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Sean Prices Zukunftspläne

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Am 30. Januar veröffentlicht Sean Price sein zweites Solo-Album "Jesus Price Superstar" über Duck Down Records. Wie jetzt bekannt wurde, ist danach noch lange nicht Schluß.

Das Boot Camp Clik-Mitglied hat bereits zwei weitere Alben angekündigt, welche noch in diesem Jahr erscheinen sollen. Price arbeitet an einem Album mit dem Rapper Guilty Simpson aus Detroit, welches von Black Milk und Moss, der unter anderem Beats für Ghostface Killah´s "Fishscale" Album beisteuerte, produziert wird. Außerdem ist Sean Price zusammen mit Agallah im Studio, um ein Kollabo-Album aufzunehmen.

Wer Sean Price live erleben möchte, sollte sich die Bootcamp Clik-Tour durch Deutschland nicht entgehen lassen. Genaue Details findet ihr bei unseren Dates.

Timbo auf Abwegen!

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Für sein anstehendes Soloalbum, (der Release Termin ist für März angesetzt) hat Timbo nicht nur HipHopper zur Zusammenarbeit verpflichtet sondern sich auch Pop Acts und mehrere Rocker ins Boot geholt.

Über Eintönigkeit wird wohl niemand klagen bei einem Album, auf dem Timbaland selbst, Nelly Furtado, Justin Timberlake, Eltohn John, Dr.Dre aber auch The Hives, Björk und She wants Revenge vertreten sind.

An einer Zusammenarbeit mit der Londoner Rap Poetin M.I.A. ist er ausserdem auch noch interessiert.

Die Spannung steigt!

The Game vs. David Beckham

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The Game hat David Beckham zu einem Fußballspiel herausgefordert. Der Grund: Er hält sich selbst auch für einen "ziemlich guten" Fußballer.

Der Hiphop-Star, der mit bürgerlichem Namen Jayceon Taylor heißt, verkündet regelmäßig, dass er der beste Rapper der Welt sei, und glaubt, dass er auch den bald Ex-Real Madrid-Kicker leicht auf seinem Spezialgebiet schlagen könnte.

The Game wörtlich: "Ich würde David Beckham jederzeit in den Hintern treten. Ich würde einfach den Ball nehmen und ihn aus dem Stadion treten. Spiel vorbei."

Übrigens: Die Chance gegen Becks zu spielen, bekommt The Game möglicherweise bald. Wie jetzt bekannt wurde, zieht der Brite mit seiner Familie nach Los Angeles und wird dort ab August bei LA Galaxy spielen.

Hecklah & Coch

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Das Jahr 2006 neigte sich dem Ende zu und es war für uns an der Zeit, auf das folgende Jahr zu blicken. Auch aus diesem Grund trafen wir uns Ende Dezember in unserm Büro mit Hecklah & Coch, die nach 2jähriger Albumabstinenz bald wieder ein neues Album veröffentlichen wollen. Dabei kam es zu folgendem Gespräch:

rap.de: Fangen wir mal mit einer naheliegenden Frage an: euer Name leitet sich von der Waffenfirma Heckler & Koch ab. Hattet ihr diesbezüglich wie z.B. Smiff`n Wessun schon mal juristische Probleme?

Zem: Nein, wir haben sogar den Namen, was Musik- und Tonträger angeht, in unserer Schreibweise schützen lassen. Die Waffenfirma hat ja nur für ihre Sparte, also Waffen, die Rechte, und deswegen hatten wir bis jetzt noch keine Probleme.

Sylvestah: Beziehungsweise haben sie auch die Rechte für Klamotten und wir dürfen deswegen den Namen auf unseren T-Shirts oder so nicht ausschreiben. Aber ansonsten haben wir keine Probleme.

rap.de: Ihr kennt euch schon seit eurer Kindheit und seid seit zehn Jahren im Musik-Business. Hat eure Freundschaft da nie darunter gelitten?

Sylvestah: (lächelt) Die Freundschaft nicht, aber manchmal bekommt man sich ein bisschen in die Haare. Aber ich denke, dass das normal ist, wenn man viel miteinander zu tun hat, oder?

