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Positive Botschaften

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Der New Yorker Radiosender WWPR, besser bekannt als Power 105.1 FM,  wird in Zukunft keine Hip Hop Songs mit negativen oder entwürdigenden Inhalten mehr spielen. Dies gab Helen Little die Chefredakteurin des Senders am 17. April in der Morning Show von Ed Lover, Egypt und Donnell "Ashy Larry" Rawlins bekannt. Sie versicherte jedoch gleichzeitig, dass sich durch diese Entscheidung der Sound des Senders nicht wesentlich verändern würde, da sie auch bisher nur wenig dieser Musik gespielt hatten. Man wolle lediglich die Künstler dafür verantwortlich machen, was sie sagen und wie die es sagen.
Die Situation in New York steht im Licht der breiten Diskussion um die rassistischen und sexistischen Äußerungen des ehemaligen Radiomoderators Don Imus gegenüber dem fast rein afroamerikanischen Frauen-Basketballteam der Rutgers Universität. Einige Kritiker hatten darauf einen Zusammenhang zwischen dem Gesagten und den negativen Images in der Hip Hop Musik gesehen. Little und die leitende Musikredakteurin des Senders wehren sich jedoch stark dagegen, die Statements von Imus mit Hip Hop in Verbindung zu bringen.
„This isn’t what Hip-Hop is about. What Imus said has nothing to do with Hip-Hop”
Und weiter zur musikalischen Zukunft des Senders: “We’re not saying you can’t make this music, just we won’t play it. Our intention is to encourage people not to talk this way anymore”.

Schlechte Zahlen

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In Anbetracht der derzeitigen ziemlich theoretischen Diskussion darum, ob HipHop lebt oder nicht, sollte man einmal die realen Fakten ins Auge fassen.
Im Ursprungsland des HipHop, den USA, gehen die Verkaufszahlen von Rap-Alben stetig runter. Doch dieser Trend ist nicht nur bei Rapmusik zu sehen, er macht sich in beinahe allen Musikrichtungen bemerkbar. Der Verkauf von CDs ist letztes Jahr um fast 13 % gesunken. Der Anstieg bei den Downloadverkaufszahlen, vor allem auch beim Download für Handys, war zwar sehr steil, macht den Abstieg bei den Hardwareprodukten aber nicht wett.
Nach dem am Dienstag erschienenen Bericht der RIAA, der Verband dem Musikindustrie in den USA, über die Versandzahlen 2006 sind die Gesamtverkaufszahlen um 6.2 % auf 11.51 Milliarden $ gesunken.
Für die von den Major Labels EMI, Warner, Universal und Sony BMG beherrschte Musikindustrie sind das keine schönen Zahlen…

Die Rückkehr des Ghostwriters

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Virginia Rapper Skillz gehört nicht zu denjenigen, die alle paar Monate auf den gängigen Veröffentlichungslisten zu finden sind. Mit dem seit 2002 jährlich erscheinenden "Rap Up“ Track, in dem er das vergangene Rap-Jahr noch einmal Revue passieren lässt, konnte er dennoch konsequent dafür sorgen, dass er nicht in Vergessenheit gerät.
In diesem Sommer soll nun sein neues Album "The Million Dollar Backpack“ erscheinen. An der Produktion werden neben dem verstorbenen J. Dilla, Questlove von den Roots und noch einigen anderen auch Skillz selbst beteiligt sein.
Es wurden bereits zwei Singles veröffentlicht.
"Crazy World“ und "Don´t Act Like You Know” (feat. Freeway). Beide Songs können auf der Myspace-Seite von Skillz angehört werden.
Bleibt zu hoffen das es ein Klassiker wird wie das 1995, noch unter dem Namen Mad Skillz,  veröffentliche Debütalbum "From Where?".

Vater werden ist nicht schwer …

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30 Tausend mal den Wert seines Namens, dh.15000 $, muss der Rapstar Curtis Jackson, aka Fiddy seinem 10-jährigen Sohn Marquise, bzw. dessen Mutter und seiner Ex Shaniqua Tompkins monatlich zahlen, so der Gerichtsbeschluss, der diese Woche bekannt wurde.

50 hat natürlich Einspruch gegen diese recht beachtliche Alimente erhoben, also muss er und Tompkins am 11. Juni wieder vors Gericht.

Kritik aus den eigenen Reihen

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Nachdem sich schon Berühmtheiten wie Russell Simmons oder Reverend Al Sharpton über den negativen Zustand des heutigen Hip Hop geäußert hatten, wurde jetzt auch eine wichtige Stimme aus dem Kernbereich der Musikszene laut. Robert Diggs, aka The RZA, seines Zeichens Gründungsmitglied und Anführer des New Yorker Wu Tang Clan hat seine Unzufriedenheit mit dem gegenwärtigen Zustand von Hip Hop geäußert. Er habe die Schnauze voll, ständig über Ghetto-Culture, Drogen und Verbrechen zu hören. „How you gonna tell me it’s cool to live in the ghetto?
Auch die Wu Tang Rapper hatten Probleme in ihrem Leben zu bewältigen, so RZA weiter, und gehörten dabei teilweise zu den schwersten Fällen in ihren jeweiligen Nachbarschaften. Aber keiner von ihnen hat dieses Leben jemals glorifiziert. „But right now, these hip-hoppers are stuck on one thing. They stuck on sex and violence and drugs and partying. Life is way more than that. Especially the day after the party ends. When you get the f**k up the next day, what you gonna do?"

