. „Die Regierung hat uns sitzen lassen, das ist, was die meisten denken. Sie haben nichts getan, weil wir die Armen sind, die Schwarzen“.

Mit „Reality Check“ fragt Juvenile nicht nur sich, sondern auch alle Hörer und Fans, “Was ist hier eigentlich los“?  

Trotz dieser Katastrophe finden sich auch ein paar gute Club-Tracks oder auch einfach Sachen zum chillen in der heimischen Stereoanlage wieder. Das Album bringt zudem eine Menge hochkarätiger Gäste mit, wie z.B: Ludacris, Trey Songz, 8Ball, Busta Rhymes, Fat Joe und Brian McKnight.  

Auf  “Here I Come Again” gleitet Juvenile mit Rupee über einen Reggae-angelehnten Track, auf „Drop Down“, das den Fans genau das gibt, worauf sie auf Grund des Titels warten mögen, hört man Skip and Wacko. Produziert von Mannie Fresh besitzt „Reality Check“ den klassischen Juvenile-Sound, mit dem er seine Fans und Posse schon seit Jahren überzeugt. Und mit dem er neue Maßstäbe gesetzt hat.           

Mike Pain – Product Of A Broken Home

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Mike Pain – Wie der Name schon verät lebt dieser Mann mit Schmerzen. Schmerzen, die in seinem Elternhaus entstanden, welches eigentlich nie eines war. Heute will er diese Gefühle mit seiner Musik verarbeiten.  Natürlich will auch er sein Geld mit der Musik verdienen, um seinem eigenen Kind ein besseres zu Hause geben zu können.  

Auf seinem neuen Album „Product Of A Broken Home“ gibt es eine Mischung zwischen Reggae, Down South Twist, R&B und zu guter letzt ein paar Mid-West und Eastcoast Beats auf die gespannten Lauscher.  

Diese Kollektion, gespickt mit Geschichten aus dem Leben Von Mike Pain sollen den Zuhörer von Anfang bis Ende auf eine Reise durch Schmerz, Liebe, Beschimpfungen und andere vorstellbaren Emotionen führen und für wechselnde Gefühle beim selbigen Auslösen.  

Hier und da gibt es auch den einen oder anderen Party–Track, für all die tanzwütigen Listeners. Im Großen und Ganzen ein interessantes Underground-Album, in welches man mal reinhören kann.      

„Wholetrain“ wird ausgezeichnet

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Im Februar wurde der deutsche Graffiti-Film "Wholetrain", aus der Feder von Florian Gaag, erstmals auf der Berlinale vorgestellt. Nun erhielt er auf dem Urbanworld Festival in New York, das vom Magazin Vibe ausgerichtet wird,  einen Preis als "Bester Spielfilm". In dem Film  geht es um eine Writercrew, die aus vier Leuten besteht und sich ein Battle mit einer anderen Crew liefert, die gerade in der Stadt auftaucht. Bekannte Writer wie Cemnoz, Neon, Won, Ciel und Pure sorgen dabei für ein hohes Niveau.

In den Kinos wird "Wholetrain" voraussichtlich am 05.10. starten. Auf dem zugehörigen Soundtrack befinden sich Tracks von u.a. Afu-Ra, Planet Asia und Grand Agent.

Neues Album und eine DVD

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Am 19.September wird Planet Asia den Nachfolger von "The Sickness" veröffentlichen. "The Medicine" bildet den 2.Teil seiner "The Medi-Cali Trilogy".

Als Features werden auf der Platte Deafri, Rakaa, Black Tought, Iriescence, Krondon, Phil da Agony und Rasco zu hören sein. Produziert wurde "The Medicine" fast ausschließlich von Evidence, einem Teil der Dilated Peoples.

Eine erste Singleauskoppelung ist mit "Thick Ropes" auch schon geplant. Außerdem wird am Ende des Jahres eine Planet Asia DVD mit dem Namen "Don´t Get It Fucked Up" veröffentlicht und über GCM/Liquor Barrel/ SMC vertrieben.

Taichi – Top Story

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Überschätzt oder unterschätzt? An Taichi scheiden sich oft die Geister, doch an seiner Standfestigkeit sollte wohl keiner mehr zweifeln. Seit seinem Debüt im Jahre 2002 hat Tai schon 3 Alben releaset und etliche Featureauftritte abgeliefert. Nun erschien sein viertes Album.

„Top Story“ ist nicht nur der Titel des Albums, sondern kann auch als Leitfaden bezeichnet werden, schon im Intro wird klar, wer die „Top Story“ ist.  Und auch der erste richtige Track auf dem Album, „Top Story“, kommt mit einem sehr druckvollen Beat und den typischen Taichi– Punchlines. Weitere Punches auf sehr unterschiedlichen, aber durchweg guten Beats könnt ihr von den Songs „Icezeit“, „Meine Zeit RMX“, „Apokalypse“ und „Leaders“ erwarten. Nur der Song mit Manuellesen „Tacheles“ fällt heraus, beide Rapper flowen unter ihren Möglichkeiten, und textlich ist auch nicht viel zu erwarten. Ein persönliches Highlight auf dem Album bietet sich mit „Stoff aus dem die Träume sind“, auf dem besten Beat des Albums zeigen Sentino und Taichi,  was sie drauf haben. Neben seinen typischen Punchline-Songs bietet Tai aber auch eine Menge persönliche und tiefgehende Tracks, „Stück vom Glück“, „Leb dein Traum“ sind vom Inhalt sehr unterschiedlich, vermitteln aber die gleiche Message, eine Art Steh-Auf-Mentalität, die auf soliden Beats gut herübergebracht wird. Seinen „Boyz In The Hood“ zeigt Tai auf diesem Track, wie wichtig Freundschaft ist, diesen Aspekt verstärkt er noch mit Jaime als Feature, einem seiner alten Freunde. Auf „Geboren zum Rapper“ hat es Taichi sogar geschafft, Tefla noch mal ans Mic zu holen.  „Was Liebe ist“ und „Ich denk an dich“ können als die Love Songs des Albums bezeichnet werden, auf wirklich passenden Beats werden Liebeskummer, Beziehungsstress und Gefühle verarbeitet. „Königreich“ ist wohl der persönlichste und ehrlichste Track auf dem Album, er interpretiert dabei sein eigenes Königreich, mit den Dingen, die ihm wichtig sind. Gegen Ende des Albums habe ich allerdings noch einmal eine Entäuschung zu hören bekommen, auf „Ruf“ rappt Taichi langweilige Texte, begleitet von einem eintönigen Beat, und auch Kobra´s gelungene Hook rettet diesen Song nicht mehr. Als Extra erwartet euch auf dem Album noch das Video zur ersten Single „PSSST“ und ein Hiddentrack. Gefeaturet wird das Album von Sentino, Bahar, Maliq, Nicus, Kobra, Jaime, Tefla, Vanessa S. und Manuellsen.

Bis auf zwei Ausnahmen hat mir „Top Story“ durchweg gefallen, Taichi beweist seine Vielseitigkeit und seine technische Versiertheit . Gut gewählte Themen für die einzelnen Songs, verpackt in erstklassige Beats, wie ich sie von Djorkaeff, Yanek, Beatgees, Beatzarre und Mirror aber auch nicht anders erwartet habe, runden die ganze Sache ab, und Tai hat wohl sein, bis jetzt, bestes Album veröffentlicht.

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