Zem: Vor allem wenn man zwei, drei Wochen hintereinander im Studio ist, gibt es natürlich auch Meinungsverschiedenheiten, aber die Freundschaft ist deswegen nicht in Gefahr. Das muss auch so sein, damit wir zusammen Musik machen können.

rap.de: Um das mal gleich aufzugreifen. Wie lange wart ihr denn für das jetzige Mixtape „Konnektionz Vol. 1“ im Studio?

Zem: Unsere eigenen Tracks haben wir innerhalb von zwei, drei Wochen fertig gemacht. Immer zwischendurch gechillt, dann sind wir wieder einen Tag hingefahren, haben geschrieben und aufgenommen. Die anderen Songs haben die Leute bei sich aufgenommen und wir haben es dann in einer Nacht-Session zusammen mit DJ Loody gemixt. Die Arbeitszeit für das Mixtape betrug insgesamt zwei, drei Monate, denn es hat natürlich immer ein bisschen gedauert, bis die Leute ihre Sachen geschickt haben, da sie ja auch viel zu tun haben. Kennt man ja (lächelt).

rap.de: Auf dem Mixtape sind viele Rapper aus diversen Teilen Deutschlands vertreten. Wie kam denn der ganze Kontakt zustande?

Zem: Viele Leute kannten wir schon vorher durch das Business, z.B. MOK hatte uns damals gefragt, ob wir Bock haben, mit ihm zusammen was zu machen. Oder Kaisa kenne ich, da er mit mir auf mehreren Schulen war.

Sylvestah: Und dann sind auch einige dabei, mit denen wir schon immer was machen wollten, die aber auf unserem Album keinen Platz mehr gefunden haben.

Zem: Was die eher unbekannten Rapper angeht: manche kannten wir natürlich schon länger, aber die meisten sind uns bei Shows oder im Internet wegen ihres Talents aufgefallen, und wir haben sie dann gefragt, ob sie Lust haben etwas für unser Mixtape beizusteuern. Stichwort myspace.

rap.de: Gutes Thema. Seid ihr denn da auch regelmäßig aktiv, wenn euch Fans schreiben? Antwortet ihr denen dann direkt oder habt ihr soviel zu tun, dass ihr es gar nicht macht bzw. schafft?

Sylvestah: Wenn die Zeit da ist, machen wir das natürlich immer. myspace ist ja mittlerweile auch das zweite Emailpostfach für jemanden, der Musik macht. Wir haben da gute Besuchszahlen und es macht Spaß, sich da mit den Leuten zu unterhalten…

rap.de: Ihr macht das auch selber? Es gibt ja auch Künstler, die da jemanden für haben?

Zem: Das ist unterschiedlich. Wir haben da auch unsere privaten Accounts, aber unser Manager Tom hier (Anm. der. Red.: sitzt daneben) macht auch viel. 


rap.de: Euer Mixtape ist ja eher ein Mixtape im klassischen Stil, bei dem die Songs ineinander übergehen. Warum habt ihr das so gemacht bzw. wolltet ihr das bewußt so machen?

Sylvestah: Dazu muss man erstmal sagen, dass wir so viele Künstler wie möglich auf dem Mixtape haben wollten, weswegen die einzelnen Lieder auch immer so kurz sind. Wir wollten das auch möglichst schnell machen, weswegen wir auch die Ami-Instrumentals genommen haben. Wenn man eigene Beats nimmt, kann man gleich ein neues Album machen.

Zem: Das Mixtape dient eigentlich auch nur zum Anfüttern für unser neues Album. Wir hatten seit 2005 keinen Tonträger mehr draußen, nur Sampler- und Feature-Beiträge. Es ging auch darum, es besonders abwechslungsreich zu gestalten, also dass immer nur ein 16er kommt, höchstens noch eine Hook und dann der Übergang zum nächsten Track. Wir wollten es randvoll packen, was uns auch gelungen ist: 74 Minuten, eine normale Albumlänge. Und dabei haben wir 54 Tracks. Außerdem sollte man es auch von Anfang bis Ende hören und nicht nur einzelne Tracks herauspicken.

rap.de: Du hast es gerade angesprochen. Sind das nur Ami-Beats oder sind da nicht auch ein paar eigene Instrumentals dabei?

Zem: Könnte vorgekommen sein (lächelt).

rap.de: Warum sind die dann nicht extra im Booklet aufgeführt?