 

Inflabluntahz – Director’s Cut

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Harter Rap und Soulmusik. Wer hat das eigentlich zum letzten Mal gemacht? So richtig möchte mir niemand einfallen, und auch nach mehrmaligem Hören muss ich sagen, dass diese Mischung aus offensiven Seelenstrips und derbe punchenden Battles wirklich einen erstaunten Eindruck auf mich hinterlässt. Die aus Engelskirchen/Köln/Düsseldorf stammende Crew Inflabluntahz erfindet die Melancholie nicht neu und auch das Battlen nicht, aber in dieser Kombination wird „Director’s Cut“ zu einer enorm druckvollen 77-minütigen Bombe, die selbst in ruhigen, nachdenklichen Momenten nie an Kraft verliert.

Die beiden Crewmitglieder, der Rapper Franksta und der Produzent Nicoist, ergänzen sich auf dieser Platte wirklich erstklassig, denn in den Instrumentalen, die größtenteils von Nicoist geschraubt wurden, treffen regelmäßig harte Drums auf sanfte Atmosphären und erzeugen den notwendigen melancholischen Grundton auf dem Franksta seine wütend aggressiven, aber auch liebevollen und versöhnlichen Salven abfeuern kann.

Besonders lobenswert zu erwähnen ist, dass Triplereime fast der Standard auf diesem Album sind und sich Franksta auch bis zu fünf- und sechssilbigen Reimen aufschaukelt. Sein Flow ist sehr variabel und er ergänzt sich auch mit all seinen lyrischen Gästen, wie Donato, Nazz ’n Tide, Nemo Nemesis, Mnemonic, Headzwerk, Sinuhe, Jintanino, Sokom, Lunafrow und Cynthia, die die gebührende Abwechslung in die 22 Anspielstationen bringen. Ein weiterer absoluter Hochgenuss sind die enorm vielen Vocalscratches die ebenfalls Franksta beigesteuert hat und das Herz jedes Diggers höher schlagen lassen. Das hab ich so routiniert und abwechslungsreich schon lange nicht mehr gehört im Deutschrap.

„Director’s Cut“ von den Inflabluntahz ist also ein wirklich zeitgemäßes Stück Rapmusik made in Germany ohne Ausfälle auf maximaler Spieldauer. Respekt. Und bitte in den folgenden Jahren noch mehr davon.

Das Leben nach seinem Tod

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Die Familie des 1997 ermordeten Rappers Notorious B.I.G., bürgerlich Christopher Wallace, hat erneut eine Klage gegen die Stadt Los Angeles eingereicht. Darin wird die Stadt beschuldigt, die zwei ehemalige LAPD-Beamten Raphael Perez und Nino Durden in Schutz zu nehmen. Perez sei zur Zeit des Mordes Mitglied einer Straßengang und „verdeckter Agent“ für das allgemein für den Tod Biggies verantwortlich gemachte WestCoast-Label Death Row Records gewesen. Er und sein Partner Durden wurden Ende der 90er im Zusammenhang mit einem Korruptionsskandal verhaftet. Beide seien der Klage nach an der Planung des Mords beteiligt gewesen.
Die Mutter und die Witwe von Christopher Wallace kämpfen schon seit Anfang des Falls vergeblich um eine Auflösung. In der Klage werden Verluste von 500 Millionen $ in Folge des Mordes genannt.

Uni-Tragödie in den USA

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Am 16. April wurde der Campus von Virginia Tech in Blacksburg, Virginia zum Schauplatz eines der blutigsten Gewaltverbrechen in der Geschichte der Vereinigten Staaten.
Cho Seung-Hui, ein 23- jähriger Anglistik Student stürmte mit zwei Handfeuerwaffen ausgestattet ein Studentenwohnheim, das sich auf dem Campus von Virginia Tech befindet. Etwa zwei Stunden später brachte Seung-Hui 30 weitere Menschen um, sowohl Mitstudenten wie Professoren, die sich in vier unterschiedlichen Lehrräumen aufhielten, um sich dann abschließend noch selbst das Leben zu nehmen.
Nachdem bereits einige Politiker und andere Berühmtheiten zu den Vorfällen Stellung genommen hatten, sind es nun verschiedene Mitglieder der Virginia Hip Hop Gemeinde, die ihr Beileid äußern. Vorne mit dabei sind Pusha T von The Clipse, Fam Lay und Skillz.
"We feel that the shooting at Virginia Tech was a terrible tragedy…definitely a shock and totally unexpected", so Pusha T. "We must come together as a community to be strong for students and families whose lives were lost."
Gestern, am 18. April, gab die Polizei von Virginia bekannt, dass sie ein Packet gefunden hat, das Fotos,  Videokassetten und Briefe enthält, die auf dem Weg zur NBC-Zentrale in New York waren. Möglicherweise wurde das Packet am Tag der Tragödie verschickt, und eventuell sogar zwischen beiden Angriffen Seung-Hui´s von diesem selbst.
Skillz brachte die Ereignisse folgendermaßen auf den Punkt: "It just goes to show you that you never know what’s going on in someone else’s mind. Its a crazy world we living and its getting crazier every day."

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