Zem: Wir haben von den meisten keineCredits bekommen, wussten also auch nicht, wie das Lied heißen soll. Für die meisten haben wir uns dann auch den Namen des Songs ausgedacht. Wir hatten denen auch vorher gesagt, dass sie Ami-Beats nehmen soll, damit es einheitlich ist. Im Endeffekt sind jetzt aber auch zwei, drei eigene Beats mit drauf. Man hört aber, dass sie auf jeden Fall mit den Ami-Beats mithalten können. Und deswegen fällt das nicht auf.

rap.de: Mir ist aufgefallen, als ich in die CD reingehört habe, dass die Beats sehr southlastig sind. War das gewollt oder kam es zwangsläufig zustande, da sich die Leute die Beats selber aussuchen konnten?

Zem: Das ist ja momentan auch Mode, also kommt aus den Staaten rüber. Wir machen jetzt auch verstärkt mehr solche Tracks. Die Leute haben sich das aber alle selber ausgesucht, da die Wahl des Instrumentals frei war. Wir haben nur darauf geachtet, dass nichts doppelt vorkommt, was auch nicht ganz gelungen ist. Aber bei 54 Tracks ist das auch schwer. Im Grunde genommen war das der Geschmack der Künstler selbst.

rap.de:  Ihr habt eben gesagt, dass dieses Mixtape auch nur der Vorreiter zu eurem Album sein soll. Sind aber trotzdem noch weitere Mixtapes geplant oder ist das vom Erfolg des ersten Mixtapes abhängig?

Zem: Es gibt definitiv einen zweiten Teil. Auf den meisten Flyern heißt es auch "Vol.1", was aber auf der CD selber nicht steht. Wir empfinden das generell als gute Idee, so etwas zu produzieren. Was auch daran liegt, dass es nicht so aufwendig ist, ein Mixtape herzustellen, da viele Leute daran beteiligt sind und selber ihre Arbeit leisten müssen. Eigentlich haben wir geplant, so etwas halbjährlich nebenbei rauszubringen, um eben vielen Rappern so ein Medium zu bieten, sodass sie zeigen können, was sie können und wie ihr aktueller Stand ist. Kein Track der Leute, die  auf diesem Mixtape gefeaturet sind, ist älter als drei Monate.

rap.de: Auf der CD ist das jetzt nicht so ersichtlich. Ihr wart ja bis vor kurzem noch bei Rawzone, aber über welches Label habt ihr diese CD rausgebracht bzw. habt ihr sie einfach selber rausgebracht?

Zem: Genau, wir haben dafür nur einen Vertrieb. Die Arbeit bei unserem neuen Label beginnt erst mit dem neuen Album, an dem wir auch gerade heftig arbeiten. Und da es fertig war bzw. in Arbeit, bevor wir offiziell unterschrieben hatten, haben wir es über unsere eigene kleine Produktionsfirma, eben mit Vertriebsanbindung, rausgebracht.

Tom: TVT hat es auch gepresst.

rap.de: Dann lasst uns mal auf euer neues Label zu sprechen kommen: TVT Europe. Ihr seid in Deutschland ja die ersten, die bei ihnen unter Vertrag genommen wurden. Wie kam es dazu?

Zem: Unser Vertrag bei Rawzone lief aus und wir haben ihn auslaufen lassen, da sie uns nicht mehr die richtigen Strukturen bieten konnten, um einen Schritt weiterzugehen. Für das neue Album, was damals schon in der Bearbeitung war, hatten wir verschiedene Angebote und haben mit verschiedenen Leuten gesprochen, Universal, Sony BMG und eben auch mit TVT. Und deren Angebot hat uns im Endeffekt am meisten zugesagt, da es ein Indie-Label ist, und wir so alle Mitarbeiter schnell kennen gelernt haben und gemerkt haben, dass die sich auch wirklich alle mit HipHop beschäftigen. Somit werden wir nicht von Leuten promotet, die sich nebenbei auch um die Killerpilze kümmern. Sie sitzen hier in Berlin-Mitte um die Ecke, wir haben einen guten Draht zu ihnen und natürlich hat das Angebot auch finanziell gestimmt.


rap.de: Wo du gerade die finanzielle Seite ansprichst: könnt ihr allein vom HipHop leben oder habt ihr noch andere private Verdienste?

Zem: Man muss immer nebenbei etwas machen, aber mittlerweile ist es nicht mehr nur Taschengeld wie früher, sondern mehr, da man sich ja nach zehn Jahren auch nicht nur von Trockenbrot und Wasser ernähren möchte. Das ist ja bei den meisten Rappern so in Deutschland. Und mit den neuen Strukturen und dem neuen Label machen wir einen krassen Fortschritt.

rap.de: Du hast ja auch erwähnt, dass euch Rawzone nicht mehr die Strukturen geboten hat. Aber steckt hinter Rawzone nicht Rhymez & Prok…

Sylvestah: Also, das sind nicht direkt Rhymez & Prok; es sind ja eigentlich nur zwei Produzenten, die früher sehr erfolgreich waren und Pop-Sachen gemacht haben.

Zem: Die haben uns damals ein Forum mit ihrem Studio und ihrem Strukturen, die sie hatten, geboten. Rhymez & Prok und wir waren die einzigen Künstler da. Vorher war auch mal Lisi da, die mittlerweile bei Four Music ist. Wo die Jungs ihr nächstes Album machen, ist noch nicht ganz klar. Da müsstet ihr sie selbst fragen. Für uns war es einfach an der Zeit, einen Schritt weiterzugehen und das Label zu wechseln.

rap.de: Also war es kein persönlicher Grund, dass ihr euch getrennt habt?

Zem: Nein, gar nicht, wir sind immer noch down mit den Produzenten

Sylvestah: An einem Teil unseres jetzigen Albums, das über TVT rauskommen wird, haben sie auch noch mitgearbeitet.

rap.de: Euer Label TVT ist der europäische Ableger von dem Label von z.B. Lil Jon. Kann man da erwarten, dass eine Kollege aus Amerika auf dem neuen Album dabei sein wird?

Zem: Wie du sagst, haben sie Künstler wie die Ying Yang Twins oder Lil Jon, aber TVT Europe hat auch noch ganz andere Sparten, die sie bedienen, z.B.  Rock, Crossover, Alternative oder auch viele Künstler aus Großbritannien. Wir sind natürlich gewillt mit anderen Leuten zusammenzuarbeiten, aber, was das Album angeht, soll es auch eine Überraschung sein…

rap.de: O.k., wer hat denn noch außer den ehemaligen Rawzone-Leuten produziert?

Sylvestah: P-Dog haben einen Track gemacht, Shuko ist drauf. Das war es eigentlich schon

Zem: Und ich habe einen Beat selber beigesteuert.

Sylvestah: Genau, aber grundsätzlich haben wir von denen geschöpft, auf die wir uns schon immer verlassen haben, da uns ihre Arbeit gut gefällt. Deswegen gibt es keinen Grund, das zu ändern.

Zem: Obwohl 80 Prozent des Albums von ihnen produziert wurden, hört man das nicht. Es ist überhaupt nicht einseitig, sondern, was die Beats angeht, sehr vielfältig. Wir haben South-Beats, die nach Vorne gehen, aber auch klassische Sachen dabei. Es wird auf jeden Fall sehr abwechslungsreich.

rap.de: Und was die Features angeht, kann man da aus dem deutschsprachigem Raum schon welche erwähnen?

Tom: Erwähnen kann man keine (lächelt).

Zem: Es sind Berliner drauf, andere deutsche Rapper und selbstverständlich unsere Leute: Rhymez & Prok und BK, unsere Entdeckung, den wir fördern wollen. Mehr sagen wir erstmal nicht (lächelt).

rap.de:  Was kann man ansonsten noch von Hecklah & Coch in der Zukunft erwarten?

Zem: Kinofilme wollen wir erstmal nicht drehen (lacht).

Sylvestah: Man kann aber viel erwarten, da in nächster Zeit viel passieren wird, auch was die Promo angeht. Da lassen wir uns selber überraschen, denn auf so einem Level waren wir ja selber noch nicht. Da müssen wir erstmal gucken, ob das klappt oder wie das klappt. Wir hoffen natürlich das Beste. Wir wissen ja auch von den Feature-Gästen und das Album wird auch jeden Fall Bombe

Zem: Wir wollen es auch vertiefen, mit Leuten zusammenzuarbeiten, denn das ist in der Vergangenheit immer ein bisschen zu kurz gekommen. Unser Album, samt Video und Single, wird kommen, dann das zweite Mixtape. Es wird natürlich bei anderen Gruppen und Künstlern wieder Feature-Beiträge geben. Wir haben viel geplant.

rap.de: O.k., dann Danke für das Interview und wir wünschen euch viel Erfolg für euer Mixtape und das Album. Wollt ihr den Lesern noch etwas sagen?

Zem: Hört euch das Mixtape an. Da sind einige Talente drauf, die auf keinen Fall zu kurz kommen sollten. Also, reinhören, auch wenn man den einen oder anderen nicht kennt. Ansonsten hört das Album, denn das wird auf jeden Fall ein Knaller.

Plastic Reality/Cenega – El Matador

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El Matador

Du schlüpfst in die Rolle von Victor Corbet, der im Laufe des Spiels den Spitznamen El Matador erhält. Dein Auftrag ist es, ein Drogenkartell, das die USA bedroht, zu zerschlagen, da der Drogenhandel in den USA boomt.

Als Mitglied einer DEA(Anti-Drogen-Behörde)-Einheit, und offensichtlich einer der Guten, entpuppt sich Victor als Doppelagent, der zugleich auch für das kolumbianische Drogenkartell arbeitet.

Du wirst erst mal nach Kolumbien entsand. Kaum angekommen, geht es gleich mit einem Terroranschlag los. Das Hauptquartier und die Mitarbeiter kommen hierbei um. Für den Anschlag wird das Drogenkartell La Valedora verantwortlich gemacht. Glück im Unglück, stehen dir nach wie vor die Agenten der kolumbianischen Anti-Drogen-Behörde zur Seite. Deine Aufgabe beginnt hiermit, dabei treibt dich deine weitere Reise erst mal nach Mexiko, dort zieht es dich zu deiner ersten Festnahme, zum Drogenhändler Alberto Marica…

Der erste Eindruck des Spiels ist hervorragend. Die sehr ausgiebig gestalteten Maps, ob dichter Dschungel, Villen, Strände, Containerhafen, Kirche, Häuser und Straßen oder auch nur die Konferenz mit eurem Verbündeten im Büro machen das Spiel zum Augenschmaus, was noch dank der sehr guten Grafik-Engine und der ineinander greifenden Physik noch zusätzlich unterstützt wird.

Das Spiel ist insgesamt in sieben Kapitel aufgeteilt. Die Kapitel selbst enthalten je zwei bis drei Level, die gradlinig unterteilt sind und die dank der umfangreichen Maps keine Langeweile aufkommen lassen. In der Third-Person-View steuerst du Victor über die ausgereiften Maps mit Maus und Tastatur. Das Spiel enthält das von Remedy und von Max Payne bekannte und zeitlich begrenzte Feature der „Bullettime“. Das euch zur Verfügung stehende Arsenal an Feuerkraft, 30 verschiedene Waffen, reicht von der kleinen Automatik bis zum Raketenwerfer. Jedes Level endet mit einem Finalgegner und fordert euch immer mehr heraus, wobei sich die Endgegener nur dadurch unterscheiden,  dass sie mehr einstecken können.

Auch wenn das Spiel sehr an Max Payne erinnert, ist es ein gut gelungener Shooter, der bei Fans dieses Genres in der Sammlung nicht fehlen sollte. Negativ ist aufgefallen, das El Matador nicht im Multiplayer Modus spielbar ist, was in der heutigen Zeit eher selten der Fall ist. Die Hintergrundmusik wiederholt sich nach einiger Zeit, wodurch der Effekt einer Endlosschleife aufkommt.

Um das Spiel flüssig und im Detailreichtum auf einem PC laufen zu lassen, sollten eine 2 Ghz CPU,  eine 256 MB Grafikkarte und mindestens 512 MB Arbeitsspeicher vorhanden sein.

Firefly – Stronghold Legends

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Keine Angst vor Vampiren und Drachen…

…sollte man haben, wenn man die neueste Entwicklung von Firefly und 2K begutachtet. Schon das Hauptmenü lehrt einen das Fürchten, denn wo ein Drache unvermittelt den Monitor zum Beben bringt, kann man nur hoffen. Firefly und 2K haben sich mit dem Schritt weg von detaillierter Burgensimulation und hin zu Fabelwesen schon im Vorfeld nicht viele Freunde unter den Burglebauern gemacht, aber dennoch ist  ihnen Stonghold Legends bestens gelungen.

 
Das Erste, was einem nach dem Auspacken auffällt, ist das dicke –  im übrigen komplett in Deutsch gehaltene –  Handbuch, das gute Grundinformationen, viele Tabellen und vor allem für Modder & Mapper eine genaue Erklärung des Editors zur Erstellung von eigenen Gefechts- und Kampagnen-Karten. Der Editor hat neuen Funktionsumfang erhalten und bietet nun z.B. Ruinen, Werwolfgruben, Drachennester usw., mußte aber auch Einbußen erfahren  wie bei den Tieren (Wolf, Krähen und  Möwen sind nur noch vorhanden).

Viele Einstellmöglichkeiten zum eigenen Avatar wie auch ein eigenes Wappenlogo, welches im Spiel auf vielen Einheiten angezeigt wird,  sind neu dazu gekommen. Desweiteren wird auch ein Profil erstellt,  das alle Spielstunden und Erfolge speichert –  und das für alle einzelnen Profile. Die Optionen sind auch um zwei neue Features reicher geworden. Man hat nun die Möglichkeit, die Benutzeroberfläche während des Spiels kleiner oder größer zu machen, was vor allem Spielern mit großen Monitoren zugutekommt,  desweiteren kann man nun auch den „freien Blick“ nutzen, so ist es jetzt möglich über einen Shortcut (Alt-mittlere Maustaste) einen Rundumblick zu machen, was gegenüber der altbewährten Vogelperspektive einen entscheidenden Vorteil bietet.

Das Gameplay und der Multiplayer-Modus wurden überarbeitet und scheinen stabiler geworden zu sein, das Ruckeln ab und an taucht leider immer noch auf, Spielabstürze oder längere Wartepausen  hingegen bemerkten meine LAN-Gruppe und ich  jedoch nicht. Der Spielfluss wurde verbessert, beispielsweise muss man nicht mehr so oft klicken, um Einheiten oder Waren zu kaufen. Ein neues Feature ist auch der automatisierte Einkauf auf dem Markt, wodurch einem mehr Zeit für die Planung der Verteidigung oder eines Angriffs zum Vorteil wird.

Die Einheiten lassen sich jetzt in Formation bringen, welche auch beim Vormarsch beibehalten wird. So kann man jetzt effektiver Gebiete verteidigen. Ruhm und Ehre müssen nun getrennt erlangt werden, aber um an Ruhm zu kommen, müssen sich die Einheiten im Nahkampf gegenüber stehen. Der so erlangte Ruhm wird gesammelt und man kann ihn später z.B. für eine Statue nutzen, die wiederum die Ehre erhöht. Viele Gebäude wurden anders gestaltet und die Produktionsketten optimiert, so wird z.B. Fleisch nicht mehr gejagt, sondern gezüchtet und die Unterkunft nicht mehr mit einem Truppensammelplatz ausgestattet. Kauf und Verkauf sind jetzt in allen Produktionsgebäuden möglich.

Die Grafik insgesamt wurde runter gedreht, was sich aber positiv bei Spielern ohne Highend Grafik-Karte bemerkbar macht, und jedem auffallen sollte, der ein Spiel zu Ende spielen kann, ohne  Softwareprobleme durch eine überforderte Graphik-Karte zu haben. Am Sound wurde auch gearbeitet, nur leider teilweise so, dass er entweder stottert oder ganz ausfällt. Hier wird es bestimmt noch eine Patchlösung geben. Die Sounds der Einheiten sind abwechslungsreicher geworden und bringen den einen oder anderen Lacher. Dieser Effekt hält leider nicht lange an, wenn man den gleichen Spruch zum 100. Mal hören muss.

Fazit:. Mit Stronghold Legends ist Firefly und 2K ein Spiel gelungen, das mit guter Grafik und gutem Sound überzeugen kann, besonders der Multiplayer-Modus wartet mit vielen neuen Einstellungsmöglichkeiten und vor allem spielerischen Neuerungen auf, die das Mehrspieler- Vergnügen wieder zu dem machen, was man sich auch darunter vorstellt. Insgesamt kann man Stronghold Legends also den Titel eines Spieles und nicht den eines Add-ons geben, der vor allem Burglebauern ans Herz gelegt sein soll.

System: PC
Genre: Strategie
Spieler: 1-4 via LAN oder Internet

Ghosface/Theodore Unit – „More Fish“

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Ghostface ist Back Homies! Mal wieder. Das 2. Mal (im letzten Jahr) und auch wenn die eine Hälfte der Kritiker „More Fish“ als besseres Mixtape oder völlig zurecht als Crewalbum ansehen, macht Ghost alles richtig. Dort, wo der Jigga-Mann gelangweilt hat und auf hohem Niveau enttäuschte, pickt sich unser Lieblings-Geistergesicht schlichtweg die passenden Beats, lässt häufiger die Theodore Unit rann- und macht, um zurück an den Anfang zu kommen, alles richtig.

Während mich das Theodore-Debut „718“ noch über weite Strecken langweilte und der Weg der Mannen um Ghost für mich nicht ganz absehbar schien, habe ich nach „More Fish“ keine Zweifel mehr. Es geht aufwärts für 07. Trife da God, Sun God, Shawn Wigs, Solomon Childs, Cappadonna und Killa Sin präsentieren sich auf diesem Album fast in Augenhöhe mit dem Meister. Bei Trife gibt es Parts, bei denen ich das "fast"" sogar weg lassen würde. Sollte ich bei meiner Aufzählung ein Bandmitglied verwechselt oder vergessen haben, sei es mir verziehen. Ähnlich wie beim Clan gestaltet es sich bei der Theodore Unit etwas schwierig, den sich wechselnde Crewstrukturen zu folgen. Sei’s drum. Feste Konstanten und klar zu zuordnen sind die Featuregäste Sheek Louch (Der an der Seite von Ghostface gerne mal richtig aufdreht) und Redman (Wann kommt da eigentlich das Album?).
Doch genug der Zahlen, Fakten und Daten, machen wir uns an’s Eingemachte. Auf Platte zählen ja eh nur Skills. Davon gibt’s auf "More Fish" reichlich. Was nach dem Intro in Form der Gangster-Agenten-Geschichte „Miguel Sanchez“ auf den Hörer losgelassen wird, ist Storytelling der feinsten Sorte. Zur ungemeinen Durchschlagskraft dieses Tracks trägt auch zu großen Teilen der Beat bei.
Nicht nur deshalb halte ich es an dieser Stelle und nicht, wie sonst am Ende der Review für unumgänglich, ein paar Namen der  Produzenten der Platte aufzuzählen. Vielleicht liest Herr Carter das ja und erfüllt mir den Wunsch, auch mal auf den ein oder anderen der aufgeführten Herren in Sachen Beats zurück zu greifen. Neben Brettgaranten wie MF Doom, Madlib und J-Dilla durften diesmal auch Fantom Of The Beat (Dank Produktionen für Inspectah Decks "The Movement" bereits mit Wu-Erfahrung), Anthony Acid und Mark Ronson (HipHop-Classic Erfahrung Dank Produktionen für Big Ls-"The big Picture") rann. Unglaubliches LineUp, noch Fragen?
Ich behaupte, dass die bis auf 2 Ausnahmen überragenden Produktionen, wesentlich zum "Hörgenuss" des Albums beitragen.
So ist Beispielsweise MF Dooms Produktion für Guns N’ Razors zwar nicht ganz exklusiv, aber trotzdem so ein unglaubliches Brett, dass schon Oli. P drüber rappen müsste, damit das Ding Scheisse wird. Was Ghost, Trife, Killa Sin und vor allem Cappadonna auf diesem Track veranstalten, ist selbst in Superlativen schwer auszudrücken. Also betreibe ich Understatement und sage: Bombe.
Besonders textlich einfallsreich finde ich „Pokerface“ (Hier werden Hiphop-Game und der momentane Superhype Poker unter einen Hut gebracht) und irgendwie ist auch „ Greedy Bitches“ (Titel sagt alles) sehr lustig. Einfach nur überragendende Musik sind „You Know I’m No Good“ und „Alex“.
Als Ausfälle würde ich die letzten 2 Tracks  "Gotta Hold On" (mit  gräuslichem Beat und klebrigem Gesang) und das Kanye West und Ne-Yo featurende "Black Like That" bezeichnen. Das passt irgendwie nicht richtig. Auch "Good" skippe ich mittlerweile wegen des eher nervtötenden Gesangs häufiger.

Das gibt natürlich am Ende Abzug, aber nur einen kleinen. Am Anfang des Albums wünscht Ghost ein frohes Neues Jahr. Ich sag mal, wenn’ s so gut wird wie die Platte, bin ich mehr als zufrieden.

Deso Dogg – Schwarzer Engel

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Dass Deso Dogg augenscheinlich weiß, wovon er redet, und Rap als letzten Ausweg aus seiner Misere sieht, konnte in den letzten Monaten schon des Öfteren in allen szenebekannten Magazinen nachgelesen werden. Auch, dass er mit 11 Jahren den ersten Überfall beging und von diesem Zeitpunkt an sein Leben zur Hälfte auf der Straße und zur anderen im Knast verbrachte. Mittlerweile hat er 2 Kinder, seinen Weg zu Allah gefunden und will sein Leben wieder in geordnete Bahnen lenken.

Gerade deshalb hält man mit seinem Debütalbum wohl etwas gänzlich Neues in den Händen, denn in Deutschland gibt es viele, die von sich behaupten, Gangsterrap zu machen. Doch Deso ist einer der wenigen, wenn nicht der erste und bisher einzige, der dies tatsächlich und aufrichtig von sich behaupten darf. "Schwarzer Engel" soll dann auch authentisch vom Straßenleben berichten und eher abschrecken, sowie auf Missstände aufmerksam machen, anstatt das Ghetto künstlich in den Himmel zu loben.

Den verbalen Spiegel hält er hält er der Rapnation vor allem in "Ganxta", zusammen mit Kaisa, vor. "Ihr denkt also, es ist cool, ein Ganxta zu sein?" oder "Ganxta war ich jahrelang und saß im Knast, habe Frau und Kinder verloren, was hat es mir gebracht?". Eine Zurechtweisung dieser Art war eigentlich schon lange überfällig, da derzeit so einiges aus den Fugen zu geraten droht, besonders, wenn es um falsche und überzogene Glorifizierungen geht. Mit düsteren Synthiebeats, größtenteils von Montana Beats, aber auch von DJ Desue, Plattenpapzt, SY-Beatz und Woroc beigesteuert, handelt es sich hierbei um ein vielfältiges, provokatives und teilweise sogar sehr verantwortungsvolles Album. Dabei fällt gerade die Verschmelzung von Storytelling und Hardcore-Rap ins Auge, die bei allen Tracks zum Tragen kommt. Einmal mehr in Richtung stark nach vorn gehender Banger, wie "Geschichten aus Berlin City", "Meine Ambition als Ridah" und "Kanaken regieren Deutschland", ein anderes Mal aggressiv und verbittert. Beispielsweise, wenn Deso Dogg deutlich macht, dass "Verräter" auf der Straße mit Tieren auf einer Stufe stehen, und auf "Wer hat Angst vorm Schwarzen Mann?" von seiner Kindheit erzählt, in der ihm, als schwarzem Jungen, mehr Steine in den Weg gelegt wurden als vielen anderen  in seinem  Umfeld.  Auch halbfiktionale, tiefdunkle Texte ("Innere Stimme", "Höllentrip"), sind in der Lage zu fesseln und gut umgesetzt worden. Andere Songs wiederum muten nachdenklich, berührend und sehr persönlich an, so die Widmung an den toten Freund "Serdar" und "Willkommen In Meiner Welt".
Dagegen wird mit "Engel weinen schwarzes Blut" der Fokus von der Person Deso Dogg auf dessen sozialkritische Sicht der Dinge gelenkt, wiederum überzeugend und ernsthaft.

Im Großen und Ganzen ist "Schwarzer Engel" ein wichtiges Album geworden, das einige Gedanken und Zustände aus anderen, glaubhafteren Perspektiven beim Namen nennt. Dabei wird Deso tatkräftig von Beats und den Featuregästen Dramafellaz, Kalusha, Lil Deso, Dissput, Kaisa, Vanessa Mason, Drama und Sahira gestützt, die sich neben der Hauptfigur einfach passend einfügen. "Ich bin nicht der beste Rapper, aber auf der Straße echt…" sagt Deso Dogg selbst. Damit hat er womöglich Recht, dennoch heißt das keineswegs, dass er schlecht rappen würde. Sicher gibt es technisch bessere Rapper in Deutschland, mit dieser Aufrichtigkeit, diesem kompromisslosen Kampf um das eigene Leben in Form von Musik,  und der Vielseitigkeit, die dennoch vorhanden ist, können jedoch nur wenige aufwarten.  Deso Dogg hat viel zu erzählen, und das weiß er  umzusetzen. Ein gutes, interessantes und kaufenswertes Debüt.

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